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Veröffentlicht am 25.10.2023

Anders als erwartet

Die Postbotin
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Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen (wie z.B. Die Frauen vom Alexanderplatz 2020) hat Elke Schneefuß nun ihr neustes Werk „Die Postbotin“, welches im Oktober 2023 im Heyne Verlag erschienen ist, vorgelegt. ...

Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen (wie z.B. Die Frauen vom Alexanderplatz 2020) hat Elke Schneefuß nun ihr neustes Werk „Die Postbotin“, welches im Oktober 2023 im Heyne Verlag erschienen ist, vorgelegt. Ich liebe historische Romane und wenn diese noch in Berlin spielen umso mehr. Das Cover und die dazugehörige Leseprobe haben meine Neugierde mehr als nur geweckt und so tauchte ich in die Berliner Welt um 1920 ein.
Der flüssige und leichte Schreibstil der Autorin gefiel mir, wie schon im Roman „Die Frauen vom Alexanderplatz“ erneut. Ab der ersten Seite tauchte ich in die 20er Jahre Berlins ein und ab. Aber nicht nur der Erzählstil trug dazu bei, sondern auch die detaillierte Kulissenbeschreibung. Vor meinem geistigen Auge lief ich die Gegend, in der die Geschichte spielte ab. Sowas liebe ich. Leider gefielen mir die Charaktere überhaupt nicht. Ganz egal wen man hier herausnehmen würde, sie waren mir allesamt unsympathisch und irgendwie unnahbar. Anfreunden konnte ich mich mit keinem von ihnen.
Die Geschichte handelt von den Postangestellten Regine und ihrer besten Freundin Evi, die immer abwechselnd erzählt wird. Beide sind mit ihrer Arbeit zufrieden, aber jetzt droht Regine der Rauswurf. Die Kriegsaushilfen, wozu auch Regine zählt, sollen entlassen werden, da die Männer aus dem Krieg zurückkehren und in ihren alten Job eingestellt werden sollen. Regine und ihren Kolleginnen wollen sich das aber nicht gefallen lassen und planen einen Streik. Ob sie was damit bewirken, bleibt abzuwarten.
Evi arbeitet als Telefonistin, aber ihr Privatleben macht ihr immer mehr und mehr zu schaffen. Die Trennung von ihrem Freund, aber auch die Suche nach ihrem Bruder schlauchen sie sehr. Als dann auch noch eine berufliche Veränderung ins Haus steht, wird die Lage um Evi immer heikler. Ob sie ihr Leben wieder in den Griff bekommt?
Während des Lesens merkte ich, mit wieviel Herzblut Elke Schneefuß diesen Roman geschrieben hat. Dank ihrer guten Recherchen hat sie die damalige Problematik der Postangestellten in der Berliner Nachkriegszeit sehr gut dargestellt. Aber und jetzt kommen wir leider zum großen ABER: Als ich den Klapptext und die dazugehörige Leseprobe gelesen hatte, hatte ich eigentlich eine etwas andere Geschichte erwartet und zwar, dass ich als Leserin ein wenig mehr über den Poststreik und ihren Ausgang erfahre. Leider blieb dies außen vor und stattdessen durchlebte ich seitenlang Evis Gefühlswelt. Regines Entwicklung fand ich ansatzweise gut, nur der krönende Abschluss fehlt komplett. Das Ende dieses Romans blieb meiner Meinung nach offen. Entweder weil da noch der zweite Band irgendwann folgt oder der Leser darf seine Fantasie anregen und das Ende selbst gestalten.
Leider kann ich nur 3 Sterne vergeben und 100 % konnte mich der Roman leider auch nicht überzeugen. Schade, dass hier das Potenzial nur halbherzig ungesetzt worden ist.

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Veröffentlicht am 21.10.2023

Lulu und das glanzvolle Ballhaus

Im Ballhaus brennt noch Licht
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Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen mit Ursula Kollritsch hat Stephanie Jana nun ihr neustes Werk „Im Ballhaus brennt noch Licht“, dass im September 2023 im Goldmann Verlag erschienen ist, vorgelegt. ...

Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen mit Ursula Kollritsch hat Stephanie Jana nun ihr neustes Werk „Im Ballhaus brennt noch Licht“, dass im September 2023 im Goldmann Verlag erschienen ist, vorgelegt. Leider muss ich gestehen, dass ich weder die Autorin kenne, noch einer ihrer Romane gelesen habe. Da ich aber immer wieder auf der Suche nach neuen Autoren und ihren Büchern bin, war ich hier genau richtig. Hier spielte auch meine Liebe zu historischen Geschichten eine große Rolle und da diese in Berlin spielt, war es für mich ein MUST HAVE.

Der flüssige und leichte Schreibstil der Autorin gefiel mir auf Anhieb und ließ mich in die 20er Jahre Berlin ein und abtauchen. Während des Lesens merkte ich schon, wie mich Lulus Geschichte immer mehr und mehr in seinen Bann zog und ich kaum noch eine Chance hatte, dieses Buch vorzeitig aus den Händen legen zu können. Zu jedem Zeitpunkt musste ich wissen, wie mit Lulu und dem Ballhaus weitergeht. Der bildhafte Erzählstil verzauberte mich regelrecht und irgendwann war ich keine Leserin mehr. Bei mir entstand das Gefühl ganz nah und mitten im Geschehen zu sein. Ich konnte die Atmosphäre des Ballhauses regelrecht spüren. Dies hat auch man der brillanten Kulissenbeschreibung zu verdanken. Stephanie Jana hat das Flair fanstatisch eingefangen und wieder gespiegelt. Wow und großes Kompliment! Hinzu kommen noch die ausdrucksstarken und authentischen Charaktere, die diese Geschichte einfach lebendig gestalten. Ganz egal, wenn ich hier herausnehmen würde, jede einzelne Figur bereichert durch seine Anwesenheit die Geschichte und macht sie zu dem was sie ist: wunderschön!

Die Handlung spielt in den 20er Jahren in Berlin, wo Familie Schneider wohnt. Die Tochter Lulu tanzt leidenschaftlich gerne und wenn es für sie eine Möglichkeit gäbe, würde sie am liebsten Tänzerin werden, aber das Geld für eine Ausbildung haben weder sie noch ihre Eltern. So steht sie des Öfteren vor den Fenstern des neueröffneten Ballhauses und schaut den alltäglichen Tanzveranstaltungen zu. Eines Tages lernt sie David kennen, den Sohn des Hauses. Durch ihn kommt es zu einem Treffen mit seinem Vater, der ihr Talent sofort erkennt. Er nutzt die Chance und hilft ihr, dass sie eine gute Ausbildung bekommt. Lulu kommt ihrem Traum immer näher und bald darf sie als Starttänzerin auf die Ballhausbühne. Aber die Zeiten ändern sich und der politische Umbruch steht vor der Tür. Der jüdischen Familie Sternberg und ihr Ballhaus stehen schwere Zeiten bevor. Wie soll es weitergehen?

Mit ihrem neuen Roman hat es Stephanie nicht nur geschafft, eine mitreißende Geschichte über Lulu und das Ballhaus zu schreiben. Nein, sie entführt ihre Leserschaft in die Goldenen Zwanziger und lässt sie an diese großartige Zeit teilhaben. Das dies so grandios gelingt, hat sie ihren zahlreichen Recherchen zu verdanken. Zudem spürte ich, mit wieviel Herzblut sie diese Geschichte geschrieben hat. Großes Kompliment! Schade nur, dass die knapp 480 Seiten nur so vorbei gerauscht sind. Ich hätte noch endlos weiterlesen können, aber es sollte leider nicht sein.

Für mich war dieses Buch nicht nur ein historischer Roman, nein, es war eine glanzvolle Reise in die 20er Jahre, wo ich nicht nur talentierte Lulu kennenlernen durfte, nein, auch die glamourösen Ballhauszeiten, die mich mit ihrem Ambiente verzauberte. Wow und ich bin immer noch von dieser Geschichte fasziniert.

5 von 5 Sternen (hätte mehr verdient) und ein Muss für alle historischen Lese-Fans (und die die es noch werden wollen). Taucht ein und lasst euch mitreißen und verzaubern. Es lohnt sich!

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Veröffentlicht am 15.10.2023

Zwischen Liebe und Vertrauen

Die Weihnachtsüberraschung
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Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen (wie z.B. Das Weihnachtslied oder Die Weihnachtsfamilie) hat Angelika Schwarzhuber nun ihr neustes Werk „Die Weihnachtsüberraschung“, dass im September 2023 im Blanvalet ...

Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen (wie z.B. Das Weihnachtslied oder Die Weihnachtsfamilie) hat Angelika Schwarzhuber nun ihr neustes Werk „Die Weihnachtsüberraschung“, dass im September 2023 im Blanvalet Verlag erschienen ist, vorgelegt. Zeitgleich ist dies auch der Fortsetzungsroman von „Das Weihnachtsherz“, der im September 2021 veröffentlicht worden ist, aber keine Angst: diese beiden Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden. P.S: Es lohnt sich aber beide zu lesen!!!

Wer schon das eine oder andere Buch von der Autorin gelesen hat, weiß ihren flüssigen und leichten Schreibstil zu schätzen. Zu ihm gesellt sich der bildhafte Erzählstil, der mich sofort auf das Weingut im Elsass entführte. Obwohl ich schon etliche Romane von Angelika Schwarzhuber gelesen habe, weiß ich bis heute nicht, wie sie es immer wieder schafft, dass ich bereits nach der ersten Seite das Buch kaum noch aus den Händen legen kann. Ich bin immer wieder erstaunt, aber daran erkennt man auch, dass sie ihr Handwerk versteht und sie ganz genau weiß, womit sie ihre Leserschaft begeistern kann. Selbst ernste Themen rauben der Handlung die Leichtigkeit nicht. Eher im Gegenteil! Sie machen sie zu einer Lebensgeschichte. Zu einer weihnachtlichen Geschichte gehört auch eine malerische Kulisse und genau die findet man im Elsass auf dem Weingut Leclaire. Hier lebt nicht nur Niklas mit seiner Familie, sondern auch dessen Freundin Lotte Müller. Ich liebe diese authentischen und lebensnahen Charaktere und da ich den Roman „Das Weihnachtsherz“ bereits kenne, war es für mich auch eine Art nach Hause kommen. Es gab ein Wiedersehen mit alten Bekannten und ich freute mich auch auf neue Figuren und deren Namen. Ganz egal, wenn man hier herausnehmen würde, jede einzelne Person bereichert durch seine Anwesenheit die Handlung und rundet sie perfekt ab. Normalerweise habe ich selten eine Lieblingsfigur, aber in diesem Fall ist es Maria, die an Demenz erkrankt war. Angelika Schwarzhuber hat ihr Krankheitsbild sehr einfühlsam, gefühlvoll und authentisch dargestellt.

Diesmal dreht sich die Geschichte um Lotte Müller und Niklas Leclaire, die sich vor einem Jahr kennen und lieben gelernt haben. Seitdem wohnt Lotte auf dem Weingut und gehört praktisch schon zur Familie, aber an Weihnachten will Niklas es offiziell machen. Sein Plan ist ein romantischer Heiratsantrag unterm Weihnachtsbaum und dazu lädt er die komplette Familie ein. Leider fällt die geplante Überraschung buchstäblich ins Wasser, denn Lotte erfährt von seiner Heimlichkeit. Normalerweise sollte sich Lotte über diese romantische Idee freuen, aber ihr gut gehütetes Geheimnis macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Wird sie es schaffen, Niklas einzuweihen und wie wird dieser reagieren? Für beide beginnt eine turbulente Zeit, die einer Achterbahnfahrt gleicht.

Für mich gehören die weihnachtlichen Romane von Angelika Schwarzhuber einfach zur vorweihnachtlichen Zeit dazu. Ihre romantischen Geschichten, in der sie auch ernste Themen aufgreift, lassen mich den Alltag ein wenig vergessen. „Die Weihnachtsüberraschung“ konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern und ich muss ganz ehrlich gestehen: es hätten auch gerne noch ein paar Seiten mehr sein dürfen! Schade, dass ich das Weingut von Niklas und Lotte verlassen musste.

Falls jemand noch die eine oder andere Rezeptidee für Weihnachten sucht, der sollte den Blick ans Ende des Buches werfen, denn dort stehen einige kulinarische Leckereien, die gerne nachgekocht (nachgebacken) werden wollten. Gutes Gelingen und Bon Appetit!

5 von 5 Sternen (müssten noch einige mehr sein!) und für mich ein (vorweihnachtliches) Lesehighlight 2023!

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Veröffentlicht am 08.10.2023

Schauspielrikone Elizabeth Taylor

Elizabeth Taylor (Ikonen ihrer Zeit 11)
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Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen (wie z.B. Audrey Hepburn und der Glanz der Sterne) hat Juliana Weinberg nun ihr neustes Werk „Elizabeth Taylor „Die größte Liebende Hollywoods“, dass im September ...

Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen (wie z.B. Audrey Hepburn und der Glanz der Sterne) hat Juliana Weinberg nun ihr neustes Werk „Elizabeth Taylor „Die größte Liebende Hollywoods“, dass im September 2023 im Ullstein Verlag erschienen ist, vorgelegt. Zwar kenne ich die Autorin dem Namen nach, habe aber noch nie ein Buch von ihr gelesen. Dies sollte sich jetzt ändern, denn das Cover, der berühmte Name und der dazugehörige Klapptext haben meine Neugierde mehr als nur geweckt. Ich wollte mal einen Blick hinter die Kulisse dieser berühmten Schauspielerikone werfen und dies tat ich dann auch.

Wer kennt die Schauspielerin Elizabeth Taylor nicht? Ihre zahlreichen Filme (wie z.B. Giganten oder Cleopatra) sind heute Filmklassiker. Mit ihrer Schönheit faszinierte sie nicht nur Filmbosse, sondern auch das Publikum. Durch ihre Filme wurde sie erfolgreich und berühmt, aber die Presse fand es spannender über ihr Privatleben zu berichten. Ihre zahlreichen Hochzeiten und die dazugehörigen Scheidungen waren ein gefundenes Fressen für die Yellow Press, genauso wie ihr Problem mit dem Alkohol oder ihrer Figur. Juliane Weinberg hat mit ihrem Roman einen kleinen, aber sehr intensiven Einblick in das Leben der berühmten Schauspielerin geworfen. Mit ihrem flüssigen und leichten Schreibstil ließ sie mich sofort in das schillernde Leben der Elizabeth Taylor ein- und abtauchen. Sie nimmt den Leser auf eine spannende Reise mit und lässt ihn einen Blick hinter die Kulissen werfen. Die Autorin erzählt, wie die Elizabeth Mutter, die mehr als nur ehrgeizig war, ihre recht junge Tochter zur Schauspielerei gebracht hat. Eine Kindheit war für Elizabeth nicht vorgesehen, stattdessen gab es Drehbücher und Unterricht. Es war kein leichtes Leben für Liz und als sie älter wurde, suchte sie Trost in der Liebe, die sie jedes Mal vor dem Standesbeamten bzw. Traualtar brachte. Leider fand sie hier auch nicht das große Glück. Was ihr aber Glück brachte, waren ihre vier Kinder, die sie umso mehr liebte. Auch ihr Engagement gegen Aids bedeutete ihr viel und dafür machte sie sich stark.

Leider gibt es in diesem Buch kein Nachwort der Autorin, in dem sie erklärt, woher sie die Fakten bezogen hat und wieviel davon fiktiv bzw. der Wahrheit entspricht. Das hätte mich schon interessiert. Trotz der fehlenden Informationen fand ich die Romanbiografie sehr spannend und angenehm zu lesen.

4 von 5 Sternen. Wer mehr über Elizabeth Taylor erfahren möchte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 30.09.2023

Das kleine Gespenst - ein zeitloser Klassiker

Das kleine Gespenst: Das kleine Gespenst
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Zum 100. Geburtstag von Otfried Preußler erschien die Jubiläumsausgabe von seinem Buchklassiker „Das kleine Gespenst“, dass August 2023 im Thienemann – Verlag erschienen ist. Wer kennt den Autor und seine ...

Zum 100. Geburtstag von Otfried Preußler erschien die Jubiläumsausgabe von seinem Buchklassiker „Das kleine Gespenst“, dass August 2023 im Thienemann – Verlag erschienen ist. Wer kennt den Autor und seine Kinderbücher nicht? Leider muss ich gestehen, dass ich nur „Die kleine Hexe“ von ihm gelesen habe. Als ich allerdings dieses Buch entdeckte habe, wusste ich, dass ich genau DAS lesen wollte.
Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich schon von der einzigartigen Covergestaltung fasziniert. Ein wahrer Eyecatcher! Beim Aufschlagen des Buches gefielen mir auf Anhieb die farbigen und wunderschönen Illustrationen von F.J. Tripp und Mathias Weber. Sofort merkte ich mit wieviel Liebe und Zeit, die detaillierten Zeichnungen entstanden sind. Jedes noch so winzige Detail wurde perfekt umgesetzt. Nicht nur für Kinder sind sie ein wahrer Hingucker, auch Erwachsene haben ihre wahre Freude daran. Es gibt eine Menge zu sehen und so viel zu entdecken. Zu den Illustrationen gesellt sich der flüssige und kindgerechte Erzählstil, der mich ab dem ersten Satz begeisterte.
Die Geschichte dreht sich, wie der Buchtitel bereits verrät, um ein kleines Gespenst, dass immer um Mitternacht auf Burg Eulenstein erwacht. Von seinem Domizil geht es auf nächtlicher Entdeckungstour. Irgendwann ist seine Neugierde so groß, dass er mal das Städtchen Eulenstein erkunden möchte. Eines Tages erfüllt sich sein Traum und für das kleine Gespenst beginnt ein großes Abenteuer.
Nach all den Jahren hat der Klassiker „Das kleine Gespenst“ seine Faszination nicht eingebüßt. Eher das Gegenteil ist der Fall! Diese Jubiläumsausgabe eignet sich perfekt zum Vorlesen und Anschauen. Ein wahres Leseerlebnis für Alt und Jung!
Leider wird der Preis (18,00 Euro) einige davon abschrecken dieses Buch zu kaufen, aber wenn man bedenkt, wieviel Arbeit und Liebe die Herren Tripp und Weber in ihren Zeichnungen investiert haben, ist es allemal berechtigt und vor allen Dingen wert.
Tipp: Ist auch ein schönes Geschenk für die kleinen Leser*innen!

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