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Veröffentlicht am 14.09.2019

Voller Leidenschaft und Emotionen

The Light in Us
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„Denn nur, wenn man kurz davor steht, alles zu verlieren, bergreift man, was man hat.“

„The Light in us“ ist ein Liebesroman von Emma Scott. Er erschie am 30.08.2019 im Lyx Verlag und ist in sich abgeschlossen.
Plötzlich ...

„Denn nur, wenn man kurz davor steht, alles zu verlieren, bergreift man, was man hat.“

„The Light in us“ ist ein Liebesroman von Emma Scott. Er erschie am 30.08.2019 im Lyx Verlag und ist in sich abgeschlossen.
Plötzlich ist für Charlotte Conroy alles anders. Sie war auf dem Weg eine exzellente Geigenspielerin zu werden, als sie die Bindung zur Musik plötzlich verlor. Nur mühsam hat sie ihren Abschluss an der Musikschule machen können und hält sich nu mit Kellnern und kleineren Jobs über Wasser. Als ihr aus heiterem Himmel einen Job als Assistentin für einen Blinden angeboten bekommt, nimmt sie diesen an, denn er verspricht mehr Freizeit und gleichzeitig eine stattliche Geldsumme. So lernt sie ihren neuen Chef Noah kennen. Dieser verlor sein Augenlicht und seine Lebensperspektive bei einem Sportunfall und ist seitdem nicht mehr in der Lage, Menschen an sich heranzulassen. Charlotte ist festentschlossen ihren Job ernst zu nehmen und sieht schon bald, was für ein faszinierender Mann Noah eigentlich ist und vielleicht kann sie auch das Licht in seiner Dunkelheit werden….

Charlotte spielte schon als Kind leidenschaftlich Geige. Ihr Weg schien seitdem festzustehen. Sie konnte sich in der Musik verlieren und eine Karriere in einem großen Sinfonieorchester war eigentlich absehbar. Doch dann verliert Charlotte einen der wichtigsten Menschen in ihrem Lieben und wird zusätzlich brutal von ihrem ersten Freund verletzt. Sie verliert die Verbindung zur Musik und kann sich nicht mehr dazu überwinden vor Fremden zu spielen. So gibt sie ihre eigenen Träume auf und beginnt sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser zu halten. Währenddessen gibt sie sich selbst aber nicht auf. Sie ist großherzig, gütig, freundlich und hilfsbereit. Jeden Tag schenkt sie einem Obdachlosen Essen und auch so ist sie für die Menschen da, die sie brauchen. Wenn sie etwas tut, tut sie es mit Leidenschaft und Zuverlässigkeit. Und so geht sie auch den neuen Job bei Noah Lake an. Mit Engagement und Tatkraft. Obwohl Noah es ihr, wie allen Assistenten zuvor, nicht leicht macht, erkennt sie, was hinter seiner Fassade steckt. Er wird vom Schmerz zerfressen und akzeptiert seine neue Lebenssituation nicht. Diese Gefühle kennt sie nur zu gut und sie versucht, für Noah da zu sein, wo alle anderen ihn verlassen haben. Wird sie ihn aus seinem Schneckenhaus herausholen können?
Beide Protagonisten gefallen mir unglaublich gut. Charlottes sanftes Wesen und Noahs Zerrissenheit und Wut daneben, bilden einen Kontrast, der gerade durch die Verschiedenheit wieder eine Einheit wird. Gefühle, Gedanken und Handlungen der beiden sind authentisch und nachvollziehbar. Es entsteht eine Liebesgeschichte, die fast wie ein Märchen scheint. Voller Emotionen, Leidenschaft und unglaublich viel Schmerz. Dabei wunderschön und einzigartig. Emma Scott bringt den Leser durch ihren flüssigen Schreibstil und den Wechsel der personalen Erzählperspektive zwischen Noah und Charlotte direkt ins Geschehen. Man versetzt sich in die Figuren hinein und kann ihre Emotionen nahezu spüren.
Nicht nur einmal habe ich mir während des Lesens ein Wunder für die beiden gewünscht. Am Ende kam es anders, als ich mir gewünscht habe, doch auch darüber bin ich letztlich froh, denn mein Wunsch hätte ein Klischee bedient, das ich wahrscheinlich im Endeffekt gar nicht gut gefunden hätte, weil es eben keine Wunder im wahren Leben gibt. Der Schluss hat mir demnach wirklich besonders gut gefallen, denn er ist bodenständig und authentisch. Kein völlig unrealistisches und kitschiges Happy End – Danke dafür! ?
Das Hauptthema des Buches ist nicht die langsam entstehende Liebe zwischen Charlotte und Noah, sondern die Notwendigkeit, aus einem Leben, das zerbrochen scheint, wieder etwas zu machen, für das es sich zu leben lohnt. Man sollte niemals aufgeben, sondern für das kämpfen, was man sich erträumt. Nicht immer ist der Weg dahin leicht oder geradlinig. Häufig ist er steinig und begibt sich um viele Ecken. Manchmal muss man erst etwas loslassen, bevor man es für immer behalten kann. Manchmal muss man seinen Weg zunächst alleine finden, bevor man einen gemeinsamen Weg einschlagen kann. Diese Botschaft kommt, meiner Meinung nach, wirklich gut beim Leser an. Sie trifft meine persönliche Meinung in dieser Frage sehr gut, denn ich denke, dass es natürlich schön ist, gemeinsam durchs Leben zu gehen, man aber zunächst mit sich selber zurechtkommen sollte. Daher bin ich begeistert über die Aussage, die die Autorin in den Roman packt.
Was mir außerdem unglaublich gut gefallen hat, ist die Musik, die auch in diesem Roman wieder eine besondere Rolle spielt. Mir gefällt, dass mittlerweile auch in den New Age- und Liebesromanen unserer Zeit klassische Musik und die Leidenschaft für ein Instrument oder den Gesang ein Thema wird. Was wären wir alle ohne Musik, denn diese ist es doch, die manche Dinge erst so richtig greifbar macht. Sie kann Emotionen hervorrufen, verstärken oder abschwächen, sie macht uns lebendig…

Mein Fazit: „The Light in us“ beschreibt den Weg zweier Menschen, die durch das Schicksal ihre eigentliche Perspektive verloren haben und nun beginnen müssen, das Leben neu zu erobern. Nur gemeinsam scheinen sie diesen Weg gehen zu können, denn er ist steinig und nicht immer geradlinig. Mit großen Gefühlen und Emotionen beschreibt Emma Scott eine junge Liebe von zwei besonderen Menschen. Ich war beim Lesen unglaublich berührt und habe den Roman unglaublich genossen. Ich vergebe daher 5 von 5 Sternen, eigentlich hat der Roman aber mehr Sternchen verdient… ?

Veröffentlicht am 10.09.2019

Irgendwie verstörend

Hidden Bodies - Ich werde dich finden
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"Ich bin derzeit […] nicht in der Lage, jemanden zu töten. […] Ich habe mich verändert."

Joe Goldberg ist zurück. Ebenso verstörend, ebenso mitreißend wie zuvor. Hat er sich geändert?

Nachdem ich, ...



"Ich bin derzeit […] nicht in der Lage, jemanden zu töten. […] Ich habe mich verändert."

Joe Goldberg ist zurück. Ebenso verstörend, ebenso mitreißend wie zuvor. Hat er sich geändert?

Nachdem ich, wie auch schon bei "You - Du wirst mich lieben", arge Schwierigkeiten in das Buch hineinzufinden, hat der Thriller mich dann aber doch mitgerissen. Der Schreibstil aus Joes Perspektive ist ungewöhnlich. Die Denkweise von Joe speziell und teilweise sehr abstrus. Daran muss man sich gewöhnen. Dann wird es allerdings klarer und schon wieder so irre, dass man es einfach lesen muss.
Ich bewundere Caroline Kepnes, dass sie in der Lage ist eine Figur zu konstruieren, die eigentlich so klug ist und dabei einfach so wenig in der Lage ist "normal" zu denken und zu sein.
Joe sehnt sich eigentlich nach jemandem, der ihn bedingungslos liebt, er ist aber nicht in der Lage, dies mit einfachen Mitteln auf sich zukommen zu lassen und schon gar nicht in der Lage, Fehlschläge zu akzeptieren. Obwohl er begreift, dass seine Vergangenheit ihn auch in einer fremden Stadt nicht loslassen wird, ist er nicht in der Lage aus seinen Mustern zu entweichen. Ehrliche Kommunikation ist für ihn schwierig, anpassen kann er sich hingegen überdurchschnittlich gut.
Der charismatische, attraktive und irgendwie mitreißende Joe ist also zurück!
Wenn man "You - Du wirst mich lieben" mochte, dann sollte man auch den zweiten Teil lesen. Er war mir teilweise zu langatmig und etwas wirklich neues passiert leider nicht. Ob eine Fortsetzung wirklich notwendig gewesen ist, weiß ich nicht genau, aber Stimmung, Atmosphäre und Reiz sind einfach genial konstruiert, die perfiden Gedanken von Joe gut dargestellt und in Szene gesetzt. Ich fand ihn am Ende insgesamt aber gut, vergebe aber nur 3,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 09.09.2019

Wunderbar und schrecklich traurig zuleich

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Mein erster Roman im September und ein Buch, auf das ich mich schon sehr gefreut hatte: "Wenn Donner und Licht sich berühren". Im Vorfeld hatte ich schon viel darüber gelesen und ich hatte positive wie ...

Mein erster Roman im September und ein Buch, auf das ich mich schon sehr gefreut hatte: "Wenn Donner und Licht sich berühren". Im Vorfeld hatte ich schon viel darüber gelesen und ich hatte positive wie negative Rezensionen gelesen und ebenso verschiedene Meinungen dazu. Ich selbst muss sagen, dass ich die Geschichte von Jasmine und Elliott großartig fand! Großartig und gleichzeitig schrecklich. Highschooljahre sind wirklich nicht immer leicht und Mobbing ist und bleibt ein Thema, dass wohl in Zeiten des Social Media immer größer werden wird. Aus Mobbing kann schnell mehr werden und wie im Roman in Hass und Gewalt umschlagen. Zu viele gucken weg und ignorieren was passiert. Umso besser sind Menschen, denen nicht egal ist, was in ihren Mitmenschen vorgeht. Elliott und Jasmine sind besondere Menschen, sie verbindet die Liebe zur Musik und beide tragen ein Päckchen mit sich herum, dass sie vielleicht nur miteinander richtig schultern können. Ich finde, dass der Roman viele ernste Themen aufgreift und die Konflikte gut löst. Freundschaft, Liebe und Familie sind das, was im Leben zählt. Man kann alleine durchs Leben gehen, aber es gibt Situationen, die man nur gemeinsam bewältigen kann! Ich bin überzeugt von Brittainy C. Cherrys Roman und gebe ihm 5 von 5 Sternen ✨!

Veröffentlicht am 01.09.2019

Tolles Helferlein!

Ich bin ganz bei mir selbst
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"Ich bin ganz bei mir selbst" ist ein Leitfaden für mehr Achtsamkeit im Leben. Er erschien im September 2018 im Groh Verlag.

"Immer und überall haben wir die Chance den Augenblick richtig zu leben."

"Ich ...

"Ich bin ganz bei mir selbst" ist ein Leitfaden für mehr Achtsamkeit im Leben. Er erschien im September 2018 im Groh Verlag.

"Immer und überall haben wir die Chance den Augenblick richtig zu leben."

"Ich bin ganz bei mir selbst" soll dem Leser dabei helfen, den eigenen Alltag bewusster zu leben. Wir alle kennen es, dass wir von Termin zu Termin hetzen und immer darüber nachdenken, was wir als nächstes tun müssen und wem wir als nächstes gerecht werden sollten. Darüber vergessen wir leider häufig uns selbst. Unser Alltag ist geprägt von Stress, Hektik, Oberflächlichkeiten und Unaufmerksamkeit. Dabei ist es so wichtig an uns selbst zu denken und Dinge in Ruhe zu tun. Das sind Dinge für uns selbst, aber auch die Dinge, die wir täglich nun mal machen müssen profitieren davon, wenn wir uns vollständig auf sie fokussieren und nicht noch x-andere Dinge parallel im Kopf umherwälzen.
Das Buch vom Groh Kreativteam und Karima Stockmann soll uns dabei helfen, uns selbst mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Es zeigt uns Ideen und Möglichkeiten auf, wie wir Hass, Ängste und Sorgen bewältigen können und macht bewusst, dass es wichtig ist, auf sich selbst zu achten. Wir sollten nicht immer nur an andere denken, sondern auch an uns selbst. "Was tut mir gut? Wie kann ich meinen eigenen Akku sinnvoll und hilfreich aufladen? Was macht mich glücklich?"
Der Weg zu mehr Achtsamkeit ist steinig und manchmal schwer. Ich finde das Buch ist eine tolle Möglichkeit einen ersten Schritt in diese Richtung zu gehen. Mit vielen hilfreichen Tipps, Aufgaben und Challenges unterstützt das Buch nicht nur in Wort und Bild, sondern eben auch praktisch dabei, das eigene Leben bewusster wahrzunehmen. Ebenso gibt es Ideen, mit denen Sorgen und Probleme einfach verarbeitet werden und bittet Möglichkeiten, all das loszulassen.
Dabei ist es durch sein handliches Format ein guter Begleiter in allen Lebenssituationen, denn es passt in fast jede Tasche! Es lebt durch das Lesen und die Eintragungen, die man hineinmachen kann und das ist großartig!
Ebenso motivierend und schön fand ich die immer wieder auftauchenden, wunderschönen Fotografien, die jeweils mit einem passenden motivierendem Zitat versehen sind!

Mir hat es wirklich gut gefallen und ich denke es ist wirklich wichtig sich selbst Zeit zu nehmen, für kleine Dinge dankbarer zu sein und Dinge fokussiert anzugehen. Ich werde weiterhin mit dem kleinen Ratgeber arbeiten und empfehle ihn jedem, der Lust hat sich auf ein bewussteres Leben einzulassen und der gerne ein paar hilfreiche, aber nicht umständliche Tricks an die Hand bekommen möchte!

Veröffentlicht am 01.09.2019

Hoffnung und Halleluja

Lotus House - Stille Sünden (Die Lotus House-Serie 5)
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„Ich habe keine Ahnung, was ich vom Leben will. Es gibt nichts, was mich an diese Welt bindet.“

„Lotus House – Stille Sünden“ ist der fünfte Band der insgesamt 7 Bände umfassenden Lotus House-Reihe von ...

„Ich habe keine Ahnung, was ich vom Leben will. Es gibt nichts, was mich an diese Welt bindet.“

„Lotus House – Stille Sünden“ ist der fünfte Band der insgesamt 7 Bände umfassenden Lotus House-Reihe von Audrey Carlan. Er erschien am 30.08.2019 im Ullstein Taschenbuch Verlag.
Als Honors Zwillingsbruder Hannon Selbstmord begeht, verliert Honor jegliche Lebensperspektive. Ohne familiären Rückhalt und Freunde flüchtet sie sich in etwas, durch das sie sich lebendig fühlen kann. Darüber vergisst sie aber, dass das Leben schön sein kann… Als sie Nick Salvator kennenlernt, ist sie überzeugt, dass er, ebenso wie alle anderen, die Flucht ergreifen wird, wenn er erkennt, wer sie wirklich ist. Doch vielleicht ist gerade Nick derjenige, der ihren Schmerz versteht und sie retten kann…?!

Mit „Stille Sünden“ kommt Audrey Carlan wieder mehr zurück auf die Handlung der ersten Bände der Buchreihe. Nachdem „Endlose Liebe“ das Thema Yoga nur sehr wenig aufgriff und die Hauptfiguren auch nicht Yogatrainer und/oder -schüler waren, verliebt sich hier wieder der attraktive Yogalehrer in eine seiner Schülerinnen. Auch die am Kapitelanfang beschrieben Yogastellungen tauchen wieder auf, wobei es wieder um eine andere Yogaart, das Aerial-Yoga, geht. Trotzdem ist die Kerngeschichte nicht langweilig oder abgenutzt, wobei ich langsam gerne einmal dieses Yogastudio besuchen würde, in dem es so viele attraktive Männer gibt… ? Nein, Spaß beiseite. Mit „Stille Sünden“ schafft die Autorin es erneut, eine großartige Handlung um die Grundstory zu weben. Geschickt werden dabei unglaublich ernste Themen mit einer romantischen und leidenschaftlichen Liebesgeschichte verknüpft. Erstmalig in der Reihe kommen auch SM-Szenen vor.
Honor und Nick sind unglaublich interessante Persönlichkeiten. Obwohl sie kaum unterschiedlicher hätten aufwachsen können – sie, das superreiche Vorzeigetöchterchen, der der einzige Sohn einer italienischen Winzergroßfamilie – eint sie, dass sie beide schon großen Schmerz in ihrem Leben erleben mussten. Dadurch jedoch können sie mehr als jeder andere Mensch sonst verstehen, was in dem anderen vorgeht. Doch während Nick für die Schmerzbewältigung eine gute Lösung und ein Ventil gefunden hat, beginnt Honor erst langsam damit, einen Weg aus der Selbsthass- und Schmerzspirale zu finden.
Im Laufe des Romans beginnt sie, sich zu verändern. Sie lernt, was es heißt Freunde zu haben und wie man glücklich sein kann. Sie hört auf, das schüchterne „Duckmäuschen“ zu sein und findet tatsächlich ein Ziel und eine Perspektive im Leben, die es wert sind weiterzuleben. An dieser Entwicklung haben sowohl das Yoga, als auch Nick und die neugewonnen Freunde Honors ihren Anteil.
Geschickt werden über das Lotus House wieder die vorherigen Hauptfiguren der Serie eingebracht und die folgenden eingeführt.
Das zentrale Thema des Buches ist der Selbstmord von Honors Bruder, die Situationen, die einen dazu bewegen können und der Umgang der Hinterbliebenen damit. Obwohl das Thema außerordentlich schwer ist, legt es keine negative Grundstimmung auf die Handlung, regt aber trotzdem zum Nachdenken an.
Der Schreibstil war wieder sehr flüssig, die Spannung nicht so hoch wie im vorherigen Teil aber trotzdem ein Roman der leicht und schnell lesbar ist.
Die Sprache war teilweise wieder etwas vulgärer, ohne dabei aber störend zu sein.
Die personale Erzählperspektive wechselt wie in der gesamten Reihe, zwischen den Protagonisten, wodurch Gefühle und Gedanken für den Leser deutlicher und klarer werden.
Gut gefallen hat mir, dass der Buchtitel „Stille Sünden“ in der Handlung mehrfach aufgegriffen wurde. Dies war mir bisher nicht so aufgefallen.

Mein Fazit: Insgesamt war „Stille Sünden“ eine tolle Fortsetzung der Lotus House-Reihe. Ich habe ihn gerne gelesen und finde es beeindruckend, wie der Autorin immer wieder so gute Geschichten gelingen! Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen, da für mich „Endlose Liebe“ bisher der Favorit der Reihe bleibt.