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Veröffentlicht am 15.03.2017

Für immer - Maya und Cosmo (Bd.1)

Für immer fliegen
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Klappentext:

Als die junge Studentin Maya dem Straßenkünstler Cosmo zum ersten Mal begegnet, ist sie fasziniert von seiner frechen, charmanten Art. Aber so sehr sie sich auch zu ihm hingezogen fühlt, ...

Klappentext:

Als die junge Studentin Maya dem Straßenkünstler Cosmo zum ersten Mal begegnet, ist sie fasziniert von seiner frechen, charmanten Art. Aber so sehr sie sich auch zu ihm hingezogen fühlt, sie weiß, dass es für Cosmo keinen Platz in ihrem Leben gibt. Trotzdem kann Maya ihn nicht vergessen.

Wie es das Schicksal will, laufen sich die beiden immer wieder über den Weg und verlieren sich wieder.
Als Maya beschließt, München für sechs Monate zu verlassen, um in die USA zu reisen, beschließt sie, sich von Cosmo zu verabschieden. Doch er möchte Maya nicht gehen lassen. Sie vereinbaren, sich nach Mayas Rückkehr an dem Platz wieder zutreffen, an dem sie sich zum ersten Mal begegnet sind....doch dann kommt alles ganz anders...
Maya & Cosmo - eine Geschichte über verpasste Chancen, eine große Liebe, Freundschaft und die Tatsache, dass man sein Leben genießen sollte, bevor es eines Tages vielleicht zu spät ist.



Für immer fliegen ist der neuste Roman von Birgit Loistl der erste Band der Reihe „Für immer“. In dieser Reihe erzählen Maya und ihre drei Freundinnen ihre Liebesgeschichte und in dem ersten Band geht es um Maya und Cosmo.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, so dass der Leser ab der ersten Seite in das Buch ab – und eintauchen kann. Birgit Loistl verfügt über einen sehr einfühlsamen und gefühlvollen Erzählstil. Dadurch wirken die Protagonisten sehr authentisch und menschlich. Was dazu führt, dass man meint man würde die Personen jahrelang kennen. Die Handlung erzählt die Liebesgeschichte von Maya und Cosmo. Der abwechslungsreiche Sichtwechsel der beiden trägt dazu bei, dass die Geschichte sehr lebendig rüberkommt. Auch wenn das eine oder andere schon vorsehsehbar ist, macht es dennoch sehr viel Spaß die beiden zu begleiten. Das Ende dieses Buches fand ich sehr passend und stimmig gewählt.

Leider gibt es von mir zwei Minuspunkte, denn hier war mir die Schrift zu klein (Anmerkung: soll geändert werden) und leider fand ich die 192 Seiten ein wenig zu kurz. Ein paar Seiten mehr hätten da nicht geschadet.



Für mich war dies eine sehr kurze, aber dennoch sehr berührende Liebesgeschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Freue mich schon auf die nächsten drei Bände dieser Reihe!

Veröffentlicht am 14.03.2017

Oma Edith und ihr Burn Out

Oma wird erwachsen
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Inhaltsangabe
Häkelkreis, Kirchenchor, Kaffeekränzchen mit den Nachbarinnen, dann noch die Tiere ver-sorgen – Oma Edith ist ausgebrannt! Enkelin Isabell eilt ihr gemeinsam mit ihrem besten Freund, Kosmetiker ...

Inhaltsangabe
Häkelkreis, Kirchenchor, Kaffeekränzchen mit den Nachbarinnen, dann noch die Tiere ver-sorgen – Oma Edith ist ausgebrannt! Enkelin Isabell eilt ihr gemeinsam mit ihrem besten Freund, Kosmetiker Kalle, zur Hilfe. Oma muss dringend lernen, auch mal Nein zu sagen! Bald schmeißen Isabell und Kalle nicht nur im Alleingang den idyllischen Resthof an der Ostsee sondern entwickeln auch eine höchst lukrative Antistress-Therapie für überarbeitete Großstädter. Der kleine Ort lebt richtig auf – doch ein hinterhältiger Grundstücksmakler versucht mit allen fiesen Tricks, sich Omas Hof unter den Nagel zu reißen … Ein herrlich amüsanter Roman über eine unbeugsame Großmutter, eine eigenwillige Dorfgemeinschaft und eine Stadtpflanze, die ausgerechnet auf dem platten Land ihre große Liebe findet …


Oma wird erwachsen ist der neuste Roman von Liv Jansen. Ich habe noch nie ein Buch von dieser Autorin gelesen und war sehr gespannt, was mich erwartet.

Liv Jansen hat einen sehr leichten und flüssigen Schreibstil, der mit einer gehörigen Portion Humor angereichert worden ist. Wer zum Lachen in den Keller geht, der sollte dieses Buch tunlichst vermeiden. Hier ist Lachen Pflichtprogramm und das ist auch gut so. Die Charakte-re wurden sehr sympathisch dargestellt und dadurch wuchsen sie einem recht schnell ans Herz. Wer allerdings auf Authentizität wert legt, der wird hier enttäuscht werden. Bei jeder dieser Figuren konnte man das eine oder andere Mal den Kopf schütteln, so hanebüchen war ihr Verhalten. Was aber perfekt zu der Geschichte passte. Diese war skurril, aber zugleich sehr lustig. Eine Oma Edith, die an Burn-out leidet, eine Enkelin (genannt Klößchen), die keinen Job mehr hat und den schwulen Freund Kalle (genannt Schwuppi), der ständig über alles und jeden heult. Jetzt fragt man sich, wie passen diese drei Personen zusammen? Ganz einfach: In den man ihnen eine fixe Idee von einem eigenen Projekt namens „Burn-Out-Seminar“ in den Kopf setzt, die sie dann umsetzen. In erster Linie geht es aber nicht nur da-rum, dass sie selbst eine Beschäftigung haben, um ihr Leben neu zu ordnen. Hier geht auch um den Ort Seestein, der vor einem windigen Immobilienmakler gerettet werden soll. Was nun folgte ist der helle Wahnsinn und die pure Lesefreude. Jede Seite ist vollgepackt mit trockenen und ironischen Wortwitz, der einem aus dem Lachen nicht mehr rauskommen lässt. Hm…was das Ende dieses Buches angeht, das war mir zu viel Friede Freude Eierku-chen.

Zwei Minuspunkte muss ich hier vergeben.
Bei einigen Personen hatte ich das Gefühl, dass sie auf Biegen und Brechen witzig sein mussten und das wirkte auf mich ein wenig gestelzt. Da wäre weniger mehr gewesen.
Das Cover finde ich sehr unpassend gewählt, aber das ist wohl Geschmacksache.

Für mich war es ein sehr unterhaltsames und witziges Buch, dass den Alltagsstress für ein paar Stunden beiseiteschiebt.
4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung an alle, die humorvolle Bücher lieben!


Veröffentlicht am 09.03.2017

Schlaflos in Manhattan - einfach nur schön

Schlaflos in Manhattan
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Inhaltsangabe
Nette Freunde, ein riesiges Apartment, ein toller Job. Die Liste der Dinge, die eine junge Frau in New York erreicht haben sollte, hat Paige in allen Punkten abgehakt. Bis sie plötz-lich ...

Inhaltsangabe
Nette Freunde, ein riesiges Apartment, ein toller Job. Die Liste der Dinge, die eine junge Frau in New York erreicht haben sollte, hat Paige in allen Punkten abgehakt. Bis sie plötz-lich von der Karriereleiter stürzt. Auf einmal ist der Bruder ihrer besten Freundin der einzige, der ihr Leben wieder in Ordnung bringen kann. Schon früher hat sie vergeblich für den Draufgänger Jake geschwärmt – und je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto klarer wird ihr, was auf ihrer New-York-Liste noch fehlt: Die perfekte Liebesgeschichte …

Schlaflos in Manhattan ist der neuste Roman von Sarah Morgan. Bis zu diesem Roman hatte ich noch nie etwas von dieser Autorin gelesen und er Klapptext versprach mir eine schöne Liebesgeschichte und deshalb war ich sehr neugierig, ob meine Erwartungen sich erfüllen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht und ab der ersten Zeile ist man diesem Buch erlegen. Die Seiten rauschen nur so an einem vorbei und man taucht immer weiter in die Welt von Paige, Jake und Co ab und ein. Der eingestreute Witz sorgt für eine humorvolle Unterhaltung, die den Leser zum Schmunzeln oder gar zum Lachen bringt. Die Charaktere sind mit Ecken und Kanten ausgestattet worden und wirken somit sehr authentisch. Die bildliche Beschreibung der Kulisse trägt auch dazu bei, dass man das Flair von New York erle-ben darf. Ein tolles Kopfkino.
Zu der Handlung möchte ich relativ wenig schreiben, denn sonst würde ich zu viel verraten und das möchte ich nicht. Dennoch gefiel mir die Geschichte um Paige. Die drei Freundin-nen (Paige, Eva und Frankie) ihren Job verloren, zusammenhielten und einen Neuanfang im Job wagten. Matt, der Bruder von Paige, der immer nur das Beste für seine Schwester wollte. Jake, der Frauenschwarm, der bekannt für seine wechselnden Bekanntschaften ist. Wird er bei einer sesshaft werden? Auf 444 Seiten erleben wir eine gefühlvolle und erotische Lie-besgeschichte, die leider mit ein paar Längen zu kämpfen hatte. Diese Längen zeichnen sich vor allen Dingen als Wiederholung einiger Szenen ab. Was aber den Lesespaß nur kurzfris-tig mindert. Jedes der 21 Kapitel wurde mit einem Zitat der drei Freundinnen begonnen und das fand ich witzig und perfekt gewählt. Auf den letzten Seiten wurde mächtig aufs Tempo gedrückt, aber mit dem Ende bin ich mehr als zufrieden.

Ich könnte mir vorstellen, dass hier noch einige Bücher folgen. Zu gerne möchte ich noch die Geschichte von Matt, Eva und Frankie lesen.


Wer für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen möchte, denn empfehle ich Schlaflos in Manhattan zu lesen. Hier kann man einfach die Seele baumeln lassen und ganz nebenbei taucht man in die emotionale Liebesgeschichte von Paige ab. Meine Erwartungen wurden definitiv erfüllt und ich vergebe 4 von 5 Sternen! Ein purer Lesegenuss!



Veröffentlicht am 04.03.2017

Ein Krimi, der keiner ist

Noble Gesellschaft
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Inhaltsangabe
Der schönste Mann der UFA ermittelt wieder. Berlin im Herbst 1925: In der noblen Gesell-schaft ist ein Dienstmädchen verschwunden. Ein alter Bekannter erzählt Carl von Bäumer, Starschauspieler ...

Inhaltsangabe
Der schönste Mann der UFA ermittelt wieder. Berlin im Herbst 1925: In der noblen Gesell-schaft ist ein Dienstmädchen verschwunden. Ein alter Bekannter erzählt Carl von Bäumer, Starschauspieler der UFA, bei einem Galadinner davon – und schon am nächsten Tag ist er tot. Handelt es sich wirklich um Selbstmord? Carl glaubt nicht daran und forscht nach den Hintergründen. Gemeinsam mit Kommissar Paul Genzer taucht er tief ein in Berlins Gesell-schaft der Zwanziger Jahre. Und plötzlich befinden sie sich in einem Verwirrspiel aus Ra-che, Diamantenschmuggel und jahrzehntealtem Hass. Ein Kriminalfall in der Welt der Gol-denen Zwanziger.


Noble Gesellschaft ist der neuste Kriminalroman von Joan Wenig und zweite Fall für Krimi-nalkommissar Paul Genze. Ich habe den ersten Teil zwar nicht gelesen, aber ich bin ein gro-ßer Fan von Berlinkrimis jeglicher Art und der Klapptext des Buches versprach mir einen spannenden Fall, der in den 20er Jahren spielt.

Die Autorin hat mit ihren bildlichen Schreibstil das Flair der 20er Jahre perfekt eingefangen und wieder gespiegelt. Man fühlte sich in diese Zeit zurückversetzt. Die Gesellschaft, die Redensart, Lebensweise und Kultur….alles passte und stimmte perfekt.
Die Charaktere waren zwar sehr gut dargestellt worden, aber blieben auf Grund der Anzahl sehr farblos. Leider fand ich zu keinem Zeitpunkt Zugang zu ihnen. Wie schon vorher er-wähnt, waren eine Vielzahl von Protagonisten am Start und dadurch verlor man von Zeit zu Zeit den Überblick. Zum Glück gibt es am Anfang des Buches einen Personenüberblick und konnte somit das eine oder andere Mal nachsehen. Was das Lesen auch ein wenig mühsam machte. Leider wirkte sich dies auch auf die Handlung der Geschichte aus. Auch wenn die Autorin alles perfekt durchdacht und umgesetzt hat, so fehlte mir die Spannung, um dieses Buch als einen Krimi durchgehen zu lassen. Während des Lesen hatte ich immer wieder den Eindruck, dass der Fall immer mehr in den Hintergrund rückte. Was man auch über die Er-mittlungsarbeiten schreiben kann, denn alles passierte so nebenbei. Hier fehlten mir wichti-ge Details, die für mich einen guten Krimi ausmachen.
Das Ende dieses Buches stimmt mich ein wenig versöhnlich, den hier wurde der Fall schlüs-sig aufgeklärt.

Leider war Noble Gesellschaft zu weit weg von einem Krimiroman. Für mich war es eine Zeitreise in die 20er Jahre, dessen Lebensbild perfekt eingefangen worden ist. Leider kann ich hier nur 3 von 5 Sternen vergeben.

Veröffentlicht am 22.02.2017

Spannende Familiengeschichte

Sturmherz
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Inhaltsangabe
Alexa Petri hat schon seit vielen Jahren ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter Corne-lia. Doch nun liegt Cornelia im Koma, und Alexa muss ihre Vormundschaft übernehmen. Sie findet einen ...

Inhaltsangabe
Alexa Petri hat schon seit vielen Jahren ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter Corne-lia. Doch nun liegt Cornelia im Koma, und Alexa muss ihre Vormundschaft übernehmen. Sie findet einen Brief, der Cornelia in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt: als leidenschaft-liche junge Frau im Hamburg der frühen sechziger Jahre. Und als Opfer der schweren Sturmflutkatastrophe. Alexa beginnt zu ahnen, wer ihre Mutter wirklich ist. Als ein alter Freund von Cornelia auftaucht, ergreift Alexa die Chance, sich von der Frau erzählen zu lassen, die sie schließlich auch verstehen und lieben lernt.

Sturmherz ist der neuste Roman von Corina Bomann und als großer Fan ihrer Familien-romane war es für mich ein Muss dieses Buch zu lesen. Der Klapptext versprach mir eine sehr gefühlvolle und spannende Geschichte und ich wurde wieder einmal nicht enttäuscht.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ab der ersten Seite taucht der Leser in die Ge-schichte um Richard und Cornelia ein. Es ist eine wahre Flut in die er hineingezogen wird und so einfach kann man dieses Buch nicht aus der Hand legen. Zu jedem Zeitpunkt muss man wissen, wie die Geschichte der beiden weitergehen wird. Welche Geheimnisse beide Seiten miteinander verbindet.
Die Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet worden und somit wirkten sie sehr authentisch. Dadurch konnte man sich sehr gut in sie hineinversetzen. Die bildliche Be-schreibung der Kulisse unterstrich das Ganze nochmals. Die Handlung dieses Buches ist in zwei Ebenen aufgeteilt worden. Zum einen die Gegenwart, die im Jahr 2014 spielt und von Cornelias Tochter Alexa, Richards Erzählungen und seinen Sohn Ethan handelt. Zum ande-ren die Vergangenheit, die im Jahr 1962 spielt. Zu der Zeit als Cornelia und Richard sich kennenlernen und Hamburg von der Jahrhundertflut heimgesucht wird. Beide Teile sind per-fekt miteinander verknüpft worden, so dass man zu keinem Zeitpunkt den Überblick verliert. Es war sehr interessant und spannend in die Geschichte von Cornelia und Richard abzutau-chen und mitzuerleben. Mit welchen Schwierigkeiten beide zu kämpfen hatten und nie auf-gaben. An manchen Stellen schwappte die Atmosphäre von 1962 herüber und an diesem Punkt merkt man, dass Corina Bomann sich gut über diese Katastrophe informiert hat. Die-ses Wissen konnte so perfekt in diesen Handlungsstrang hineinfließen. Alexas Geschichte hat mich nicht so ganz überzeugen können Das Ganze spielte sich für mich ein wenig zu glatt ab. Hier fehlte mir das gewisse Etwas, aber das störte mich jetzt nur am Rande und mindert nicht die Lesefreude.

Sturmherz war wieder einmal eine berührende und zugleich spannende Familiengeschichte, die einen authentischen Hintergrund besitzt. Corina Bomann versteht es ihre Leser immer wieder aufs Neue zu begeistern. Absolute Leseempfehlung und fünf Sterne (gibt leider nicht mehr)!