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Veröffentlicht am 29.12.2024

Auftakt der Himmelsstürmer - Dilogie

Herrliche Zeiten - Die Himmelsstürmer
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Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie z.B. „Das Bernstein-Amulett“ oder „Eine Familie in Deutschland“) hat Peter Prange nun sein neustes Werk „Herrliche Zeiten“, dass im Oktober im Fischer Scherz Verlag ...

Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie z.B. „Das Bernstein-Amulett“ oder „Eine Familie in Deutschland“) hat Peter Prange nun sein neustes Werk „Herrliche Zeiten“, dass im Oktober im Fischer Scherz Verlag erschienen ist, vorgelegt. Bei diesem Roman handelt es sich um den ersten Teil der Himmelsstürmer – Dilogie. Seit der „Traumpalast“ – Dilogie bin ich ein großer Fan des Autors und als ich von seinem neuen Buch erfuhr, wuchs meine Neugierde. Nachdem ich die Leseprobe gelesen habe, wusste ich, dass ich diesen Roman unbedingt lesen muss.

Wer schon das eine oder andere Buch von dem Autor gelesen hat, weiß den flüssigen und leichten Schreibstil des Autors zu schätzen. Bereits ab der ersten Seite fesselte mich der bildhafte Erzählstil und so flogen die knapp 672 Seiten nur so dahin. Zu jedem Zeitpunkt musste ich wissen, wie es mit den drei Hauptdarstellern weitergeht, obwohl sie mich nicht ganz überzeugten. Zwar erschienen sie mir authentisch und lebensnah, aber irgendwie fehlte mir teilweise der Bezug zu ihnen. Fand ich ein wenig schade, denn ich fiebere gerne mit den Personen mit. Meine Lesefreude wurde dadurch aber nicht negativ beeinflusst.

Die Handlung beginnt 1871 in Karlsbach. Der Krieg ist vorbei und es darf wieder gereist werden. Dies nutzt auch die Industriellentochter Vicky Paxton – Stoks aus und fährt in den böhmischen Kurort, wo sie auf zwei junge Männer trifft. Paul Biermann, der in Berlin als Ingenieur arbeitet und den französischen Koch Auguste Escoffier. Die drei freunden sich an und schmieden Pläne. So möchte Vicky den Ärmelkanal untertunneln lassen, um England mit dem Kontinent zu verbinden. Paul träumt davon am Bau des Kurfürstendamm in Berlin mitzuwirken und Auguste möchte mit seinen kulinarischen Speisen ein Meisterkoch werden. Obwohl sie ihre Träume zielstrebig verfolgen, bleibt ihre Freundschaft über Jahre bestehen.

Peter Prange ist bekannt für seine Geschichten, die er immer im 20. Jahrhundert spielen lassen hat, doch mit seinem aktuellen Roman „Herrliche Zeiten“ entführt er seine Leserschaft ins deutsche Kaiserreich. Für mich schreibt der Autor keine Geschichte, nein, er lässt seine Leser in eine Familiengeschichte eintauchen, die durch die politischen Hintergründe sehr spannend wird. Zwar handelt es sich hierbei um einen fiktiven Roman, der aber, dank des Einwebens zahlreicher historischer Ereignisse, sehr authentisch wirkt. Auch einige berühmte Persönlichkeiten finden in dieser Geschichte ihren Platz, so wie einer der Hauptcharaktere Auguste Escoffier (1846-1935). Teile seiner Lebensgeschichte sind in diesem Buch nacherzählt worden. Ich liebe das Zusammenspiel zwischen Roman und gesellschaftlicher / politischer Entwicklung.

Was mich ein wenig gestört hat, war, dass das Personenregister sich am Ende des Buches befand. Ich finde es vorteilhafter, wenn es sich auf den ersten Seiten befinden würde.

Auch wenn es hier und da ein paar Längen gab, so hat mir die (Lese-) Reise sehr gut gefallen und jetzt freue ich mich auf den zweiten Band.
4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 21.12.2024

Familie Backes und ihr 10. Jubiläum

Nur Norbert malte blauer
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Kaum zu glauben, aber wahr: Familie Backes feiert schon ihr 10jähriges Jubiläum und genau aus diesem Anlass erhält der Hirschweiler Dorfbulle Jupp Backes seinen 8. Fall. Mit „Nur Norbert malte blauer“, ...

Kaum zu glauben, aber wahr: Familie Backes feiert schon ihr 10jähriges Jubiläum und genau aus diesem Anlass erhält der Hirschweiler Dorfbulle Jupp Backes seinen 8. Fall. Mit „Nur Norbert malte blauer“, der im November 2024 im Arturo Verlag erschienen ist, hat Dany R. Wood sein neustes Werk vorgelegt. Von Beginn an bin ich ein großer Fan dieser einzigartigen Reihe und freue mich immer wieder aufs Neue, wenn ein neuer Dorfkrimi erscheint und kaum das dieser bei mir eingezogen ist, muss er auch sofort gelesen werden.

Über den leichten und flüssigen Schreibstil des Autors brauche ich nichts mehr zu schreiben. Bereits nach den ersten Sätzen habe ich ein Grinsen im Gesicht, den ich dem humorvollen Erzählstil zu verdanken habe. Dany R. Wood schafft es immer wieder, seine genialen Sprüche so in Szene zu setzen, dass daraus ein großartiger Slapstick entsteht. Für mich ist es nicht nur ein pures Lesevergnügung, sondern auch ein wahres Kopfkino.

Wenn ich den Dorfkrimi beginne, ist es für mich wie eine Art nach Hause kommen. Alles ist so vertraut: Ehepaar Jupp und Inge Backes, Oma Käthe, Karl-Heinz und auch der Jupps heiß und innig geliebter Pöscho steht schon bereit. Auch der eingestreute saarländische Dialekt darf hier nicht fehlen. Für knapp 301 Seiten bin ich in Hirschweiler zuhause.

Inge hat Grund zu jubeln. Ihre Pension „Bed & Breakfast“ ist (endlich!) komplett ausgebucht. Eine Gruppe von Kunst – und Malerfreunden hat sich dort eingefunden, um ihre künstlerischen Fähigkeiten zu vertiefen. Leider hält Inges Freude nicht lange an, denn ihr Geschäftspartner und Nachbar Karl – Heinz wird tot im Gerätehaus gefunden. Alles sieht nach einem Suizid aus. Aber warum? Geht es der Pension so schlecht, dass Karl-Heinz keinen anderen Ausweg mehr sah? Jupp und auch Käthe haben ihre Zweifel und sofort starten die Ermittlungen. Im Fokus der Verdächtigen stehen alle Teilnehmer dieses Kurses.

Aber nicht nur der Mord an Karl-Heinz sorgt bei der Familie Backes für Aufsehen. An der elterlichen Haustür steht unverhofft Eva. Beim Gespräch mit Mutter Inge eröffnet sie das ihre langjährige Beziehung gescheitert sei, aber auch, dass sie schon wieder neu liiert sei. Über diese Neuigkeiten freut sich Inge keineswegs und der Haussegen hängt ein wenig schief. Selbst in der neuen Beziehung von Oma Käthe kriselt es ein wenig und so muss Jupp an alle Fronten ermittelt und vermitteln.

Im achten Jupp Backes Fall hat Dany R. Wood erneut sämtliche Register gezogen. In bekannter
humorvoller und spannungsgeladener Manier lädt er seine Leserschaft ein, den Fall zu lösen. Ich habe es versucht und die Betonung liegt wirklich auf Versuch, denn geschafft habe ich es nicht. Kaum das ich dachte, dass ich den möglichen Täter hätte, kam die nächste Wende um die Ecke und der Verdächtige war aus dem Rennen. Aber genau dies ist es, was ich an den Krimis so liebe: die Hintergründe zum Täter und Motiv werden erst am Ende enthüllt.

So, wie Jupp Backes nicht müde wird, seine Falle zu lösen, so werde ich auch nicht müde, diese Dorfkrimis zu lesen und zu lieben. Schon jetzt freue ich mich auf Fall Nr. 9!!!

5 von 5 Sternen und ich kann die Dorfkrimi – Reihe wirklich nur weiterempfehlen! Unterhaltung vom allerfeinsten!!!

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Veröffentlicht am 07.12.2024

Das Ende der Ärztin

Die Töchter der Ärztin
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Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie. z.B. „Die Polizeiärztin Magda Fuchs“ oder „Die Ärztin“) hat Helene Sommerfeld nun ihr neustes Werk „Die Töchter der Ärztin – Zeit des Vertrauens“, dass im November ...

Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie. z.B. „Die Polizeiärztin Magda Fuchs“ oder „Die Ärztin“) hat Helene Sommerfeld nun ihr neustes Werk „Die Töchter der Ärztin – Zeit des Vertrauens“, dass im November 2024 im dtv – Verlag erschienen ist, vorgelegt. Hierbei handelt es sich nicht nur um den letzten Teil der Ärzte – Reihe, sondern ist zugleich auch der letzte Roman des erfolgreichen Autoren- Duo. Ende Juni 2024 ist leider der weibliche Part, die zudem auch seine Ehefrau war, verstorben und somit werden unter dem Pseudonym Helene
Sommerfeld wohl keine Bücher mehr veröffentlicht werden.

Wer schon das eine oder andere Buch von Helene Sommerfeld gelesen hat, weiß den flüssigen und leichten Schreibstil sehr zu schätzen. Kaum hatte ich die ersten Seiten beendet, so fand ich mich auch schon Thomasius-, Vandenberg- und von Freystetten- Geschichte wieder, die mich erneut in ihren Bann zog. Aber nicht nur der Schreibstil konnte mich überzeugen, auch der bildhafte Erzählstil trug dazu bei, dass ich dieses Buch nicht einfach so aus den Händen legen konnte. Hinzu kommen noch die Charaktere, auf die ich mich freute. Wie schon in den vorherigen Bänden, wurden diese wieder authentisch und lebensnah dargestellt. Für mich war es eine Art Wiedersehen und zudem war ich neugierig, wie es mit den einzelnen Personen weitergehen wird. Wer mit den vielen Personen ein paar Schwierigkeiten haben sollte, der findet ein Personenregister im Buch, dass die Zuordnung der einzelnen Figuren erleichtert.

In diesem Band entführen Helene Sommerfeld ihre Leserschaft in die Jahre 1930 – 1932. Gerade in Berlin, wo Antonia „Toni“ Thomasius ihre Praxis führt, spürt man den politischen Umbruch. Jede Menge Arbeitslose, Judenhass und Demonstrationen stehen an der Tagesordnung. Hitlers Regime will an die Macht und dies mit allen Mitteln. Unter den Parteimitgliedern befindet sich auch Tonis Neffe, der schon innerhalb der Familie für Unruhe gesorgt hat. Nicht nur die politischen Ansichten von Franz sorgen für Unmut. Er besitzt ein Sorgerecht, dass die leibliche Mutter wieder rückgängig machen möchte. Wird er kampflos dem zustimmen?

Toni hat endlich ihren Mann fürs Leben gefunden und mit ihm möchte sie auch eine kleine Familie gründen. Dies scheint aber gar nicht so einfach zu sein. Kann Mutter Ricarda ihr mit dem einen oder anderen Ratschlag helfen können? Wird sie überhaupt den Kopf dafür frei haben, denn ihr Ehemann Siegfried ist ebenfalls schwer krank.

Ricardas älteste Tochter Henriette „Henny“ Vandenberg lebt mit ihrer Familie in Kalifornien, wo sie als Ärztin tätig ist. Ihr Mann Viktor arbeitet als Filmproduzent. Als dieser plötzlich krank wird, scheint das idyllische Leben auf der Kippe zu stehen. Wird Henny es schaffen, dass Leben ihres Ehemannes zu retten. Als ob dies nicht genug wäre, meldet sich auch noch ihr Erzfeind und Neffe Franz mit einer Bitte an sie. Wie wird sie mit seiner bitte umgehen?

Helene Sommerfeld hat erneut gezeigt, warum sie eines der erfolgreichen Autoren – Duos sind. Ihre ereignisreiche und spannende Geschichte konnte mich von Anfang bis zum Ende mehr als nur überzeugen. Ihr Talent liegt nicht nur darin, einen Roman vorzulegen, nein, sie entführen ihre Leserschaft auf eine eindrucksvolle Reise. Durch die Einbettung von historisch politischen Ereignissen, die in den Jahren 1930 – 1932 aktuell waren, entstand eine Authentizität, die einfach nur brillant war. Mehr als einmal hatte ich den Eindruck, dass ich nicht Leserin war, sondern Zeitzeuge, so hautnah war ich mitten im Geschehen.

Schade, dass die Ära des Autoren-Duos Helene Sommerfeld nun ein so trauriges Ende gefunden hat, aber dennoch möchte ich mich bei Ihnen für all die bewegenden Lesestunden bedanken, die ich mit ihren Romanen hatte. Ich wünsche Ihnen alles Gute!
5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 30.11.2024

Ein brillanter Auftakt

Cartier. Der Traum von Diamanten
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Inhaltsangabe:
Eigentlich wollte Jeanne Toussaint den französischen Baron Bernard de Morell heiraten, aber die Verlobung ist geplatzt. Jetzt muss sie ihren Lebensunterhalt mit Näharbeiten finanzieren. ...

Inhaltsangabe:
Eigentlich wollte Jeanne Toussaint den französischen Baron Bernard de Morell heiraten, aber die Verlobung ist geplatzt. Jetzt muss sie ihren Lebensunterhalt mit Näharbeiten finanzieren. Unter ihren Arbeitgebern gehört u.a. Coco Chanel, die Jeanne nicht nur einen Job gibt, sie sind auch beste Freundinnen. Wenn es die Zeit zu lässt, verbringen sie ihre Abende in einem bekannten Nachtclub. Alle die, die Rang und Namen haben, gehen dort ein und aus, so auch der erfolgreiche Juwelier Louis Cartier. Als dieser Jeanne sieht, ist er nicht nur von ihrem Aussehen begeistert. Sofort spürt er, dass sie ein untrügliches Gespür für Stil hat und zudem auch das Talent besitzt, diesen umzusetzen. Louis setzt alles daran, sie näher kennenzulernen, um sie als Designerin einzustellen. Wird Jeanne es tatsächlich schaffen, für dieses erfolgreiche Familienunternehmen zu arbeiten?

Nach zahlreichen Veröffentlichungen (u.a. „Peggy Guggenheim“ oder „Mademoiselle Eiffel und der Turm der Liebe“) hat Sophie Villard mit „Cartier – Der Traum der Diamanten“ ihr neustes Werk, dass im November 2024 im Penguin Verlag erschienen ist, vorgelegt. Da ich schon das eine oder andere Buch der Autorin gelesen habe, weiß ich den flüssigen und leichten Schreibstil sehr zu schätzen. Aber nicht nur dies, auch der bildhafte Erzählstil ist nahezu brillant. Kaum hatte ich die ersten Seiten gelesen, war ich bereits in die Geschichte um Jeanne Toussaint und den Cartier – Brüdern ein und abgetaucht. Ich konnte, nein, wollte diesen Roman nicht mehr aus den Händen legen und die kurzen Kapitel verleiteten mich immer mehr und mehr dazu, weiterzulesen. Zu jedem Zeitpunkt wollte ich wissen, wie es mit der Handlung weitergeht. Hinzu kommt noch der ständige perspektiven Wechsel von den jeweiligen Protagonisten, der das Lesen so lebendig gestaltete. Natürlich trugen auch die Charaktere sehr viel dazu bei, denn sie wurden authentisch und sehr lebensnah gezeichnet und wiedergegeben.

Sophie Villard entführt ihre Leserschaft auf eine einzigartige Zeitreise in die glamouröse Welt der Familiendynastie Cartier, wo wir u.a. eine Menge über die Arbeit der Schmuckdesigner und deren Kollektion erfahren oder dem Konkurrenzkampf zwischen den Familienbetrieben Cartier und Faberge`. Obwohl die Geschichte rein fiktiver Natur ist, so hat es die Autorin es sich nicht nehmen lassen, eine gewisse Authentizität in ihren Roman einfließen zu lassen. Durch das Einweben zahlreicher historischer Ereignisse, die zwischen 1910 – 1913 stattfanden, wirkt sie sehr reell und man könnte meinen, dass sie sich genauso abgespielt hat. Leider nein, was meine Lesebegeisterung nicht im Geringsten geschmälert hat. Eher im Gegenteil. Zu gerne hätte ich den zweiten Band gleich hinterher gelesen. Leider muss ich mich ein wenig in Geduld üben und das, obwohl die Leseprobe meine Neugierde auf die Fortsetzung mehr als nur geweckt hat.

Cartier – Der Traum von Diamanten ist eine wunderbare Reise in die glitzernde Welt der Familiendynastie Cartier. Sophie Villard hat ein brillantes atmosphärisches Lesehighlight geschaffen, in dem es nicht nur funkelt. Sie hat die damalige Zeit perfekt eingefangen und gibt dem Leser das Gefühl hautnah dabei zu sein. Einzigartig und perfekt!

5 von 5 Sternen und wer gerne historische Romane liest oder lesen möchte, der ist hier Bestens aufgehoben!

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Veröffentlicht am 23.11.2024

Asco und seine Glücksmission

Ein Weihnachtshund auf Glücksmission
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Inhaltsangabe:
Die Buchautorin Annalena ist glücklicher Single und ein Mann kommt ihr so schnell nicht ins Haus, denn die wollen stets, dass sie ihren Job als Schriftstellerin aufgibt. Genau dies kommt ...

Inhaltsangabe:
Die Buchautorin Annalena ist glücklicher Single und ein Mann kommt ihr so schnell nicht ins Haus, denn die wollen stets, dass sie ihren Job als Schriftstellerin aufgibt. Genau dies kommt für Annalena nicht in Frage, sie liebt ihre Arbeit. Trotzdem ist ein männlicher Begleiter an ihrer Seite: der Border Collie Asco, denn sie vor geraumer Zeit aus dem Tierheim geholt hat. Sie liebt den quirligen Hund über alles. Was sie absolut nicht leiden kann, ist der ständige Baulärm, der von dem Nachbarhaus herüber dröhnt. Annalena tröstet sich damit, dass die neuen Hausbesitzer bald einziehen werden und mit ihr die ersehnte Ruhe wiederkehrt. Als sie allerdings den neuen Nachbar sieht, bekommt sie einen Schrecken: ihr damaliger Schwarm Christian Bonner steht vor ihr! Ausgerecht er! Auch Christian ist von dem Anblick seiner Nachbarin nicht gerade begeistert. Er hatte gehofft, Annalena nie wieder zu sehen. Jetzt sind sie Nachbarn! Beide hadern mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Wie wird es mit den beiden weitergehen? Border Collie Asco spielt dabei eine sehr große Rolle

„Ein Weihnachtshund auf Glücksmission“ von Petra Schier ist bereits der neunte Santa Claus – Roman, in der ein Hund eine Hauptrolle spielt. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie viele Bücher ich aus dieser Reihe schon gelesen habe, aber eins weiß ich definitiv: ich liebe diese weihnachtlich - romantischen Geschichten mit Fellnasen!

Info: Der Roman ist bereits 2018 als Weltbild-Ausgabe erschienen und wurde im Oktober 2024 als Neuauflage veröffentlicht.

Wer schon das eine oder andere Buch der Autorin gelesen hat, weiß den flüssigen und leichten Schreibstil zu schätzen. Ab der ersten Seite konnte dieser mich erneut in seinen Bann ziehen und eine (vor-) weihnachtliche Stimmung produzieren. Hinzu kommt noch der wunderbare Erzählstil, der mich sofort in Annalenas und Ascos Welt zog. Zudem liebe ich den immer wieder kehrenden Perspektivenwechsel der drei Hauptcharaktere, der mich in die jeweilige Gedankenwelt mitnahm. Petra Schier besitz zudem die Gabe, ihren Figuren eine Authentizität zu geben, dass sie so greifbar machen. Bei jedem ihrer Romane habe ich das Gefühl, dass ich die Personen schon jahrelang kennen würde. Was auch zum Teil stimmt, denn fast alle Charaktere tauchen in den vorherigen Weihnachtsbänden auf und somit könnte man zu Recht behaupten, dass man sie schon näher kennt. Keine Sorge, bei den Romanen handelt es sich um abgeschlossene Geschichten, die unabhängig voneinander gelesen werden können.

Die Handlung dreht sich zwar hauptsächlich um Annalena, Christian und Border Collie Asco, aber was wäre eine weihnachtliche Geschichte ohne Santa Claus, das Christkind oder die vielen Elfen? Nichts und so setzen die vielen Helfer alle Hebel in Bewegung, um den einen oder anderen Herzenswunsch zu erfüllen. So auch bei Annalena und Christian, obwohl die Chancen auf Erfüllung sehr gering sind. Die Elfen holen sich hier sogar Unterstützung und bitten Asco um Mithilfe. Da sollte wohl nichts mehr schiefgehen oder?

Der Leser bekommt alles, was man sich in eine turbulente Adventszeit wünscht: eine romantische tierische Geschichte, die eine weihnachtliche Wohlfühlatmosphäre schafft, die den Alltag für ein paar Stunden vergessen lässt. Wenn man hier nicht in Weihnachtsstimmung kommt, dann ist man ein Grinch!

Wer beim Lesen Hunger bekommen hat, der kann einige Spezialitäten der Geschichte ausprobieren. Die entsprechenden Rezepte befinden sich am Ende des Buches. Viel Spaß!

Schade, dass die 330 Seiten so schnell ausgelesen sind!

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