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Veröffentlicht am 09.08.2021

Lorettas Freund ein Mörder?

Ein Männlein liegt im Walde
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Inhaltsangabe:
Seit einiger Zeit führen Loretta und Dennis eine glückliche Beziehung, wäre da nicht dieser verhängnisvolle Brief, indem ein junges Mädchen behauptet, dass Dennis ihr Vater sei. Soll die ...

Inhaltsangabe:
Seit einiger Zeit führen Loretta und Dennis eine glückliche Beziehung, wäre da nicht dieser verhängnisvolle Brief, indem ein junges Mädchen behauptet, dass Dennis ihr Vater sei. Soll die Tochter tatsächlich aus einer früheren Affäre stammen? Trotz einiger Bedenken lernt er Miriam und ihre Familie kennen, aber so richtig anfreunden kann er sich nicht mit ihnen. Als Dennis einer Frau bei einer Reifenpanne aushilft, kehrt er nicht wieder Heim. Loretta und ihr bester Freund Erwin suchen ihn und als sie ihn finden, liegt er bewusstlos neben dem toten Stiefvater von Miriam. Dennis und ein Mörder? Niemals, aber wer hat Kevin ersto-chen? Die Beweise sprechen leider gegen Dennis und jetzt muss Loretta wieder ihre krimi-nalistische Ader aktivieren, um ihren Freund aus der Patsche zu helfen.

Seit dem 6ten Fall (Cool im Pool) bin ich ein großer Fan von dieser Ruhrpott- Krimi-Reihe und kaum ist der 14te Fall Ein Männlein liegt im Walde von Lotte Minck erschienen, so musste dieser auch sofort bei mir einziehen bzw. gelesen werden. Ich bin einfach süchtig nach diesen Büchern.
Wie schon in ihren vorherigen Bänden besticht die Autorin mit ihrem unverwechselbaren humorvollen Schreibstil. Ihre witzigen Dialoge bringen mich immer wieder so zum Lachen, dass ich kaum noch weiterlesen konnte. Manchmal frage ich mich, wo Lotte Minck die coo-len Sprüche herzaubert? Einfach genial! Das fatale an diesen Büchern ist, kaum habe ich dieses angefangen, kann ich auch nicht mehr aufhören. Zu jedem Zeitpunkt muss ich wissen, wie es mit Loretta Luchs und Co weitergehen wird. Leider sind dann auch die 300 Seiten ratzfatz ausgelesen. Naja, es gibt schlimmeres.
Zu den Protagonisten brauche ich eigentlich nicht viel zu schreiben, denn wer den einen oder anderen Band (oder vlt. auch alle) aus dieser Reihe schon gelesen hat, wird auf alte Bekannte treffen. Aber für alle Neulinge gibt es eine kleine Auswahl:
Loretta Luchs: normalerweise arbeitet sie in einem Callcenter, aber ihr größtes Hobby ist das Ermitteln in Mordfällen.
Dennis: Callcenter Besitzer, Lorettas Chef und ihr aktueller Freund.
Astrid Küpper: Kommissarin und Patenkind von Erwin
Erwin: Ex-Polizist und Patenonkel von Astrid Küpper
Bärbel und Frank: Lebensmittelhändler und die besten Freunde von Loretta, ich liebe Franks Dialekt
Diana und Okko: beste Freundin von Loretta, Okko ist Anwalt und sie sind seit einiger Zeit ein Paar.
Im aktuellen Fall erlebt Loretta die Hölle auf Erden: Ihr Freund Dennis wird des Mordes bezichtigt. Aber soll er es wirklich gewesen sein? Nur weil er neben einer Leiche liegt, ist man noch lang kein Täter oder etwa doch? Loretta glaubt an seine Unschuld und fängt mit Erwin zu ermitteln an. Allerdings darf eine Person dies nicht wissen, denn sie ist die Kom-missarin und es gehört zu ihrem Aufgabenbereich, den Fall zu lösen. Astrid Küpper sieht es gar nicht gern, wenn Loretta ungefragt ihre Nase in die Ermittlungsarbeiten steckt, aber was soll sie gegen diese Frau unternehmen? Einsperren wäre die einzige Möglichkeit, Loretta aus dem Verkehr zu ziehen. Darf sie aber nicht und so ermittelt Loretta Undercover weiter und steckt ihrer „Rivalin“ einige Ermittlungsfakten zu. Nach wie vor bereitet es mir un-glaublich viel Spaß Loretta bei ihren „Zweitjob“ zu zusehen. So leicht lässt sie sich weder beirren noch unterkriegen und falls Loretta mal an einen Punkt anbelangt sein sollte, der sie nicht weiterbringt, dann hat sie ihren besten Freund Erwin noch an ihrer Seite. Gemeinsam schaffen sie fast alles und das wollen sie gerade in diesem Fall beweisen, denn Loretta will ihren Freund so schnell wie möglich aus dem Knast holen. Wird sie es tatsächlich schaffen, das Gericht von Dennis Unschuld zu überzeugen? Man wird es sehen….
Eines kann ich aber vorweg schreiben: von Anfang bis zum Ende Spannung pur!!!!!!


Ein spannender und unterhaltsamer Krimi der Süchtig macht!!! Mehr will ich dazu einfach nicht mehr schreiben…..5 von 5 Sterne!!



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Veröffentlicht am 05.08.2021

Für das Leben und die Liebe ist niemand zu alt

Ziemlich turbulente Zeiten
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Inhaltsangabe:
Ilona, die am Chiemsee einen Delikatessenladen führt, liebt das Leben. Dazu gehören nicht nur ihre zwei besten Freundinnen Anna und Zoe, sondern auch gutes Essen mit dem entspre-chenden ...

Inhaltsangabe:
Ilona, die am Chiemsee einen Delikatessenladen führt, liebt das Leben. Dazu gehören nicht nur ihre zwei besten Freundinnen Anna und Zoe, sondern auch gutes Essen mit dem entspre-chenden Getränk und so hat sich bei Ilona das eine oder andere Pölsterchen verirrt und blieb. Das alles wäre nicht so schlimm, wäre da nicht der Biobauer Chris. Er lebt in der Toskana und betreibt dort einen Hofladen bei dem Ilona regelmäßig ihre Ware bezieht. Bei einem Telefonat merken beide, dass sie dieselbe Wellenlänge haben und als Chris sie kurzerhand in die Toskana einlädt, ist Ilona von dieser Idee begeistert. Sie hat Chris bezüglich ihres Alters und ihrer Figur angeschwindelt und bei einer persönlichen Begegnung wurde dieser aufflie-gen. Deshalb möchte sie diese Einladung nicht annehmen, aber die Rechnung hat sie ohne Anna und Zoe gemacht. Beide überreden sie doch hinzufahren und laden sich gleich mit ein. So begeben sich die drei Freundinnen in ein italienisches Abenteuer.

Ziemlich turbulente Zeiten ist der neue Roman von Angelika Schwarzhuber, der jetzt im Blanvalet Verlag erschienen ist. Mit großer Begeisterung habe ich schon den vorherigen Band „Ziemlich hitzige Zeiten“ gelesen und als ich erfuhr, dass es einen zweiten Roman geben wird, stieg meine Vorfreude. An dieser Stelle möchte ich gerne erwähnen, dass die zwei Romane zwar aus einer Reihe stammen, aber völlig unabhängig voneinander lesbar sind.
Wie schon bei dem ersten Band liebe ich dieses lustig gestaltete Cover. Ein Eyecatcher, der schon auf eine witzige Story hinweist.

Der flüssige und leichte Schreibstil von der Autorin ließ mich sofort in die Geschichte um Ilona ein- und abtauchen. Schon bei der ersten Seite konnte ich mich vor Lachen kaum hal-ten und das ist genau das, was ich an Angelikas Erzählstil so liebe: ihren Wortwitz mit der entsprechenden Situationskomik. Sie schreibt so detailliert und greifbar, dass sich automa-tisch mein Kopfkino anstellt und ich diese Handlung als Film sehe. Einfach grandios! Aber nicht nur mit ihrem Erzählstil kann die Autorin mich überzeugen, sondern auch mit ihren sehr authentischen und lebensbejahenden Charakteren. Mit all ihren Ecken und Kanten wir-ken sie auf mich, wie aus dem Leben gegriffen und man meint, sie über Jahre hinweg zu kennen. Jede einzelne Figur hat ihren Platz und passt sich perfekt in die Geschichte ein. Da-zu kommen noch der abgestimmte Dialog und der entsprechende Wortwitz, der das Bild bril-lant abrundet. Da die Handlung überwiegend in der Toskana spielt, freute ich mich auf einen Kurztrip dorthin. Während des Lesens verliebte ich mich in die traumhafte Beschreibung dieser Gegend und am liebsten hätte ich meine Koffer gepackt und wäre dort hingereist. So aber konnte ich mich leider nur buchtechnisch mit Ilona und ihren Freundinnen auf Reisen begeben. Die Handlung ist ein witziger Roman über Freundschaft, Ehrlichkeit und Liebe. Über den Inhalt möchte ich jetzt eigentlich auch gar nicht viel schreiben, denn sonst würde womöglich spoilern und das möchte niemand. Ich kann nur eins versprechen: dieser Roman hat seinem Namen aller Ehre gemacht, denn dem Leser stehen wirklich ziemlich turbulente Zeiten mit Ilona und Co bevor.
Wer beim Lesen Appetit auf die eine oder andere kulinarische Köstlichkeit bekommen haben sollte, der findet am Ende dieses Romans ein paar Rezepte zum Nachkochen. Viel Spaß und gutes Gelingen!!!

Dieses Buch muss ich einfach nur weiterempfehlen, denn es ist ein spritzig witziger Roman über das Leben und ganz egal wie alt man ist: das Leben hält einige Überraschungen parat, man muss sich nur darauf einlassen!

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Veröffentlicht am 01.08.2021

Das Leben geht weiter

Solange es Liebe gibt
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Inhaltsangabe:
Bayern 1932,
Nach dem Tod ihrer Mutter wächst Klara bei ihrem Vater, den zwei Brüdern und der Groß-mutter auf. Allerdings sieht ein harmonisches Familienleben anders aus, denn was einzig ...

Inhaltsangabe:
Bayern 1932,
Nach dem Tod ihrer Mutter wächst Klara bei ihrem Vater, den zwei Brüdern und der Groß-mutter auf. Allerdings sieht ein harmonisches Familienleben anders aus, denn was einzig und allein dort zählt, sind die Geschäfte. Klara flüchtet sich in ihre eigene Welt und es zieht sie immer zu einem Weiher, an dem sie ungestört sein kann. Dort treibt sich auch der Kaf-fee-Erbe und Mädchenschwarm Friedrich herum. Klara verliebt sich in diesen jungen Mann und setzt alle Hebel in Bewegung um ihn für sich zu gewinnen. Ob dieser Plan aufgeht?

Berlin 2020,
Glücklich und zufrieden lebt Julie Brendow mit ihrem Mann Jannik und den Zwillingen in Berlin. Doch das gemeinsame Glück währt nicht lange, denn ein schwerer Schicksalsschlag reißt die Familie entzwei. Die Trauer lähmt Julie so sehr, dass sie sich komplett aus dem Leben zieht. Plötzlich steht sie vor dem Nichts und als wäre dies nicht schon schlimm ge-nug, muss sie noch einen Schicksalsschlag hinnehmen. Zur Beerdigung ihres Vaters muss sie in ihre alte Heimat fahren, die sie seit etlichen Jahren meidet. Zudem weiß Julie auch, dass ein Treffen mit ihrer herrischen Großmutter sich nicht vermeiden lassen wird. Schließlich muss auch noch das Erbe geklärt werden. Was wird mit der Kaffeemanufaktur und den Mit-arbeitern passieren?

„Solange es Liebe ist“ von Hanni Münzer ist bereits der zweite Band aus der Reihe Schmetterlinge. Leider habe ich den ersten Band nicht gelesen, aber so wie mir scheint, ste-hen diese Romane für sich und können unabhängig von einander gelesen werden. Das far-benfrohe Cover der dazugehörige Klapptext haben meine Neugierde geweckt. Zudem muss ich gestehen, dass ich Geschichten, die sich in zwei Zeitebenen bewegen und ein Familien-geheimnis verbergen, liebe. In den allermeisten Fällen müssen diese von mir gelesen wer-den, so wie in diesem Fall.

Der flüssige und leichte Schreibstil der Autorin gefiel mir auf Anhieb. Es ist sehr angenehm zu lesen und so merkte ich kaum, wie ich nur so durch die Seiten flog. Aber nicht nur der Schreibstil gefiel mir, sondern auch die Charaktere, die hier sehr authentisch und lebensnah gestaltet worden sind. Sofort konnte ich mich in Julies Gefühlswelt wieder finden, die durch die Trauer sich immer mehr vom Leben entfernte. Bei Klara hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten, aber je weiter die Geschichte fortschritt, wurde es besser. Auch die anderen Personen fügten sich bestens in die Handlung ein und komplettierten das Bild.
Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen. Zum einen die von Klara um 1932, die von ihrer Familie nicht geliebt wird und sich deshalb in ihre eigene kleine Welt entflieht. Sie verliebt sich in den Kaffee- Erben Friedrich und um ihn für sich zu gewinnen, trifft sie eine folgen-schwere Entscheidung. Zum anderen lernen wir die lebenslustige Ehefrau und Mutter Julie kennen, die ein harmonisches Familienleben führt. Doch ein schwerer Schicksalsschlag wirft sie aus der Bahn und als wäre dies nicht genug, stirbt kurz darauf ihr Vater. Jetzt muss sie sich nicht nur mit den beiden Verlusten, sondern sich auch noch mit ihrer Großmutter und dem Erbe ihres Vaters auseinandersetzen. Wird sie den Weg ins Leben zurückfinden und welche Entscheidung wird sie bezüglich der Kaffeemanufaktur treffen? Mit diesem Buch hat Hanni Münzer meinen Geschmack mehr als nur getroffen, denn diese Geschichte ist sehr authentisch geschrieben. Auch wenn sie rein fiktiv ist, entsteht der Eindruck, dass diese sich irgendwo genauso abgespielt haben könnte. Emotional beschreibt sie die beiden Leben, so dass ich mich sehr gut in diese hineinversetzen konnte. Allerdings muss ich einen kleinen Minuspunkt vergeben und zwar wegen dem Ende. Die letzten Seiten passiert so viel, so dass ich den Eindruck hatte, dass hier alles noch untergebracht werden musste. Es wirkte ein we-nig gehetzt. Vielleicht ist dies auch nur meinem persönlichen Empfinden geschuldet. Wer weiß….?
Trotz der kleinen Kritik konnte mich dieser Roman sehr gut unterhalten und nahm mich auf eine sehr gefühlvolle Reise in die Familiengeschichte der Brendow/ Leyendecker mit.


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Veröffentlicht am 27.07.2021

Eine starke Frau geht ihren Weg

Die Architektin von New York
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Inhaltsangabe:
New York 1865
Emily Warren Roebling hat in eine Architektenfamilie eingeheiratet, denn sowie ihr Schwie-gervater als auch ihr Ehemann sind Bauingenieure und widmen sich dem Brückenbau. Ihr ...

Inhaltsangabe:
New York 1865
Emily Warren Roebling hat in eine Architektenfamilie eingeheiratet, denn sowie ihr Schwie-gervater als auch ihr Ehemann sind Bauingenieure und widmen sich dem Brückenbau. Ihr gemeinsames Ziel ist eine Hängebrücke die Brooklyn und Manhattan verbinden soll. Nach Beginn der Bauarbeiten überschattet ein tragischer Unfall das Großereignis. Washingtons Vater verletzt sich so schwer, dass er kurz darauf stirbt. Washington soll nun die Bauleitung übernehmen und dieser stürzt sich voll und ganz auf die bevorstehenden Arbeiten. Allerdings bleibt auch dies nicht ohne Folgen. Wash erkrankt schwer. Wer soll nun die Leitung dieser Baustelle übernehmen? Die einzige Person, die sich mit dieser Thematik auskennt ist Emily. Aber wird sie es schaffen, die Brückenarbeiten zu beenden? Kann sie sich bei den männli-chen Kollegen überhaupt durchsetzen?

Die Architektin von New York ist der zweite Roman von Petra Hucke. Ich liebe Romane über starke Frauen, die Geschichte geschrieben haben. Sowohl das Cover als auch der Klapp-text haben meine Neugierde mehr als nur geweckt und so musste ich dieses Buch einfach lesen.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zugleich und so durfte ich ab der ersten Seite in die Ge-schichte um Emily Warren Roebling ein und abtauchen. Während des Lesens merkte ich, mit wieviel Herzblut Petra Hucke diese Geschichte niedergeschrieben hat. Detailliert und in ak-ribischer Kleinstarbeit hat sie zahlreiche Informationen über den Brückenbau der Brooklyn Bridge zusammengetragen, um diese dann in die Geschichte einzuweben. Ich muss gestehen, dass ich mich noch nie mit dem Bau dieser wunderschönen Brücke beschäftigt habe. Dank der Autorin, die mir auf anschaulicher Weise die einzelnen Bauabschnitte erklärt hat, konnte ich mir so ein perfektes Bild erschaffen, wie anstrengend und mühsam diese Arbeiten waren und wie sie Stück um Stück wuchs. Aber nicht nur der historische Faktor konnte mich hier überzeugen, sondern auch die Charaktere, die diese Geschichte bereichert haben. Allen voran Emily, die sich nicht nur um ihren Sohn, sondern auch noch um ihren schwer kranken Mann kümmern musste. Ganz nebenbei meisterte sie noch ihren Alltag, einige Schicksalsschläge und musste sich noch ihren Platz in einer Männerdomäne behaupten. Auch wenn sie nah dran war, aber aufgeben war nie eine Option. Eine starke Frau, die es allen gezeigt hat. In der Handlung dreht sich in erster Linie (fast) alles um den Brückenbau. Die private Ebene der Charaktere bleibt ein wenig auf der Strecke, aber das hat meinen Lesefluss nicht im gerings-ten gemindert. Eher das Gegenteil war der Fall. Die Entstehung dieser berühmten Brücke war mehr als beeindruckend und so litt man mit, wenn es wieder Schwierigkeiten gab und umso mehr freute man sich über Erfolge. Beeindruckend was die Menschen schon in dieser Zeit alles erschaffen haben.

Eine historische und spannende Zeitreise über die Entstehungsgeschichte der Brooklyn Bridge, die mehr als nur informativ war.
4 von 5 Sternen und ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!


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Veröffentlicht am 18.07.2021

Das Debüt eines ungewöhnliches Ermittlerduos

Hundstage für Beck
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Inhaltsangabe:
LKA-Ermittler Nick Beck hat das Schlimmste erlebt, was einem Polizisten passieren kann: bei einem gemeinsamen Einsatz stirbt seine Kollegin! Daraufhin lässt sich LKA-Ermittler versetzen ...

Inhaltsangabe:
LKA-Ermittler Nick Beck hat das Schlimmste erlebt, was einem Polizisten passieren kann: bei einem gemeinsamen Einsatz stirbt seine Kollegin! Daraufhin lässt sich LKA-Ermittler versetzen und seine neue Dienststelle liegt in einem Ort namens Nordbek bei Hamburg. Trotz Ortswechsel kann er den tödlichen Unfall seiner Kollegin nicht vergessen. Immer wie-der sieht er diese dramatischen Bilder vor Augen und um dies endlich zu vergessen, hat er sich dem Alkohol zu gewandt. Auf einer seiner nächtlichen Sauftouren kommt es erneut zu einem dramatischen Ereignis: Nick überfährt eine Frau. Aber hat er sie wirklich getötet oder lag diese schon vorher tot auf der Straße? Als kurz darauf eine junge Frau vermisst wird, werden Cleo Torner und Nick Beck mit diesem Fall beauftragt.

Hundstage für Beck ist eine neue Krimireihe von Tom Voss. Ich muss gestehen, dass ich we-der von diesem Autor gehört, noch eins seiner Bücher gelesen habe, somit war dies auch mein Debütfall. Der Buchtitel und der dazugehörige Klapptext haben meine Neugierde mehr als nur geweckt und ab diesem Moment wusste ich, dass es höchste Zeit ist, einen Krimi zu lesen.

Ab der ersten Seite gefiel mir der flüssige und leichte Schreibstil des Autors. Aber nicht nur dieser machte diesen Krimi zu einem Erlebnis, sondern auch seine perfekt ausgesuchten Charaktere, die vielschichtiger nicht hätten sein können. LKA-Ermittler Nick Beck, der nach einem traumatischen Einsatz einfach nur zu sich selbst finden möchte. LKA-Ermittler Cleo Torner, die, dank einer privaten Angelegenheit, in eine andere Abteilung versetzt wird. Aus dieser ungewöhnlichen Konstellation wird ein unschlagbares Ermittlerduo.
Die Handlung war ein gut durchdachter und sehr spannender Fall für Torner und Beck. Kaum hatte ich die ersten Seiten gelesen, konnte ich dieses Buch auch schon kaum aus den Händen legen. Zu jedem Zeitpunkt musste ich wissen, wie sich der Fall weiterentwickelt. Ich liebe es, wenn ich während des Lesens ermitteln darf und meine eigenen Theorien aufstelle, um dem Mörder auf die Schliche zu kommen. Leider muss ich schreiben, dass ich es nicht ge-schafft habe, diesen Fall zu lösen. Tom Voss war einfach besser. Gekonnt bezieht er zahlrei-che Personen in den Fall ein, dadurch schickt er seine Leser auf falsche Fährten und die zahlreichen Ereignisse ließen den Spannungsbogen kontinuierlich nach oben schnellen. Von der Fallentwicklung bin ich begeistert, denn zu keinem Zeitpunkt wurde es unrealistisch oder zu brutal. Auch was die Auflösung des Falls betrifft muss ich ein großes Kompliment aussprechen. Ein absolut glaubwürdiges und nachvollziehbares Ende.
Die angehängte Leseprobe für Band 2 macht Lust auf mehr und ich weiß jetzt schon, dass der neue Fall von N. Beck ein MUSS für mich sein wird. Bis Dezember 2021 ist nicht mehr lang….

Von Anfang bis Ende ein spannender und absolut realistischer Krimiroman, der Lust auf wei-tere Fälle von Beck & Torner macht.
4 von 5 Sternen und ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

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