Profilbild von Lesebienchen

Lesebienchen

Lesejury Star
offline

Lesebienchen ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lesebienchen über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2025

Bülents erster Fall

Yallah, Mord!
0

Nach einigen Veröffentlichungen (z.B. „Ankommen“ oder „Kronk“ – Hörbuch) hat Bülent Ceylan sein neustes Werk „Yallah Mord“, dass im Dezember 2024 im Edition a – Verlag erschienen ist, vorgelegt. Zwar kenne ...

Nach einigen Veröffentlichungen (z.B. „Ankommen“ oder „Kronk“ – Hörbuch) hat Bülent Ceylan sein neustes Werk „Yallah Mord“, dass im Dezember 2024 im Edition a – Verlag erschienen ist, vorgelegt. Zwar kenne ich den erfolgreichen Comedian von seinen Live-Shows, aber ein Buch von ihm habe noch nicht gelesen. Mit dieser Krimikomödie sollte dies sich ändern.

Der flüssige und leichte Schreibstil konnte mich sofort in die Geschichte um Bülent und Hassan abholen. Zu Anfang hatte ich ein paar Probleme, die einzelnen Charaktere auseinander zu halten, aber im weiteren Verlauf wurde es zunehmend besser. Wer Bülents Show schon einmal gesehen hat, wird die einzelnen Figuren wie z.B. Anneliese, Mompfred oder Lasse Hopsen (um nur einige zu erwähnen) kennen und hat auch direkt ein Bild vor Augen.

Die Handlung ist schnell erzählt. Während seines Showprogramms will Bülent Ceylan u.a. in die Rolle des Hassan schlüpfen, aber es gelingt ihm nicht. Ratlos macht er mit seiner Bühnenshow weiter. Als Tags darauf Bülent einen Umschlag mit einer seiner Requisite in seinem Briefkasten findet, wird er stutzig. Wer schickt ihm solche merkwürdigen Briefe? Als dann auch noch der Kühlhausbesitzer Lasse Hoppsen tot in einem seiner Kühlschränke gefunden wird, wird es noch mysteriöser. Eine seiner Bühnenfiguren wird als Tatverdächtiger gesucht. Kurzerhand begibt sich Bülent unter die Ermittler und versucht, mit Rene Weck den Mord aufzuklären. Wird aus dem erfolgreichen Comedian auch ein erfolgreicher Ermittler? Abwarten

„Yallah Mord“ ist Bülent Ceylan erste Krimikomödie, aber den Zahn „Komödie“ muss ich leider ziehen. Der Humor war zwar vorhanden, aber sehr dürftig. Ich hätte hier definitiv mehr erwartet. Okay, jeder fängt mal klein an. Was den Krimi an sich angeht, wurde ich angenehm überrascht.

Ein kurzweiliger, aber sehr spannender Plot, der Lust macht mit zu rätseln. Falls jemand schon vorzeitig auf den Mörder kommt, dem sei versichert, dass das Motiv erst am Ende des Buches bekannt gegeben wird.

Ein solides und spannendes Krimidebüt, von dem ich mir etwas mehr erwartet hätte. Zumindest was den Humor betrifft.
3 von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2024

Paddington auf der Suche nach Tante Lucy

Paddington in Peru – Das Buch zum Film
0

Inhaltsangabe:
Endlich hat Paddington einen Pass und um ihn gleich auszuprobieren, möchte er seine Tante Lucy in Peru besuchen. Das dies ein Familienausflug wird, ist abzusehen. Familie Brown ist mit von ...

Inhaltsangabe:
Endlich hat Paddington einen Pass und um ihn gleich auszuprobieren, möchte er seine Tante Lucy in Peru besuchen. Das dies ein Familienausflug wird, ist abzusehen. Familie Brown ist mit von der Partie und kaum das sie in Peru angekommen sind, gibt es gleich eine schlechte Nachricht: Tante Lucy ist aus dem Bärenheim verschwunden! Was nun? Für Paddington steht sofort fest: er will Tante Lucy suchen und so begeben sich alle auf eine spannende Reise in den peruanischen Urwald. Das bärige Abenteuer kann beginnen.
Anna Wilson hat das Buch zum gleichnamigen Film „Paddington in Peru“, dass im Karibu (Edel – Verlagsgruppe) im Januar 2025 erscheint, geschrieben. Ich kenne den kleinen Bären schon seit meiner Kindheit und so freute ich mich auf ein neues Abenteuer mit ihm.

Als allererstes gefiel mir das große Schriftbild. Sie ist gut lesbar und für Kinder, (ab 8 Jahren), die dieses Buch selber lesen wollen, perfekt geeignet. Hinzu kommt noch der flüssige und bildhafte Erzählstil, der verständlich gehalten worden ist. Kaum das ich diesen Roman angefangen hatte, konnte ich ihn auch nicht mehr beiseitelegen. Spannend und unterhaltsam zugleich, durfte ich das peruanische Abenteuer erleben. Während des Lesens lief bei mir das Kopfkino auf Hochtouren. Wer Paddington bereits kennt, weiß seine liebenswerte, hilfsbereite, humorvolle, aber auch tollpatschige Art zu schätzen. In diesem Buch kommt der Humor nicht zu kurz. Jede einzelne Figur wurde so kindgerecht und warmherzig dargestellt, dass man sie lieben muss.

Die Geschichte ist zwar kurzweilig, aber dennoch fesselnd. Das Verschwinden und auch die Suche nach ihr wurden brillant umgesetzt. Bei einigen Abenteuern bangte und fieberte ich mit, aber am Ende geht alles gut aus (so sollte es auch bei Kinderbüchern sein). Auch das Ende fand ich perfekt umgesetzt und stimmig zu gleich.

Was mir besonders gut gefiel, waren die zahlreichen Illustrationen, die sich im ganzen Buch verteilten. Ein schönes Highlight.

Als kleine Zugabe, befinden sich einige wenige Filmfotos im Buch. Kann man machen, ist meiner Meinung aber nicht notwendig. Wer Paddington liebt, wird definitiv ins Kino gehen.

Eine sehr gut umgesetzte und kinderechte Abenteuergeschichte, die die kleinen oder auch großen Leser lieben werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2024

Auftakt der Himmelsstürmer - Dilogie

Herrliche Zeiten - Die Himmelsstürmer
0

Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie z.B. „Das Bernstein-Amulett“ oder „Eine Familie in Deutschland“) hat Peter Prange nun sein neustes Werk „Herrliche Zeiten“, dass im Oktober im Fischer Scherz Verlag ...

Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie z.B. „Das Bernstein-Amulett“ oder „Eine Familie in Deutschland“) hat Peter Prange nun sein neustes Werk „Herrliche Zeiten“, dass im Oktober im Fischer Scherz Verlag erschienen ist, vorgelegt. Bei diesem Roman handelt es sich um den ersten Teil der Himmelsstürmer – Dilogie. Seit der „Traumpalast“ – Dilogie bin ich ein großer Fan des Autors und als ich von seinem neuen Buch erfuhr, wuchs meine Neugierde. Nachdem ich die Leseprobe gelesen habe, wusste ich, dass ich diesen Roman unbedingt lesen muss.

Wer schon das eine oder andere Buch von dem Autor gelesen hat, weiß den flüssigen und leichten Schreibstil des Autors zu schätzen. Bereits ab der ersten Seite fesselte mich der bildhafte Erzählstil und so flogen die knapp 672 Seiten nur so dahin. Zu jedem Zeitpunkt musste ich wissen, wie es mit den drei Hauptdarstellern weitergeht, obwohl sie mich nicht ganz überzeugten. Zwar erschienen sie mir authentisch und lebensnah, aber irgendwie fehlte mir teilweise der Bezug zu ihnen. Fand ich ein wenig schade, denn ich fiebere gerne mit den Personen mit. Meine Lesefreude wurde dadurch aber nicht negativ beeinflusst.

Die Handlung beginnt 1871 in Karlsbach. Der Krieg ist vorbei und es darf wieder gereist werden. Dies nutzt auch die Industriellentochter Vicky Paxton – Stoks aus und fährt in den böhmischen Kurort, wo sie auf zwei junge Männer trifft. Paul Biermann, der in Berlin als Ingenieur arbeitet und den französischen Koch Auguste Escoffier. Die drei freunden sich an und schmieden Pläne. So möchte Vicky den Ärmelkanal untertunneln lassen, um England mit dem Kontinent zu verbinden. Paul träumt davon am Bau des Kurfürstendamm in Berlin mitzuwirken und Auguste möchte mit seinen kulinarischen Speisen ein Meisterkoch werden. Obwohl sie ihre Träume zielstrebig verfolgen, bleibt ihre Freundschaft über Jahre bestehen.

Peter Prange ist bekannt für seine Geschichten, die er immer im 20. Jahrhundert spielen lassen hat, doch mit seinem aktuellen Roman „Herrliche Zeiten“ entführt er seine Leserschaft ins deutsche Kaiserreich. Für mich schreibt der Autor keine Geschichte, nein, er lässt seine Leser in eine Familiengeschichte eintauchen, die durch die politischen Hintergründe sehr spannend wird. Zwar handelt es sich hierbei um einen fiktiven Roman, der aber, dank des Einwebens zahlreicher historischer Ereignisse, sehr authentisch wirkt. Auch einige berühmte Persönlichkeiten finden in dieser Geschichte ihren Platz, so wie einer der Hauptcharaktere Auguste Escoffier (1846-1935). Teile seiner Lebensgeschichte sind in diesem Buch nacherzählt worden. Ich liebe das Zusammenspiel zwischen Roman und gesellschaftlicher / politischer Entwicklung.

Was mich ein wenig gestört hat, war, dass das Personenregister sich am Ende des Buches befand. Ich finde es vorteilhafter, wenn es sich auf den ersten Seiten befinden würde.

Auch wenn es hier und da ein paar Längen gab, so hat mir die (Lese-) Reise sehr gut gefallen und jetzt freue ich mich auf den zweiten Band.
4 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2024

Familie Backes und ihr 10. Jubiläum

Nur Norbert malte blauer
0

Kaum zu glauben, aber wahr: Familie Backes feiert schon ihr 10jähriges Jubiläum und genau aus diesem Anlass erhält der Hirschweiler Dorfbulle Jupp Backes seinen 8. Fall. Mit „Nur Norbert malte blauer“, ...

Kaum zu glauben, aber wahr: Familie Backes feiert schon ihr 10jähriges Jubiläum und genau aus diesem Anlass erhält der Hirschweiler Dorfbulle Jupp Backes seinen 8. Fall. Mit „Nur Norbert malte blauer“, der im November 2024 im Arturo Verlag erschienen ist, hat Dany R. Wood sein neustes Werk vorgelegt. Von Beginn an bin ich ein großer Fan dieser einzigartigen Reihe und freue mich immer wieder aufs Neue, wenn ein neuer Dorfkrimi erscheint und kaum das dieser bei mir eingezogen ist, muss er auch sofort gelesen werden.

Über den leichten und flüssigen Schreibstil des Autors brauche ich nichts mehr zu schreiben. Bereits nach den ersten Sätzen habe ich ein Grinsen im Gesicht, den ich dem humorvollen Erzählstil zu verdanken habe. Dany R. Wood schafft es immer wieder, seine genialen Sprüche so in Szene zu setzen, dass daraus ein großartiger Slapstick entsteht. Für mich ist es nicht nur ein pures Lesevergnügung, sondern auch ein wahres Kopfkino.

Wenn ich den Dorfkrimi beginne, ist es für mich wie eine Art nach Hause kommen. Alles ist so vertraut: Ehepaar Jupp und Inge Backes, Oma Käthe, Karl-Heinz und auch der Jupps heiß und innig geliebter Pöscho steht schon bereit. Auch der eingestreute saarländische Dialekt darf hier nicht fehlen. Für knapp 301 Seiten bin ich in Hirschweiler zuhause.

Inge hat Grund zu jubeln. Ihre Pension „Bed & Breakfast“ ist (endlich!) komplett ausgebucht. Eine Gruppe von Kunst – und Malerfreunden hat sich dort eingefunden, um ihre künstlerischen Fähigkeiten zu vertiefen. Leider hält Inges Freude nicht lange an, denn ihr Geschäftspartner und Nachbar Karl – Heinz wird tot im Gerätehaus gefunden. Alles sieht nach einem Suizid aus. Aber warum? Geht es der Pension so schlecht, dass Karl-Heinz keinen anderen Ausweg mehr sah? Jupp und auch Käthe haben ihre Zweifel und sofort starten die Ermittlungen. Im Fokus der Verdächtigen stehen alle Teilnehmer dieses Kurses.

Aber nicht nur der Mord an Karl-Heinz sorgt bei der Familie Backes für Aufsehen. An der elterlichen Haustür steht unverhofft Eva. Beim Gespräch mit Mutter Inge eröffnet sie das ihre langjährige Beziehung gescheitert sei, aber auch, dass sie schon wieder neu liiert sei. Über diese Neuigkeiten freut sich Inge keineswegs und der Haussegen hängt ein wenig schief. Selbst in der neuen Beziehung von Oma Käthe kriselt es ein wenig und so muss Jupp an alle Fronten ermittelt und vermitteln.

Im achten Jupp Backes Fall hat Dany R. Wood erneut sämtliche Register gezogen. In bekannter
humorvoller und spannungsgeladener Manier lädt er seine Leserschaft ein, den Fall zu lösen. Ich habe es versucht und die Betonung liegt wirklich auf Versuch, denn geschafft habe ich es nicht. Kaum das ich dachte, dass ich den möglichen Täter hätte, kam die nächste Wende um die Ecke und der Verdächtige war aus dem Rennen. Aber genau dies ist es, was ich an den Krimis so liebe: die Hintergründe zum Täter und Motiv werden erst am Ende enthüllt.

So, wie Jupp Backes nicht müde wird, seine Falle zu lösen, so werde ich auch nicht müde, diese Dorfkrimis zu lesen und zu lieben. Schon jetzt freue ich mich auf Fall Nr. 9!!!

5 von 5 Sternen und ich kann die Dorfkrimi – Reihe wirklich nur weiterempfehlen! Unterhaltung vom allerfeinsten!!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2024

Das Ende der Ärztin

Die Töchter der Ärztin
1

Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie. z.B. „Die Polizeiärztin Magda Fuchs“ oder „Die Ärztin“) hat Helene Sommerfeld nun ihr neustes Werk „Die Töchter der Ärztin – Zeit des Vertrauens“, dass im November ...

Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie. z.B. „Die Polizeiärztin Magda Fuchs“ oder „Die Ärztin“) hat Helene Sommerfeld nun ihr neustes Werk „Die Töchter der Ärztin – Zeit des Vertrauens“, dass im November 2024 im dtv – Verlag erschienen ist, vorgelegt. Hierbei handelt es sich nicht nur um den letzten Teil der Ärzte – Reihe, sondern ist zugleich auch der letzte Roman des erfolgreichen Autoren- Duo. Ende Juni 2024 ist leider der weibliche Part, die zudem auch seine Ehefrau war, verstorben und somit werden unter dem Pseudonym Helene
Sommerfeld wohl keine Bücher mehr veröffentlicht werden.

Wer schon das eine oder andere Buch von Helene Sommerfeld gelesen hat, weiß den flüssigen und leichten Schreibstil sehr zu schätzen. Kaum hatte ich die ersten Seiten beendet, so fand ich mich auch schon Thomasius-, Vandenberg- und von Freystetten- Geschichte wieder, die mich erneut in ihren Bann zog. Aber nicht nur der Schreibstil konnte mich überzeugen, auch der bildhafte Erzählstil trug dazu bei, dass ich dieses Buch nicht einfach so aus den Händen legen konnte. Hinzu kommen noch die Charaktere, auf die ich mich freute. Wie schon in den vorherigen Bänden, wurden diese wieder authentisch und lebensnah dargestellt. Für mich war es eine Art Wiedersehen und zudem war ich neugierig, wie es mit den einzelnen Personen weitergehen wird. Wer mit den vielen Personen ein paar Schwierigkeiten haben sollte, der findet ein Personenregister im Buch, dass die Zuordnung der einzelnen Figuren erleichtert.

In diesem Band entführen Helene Sommerfeld ihre Leserschaft in die Jahre 1930 – 1932. Gerade in Berlin, wo Antonia „Toni“ Thomasius ihre Praxis führt, spürt man den politischen Umbruch. Jede Menge Arbeitslose, Judenhass und Demonstrationen stehen an der Tagesordnung. Hitlers Regime will an die Macht und dies mit allen Mitteln. Unter den Parteimitgliedern befindet sich auch Tonis Neffe, der schon innerhalb der Familie für Unruhe gesorgt hat. Nicht nur die politischen Ansichten von Franz sorgen für Unmut. Er besitzt ein Sorgerecht, dass die leibliche Mutter wieder rückgängig machen möchte. Wird er kampflos dem zustimmen?

Toni hat endlich ihren Mann fürs Leben gefunden und mit ihm möchte sie auch eine kleine Familie gründen. Dies scheint aber gar nicht so einfach zu sein. Kann Mutter Ricarda ihr mit dem einen oder anderen Ratschlag helfen können? Wird sie überhaupt den Kopf dafür frei haben, denn ihr Ehemann Siegfried ist ebenfalls schwer krank.

Ricardas älteste Tochter Henriette „Henny“ Vandenberg lebt mit ihrer Familie in Kalifornien, wo sie als Ärztin tätig ist. Ihr Mann Viktor arbeitet als Filmproduzent. Als dieser plötzlich krank wird, scheint das idyllische Leben auf der Kippe zu stehen. Wird Henny es schaffen, dass Leben ihres Ehemannes zu retten. Als ob dies nicht genug wäre, meldet sich auch noch ihr Erzfeind und Neffe Franz mit einer Bitte an sie. Wie wird sie mit seiner bitte umgehen?

Helene Sommerfeld hat erneut gezeigt, warum sie eines der erfolgreichen Autoren – Duos sind. Ihre ereignisreiche und spannende Geschichte konnte mich von Anfang bis zum Ende mehr als nur überzeugen. Ihr Talent liegt nicht nur darin, einen Roman vorzulegen, nein, sie entführen ihre Leserschaft auf eine eindrucksvolle Reise. Durch die Einbettung von historisch politischen Ereignissen, die in den Jahren 1930 – 1932 aktuell waren, entstand eine Authentizität, die einfach nur brillant war. Mehr als einmal hatte ich den Eindruck, dass ich nicht Leserin war, sondern Zeitzeuge, so hautnah war ich mitten im Geschehen.

Schade, dass die Ära des Autoren-Duos Helene Sommerfeld nun ein so trauriges Ende gefunden hat, aber dennoch möchte ich mich bei Ihnen für all die bewegenden Lesestunden bedanken, die ich mit ihren Romanen hatte. Ich wünsche Ihnen alles Gute!
5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere