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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2018

Spannend und wunderbar geschrieben

Der Gutshof im Alten Land
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Gerrit von Voss war nach Amerika ausgewandert. Doch inzwischen hatte er schon irgendwie Heimweh. Aber der Weg dorthin war im momentan versperrt…
Finja ersetzte zu Kriegszeiten ihren Eltern die Söhne. Und ...

Gerrit von Voss war nach Amerika ausgewandert. Doch inzwischen hatte er schon irgendwie Heimweh. Aber der Weg dorthin war im momentan versperrt…
Finja ersetzte zu Kriegszeiten ihren Eltern die Söhne. Und doch würde es nie für sie möglich sein, die Domäne zu erben… Aber auch ihr hatte der große Krieg die Zukunftsträume verbaut….
Edzard von Voss lag todkrank darnieder. Er sprach immer wieder Lennarts Namen aus…
Christine Limbach, eine Arzttochter, hatte beobachtet, wie einem jungen Mann die Brieftasche gestohlen wurde…
Zufällig saßen sie im Zug im gleichen Abteil, und sei konnte dies dem Schaffner bestätigen, doch der wollte seine Papiere sehen und der junge Mann hatte nur noch die von Lennart von Voss bei sich…
Auf der Domäne wollte Clemens Curtius eigentlich nur Lennarts Papiere abgeben, aber dessen Mutter Caroline ergriff die Gelegenheit, um dem Nacherben Roland Lüdersen den Wind aus den Segeln zu nehmen… Aber auch um ihrem Mann vorzugaukeln, dass Lennart lebe…
Doch Lennart war am rechten Arm verletzt, hatte große Schmerzen und brauchte Schmerzmittel. In Hamburg konnte er das organisieren, doch das wurde ihm zum zeitweiligen Verhängnis…
Dann gab es da noch Käthe, die ihre Schwester Jenny am Bahnhof zu sehen geglaubt hatte…
Würde Gerrit nach Hause zurückkehren können? Würde er es überhaupt wollen? Was versperrte ihm momentan den Weg? Warum konnte Finja die Domäne nicht übernehmen? Welche Zukunftspläne hatte der Krieg ihr verbaut? Was hatte Edzard von Voss? Wollte er Lennart sehen? Warum hatte Christine dem jungen Mann nicht gleich gesagt, dass er bestohlen worden war? Zeigte der junge Mann die Papiere von Lennart? So dass Christine glauben musste, er sei Lennart von Voss? Was erbat sich Caroline von Voss von Clemens? Würde es Lüdersen überzeugen? Und würde es ihren Mann helfen gesund zu werden? Inwiefern wurde ihm die Besorgung der Schmerzmittel zum Verhängnis? Hatte Käthe wirklich ihre Schwester Jenny am Bahnhof gesehen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Von dieser Autorin hatte ich schon mal was gelesen, wusste also, dass mir der Schreibstil zusagt, dass es keine unnötigen Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen geben würde. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch und es hat mich nicht enttäuscht. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten sehr gut hineinversetzen. In Gerrit, der lieber nach Amerika ausgewandert war, weil ihn zum einen sein Bruder Lennart zu sehr verletzt hatte, zum anderen er nicht das tun wollte, was sein Vater ihm vorzuschreiben versuchte. Ich denke, es war eine lehrreiche für Gerrit. Aber auch in den jungen Mann, der Lennart zum Verwechseln ähnlich sah. Und der sich Caroline von Voss‘ Bitte beugte und so einige Zeit auf der Domäne verbrachte. Der Schluss hat mir sehr gut gefallen, denn es gibt zwar kein richtiges Happy End – was wohl dem geschuldet ist, dass es noch Folgebände geben wird – aber auch keinen großen Cliffhanger. Auch wenn ich mich trotzdem auf den Tag freue, an dem der nächste Band erscheint. Mir hat es großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Daher bekommt dieses Buch von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 30.08.2018

Wo ist Daisy?

Sie finden dich nie
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Daisy versteckte sich... Doch dann hört sie die Stimme…
Im Haus der Masons hatte eine Party stattgefunden. Und am Ende stellten die Eltern fest, dass Daisy verschwunden war…
Sie fragten sich, wie sie hatte ...

Daisy versteckte sich... Doch dann hört sie die Stimme…
Im Haus der Masons hatte eine Party stattgefunden. Und am Ende stellten die Eltern fest, dass Daisy verschwunden war…
Sie fragten sich, wie sie hatte verschwinden können, denn es gab eigentlich nur einen Ausgang aus dem Garten…
Daisy wurde von ihrem Vater immer ‚meine Prinzessin‘ genannt…
Aber sie hatte auch noch einen Bruder mit Namen Leo…
Und eine eifersüchtige Mutter…
Was man auf dem Handy ihres Vaters fand, war auch nicht ohne…
Warum hatte Daisy sich versteckt? Wessen Stimme hörte sie? Suchte jemand nach ihr? Wie konnte Daisy verschwinden? Es gab doch nur einen Gartenausgang? Und es waren sehr viele Leute da, die alle nicht gesehen hatten, wie Daisy verschwunden war? War Daisy der Liebling ihres Vaters? War ihre Mutter eifersüchtig darauf? Und was war mit Leo? Wurde der Junge nicht geliebt? Was fand man auf Barry Masons Handy? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich gut lesen. Der Schreibstil gewährt ein flüssiges Lesen, es ist nichts Kompliziertes dabei, das man hinterfragen müsste. Auch war es gleich von Anfang an spannend. Die Autorin hüpft immer von der Gegenwart mit den Ermittlungen der Polizei und der Zeit bis Wochen vor dem Verschwinden des Mädchens hin und her. Etwas verwirrend ist, dass das nicht unbedingt richtig kenntlich gemacht worden ist. Gut, die Kapitelüberschrift sagt aus, dass es vor dem Verschwinden ist, aber nach ein paar Seiten kommen dann plötzlich wieder die Ermittlungen, nur getrennt von der Zeit vorher durch einen Stern. Das fand ich nicht so gut, auch wenn einem schon nach dem ersten Satz klar wird, dass man eben wieder in der Gegenwart angekommen ist. Trotz dieses kleinen Verwirrspiels war ich in der Geschichte schnell drinnen. Auch in die Protagonisten konnte ich mich ganz gut hineinversetzen, auch wenn ich ihr Handeln nicht unbedingt nachvollziehen konnte. Die Auflösung kam erst ganz am Schluss, was mir allerdings gefiel, auch wenn sie nicht so war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Alles in allem hat mir das Buch noch sehr gut gefallen und somit vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten durchaus verdient.

Veröffentlicht am 28.08.2018

Kampf ums Überleben einer Papiermühle

Das Geheimnis der Papiermacherin
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Anna betreibt mit ihrem Vater in Nürnberg eine Papiermühle. Eigentlich müsste ja ihr Vater der Chef sein…
Es ist zu Zeiten des dreißigjährigen Krieges. Die Mühle läuft zwar ganz gut, wenn da nicht die ...

Anna betreibt mit ihrem Vater in Nürnberg eine Papiermühle. Eigentlich müsste ja ihr Vater der Chef sein…
Es ist zu Zeiten des dreißigjährigen Krieges. Die Mühle läuft zwar ganz gut, wenn da nicht die Schulden ihres Vaters wären…
Und so kommt Anna auf die Idee bzw. wird darauf gebracht im Umland wo die Söldner gewütet haben, nach Lumpen zu suchen…
Das ist nicht ganz ungefährlich, wie Anna und ihre Gefährten erfahren müssen…. Doch zum Glück kommt da Johann von Treist zu Hilfe…
Anna darf nur Packpapier herstellen, für Schreibpapier hat sie keine Lizenz. Aber sie findet entsprechende Lumpen…
Anna ahnt nicht, wem sie mit ihrer geheimen Arbeit in die Quere kommt…
Und da ist dann natürlich auch noch Johann, der Anna helfen will, der aber selbst keine reine Weste hat…
Warum ist ihr Vater insgeheim nicht der Chef? Warum hat er Schulden? Ist er ein Trinker? Oder gar ein Spieler? Wird Anna seine Schulden bezahlen können? Oder macht er immer wieder neue? Durfte man nicht im Umland nach Lumpen suchen? Mussten sie diese in die Stadt schmuggeln? Ist es darum nicht ungefährlich? Inwiefern kann Johann von Treist helfen? Was macht Anna, als sie Lumpen für Schreibpapier findet? Sie darf doch gar kein Schreibpapier herstellen? Wem kommt Anna in die Quere? Inwiefern hat Johann keine reine Weste?

Meine Meinung
In diesem Buch geht es eigentlich nur um Gauner und Verbrecher. Doch es war zu Kriegszeiten. Und der Krieg macht alles möglich, überhaupt damals. In der Geschichte war ich relativ schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Anna kämpfte um den Erhalt der Mühle, denn ihr Vater versoff und verspielte Geld, das er nicht hatte. Da musste Anna erfinderisch sein, und im Grunde schadete sie niemandem. Johann tat mir irgendwie leid, war er doch im Krieg verletzt worden, und wohnte in seinem Elternhaus bei seinem Bruder. Dass der in dunkle Machenschaften verwickelt war, wusste er ja, aber er hoffte er könne ihn ändern, und versuchte seine Aufträge so human wie möglich zu erledigen. Wenn man das so nennen kann. Mehr dazu jedoch nicht. Das Buch war von Anfang an spannend, doch hatte es auch Spannungsabfälle. Doch die letzten hundert Seiten hatten es in sich und ich wurde von dem Buch vereinnahmt. Es fesselte mich und hat mich insgesamt gut unterhalten. Daher bekommt es von mir noch vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 25.08.2018

Die Herzensschwestern

Zurück auf Gestern
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Claire hatte zu ihrem fünfzehnten Geburtstag von ihrer – bereits verstorbenen – Omili einen Anhänger geschenkt bekommen…
Auch ihre beste Freundin hatte an diesem Tag Geburtstag, und sie schenkten sich ...

Claire hatte zu ihrem fünfzehnten Geburtstag von ihrer – bereits verstorbenen – Omili einen Anhänger geschenkt bekommen…
Auch ihre beste Freundin hatte an diesem Tag Geburtstag, und sie schenkten sich überraschenderweise das Gleiche…
Sie sahen sich den Anhänger genauer an und plötzlich teilte sich dieser in zwei Hälften. Zwei Halbkugeln… Das veranlasste Claire ihrer besten Freundin Lulu die eine Hälfte zu schenken…
Sie stellten fest, dass in den Anhängern Uhren waren, Uhren, mit denen man die Zeit zurückdrehen konnte…
Doch genau wegen dieser Sache zerstritten sie sich später…
Dann gab es da noch Frau Dr. No, ihre Mathematiklehrerin, die etwas über Claire herausgefunden hatte, und sie aufforderte, ihr den Anhänger für ein paar Tage zu überlassen…
Außerdem war da noch Lucas. Lulus Bruder…
Wieso hatte Claire den Anhänger an ihrem fünfzehnten Geburtstag bekommen? Hatte die Omili ihren Vater damit beauftrag, denn sie war da ja schon gestorben? Was schenkten sich die beiden Mädchen, und wie kamen sie auf den gleichen Gedanken? Wieso teilte sich der Kugelanhänger? Wie kamen sie dahinter, dass man mit den Uhren die Zeit zurückdrehen konnte? Warum schenkte sie ihrer Freundin die eine Hälfte? Warum zerstritten sie sich später wegen der Zeitumkehrgeschichte? Was war passiert? Was hatte Frau Dr. No über Claire herausgefunden? Hatte Claire ihr den Anhänger überlassen? War Claire in Lucas verliebt? Warum verschwieg sie das? Hatte sie Angst um ihre Freundschaft mit Lulu? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Bücher über Zeitreisen mag ich nämlich sehr gerne. Und ich wurde auch nicht enttäuscht, auch wenn diese Zeitreisen immer nur kurz waren. Die beiden Mädchen machten es eigentlich – fast – immer richtig, doch dann lief etwas nicht so, wie Claire sich das gedacht hatte, und sie hatten einen mordsmäßigen Streit. Doch von hier ab nicht mehr. Ich war sehr schnell in der Geschichte drinnen, und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Claire, die sich zu etwas überreden ließ, was man nicht machen sollte. In Lulu, der Claire vorher nichts über den Sinn des Zurückdrehens gesagt hatte, und das dann auch mächtig schief ging. Doch das Freundschaftsband war immer noch da. Ich glaube, das ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Es ist ein Jugendbuch, und doch finde ich, dass man es auch als erwachsener Mensch sehr gut lesen kann. Eine Geschichte über Freundschaft und dass einer dem anderen die Hand zur Versöhnung reichen muss. Dass dabei in dem Buch noch einiges Abenteuerliche passiert, peppt das Ganze etwas auf und hält dein Spannungsbogen hoch. Mich hat es auf jeden Fall sehr gut unterhalten und ich habe es genossen und viel Spaß beim Lesen gehabt. Von mir gibt es für dieses Buch eine Lese-/Kaufempfehlung sowie volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 24.08.2018

Der vertauschte Koffer

Drachenerwachen
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Als Frau Tossilo in ihrem Schlafzimmer ihren Koffer öffnete stellte sie fest, dass es der falsche war…
Im Koffer fand sie etwas das aussah wie ein Stein… Doch dieser platzte und es schlüpfte etwas heraus… ...

Als Frau Tossilo in ihrem Schlafzimmer ihren Koffer öffnete stellte sie fest, dass es der falsche war…
Im Koffer fand sie etwas das aussah wie ein Stein… Doch dieser platzte und es schlüpfte etwas heraus… Frau Tossilo glaubte, sie habe Halluzinationen…. Sie dachte, sie sei verrückt…
Als die Kinder zu Frau Tossilo kamen, hörten sie das jaulende Geräusch aus dem Schlafzimmer, und ließen sich nicht davon abhalten, nachzusehen…
Da der Drache nur Grundzeug fraß, holte Janka aus ihrer Wohnung Lauch und Feldsalat…
Die Kinder regten sich tierisch darüber auf, dass Frau Tossilo den Drachen Kurtchen taufen wollte. Sie boten sich an, auf den kleinen Drachen aufzupassen… Und sie kamen auf die Idee ihn Kurmo zu nennen…
Dann gab es da ja auch noch den Besitzer des Koffers, der natürlich irgendwann merkte, dass das Drachenei leer war…
Wieso hatte Frau Tossilo einen falschen Koffer? Was war das für ein Stein, den die Frau im Koffer fand? Was schlüpfte aus dem Stein heraus? Warum glaubte die Frau an Halluzinationen, ja gar sie sei verrückt? Wie kamen die Kinder an Frau Tossilo vorbei in die Wohnung? Und was sahen sie da? Welches Grünzeug fraß der Drache? Hatte Frau Tossilo eingewilligt, dass die Kinder auf den kleinen Drachen aufpassen durften? Kurtchen? Das ist doch kein Drachenname, oder? Wie kamen die Kinder auf den Namen Kurmo? Was tat der Kofferbesitzer um diesen zurück zu bekommen? Und was tat er, als er merkte, dass da kein Drache mehr im Ei war? Alle diese Fragen - und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Es ist das erste Buch das ich von dieser Autorin gelesen habe. Ein Buch mit Drachen? Das musste ich unbedingt lesen, denn ich mag Drachen, zumindest wenn sie nicht böse sind. Und dieser Drache war ja wirklich zunächst niedlich. Ein kleiner Babydrache, den man zunächst sogar noch in der Handtasche deponieren konnte. Doch Kurmo wuchs und das eigentlich sogar ziemlich schnell. Was die Kinder und Frau Tossilo mit dem Drachen alles erlebten, das kann man in diesem Buch nachlesen. Auch was der Besitzer des falschen Koffers mit dem Drachen vorhatte. Da Frau Tossilo den Drachen zuerst gesehen hatte, war sie seine Mutter. Und sie war an ihn, bzw. er an sie gebunden. Doch genauso ging es den Kindern, die ihm den Namen gegeben hatten. Was mir auch sehr gut gefallen hat, sind die kleinen Bildchen jeweils am Anfang eines Kapitels. Dieses Buch ist der erste Band eines Mehrteilers, d. h. es gibt mindestens noch einen zweiten Teil. Das Buch ist sehr schön und für Kinder gut verständlich geschrieben. Ich habe die Lektüre – auch wenn ich kein Kind mehr bin – sehr genossen und es hat mich sehr gut unterhalten. Deshalb bekommt es von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.