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Veröffentlicht am 10.12.2024

Auf Mörderjagd am Campingplatz

Mord im Himmelreich
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Björn Kupernikus ist Schauspieler im Ruhestand und möchte diesen in seinem alten Camper am Campingplatz „Himmelreich“ genießen.
Als er eines Tages eine Frau verzweifelt rufen hört, die ihn bittet einen ...

Björn Kupernikus ist Schauspieler im Ruhestand und möchte diesen in seinem alten Camper am Campingplatz „Himmelreich“ genießen.
Als er eines Tages eine Frau verzweifelt rufen hört, die ihn bittet einen Hund auf einem Stand Up Paddling Board zu retten, der mitten am See treibt, ist es mit der Ruhe vorbei.
Unter dem Board ist eine Leiche festgezurrt und nun beginnt Kupernikus mit der Dame namens Annabelle auf eigne Faust zu ermitteln, da die Polizei mit nur wenig Eifer bei der Sache ist.
Der Hund wird kurzerhand adoptiert und Pinguin genannt.
Die Charaktere in diesem humorvollen Krimi sind sehr gut beschrieben.
Kupernikus ist eher kleinerer Mann mit einem beginnenden Bierbauch, er schließt Pinguin sofort ins Herz und genießt es, von Annabelle kulinarisch eindeutig zweideutig verwöhnt zu werden. Im Glossar findet man sogar die Rezepte, die Annabelle für Björn kocht. Er ist sehr pedantisch und eigentlich der volle Gegensatz zu der Künstlerin Annabelle, die Farben liebt und bei der alles am liebsten wild zusammengewürfelt ist.
Pinguin ist sowieso der Star der Geschichte, er bzw. sie ist eine Hundedame, die sich sogar einen Nahkampf mit ihrem Entführer liefert.
Durch seine besonnene Art, gelingt es Kupernikus einige Geheimnisse rund um den Campingplatz zu lüften und auch so manche Probleme mag er lösen.
Ich kann das Buch wärmstens empfehlen, wenn man eine leichte Lektüre sucht, die humorvoll ist und keine zu hohen Erwartung an kriminalistische Kleinarbeit voraussetzt.
Habe mich bei diesem Buch bestens unterhalten!

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Wunderschön gefühlvoll tragisch traurig

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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Ella hat es nie leicht gehabt, nach dem frühen Tod ihrer Eltern wurde sie zunächst von ihrer Großmutter großgezogen, die mittlerweile auch schon verstorben ist.
Sie hat nur ihre Zwillingskinder und ihren ...

Ella hat es nie leicht gehabt, nach dem frühen Tod ihrer Eltern wurde sie zunächst von ihrer Großmutter großgezogen, die mittlerweile auch schon verstorben ist.
Sie hat nur ihre Zwillingskinder und ihren Bruder Ryan, der sich als Soldat verpflichtet hat. Auf seine Bitte hin beginnt Ella eine Brieffreundschaft mit seinem Freund „Chaos“.
Ellas Bruder gerät in einen Hinterhalt und wird getötet. Gleichzeitig mit seinem Tod bleiben auch die Briefe von Chaos aus und Ella glaubt, dass es auch ihn erwischt hätte.
Einige Monate nach seiner Beerdigung von taucht ein Freund von Ryan namens Beckett auf, der seine wahre Identität – er ist Chaos – jedoch vor Ella verheimlicht, er hat den Auftrag von Ellas Bruder, ihr beizustehen.
Ella steckt mit ihrer kleinen Tochter mitten in einer Krebsbehandlung und die Chancen stehen denkbar schlecht. Beckett schafft es, das Herz von Ellas Kindern zu gewinnen und auch Ellas Herz erobert er nach und nach – wäre da nicht die Lüge, die zwischen ihnen steht und Ella, die ihm immer wieder klar macht, dass sie eine Lüge niemals verzeihen kann.
Rebecca Yarros versteht ihr Handwerk. Sie schreibt unheimlich fesselnd, diese Geschichte geht unter die Haut und man fühlt und zittert mit den Protagonisten mit.
Ellas Kinder Maisie und Colt waren von der ersten Sekunde an liebenswert und so wie man sich Geschwister wünscht, füreinander da und dadurch, dass sie Zwillinge sind, ohne den anderen quasi nicht überlebensfähig.
Beckett ist ein Mann, wie aus dem Bilderbuch. Trotz seiner schwierigen Kindheit mit vielen wechselnden Pflegefamilien und seiner Vorgeschichte als Soldat, hat er eine Engelsgeduld und nimmt sämtliche Rückschläge auf sich, um für die Kinder und für Ella da zu sein.
Ella hat viele Schicksalsschläge zu erdulden, wobei der letzte davon für meinen Geschmack schon zu viel des Tragischen war, dies liegt jedoch im Ermessen der Autorin. Sie hat ein riesiges Problem mit Lügen und anstatt auf ihr Herz zu hören, versucht sie verbohrt, ihre Gefühle auszuschalten.
Im Großen und Ganzen kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen, hier wird kein Auge trocken bleiben, emotional und einfühlsam – Erzählkunst vom Feinsten.
Von mir gibt es eine eindeutige Empfehlung!

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Veröffentlicht am 30.11.2024

Süßes Weihnachtsbuch um Zusammenhalt und Dankbarkeit

In der Weihnachtshöhle ist noch Platz
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Das Buch "In der Weihnachthöhle ist noch Platz" von Katharina Mauder und Nikolai Renger ist ein wunderschön illustriertes Bilderbuch.
Der griesgrämige Bär Mattes ist ein Weihnachtsmuffel, am liebsten macht ...

Das Buch "In der Weihnachthöhle ist noch Platz" von Katharina Mauder und Nikolai Renger ist ein wunderschön illustriertes Bilderbuch.
Der griesgrämige Bär Mattes ist ein Weihnachtsmuffel, am liebsten macht er es sich in seiner Höhle gemütlich und möchte vom Fest nicht mitbekommen.
Da draußen ein wilder Schneesturm tobt, klopfen immer mehr Tiere an seine Tür, die vor der Kälte Schutz suchen und bei ihm unterschlüpfen möchten. Langsam wird es eng in der Höhle und es stellt sich die Frage, ob es doch noch ein schönes Fest werden mag?
Die Geschichte ist wunderschön illustriert und die kurzen Texte beinhalten alles, was die Kinder wissen möchten. Scheint es erst so als ob Mattes der einzige „Bösewicht“ in der Geschichte ist, so stellt sich allmählich heraus, dass auch die anderen Tiere eigentlich egoistisch sind und auf ihren Vorteil bedacht, ohne nett zu Mattes zu sein.
Eine wirklich warmherzige Geschichte, die zum Nachdenken anregt, ob alles immer so ist wie es scheint, ober ob man doch immer zwei Seiten betrachten muss.
Dieses Buch eignet sich auch wunderbar als Geschenk!

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Veröffentlicht am 27.11.2024

Ein gegenseitiger Fels in der Brandung

Be My Shelter (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card)
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Das Cover von „Be my shelter“ der Autorin Lana Rotaru ist ein echter Eyecatcher.
Kurz zur Handlung:
Kaira, die versucht, es allen recht zu machen und quasi gar nicht auf ihre eigenen Bedürfnisse achtet, ...

Das Cover von „Be my shelter“ der Autorin Lana Rotaru ist ein echter Eyecatcher.
Kurz zur Handlung:
Kaira, die versucht, es allen recht zu machen und quasi gar nicht auf ihre eigenen Bedürfnisse achtet, lässt einen Freund ihres Bruders bei ihr übernachten. Dieser Freund Cooper ist so ganz anders als sie selbst, er besitzt nur so viel, wie in seinen Rucksack passt – nicht mal ein Handy.
Ist Kaira mit Studium, Nebenjob, ehrenamtlicher Tätigkeit in einem Tierheim und diversen Gefälligkeiten für ihre Familie maßlos überfordert und ständig am Limit, so lässt Cooper sich auf keine Verpflichtungen ein, die beiden könnten nicht gegensätzlicher sein, jedoch beginnt es natürlich zwischen Ihnen zu knistern. Hat diese Liebe eine Chance?
Beide Hauptcharaktere haben ein Päckchen aus der Vergangenheit mitzutragen und ich finde es toll, dass mentale Gesundheit hier thematisiert wird, weil dies ein ernst zu nehmendes leider noch immer Tabuthema ist.
Der Schreibstil des Buchs ist sehr flüssig und schnell zu lesen und es zwar mein erstes, aber bestimmt nicht mein letztes Buch von Lana Rotaru. Leider hat sich für meinen Geschmack der Text zu Beginn etwas gezogen, sodass ich erst bei den Challenges so richtig in den Flow gekommen bin. Das Dranbleiben hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.
Ein lesenswertes Buch mit einer wichtigen Botschaft.

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Veröffentlicht am 16.11.2024

Satirische Mörderjagd

Wir finden Mörder (Wir finden Mörder-Serie 1)
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Das Cover des Buchs „Wir finden Mörder“ hat mich sofort angesprochen und vor allem auch der Autor Richard Osman.
Wobei mich „Wir finden Mörder“ noch mehr begeistern konnte, als der Donnerstags Mord Club.
Zugegeben, ...

Das Cover des Buchs „Wir finden Mörder“ hat mich sofort angesprochen und vor allem auch der Autor Richard Osman.
Wobei mich „Wir finden Mörder“ noch mehr begeistern konnte, als der Donnerstags Mord Club.
Zugegeben, der Einstieg war etwas verwirrend, da die Kapitel immer wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt wurden und viele verschiedene Personen vorkamen, nach einem kurzen Kennenlernen der Charaktere jedoch konnte ich das Buch mit den praktischen, kompakten Kapiteln nicht mehr aus der Hand legen.
Als Amy Wheeler die berühmte Krimiautorin Rosie D’Antonio auf ihrer Privatinsel vor dem russischen Chemie-Oligarchen Wassili Karpin, der ihr nach dem Leben trachtet, schützen soll, gerät sie selber ins Visier eines Auftragskillers.
Da Amy außerdem unter Verdacht gerät, drei Influencer ermordet zu haben, beschießt sie ihren Schwiegervater Steve, einen pensionierten Polizeibeamten mit ins Boot zu holen. Gemeinsam mit Rosie ermitteln die drei auf eigene Faust, wobei sie über immer mehr Leichen stolpern.
Dieses Buch ist einzigartig geschrieben, es handelt sich zwar um einen Krimi, die Szenen sind jedoch keineswegs blutrünstig, im Gegenteil, ich bekam während des Lesens kaum das Schmunzeln aus dem Gesicht. Die Charaktere sind allesamt einzigartig, es war eine Freude mitzulesen und mit zu fiebern, denn Spannung gab es genug.
Amy und Steve haben eine besondere Beziehung, die beiden sind sich näher als Steve und sein eigener Sohn. Amy hat eine harte Kindheit hinter sich und hat gelernt, sich durchzusetzen, trotzdem hat sie das Herz am rechten Fleck.
Steve trauert um seine verstorbene Ehefrau Debbie, er ist sehr schrullig, verpasst nur ungern seinen Mittwochs Quizabend in seinem Stammlokal und ist am liebsten zu Hause in seinen vier Wänden bei seinem Kater Trouble. Er ist jedoch ein aufmerksamer Beobachter und arbeitet daher nebenher als Privatdetektiv.
Rosie ist eine berühmte Autorin, deren Alter nur erahnt werden kann – sie findet sofort Gefallen an der Mörderjagd und stellt sämtliches Equipment wie Privatjets und Chauffeur zur Verfügung.
Auch der Auftragskiller Eddie macht eine Wandlung durch, er ist wie so viele am Ende für eine Überraschung gut.
Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Teil dieser Reihe, habe noch selten ein Buch gelesen, das mit derart schrägem Humor gespickt war! – Unbedingt lesen!!!

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