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Veröffentlicht am 25.03.2021

Urlaub ade - der weiße Heilbutt ist zurück

Der weiße Heilbutt
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Inhaltsangabe:
Eigentlich möchte Dorfpolizist Thies Detlefsen und seine Fredenbüller Freunde ein paar erholsame Tage auf der Insel Amrum verbringen, aber es kommt anders als geplant. Das idyllische Strandleben ...

Inhaltsangabe:
Eigentlich möchte Dorfpolizist Thies Detlefsen und seine Fredenbüller Freunde ein paar erholsame Tage auf der Insel Amrum verbringen, aber es kommt anders als geplant. Das idyllische Strandleben wird jäh unterbrochen, denn plötzlich schwimmt ein riesiger Fisch in Richtung Strand. Der weiße Heilbutt! Unter den Strandbesuchern bricht Panik aus und als wäre dies nicht schon genug Aufregung, buddelt Nicoles Sohn Finn auch noch einen grausa-men Fund aus: einen Frauenfuß mit lackierten Nägeln. Da lässt sich Thies Detlefsen nicht zweimal bitten und übernimmt kurzerhand die Ermittlungen. Wem gehört dieser Fuß und wo ist der Rest der Leiche? War es ein Unfall oder sogar Mord? Die Spurensuche geht in vielen Richtungen.

Der weiße Heilbutt ist bereits der neunte Fall für Dorfpolizist Thies Detlefsen. Seit Mona-ten freue ich mich schon auf den neuen Inselkrimi, der jetzt endlich im DTV – Verlag er-schienen ist. Natürlich musste dieser auch sofort gelesen werden, aber das versteht sich fast von selbst!

Der Wohlfühlfaktor stellte sich bereits nach der ersten Seite ein. Ach, wenn ich die lustige und bunt gemischte Fredenbüller Truppe aus der Hidden Kist treffe, weiß ich sofort: es wird lustig und spannend zugleich und so sollte es auch werden. Nur das der Leser seine Lieblin-ge nicht in Fredenbüll wiedersieht, sondern im Urlaub auf Amrum antrifft. Wer schon den einen oder anderen Fall von Thies Detlefsen und Nicole Stappenbek kennt, weiß, dass für die beiden das Wort „Erholung“ eigentlich ein Fremdwort ist und so ist es auch hier. Kaum sind ein paar ruhige Tage ins Land gezogen, wird schon der nächste Fall an Land gespült. Sofort wittert Thies seine Chance und zieht ihn an Land. Seine Ermittlungsmethoden sind zwar sehr eigen, aber sie führen, nach vielen Abwegen, zum Erfolg. Wieder einmal unterstreichen die witzigen Dialoge den Charakter dieses Inselkrimis und führen dazu, dass ich das eine oder andere Mal herzhaft auflachen musste. Der Humor ist einfach brillant und ich liebe ihn! Wie schon in den vorherigen Fällen nimmt Krischan Koch erneut aktuelle Themen auf die Schip-pe, wie auch in diesem Fall. Influencer, die für ihre Likes fast alles tun, Wohlfühlseminare über Kartoffelschältherapien oder High Tech Kochen mit Seegras stehen ganz oben auf der Liste. Es gibt nichts was es nicht gibt!

Für mich ist Krischan Koch einer der besten Krimiautoren, der mit Humor und Spannung den Leser auf Verbrecherjagd mitnimmt, um ihn dann an der Nase herumführt. Wie oft glaubte ich, diesen Fall gelöst zu haben, aber Pustekuchen: es kam alles anders.
Ein humorvoller Lesespaß der Lust auf den zehnten Fall macht.
5 Sterne und ein absolutes Muss für Krimifans!

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Veröffentlicht am 15.03.2021

Lebenssekunden, ein Moment, der alles verändert

Lebenssekunden
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Die 15jährige Angelika Stein hat einen großen Traum: sie will Fotografin werden! Als sie von der Schule geworfen wird, scheint sich ihr Wunsch nicht mehr zu erfüllen. Trotz ihrer fotografischen Vorkenntnisse ...

Die 15jährige Angelika Stein hat einen großen Traum: sie will Fotografin werden! Als sie von der Schule geworfen wird, scheint sich ihr Wunsch nicht mehr zu erfüllen. Trotz ihrer fotografischen Vorkenntnisse und dem Talent, will kein Fotograf sie einstellen. Über Umwe-ge lernt sie doch noch einen Fotografen kennen, der ihr Können und Wissen zu schätzen weiß und sie als Lehrling einstellt.
In der DDR trainiert zeitgleich die 15jährige Leistungsturnerin Christine Mangold. Ihr gro-ßes Ziel sind die Olympischen Spiele. Die harten Trainingsmethoden und der dazugehörige Drill setzen Christine immer mehr zu. Nicht nur gesundheitlich, sondern auch seelisch. Im-mer wieder ertappt sie sich dabei, dass sie oft an ihrem großen Wunsch zweifelt. Möchte sie wirklich einer der großen DDR – Sportlerinnen werden?

Lebenssekunden ist bereits der dritte Roman von Katharina Fuchs, der jetzt im März 2021 erschienen ist. Von ihren vorherigen Büchern (Zwei Handvoll Leben und Neuleben) habe ich leider noch keins gelesen und für mich ist dieses Werk eine Premiere! Allein der Titel „Le-benssekunde“ weckte schon meine Neugierde und ich fragte mich: Wofür steht dieser Titel bzw. was für eine Geschichte mag sich dahinter verbergen? Um meine Neugierde ein wenig zu stillen, las ich den Klapptext und ab diesem Moment, wusste ich, dass diese deutsch-deutsche Geschichte genau meinen Nerv trifft.

Der flüssig-leichte und zugleich sehr berührende Schreibstil der Autorin hat mich von An-fang an überzeugt und ließ mich sofort in die Geschichte von Angelika Stein und Christine Mangold ein und abtauchen. Katharina Fuchs ist wahrlich ein „Fuchs bzw. eine Füchsin“, denn sie weiß wie sie ihre Leserschaft in ihren Bann ziehen kann. Mich eingeschlossen. Dank ihrer facettenreichen und authentischen Darstellung wirkten die Charaktere sehr le-bendig und so entstand der Eindruck, dass man sie schon seit Jahren kennen würde. Die re-bellische Angelika Stein, die so gerne Fotografin werden möchte. Das war Ende der 50er Jahre leider kein leichtes Unternehmen. Frauen wurden ungern in einem Männerberuf einge-stellt und wenn dann wurden ihre Arbeiten meist unterschätzt, aber Angelika weiß sich durchzubeißen und kann sich in der Männerdomäne behaupten. Die Autorin beschreibt hier nicht nur den steilen Werdegang einer angehenden Fotografin, sie lässt ihre Leser auch einen Blick hinter die Kulissen eines Fotografen werfen. Dunkelkammer, Entwickler, Abzüge und sogar die spannungsgeladenen Momente, die jeder Fotograf erlebt, wenn er zum ersten Mal sein Bild in Natura sieht, hält Katharina Fuchs ihren Lesern nicht vor. Ein wirklich sehr inte-ressanter und spannender Einblick.
Parallel zu Angelikas Werdegang lebt die ehrgeizige Christine Mangold in der DDR, die auch nur einen großen Traum hat: sie möchte eine erfolgreiche Kunstturnerin werden. Hartes Training und eiserne Disziplin stehen ganz oben auf ihren Tagesplan und wenn dies alles nicht ausreichte, griff man in der DDR auch schon mal zu ganz anderen Maßnahmen. Hun-ger, Drill und auch Trainerübergriffe standen dann ebenfalls auf dem Stundenplan und das alles nur für ein Stückchen Erfolg. Über Gesundheit und deren Spätfolgen machte sich kaum Einer Gedanken. Detailliert und erschüttert beschreibt sie den Alltag einer Kunstturnerin. Auch wenn Christines Karriere der eigentliche Fokus war, so blieb die politische Entwick-lung Ende der 50er bzw. Anfang der 60er nicht außen vor. Pendeleien nach West und Ostber-lin, Grenzübergänge, Überwachungen durch die Stasi und auch der Mauerbau 1961 finden hier ihren Platz.

Aufgrund dessen, dass die Handlung abwechselnd aus der Sicht beider Hauptcharaktere er-zählt wird, konnte ich mich sehr gut in die beiden Leben hineinversetzen. Am Anfang der Geschichte erschloss mir noch nicht so recht, wie die zwei „Schicksale“ zueinander finden würden, aber nach und nach kam Licht ins Dunkel und ich muss sagen, dass mir die Ver-flechtung beider Stränge sehr gut gefiel. Kompliment für diese berührende und spannende Lebensgeschichte. Auch wenn man dies nicht merkt möchte ich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um eine fiktive Geschichte handelt. Aber wer weiß, vielleicht hat sich irgendwo genau diese Geschichte so abgespielt…

Eine deutsch-deutsche Geschichte über zwei junge Frauen, die nicht bewegender hätte sein können. Ein Buch, dass mich nicht nur auf eine Lebens-Reise mitnahm, sondern auch noch emotional berührt und erschüttert hat. Für mich war dieser Roman ein weiteres Lesehigh-light 2021! (Ganz oben auf meiner Leseliste stehen schon ihre beiden bereits erschienen Werke)

5 von 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung obendrauf!

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Veröffentlicht am 05.03.2021

Urlaubsfeeling a la Gabriella Engelmann

Ich dachte schon, du fragst mich nie
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Inhaltsangabe:
Seit dem Tod ihres Mannes lebt Sophie Hartmann allein mit ihren zwei Töchtern. Ihre ältes-te Tochter will bald ihr eigenes Restaurant eröffnen, aber diese steht unter keinem guten Stern. ...

Inhaltsangabe:
Seit dem Tod ihres Mannes lebt Sophie Hartmann allein mit ihren zwei Töchtern. Ihre ältes-te Tochter will bald ihr eigenes Restaurant eröffnen, aber diese steht unter keinem guten Stern. Genau an diesem Tag bricht sich Liv die Hand und keiner ihrer Angehörigen bzw. Freunde kann kochen. Das Projekt scheint zu scheitern, dennoch wollen alle an der Eröff-nung festhalten und weitermachen. Aber ohne Koch? Fast unmöglich, wäre unter den Gästen nicht ein Koch, der seine Hilfe anbietet. Kann das Restaurant doch noch gerettet werden?

“Ich dachte schon, du fragst mich nie“ von Gabriella Engelmann ist im März 2021 im Knaur Verlag erschienen. Nachdem ich mit großer Begeisterung ihr letztes Buch „Zu wahr, um schön zu sein“ gelesen habe, bin ich ein großer Fan ihrer spritzigen Unterhaltungsromane. Nicht nur das Cover hat meine Neugierde geweckt, sondern auch der Klapptext und ich wusste, dass ich dieses Buch unbedingt wieder lesen muss. Gesagt, getan.

Der leichte und flüssige Schreibstil der Autorin ließ mich sofort in Sophies Geschichte ein und abtauchen. Während des Lesens fielen mir die kleinen Intros zu den 38 Kapitel ange-nehm auf. Eine sehr schöne Idee, die Gabriella Engelmann perfekt umgesetzt hat. Jeder der das Buchcover ansieht, weiß, dass sich dahinter eine Urlaubsgeschichte verbirgt und genauso war es auch. Die Reise ging von Hamburg zum Mittelmeer, um genauer zu sagen, nach Palma de Mallorca. Aber nicht in eine der beliebten Touristenhochburgen, sondern an einen fernabgelegten Ort, der mehr zu bieten hat als Shoppingmeile und Restaurants. Das Gabriel-la Engelmann des Öfteren auf dieser Insel verweilt hat, merkt man an der detaillierten und idyllischen Beschreibung der Landschaft. Aber nicht nur die Kulisse hat sie brillant einge-fangen und widergespiegelt, sondern auch die kulinarische Küche, so dass ich schon beim Lesen Hunger bekam. Am liebsten hätte ich sofort die Koffer gepackt und hätte mich selbst von diesem traumhaften Ambiente überzeugt. Die Charaktere waren mir allesamt sehr sym-pathisch und bereicherten auf ihre Art und Weise die Handlung. Diese ist eine spritzige und humorvolle Geschichte über Sophie und Marc, die abwechselnd von den zwei erzählt wird. Dadurch konnte ich mich bestens in die beiden hineinversetzen und mitfühlen. Über die Ge-schichte möchte ich jetzt nicht allzu viel schreiben, denn sonst würde evtl. spoilern und wer möchte schon vorab wissen was passiert. Ich nicht. Auch wenn die Handlung an einigen Stel-len vorhersehbar ist, wurde mein Lese spaß nicht gemindert. Eher das Gegenteil trat ein. Ich flog förmlich durch die Seiten und fühlte mich Bestens unterhalten.
Wer nach Beendigung des Buches immer noch Appetit hat, findet am Ende Rezepte zum Nachkochen.

Ein spritziger, witziger Unterhaltungsroman, der Lust auf Urlaub am Mittelmeer macht. Ein-fach klasse!

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Veröffentlicht am 02.03.2021

Eine brillante Fortsetzung

Die Sterne über Falkensee
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Inhaltsangabe:
Westpreußen 1925:
Die Gutsbesitzerin Isabella von Bargelow heiratet den Kaufmann Julius Kirchner, aber das Glück währt nicht lange. Während Julius von einer Familie träumt, möchte Isabella ...

Inhaltsangabe:
Westpreußen 1925:
Die Gutsbesitzerin Isabella von Bargelow heiratet den Kaufmann Julius Kirchner, aber das Glück währt nicht lange. Während Julius von einer Familie träumt, möchte Isabella noch ihre Freiheit genießen, aber dies ist der einzige Streitpunkt. Julius sucht nach einer neuen Herausforderung und schließt sich der NSDAP an, was wiederum Isabella missfällt. Als sie eines Tages eine fremde Frau in ihrem Gutshaus findet, setzt sie Julius samt „Geliebte“ kur-zerhand vor die Tür. Wie wird es jetzt mit Isabella weitergehen? Lässt sie sich scheiden oder wird es eine Versöhnung geben?

Die Sterne über Falkensee von Luisa von Kamecke, ist bereits der zweite Band dieser West-preußen -Saga. Nachdem ich mit großer Begeisterung den ersten Teil „Die Frauen von Gut Falkensee“ gelesen habe, freute ich mich schon auf ein Wiedersehen mit der Familie von Bargelow. Endlich geht es weiter….

Wie schon im ersten Band hat mich auch hier der flüssige und leichte Schreibstil der Autorin in die Geschichte ein und abtauchen lassen. Ab der ersten Seite stellte sich sofort der Wohl-fühlfaktor ein: endlich durfte ich wieder Gast auf Gut Falkensee sein. Auch wenn die Warte-zeit zwischen den zwei Bänden relativ kurz war, habe ich das Gut rund um Falkensee ver-misst. Bereits auf den ersten Seiten traf ich auf alte liebgewonnene Bekannte und auf ein paar neue Gesichter. Wer den vorherigen Band dieser Familiensaga gelesen hat, weiß, dass die Autorin sehr viel Wert auf authentische, detaillierte und facettenreiche Charaktere legt. Genau dies findet der Leser auch hier wieder. Jede Person fand ihren Platz und bereicherte so die Handlung. Was mir schon im vorherigen Roman positiv aufgefallen ist, dass alle ihre Lebensgeschichte erzählen durften. Ganz gleich wen man vor sich hatte: Adlige, Diener-schaft oder Gesinde. Zu jedem Zeitpunkt war ich nah am Geschehen dran und konnte mich gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und ihre Ängste und Sorgen nachvollziehen. Der Fokus dieses Bandes liegt diesmal auf Isabella von Bargelow, die jetzt in einem heirats-fähigen Alter ist. Brilliant bringt Luisa von Kamecke das Leben von Isabella dem Leser nah und lässt ihn auch daran teilnehmen. Aber nicht nur das Gutsleben wird perfekt eingefangen und wieder gegeben, sondern auch die damalige politische Entwicklung bringt die Autorin perfekt rüber. Dank der detaillierten Beschreibungen spürte ich die Unruhen gegen die jüdi-sche Bevölkerung und sah z.B. Hassschmierereien an Fensterfronten oder die Überfälle und Plünderungen von jüdischen Geschäften. Auch nach so vielen Jahren frage ich mich immer wieder, wie Menschen so viel Hass und Gewalt in sich tragen können. Das macht mich im-mer noch fassungs- und sprachlos.
Neben dem Gutsleben und den politischen Geschehnissen spielt die Liebe auch eine Rolle. Zart und eher bescheiden zog sie ihre Kreise und nahm einen kleinen, aber sehr präsenten Platz ein.
Einen „Minuspunkt“ muss ich leider vergeben, denn die fast 400 Seiten waren viel zu schnell zu Ende gelesen. Zu gerne hätte ich gewusst wie es weitergeht und jetzt hoffe ich auf Band 3.


Eine authentische und brillante Fortsetzung, die mich erneut in ihren Bann ziehen konnte. Für mich war es ein Lesehighlight und bringt 4 von 5 Sterne ein.

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Veröffentlicht am 24.02.2021

Romantische Lovestory

Jedes Jahr im Juni
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Inhaltsangabe:
Die 16jährige Emmie lässt einen roten Luftballon in den Himmel steigen und sie bittet den Finder sich bei ihr zu melden. Eines Tages erhält sie tatsächlich eine Antwort von Lucas, der mit ...

Inhaltsangabe:
Die 16jährige Emmie lässt einen roten Luftballon in den Himmel steigen und sie bittet den Finder sich bei ihr zu melden. Eines Tages erhält sie tatsächlich eine Antwort von Lucas, der mit seiner Familie an der französischen Küste wohnt. Über die Jahre hinweg entwickelt sich zwischen ihr und ihm eine wahre Freundschaft, aber nicht nur Das: Emmie ist Hals über Kopf in ihn verliebt, aber ihre Gefühle mag sie ihm nicht anvertrauen. Bei einem ihrer Tref-fen lässt Lucas die Bombe platzen: er will seine Freundin Marie heiraten und Emmie soll seine Trauzeugin werden. Ob das gut gehen wird oder wird die Hochzeit ihre Freundschaft zerstören?

Jedes Jahr im Juni ist der Debütroman von Lia Louis der in Deutschland erschienen ist. Das romantische Buchcover hat meine Neugierde sofort geweckt und der Klapptext hat diese noch gesteigert.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht und ließ mich wie einen Luftballon durch Emmie´s Geschichte schweben. Allerdings muss ich zugeben, dass ich im ersten Drittel meine Zweifel hatte, ob die Geschichte meine Erwartungen erfüllen kann. Irgendwie fand ich weder Zugang zu den Charakteren, noch zu der Handlung und ich war schon drauf und dran dieses Buch zur Seite zulegen, was ich aber nicht tat. Zum Glück, denn je weiter ich las, desto besser wurde die Beziehung zwischen der Geschichte und mir. Aber nicht nur das, son-dern auch die Charaktere wurde zunehmend sympathischer und ich lernte sie zu lieben. Ab diesem Moment wollte ich nur noch wissen, wie es mit Emmie und Co. weitergehen wird. Die Handlung ist eine schöne romantische Geschichte, die bestimmt irgendwo schon mal so passiert ist. Auch wenn sie an einigen Stellen vorhersehbar ist, hat es meinen Lesegenuss nicht beeinflusst. Eher das Gegenteil passierte. Ich fieberte und fühlte mit Emmie mit, wie es mit Lucas und ihrer Freundschaft weitergehen wird.

Das Buch ist eine schöne luftig leichte Romanze, die den Alltag davon schweben lässt.
Trotz meiner Startschwierigkeiten vergebe ich 4 von 5 Sterne, weil sie mich letztendlich überzeugen konnte.

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