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Veröffentlicht am 13.02.2022

Eine wachsende Familie...

City of Dreams – Heather & Ryker
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Bei "City of Love – Heather & Ryker“ handelt es sich um den 2. Band zur New York Nights Reihe von Layla Hagen. Auch dieser Roman konnte mich wieder mit der Stadt und der Liebesgeschichte verzaubern.

Direkt ...

Bei "City of Love – Heather & Ryker“ handelt es sich um den 2. Band zur New York Nights Reihe von Layla Hagen. Auch dieser Roman konnte mich wieder mit der Stadt und der Liebesgeschichte verzaubern.

Direkt in der Handlung angekommen, erlebt man sofort wieder den Charme dieser quirligen, aufmerksamen und zusammenhaltenden Großfamilie. Ryker hat immer ain Auge auf seine Geschwister, speziell seine beiden Schwestern, die sich gerade Selbstständig machen und jede Menge noch zu erledigen haben. Er selbst ist tags über an der Wallstreet tätig und zum Ausgleich spielt er Musik. So trifft er auch auf die Heather, die ihm ab da nicht mehr aus dem Kopf geht und er tut alles dafür, auch in ihrem Gedächtnis zu bleiben. Heather ist gerade aus einer unglücklichen Beziehung gestrandet und möchte eigentlich mit ihrer kleinen Tochter eine Weile nur zu zweit bleiben. Doch ob sie dem Charme von Ryker ausweichen kann?
Wie auch zuvor ist die einmischende Familie mit Rat und Tat an deren Seite. Es gibt ehrliche, witzige und heiße Momente und daneben ganz viel Gefühl, Ängste und Eingeständnisse. Auch diese Fortsetzung der neuen Reihe hat mir wieder sehr gefallen und die restlichen Familienmitglieder machen einfach neugierig auf ihre eigene Geschichten. Hier mochte ich sehr diese warme Atmosphäre, die ehrliche Umgehensweise, keine Spielchen, der Familiensinn sich in mehr als nur eine Person zu verlieben, dieser Schutzmechanismus, die süßen Momente und dieser Wille nur das Beste für den anderen zu wollen.

Heather, 28, hat eine 7 jährige, total herzige Tochter Avery, die bei ihr immer an erster Stelle steht. Als Reporterin tut sie das was sie liebt, über Dinge zu schreiben, jedoch ist es auch immer wieder ein Wagnis, wie gut ihre Story denn ankommt. Die Männerwelt hat sie bisher mehr enttäuscht, als glücklich zu machen. Als Ryker sie quasi aus einer brenzlichen Situation heraus rettet und dabei noch sein Instrument beinahe zerstört wurde, muss sie das unbedingt wieder gut machen. Dabei trifft sie auf den Charme des Musikers. Ihr Herz beginnt zu hüpfen, jedoch ist da auch noch Avery, die sie vor einer neuen Enttäuschung schützen muss. Heather ist ein offener und herzlicher Mensch. Sie probiert neues, zeigt immer Interesse ihrem Gegenüber und sehnt sich nach tiefer Liebe für sich und Avery.

Ryker, 30, ist einer der jüngsten und erfolgreichsten Investmentdirektoren. Er hat sich zu dieser Position hochgeackert und bewahrt geschäftlich immer einen kühlen Kopf und sein Pokerface. Er ist durch und durch Familienmensch, würde alles für seine Lieben tun und hat bisher noch nicht das Gefühl gehabt sich fest binden zu müssen. Mit Heather ändert sich jedoch alles. Es muss mehr über diese Frau erfahren und auch ihre Tochter schreckt ihm nicht ab. Von Beginn ab weiß er, es gibt beide nur im Doppelpack. Und alles was ihm zuvor mal wichtiger gewesen wäre, kann er getrost zurückstecken, denn er weiß was sein Herz begehrt.

Der Schreibstil ist total angenehm, amüsant und locker. Die einzelnen Kapitel haben eine unterschiedliche Leselänge und durch ihre Spritzigkeit fließen sie nur so dahin. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus den beiden wechselnden Sichten von Ryker und Heather erzählt. Ich mochte den Perspektivenwechsel hier wieder sehr. Gefühle, Gedankengänge und Erklärungen sind so viel nah- und greifbarer.
Die herzlichen und sexy Dialoge, besonders die humorvollen Einwendungen von Avery zeigen unheimlich viel Gefühl und die Leidenschaft dahinter ist spürbar und lebendig.

Auch dieses Buchcover ist einfach unglaublich schön. Es passt sich wunderbar der Reihe an. Es trägt diesmal ein blaues Kleid mit einer anderen Floristik und auch hier sticht als Highlight eine funkelnde Skyline von New York heraus.

Mein Fazit: Es ist eine unheimlich wohlig fühlende Fortsetzung über eine erwachsene und ehrliche Liebesgeschichte mit echten und zauberhaften Charakteren. Diese Geschichte hat mein Herz erwärmt und zum Träumen gebracht.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2022

Der Beschissenste Tag aller Zeiten...

You will be the death of me
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„You will be the death of me“ ist es mein erster Roman der Autorin Karen M. McManus. Natürlich sind mir zuvor schon ihre prägnanten Coverbilder aufgefallen und nun ergab sich die Gelegenheit über eine ...

„You will be the death of me“ ist es mein erster Roman der Autorin Karen M. McManus. Natürlich sind mir zuvor schon ihre prägnanten Coverbilder aufgefallen und nun ergab sich die Gelegenheit über eine Lesewochenende von Lovelybooks diesen spannenden Jugendthriller kennenzulernen.

Der Roman startet direkt und zunächst lernt man die drei Hauptcharaktere näher kennen. Einst waren sie befreundet, doch ihre Weg trennten sich durch unausgesprochene Missverständnisse in anderen Richtungen. Doch ein Ereignis brachte sie nicht nur wieder näher zusammen, nein, es sollte sie so schnell auch nicht wieder los lassen. Doch wie der Klappentext verrät haben sie nun ein neues Geheimnis und zwar eine Leiche und sie versuchen hinter die Wahrheit zu kommen. Dabei erfährt man immer wieder Rückblicke aus der Vergangenheit, anderen Intrigen, Enthüllungen, neue Wahrheiten, trifft auf unausgesprochene Gefühle, aber immer mit dem Ziel vor Augen, nicht selbst ins Visier zu geraten und vielleicht auch mehr über den Mörder zu erfahren.

Man begibt sich auf eine spannende, leicht wirre und fesselnde Reise. Lediglich der Mittelteil hat sich etwas mit den Nebenschauplätzen zu sehr für mich gezogen. Ansonsten baut sich ein systematischer Handlungsstrang um die drei Hauptcharaktere auf, die letztlich doch alles wieder miteinander verknüpft. Dabei versucht die Autorin einen auf Irrwegen zu führen und selbst als es zum Ende kommt, überrascht einen dies noch mit seinen Wendungen. Jedenfalls hat mich die Handlung zum größten Teil gebannt mitgerissen und auch die eigene Gedankenspirale ordentlich angeregt.
Die drei Hauptcharaktere, Ivy, Cal und Mateo, alle 17, sind alle individuell Persönlichkeiten, mit ihren speziellen Stärken und Schwächen. Sie polarisieren nicht unbedingt, jedoch jeder kennt sie. Alle haben ihr eigenes Päckchen an Unsicherheiten und Problemen mitzutragen, welche sie aber lieber für sich behalten. Jedoch durch ihren neuen Zusammenhalt, den sie erst wieder erlernen müssen, bröckelt so nach und nach die Fassade.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, stilsicher, fesselnd und spannungsgeladen. Es schwingt auch stetig ein subtiler Humor mit bei, der mir sehr gefiel. Man liest sich sehr flüssig und mitfiebernd durch unterschiedliche Kapitellängen. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von allen dreien im stetigen Wechsel wiedergegeben. Wie sich jedoch die Gedankenspirale und die Gefühlsebene der anderen Charaktere widerspiegelt ergibt sich sehr schön aus den direkten Dialogen.
Die einzelnen Charaktere waren überwiegend ausreichend und herausstechend ausgearbeitet. Mit stetigem Tempo kommt man hinter die Geschehnisse.

Das Buchcover sticht einfach durch seine Aufmachung hervor und macht unheimlich neugierig auf den Inhalt. Die Farben bleiben eher farblos nur die rote Schrift durch ihre Art schreit Alarm.

„Wir machen alle Fehler, oder? Und die meisten Fehler passieren, weil wir uns über die möglichen Konsequenzen unserer Taten nicht im Klaren sind.“

Mein Fazit: Mein erstes Leseerlebnis mit Karen M. McManus hat mir sehr gefallen und reizt mich mehr von ihr zu lesen. Es waren sehr spannende Schnelllesestunden und die verschiedenen Blickwinkel dahinter machen es zu einer aufregenden Lektüre.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2022

Projekt Libby Reloded

Das Libby Garrett Projekt
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Nach „Das Avery Shaw Experiment“ geht es im 2. Band zur Science Squad-Dilogie diesmal um „Das Libby Garrett Projekt“. Wer den Vorgänger bereits kennt, weiß wer Libby Garrett ist und sie hat ein Problem. ...

Nach „Das Avery Shaw Experiment“ geht es im 2. Band zur Science Squad-Dilogie diesmal um „Das Libby Garrett Projekt“. Wer den Vorgänger bereits kennt, weiß wer Libby Garrett ist und sie hat ein Problem. Beide Romane kann man völlig unabhängig voneinander lesen.

Das Buchcover ist einfach, schlicht und polarisiert nicht unbedingt, aber zusammen mit seinem Vorgänger ergibt es eine wunderbare Symbiose.

Es geht direkt in die Geschichte rein zu Libby und ihren wahr gewordenen Traum Owen Jackson. Doch dieser Traum ist fehlerhaft. Owen behandelt Libby nicht so wie sie es verdient hätte und sie ist einfach nur geblendet von dem schönen Äußeren. Ihr Freunde machen sich große Sorgen um sie, das sich Libby in dem vergangenen Jahr sehr verändert hat und nicht nur zum Positiven. Charakterlich und auch äußerlich hat sie sich allem zu Owens Wunsch angepasst, nur um nach der geliebten Aufmerksamkeit zu haschen. Bevor Libby völlig Blind in ihr Verderben rennt und auch alle sich von ihr abwenden, wird eine Intervention gestartet und auch ein 12 Schritte Programm soll Libby sich quasi der Owen Sucht entziehen. Aber möchte Libby diesen Schritt wirklich gehen? Welche Rolle spielen ihre Freunde dabei? Ist Owen das alles egal? Und wer zum Teufel ist ihr Mentor Adam?

Die Handlung selbst verläuft somit über einen kurzen Zeitraum von ein paar Wochen, ist extrem kurzweilig.
Von der ersten bis zur letzten Zeile war ich wieder tief in die Geschichte eingetaucht. Sie ist von einer lieblichen Leichtigkeit, einem süßen Verlauf, mit einer gewissen Ernsthaftigkeit jemanden von seiner Abhängigkeit zu befreien und wieder zu seinem alten Ich oder einer ganz neuen Person zurückzuführen. Der Roman wird nur von seinen eigenen inneren Konflikten begleitet. Ich fühlte mich auch wunderbar unterhalten, hatte einiges zum Schmunzeln und auch einige rührende Szenen gab es. Der Aufbau war stimmig, die Darstellung der einzelnen Charaktere ist sehr gelungen, ohne zu sehr ins Detail zu gehen, sondern sich auf das wesentliche zu konzentrieren.
Nebenbei geht es im Weiteren um die verschiedene Familienbeziehungen, Freundschaften, erste Liebe, Verluste, Zukunftsängste sowie -träume, Vertrauen, Mobbing, sich selbst zu finden, ohne sich verbiegen zu müssen und einfach individuell zu sein.
Gerne hätte ich noch etwas mehr selbst zum Projekt erfahren, zu den einzelnen Schritten. Auch das Wiedersehen mit den schon bereits bekannten Charakteren hat mir sehr gefallen.

Elizabeth Rubby Garett, kurz Libby, 18, lebt mit ihren überaus lockeren und cooles Eltern zusammen, die sie sehr selbstständig und freundschaftlich erzogen haben, aber da sind, wenn es Zeit dafür ist. Libby gefiel mir damals im ersten Band schon recht gut und ich wahr neugierig auf sie. Diese nicht wirklich existente Beziehung zu Owen hat sie sehr verändert und die wahre Libby ist verloren gegangen. Die, die sich nicht um das Geschwätz anderer kümmert, für ihre Freunde da ist und einfach ein Unikat ist. Libby muss einen wahren Prozess durchlaufen, um wieder zu ihrem alter Ego zurückzufinden und dabei jedoch eine eigene neue bessere Libby zu werden. Dabei hat sie auch einiges wiedergutzumachen und auch den Spaß wieder am Leben zu haben.

Adam Koepp, (18), ist Barista in Libbys Coffeeshop und weiß welches Getränk sie am liebsten mag. Er musste auf Grund familiärer Situationen schnell erwachsen werden und dabei seiner Schwester ein gutes Vorbild sein und das bestmöglichste für beide erreichen. Er sieht unbewusst verwegen gut aus, etwas düster, trägt Kunst auf er Haut und ist ein begnadetes Skateboardtalent. Doch bevor er an sein eigenes Wohl denkt, zieht er sich lieber zugunsten anderer zurück. Er ist eine ehrliche und direkte Haut und sein Gerechtigkeitssinn ist Übergroß. Sein Herz hat er auch schon lange verloren, doch sie sieht ihn gar nicht. Für Libby ist er genau der richtige Gegenpart, er fordert sie unbewusst immer wieder heraus und hat kein Problem damit ihr seine Meinung ins Gesicht zu sagen.

Der Schreibstil ist unheimlich angenehm, denn man fliegt wahrlich durch dieses Buch. Es ist jugendlich leicht, aber auch unheimlich gefühlvoll, emotional und vor allem voller Charme mit einem wunderbaren Humor, der auch Sarkasmus und Ironie beherrscht. Dazu kommen die für mich wunderbaren bildhaften Darstellungen. Man liest sich schnell und locker durch die ungefähr gleichbleibenden Kapitelleselängen. Die Handlung wird in der Ich-Perspektive aus den beiden wechselnden Sichtweisen von Libby und Adam wiedergegeben.

Mein Fazit: Der Wissenschaftsclub hat wieder zugeschlagen, jedoch diesmal auf eine andere Art und Weise. Dieser Jugendroman wahr sehr lehrreich, rasant zu lesen, süß und humorvoll in seiner Wiedergabe. Einfach schöne Lesestunden.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 28.01.2022

Liebe kennt keine Grenzen...

Torn
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„Torn“ ist der 1. Band der Devils Wolves Reihe und ich bin wirklich neugierig wer als nächstes der Familie Grace seine Geschichte erzählen darf. Für mich war es mein 1. Roman der Autorin Carian Cole und ...

„Torn“ ist der 1. Band der Devils Wolves Reihe und ich bin wirklich neugierig wer als nächstes der Familie Grace seine Geschichte erzählen darf. Für mich war es mein 1. Roman der Autorin Carian Cole und definitiv nicht der letzte. Die Autorin hat eine Wahnsinns Gespür für Gefühl, eine lebendige Story über so viele Jahre nie aushungern zu lassen und auch am Ende des Buches möchte man einfach gerne weiterlesen.

Durch einen kurzen Prolog wird man in die Lebensgeschichte von Kenzi und Toren eingeführt. In den einzelnen Kapitel erfährt man über die vielen Jahre immer ein Stück aus der Vergangenheit beider Protagonisten und landet danach in der Gegenwart. Dieser Mix gefiel mir sehr gut und es ist auch wichtig, soviel wie möglich dazu zu erfahren. Die Geschichte entwickelt sich nicht über ein paar Tage oder eine kurze Zeit, sie trägt sich eigentlich über 18 Jahre hinweg zu. Doch was erst viele Jahre später geschieht, ist eine ganz besondere Lovestory. Die Konstellation ist hier zwar nicht typisch, denn beide Protagonisten wurde durch Eltern und Freunde hier Leben lang verbunden. Toren ist der Patenonkel von Kenzi und er hat sie vom ersten Lebensmoment an tief in sein Herz geschlossen und beschützt. Es gibt hier keine Blutsverwandtschaft, aber eine Familie definiert man ja auch nicht ausschließlich darüber. Beide habe nicht nur eine sehr enge Bindung, dieses tiefe Band geht über Freundschaft und Familie weit hinaus, bis die Liebe Einzug hält. Doch wenn man sich das ganze Leben lang kennt, vertraut und einander blind versteht, ist es nicht gerade einfach, wenn Gefühle dazwischen funken. Was ist mit Familie, den Freunden, dem engeren Umfeld. Ist es normal? Geht das in Ordnung, wenn einfach so 15 Jahre dazwischen liegen. Nicht der Altersunterschied ist hier das Problem, eher das engere Umfeld und die persönlichen Moralvorstellung. Aber liebt fragt nicht danach, in welchen Herzen sie sich ausbreiten darf und ob sich dabei jemand auf den Schlips getreten fühlt. Liebe ist auch nicht einfach. Der Weg ist lang von der Einsicht, zum Eingeständnis, bis zum Verständnis, sich nicht selbst zu zerreißen, sich zu trauen und den Weg für etwas ganz wunderbares zu eröffnen, aber gewappnet auf den Kampf und die Unverständnis.

Der Roman wir in einem sehr schönen und nachvollziehbaren Tempo erzählt, hält einen gebannt dabei, zieht sich somit über einen längeren Zeitraum und rennt einem auch nicht weg. Das Ende findet sich in einem zukunftsorientierten Epilog wieder.

Toren Grace, 32, ist der beste Freund der Familie Valentine. Es verbindet alle eine lange Zeit, die Liebe zur Musik und die Verbundenheit zueinander. Toren ist ein absoluter harmoniesüchtiger Familienmensch. Er steht immer zur Stelle, versucht alle zu beschützen, würde sein letztes Hemd gehen, solange es den anderen gut geht. Hat ein sehr großes Herz für Tiere, liebt seine motorisierten Gefährte, trägt Körperschmuck, ist trainiert, groß und das Abbild eines Rockers und sehr intensiv sowie leidenschaftlich. Sein Herz ist überdimensional groß, es sieht mit dem Herzen, ist unheimlich tiefsinnig, gefühlvoll und hat das richtige Maß an Dominanz an sich und steht einfach seinen Mann. Er geht hart mit sich selbst ins Gericht, denn er möchte niemanden verletzten oder gar verlieren. Doch wann wird es Zeit auch mal an sich selbst zu denken und nicht immer Rücksicht zu nehmen.

Kenzi Allyster Valentine, 17, entsprungen aus einer Musiker- und Künstlerfamilie. Von klein auf kennt sie das turbulente Rockerleben ihr Eltern, jedoch hat sich immer schon eine starke Figur an ihrer Seite gehabt. Kenzi ist unglaublich hübsch, sensibel, viel reifer für ihr alter, unter vielen Leuten herangewachsen und kennt auch keine Scheu. Sie geht allem negativen aus dem Weg, ist kein Starlight und hat eigentlich ganz normale und fast langweilige Vorstellungen von ihrem weiteren Lebensweg. Kenzi ist aber auch neugierig, möchte Leben, probiert sich gerne aus, ist hilfsbereit, herzlich, ehrlich und weiß ganz genau für wen einzig und allein ihr Herz schlägt.

Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll, leichtfüßig, trifft einen mitten ins Herz, dennoch sexy und einnehmend. Die erlebten und dargebrachten Gefühle werden sehr authentisch, nachvollziehbar und vor allem transparent geschildert. Man fühlt die Unentschlossenheit, den Schmerz, die tiefe Liebe, die Zerrissenheit, den Zweifel und giert dabei mehr zu erfahren. Die Seiten fliegen nur so dahin, um dahinter diese intensive und sensible Geschichte zu erleben. Die Kapitelleselänge ist unterschiedlich lang. Die Handlung wird in der Ich-Perspektive aus den beiden Sichten im Wechsel wiedergegeben. Um alle Gefühle, Gedankengänge und Handlungen zu verstehen, ist das die perfekte Perspektive.
Die Dialoge und Erzählungen sind erfrischend, lebendig, herzerwärmend, tiefgreifend, berührend, humorvoll, fesselnd, mit liebevollen Momenten versetzt, und in seiner Ernsthaftigkeit sehr ehrlich und ergreifend.

Das Buchcover der deutschen Fassung gefällt mir viel besser als die Originalausgabe. Es ist dunkel, das Pärchen ist nur schemenhaft zu erkennen und die brennenden Highlights stehen einfach so gut für die Story selbst.

Mein Fazit: Eine sehr intensive Geschichte über eine sehr innige und tiefe Verbundenheit. Liebe geht seinen eigenen Weg und schert sich nicht um Hürden. Absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.01.2022

Himber-Hafermilchshake, ein Bademantel und Tofu...

Golden Kiss: Nick & Bree (Virginia Kings 2)
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Die Virginia Kings gehen in die 2. Runde. Mit „Golden Kiss: Nick & Bree“ setzt Kate Corell die knisternde Sports Romance über unerwartete College-Liebe zu einem Fußballstar fort.

Glücklich darf ich mich ...

Die Virginia Kings gehen in die 2. Runde. Mit „Golden Kiss: Nick & Bree“ setzt Kate Corell die knisternde Sports Romance über unerwartete College-Liebe zu einem Fußballstar fort.

Glücklich darf ich mich schätzen, dass ich bisher zu einem kleinen Kreis gehört habe, der die verrückten Ideen der Autorin zu erst testlesen darf, ihren ungeteilte Meinung äußern kann und eventuell auch so manchmal auf den Kern einwirken darf. Aber die Autorin hat da ihren ganz eigenen Kopf und es wird Brainstorming betrieben und das beste Potential ausgeschöpft. Besonders das Deadlinemonster treibt sie zu äußerster Brillianz an. So durfte ich auch schon letztes Jahr in den Lesegenuss von Nick & Bree kommen und ich sage euch, schon da musste ich schmunzeln, lachen, ein paar Tränchen verdrücken, vom Setting träumen und einfach die Charaktere auf mich wirken lassen. Ich liebe diese bunte Truppe und freue mich sehr, dass es noch ein paar Geschichten dazu geben wird.
Ohne langes Geschwafel geht es direkt in die Story hinein zu Nick und direkt an den Anschluss vom ersten Band. Da hat man Nick ja bereits von seiner sehr speziellen Seite kennen lernen dürfen, sowie auch Sonnenscheinchen Bree. Nick soll mal wieder den Retter spielen, aber er mag nicht, schon gar nicht für seine Schwester Jolee und schon gar nicht für Bree, denn der versucht er auch dem Weg zu gehen. Wieso? Na, die beiden hatte schon mal was kurzes miteinander und er ist halt nicht der Kuscheltyp. Doch ausgerechnet Bree läuft ihm immer über den Weg, egal ob im College-Café, auf dem Campus, bei seinen Kumpels, bald auch in seiner Wohnung. Tja, wird das gut ausgehen, zusammen mit dem brummigen Kerl und der herzensguten Bree? Einfach nur lesen und sich mitnehmen lassen in einen Strudel aus Gefühlen, kecken Sprüchen, eigenwilligen Charakteren und jeder Mengen Ratschlägen von den ach so guten Freunden.

Bree, ist eine strahlende Sonnenscheinnatur, immer gut gelaunt, sieht das positive im Menschen, lässt sich nicht so schnell vergraulen und hat ihr Herz an einen der Kings verloren. Doch gerade dieser versucht sich ihr zu entziehen, doch lässt sie sich vertreiben, nein, denn ihr Herz ist viel zu groß und nachtragend ist sie schon gar nicht. Aber rächen, dass kann sich auch Bree.

'„»Ich mag Himbeeren. Die sehen süß aus, sind innen hohl und sauer beim Abgang«, sagt Bree, neigt ihren Kopf leicht nach links und reckt das Kinn trotzig in meine Richtung. Bilde ich mir das nur ein oder vergleicht sie mich gerade mit einer Himbeere?“

Nick, ist schwer zu durchschauen. Entweder liebt man oder hasst man ihn. Aber er ist einfach Nick, er stellt sich nicht zur Schau, macht das auf was er Bock hat und vorschreiben lassen mag er sich schon mal gar nichts. Aber auch er ist einsichtig und merkt, dass man nicht immer auf Ignorant stellen kann und dass man um das was einem wichtig ist, kämpfen muss. Jedoch auf die ganz eigene Nick Art.

Und die geliebten Nebencharaktere, dürfe n einfach nicht fehlen, zum einen die man schon näher kennt und auch meinen heimlichen Star Phoenix. Übrigens bekommt er die nächste Story. Haltet die Augen jetzt schon mal nach dem Sommer 2022 auf.

Der Schreibstil ist locker, flüssig, leicht und spritzig, sehr angenehm und mit ordentlich viel Humor, herrlicher Selbstironie, etwas Sarkasmus und genügend schmunzelnden Dialogen besetzt. Die Seiten fliegen einfach so dahin. Die Kapitellängen sind kurz, genau richtig gewählt. Die Buchbeschreibungen sind wunderbar bildgewandt.
Bree und Nick erzählen ihre Geschichte im stetigen Wechsel in der Ich-Perspektive.
Die Autorin hat ein besonderes Gespür dafür ihre Geschichte durch unterschiedliche und verschiedene charismatische Charaktere strahlen zu lassen und ein Gefühl hervorzuheben, dass man sich einfach auf ein Wiederlesen freut.

Das Buchcover ist genial gewählt und passt einfach zu unseren überaus knuffigen Hauptdarsteller. Und natürlich geht nichts ohne eine musikalische Unterstützung in Form einer Playlist.

„Es gibt Menschen, die tragen ihre Emotionen, wie ein Hinweisschild in ihrem Gesicht und es gibt Nick.“*

Mein Fazit: Das Sonnenscheinmädchen und der grummelnde Keeper zeigen wie es geht und bringen dein Herz zum schmelzen, das Kopfkino zum glühen und das Gesicht zum schmunzeln. Ein absolutes must read.

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