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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2018

Lesespaß hoch drei

Die Trabbel-Drillinge - Heimweh-Blues und heiße Schokolade
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Zum Buch:
1:200 Millionen ist die Wahrscheinlichkeit, dass es eineiige Drillinge gibt. Franka, Bella und Vicky sind so ein Glücktreffer. Äußerlich gleichen sie sich wie ein Ei dem anderen und haben es ...

Zum Buch:
1:200 Millionen ist die Wahrscheinlichkeit, dass es eineiige Drillinge gibt. Franka, Bella und Vicky sind so ein Glücktreffer. Äußerlich gleichen sie sich wie ein Ei dem anderen und haben es dadurch in ihrer Heimatstadt Berlin zu einem kleinen Ruhm gebracht.
Alles lief bestens für die drei, bis ein Interview völlig aus dem Ruder lief und die Reporterin die Mädchen dastehen ließ, wie die letzten Zicken.

Mama Babs sieht nur noch eine Lösung, ab in ihr Heimatdorf, wo sie eine Villa geerbt hatte, die sie zu einem Bio-Hotel umbauen möchte.
Lahmes Internet, doofe Klassenkameraden und Langeweile ...

Meine Meinung:
Auf dem Cover sieht man die drei Mädels, die wirklich auf den ersten Blick total gleich aussehen, aber wir lernen sie im Buch besser kennen und schon kann man sie unterscheiden.
Die Geschichte ist total unterhaltsam erzählt, die Mädchen werden total authentisch dargestellt. Zu Beginn wirken sie vielleicht ein wenig arrogant, aber das legt sich zum Glück.
Mir gefiel sehr gut, wie es der Autorin, Anja Janotta, gelungen ist die Gefühle der Mädchen zu beschreiben. Sehr einfühlsam gelingt es ihr, die Leser mit einzubeziehen.
In der Geschichte dreht sich alles um Familiemzusammenhalt und Freundschaft. Wichtige Themen in einem Kinderbuch.

Fazit:
Lesespaß hoch drei war es auf jeden Fall. Meinen Töchtern und mir hat das Buch sehr gut gefallen, genau die richtige Mischung aus Gefühl und Spannung.
Ich kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen. Ein großes Lesevergnügen steht allen bevor, die sich auf das Abenteuer einlassen.

Veröffentlicht am 22.03.2018

Pustekuchen

Schulcafé Pustekuchen 1, Die Mogelmuffins
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Zum Buch:
An Tillis Schule, einem wunderschönen Altbau mit ehemaligem Gewächshausanbau und eben genau in diesem Anbau ist das Schulcafé von Tillis Oma, Moma.
Die strenge und auch etwas unfaire Geographielehrerin ...

Zum Buch:
An Tillis Schule, einem wunderschönen Altbau mit ehemaligem Gewächshausanbau und eben genau in diesem Anbau ist das Schulcafé von Tillis Oma, Moma.
Die strenge und auch etwas unfaire Geographielehrerin Frau Habersack will eine Klassenarbeit schreiben und die Schüler der 5b sind völlig verzweifelt. So kommt Moma auf die Idee Mogelmuffins zu backen.
Ob dass so ein guter Plan ist und ob nicht alles nach hinten losgeht?

Meine Meinung:
Alleine schon das Cover macht unglaubliche Lust auf dieses Buch, es ist ansprechend bunt und lustig. Die Geschichte ich total witzig, spannend und an der richtigen Stelle auch nachdenklich. Nicht das die Kinder zum schummeln aufgefordert werden (;
Mir gefielen auch die Illustrationen sehr ut, sie passen prima zur Handlung und machen neugierig. So wollen auch kleine Lesemuffel gerne erfahren, wie es weitergeht.
Der Schreibstil ist kindgerecht, aber trotzdem nicht anspruchslos, das mag ich gerne an Kinderbüchern. Wenn das Spektrum unserer Sache auch ausgenutzt wird.

Fazit:
Eine ganz tolle Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt. Wunderschön illustriert und ganz toll geschrieben.
Ein tolles Buch für Kinder, aber auch für ältere, erwachsene Leser, die Freude an schönen Kinderbüchern haben.

Wir hatten jedenfalls unseren Spaß mit dem Buch und können es nur weiterempfehlen. Ein ganz toller Lesespass.

Veröffentlicht am 20.03.2018

Sommerabenteuer für die Dorfdetektive

Juni und der Honigdieb
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Zum Buch:
Juni wächst mit ihrer Familie im blauen Land auf. In einem Dorf direkt am See.
Zusammen mit ihren jüngeren Geschwistern Elfe und Jimmie, sowie den Nachbarskindern Rudi und Josefa sollen sie Opa ...

Zum Buch:
Juni wächst mit ihrer Familie im blauen Land auf. In einem Dorf direkt am See.
Zusammen mit ihren jüngeren Geschwistern Elfe und Jimmie, sowie den Nachbarskindern Rudi und Josefa sollen sie Opa Sepperls Bienen hüten, da Opa Sepperl einen Unfall hatte.
Nun treibt aber ein fieser Honigdieb sein Unwesen und den wollen die Dorfdetektive in ihrem zweiten Abenteuer entlarven ...

Meine Meinung:
Zuerst ein paar Worte zum Autorenduo. Jörg Steinleitner schreibt Reginalkrimis, am bekanntesten dürften die über Anne Loop sein. Hier hat er aber ein Buch für Kinder zusammen mir seiner Tochter Jona geschrieben. Auch dies geht in den Detektivbereich.
Die Geschichte ist Kindgerecht geschrieben und eignet sich für geübte Leser zum Selberlesen, durch die angenehme Kapitellänge aber auch sehr gut zum Vorlesen.
Ich mochte die Protagonisten sehr gerne, es sind Mädchen und Jungs in verschiedenem Alter, so daß das Buch für Mädchen und Jungen geeignet ist.
Die Geschichte ist spannend und abenteuerlich und trotzdem realistisch. Es könnte tatsächlich täglich passieren.
Mir gefiel besonders gut, das die Kinder keine total mutigen Helden sind, sondern auch ehrlich zugeben, wenn es etwas nicht ganz richtig machten, oder auch mal Angst hatten. Alles sehr authentisch.

Die Illustrationen von Ulla Mersmeyer sind ganz wunderschön und man kann viel entdecken, auch darum eignet es sich als Vorlesebich. So ist das zuhörende Kind nicht nur zum stummen zuhören verdonnert, sondern kann aktiv mit rätseln, was auf den Bildern wohl als nächstes geschieht.

Fazit:
Ein wunderschön illustriertes Kinderbuch mit abenteuerlicher Spannungsgeschichte. Eine Hommage an das Landleben in einem Dorf, in dem jeder jeden kennt. So sollen meiner Meinung nach Kinder aufwachsen dürfen.

Einen Stern Abzug gab es, da uns die Betiteln des sehr kleinen Bruders und die doch schon manchmal besserwisserische Art von Juni nach der dritten Wiederholung etwas nervte.

Ansonsten ein wunderschönes Buch für Klein und Groß. Es macht auch dem Vorleser Spaß.

Mein Dank geht an den Arena Verlag für das Bereitstellen des Leseexemplares.

Veröffentlicht am 15.03.2018

Zum Wohlfühlbuch hat es nicht ganz gereicht ...

Drei Schwestern am Meer
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... aber es war nahe dran!

Zum Buch:
Katharina schafft es endlich mal wieder nach Rügen, ihre Großmutter besuchen und Zeit mit ihren zwei jüngeren Schwestern verbringen. Ihr Freund Daniel kann sich für ...

... aber es war nahe dran!

Zum Buch:
Katharina schafft es endlich mal wieder nach Rügen, ihre Großmutter besuchen und Zeit mit ihren zwei jüngeren Schwestern verbringen. Ihr Freund Daniel kann sich für ein Wochenende im Krankenhaus freimachen und kommt nach.
Eine erholsame Zeit steht Rina bevor, zwei Wochen nichts tun außer Sonne und Strand, Karamellbonbons und Hasselnusspaste. So zumindest stellt es sie sich vor.
Dann bricht ihre Oma zusammen und muss ins Krankenhaus, sie liegt in künstlichem Koma und auf einmal ist überhaupt nichts mehr so wie geplant ...

Meine Meinung:
Wer das Meer liebt wird auch diesen Roman lieben. Anne Barns (Andrea Russo) gelingt es mit Worten ein Gefühl von frischer Luft und guten Gerüchen zu erschaffen. Ich war noch nie auf Rügen, fühle mich aber trotzdem sehr wohl und kann es mir richtig gut vorstellen.
Die Charaktere sind gut beschrieben, auch weil die Autorin immer wieder Vergleiche zu Schauspieler stellt, so dass man sich tatsächlich ein Bild von ihnen machen kann. Das hat mir sehr gut gefallen, so hatte ich das Gefühl, ich bin dabei.

Die Geschichte ist einfühlsam erzählt, ich mag das Geheimnis, welches sich langsam aufbaut. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Es macht einfach Spaß.
Ein besonderes Highlight sind die kulinarischen Spezialitäten, die quer durch das Buch führen und am Ende in einem kleinen Anhang als Rezepte aufgeführt sind.

Fazit:
Eine einfühlsam erzählte Geschichte, genau richtig zum Träumen. Mir hat für ein richtiges Wohlfühlbuch etwas gefehlt, es ging mir alles zu glatt. Aber durchaus ein lesenswerter, romantischer Familiengeheimnisroman. Genau dass was ich gerne mag.

Mein Dank geht noch an den mtb-Verlag für das Rezensionsexemplar, sowie an die Autorin Andreas Russo für die Leserunde und die leckeren Beigaben

Veröffentlicht am 13.03.2018

Keine märchenhafte Liebesgeschichte

Cold Princess
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Zum Buch:
Saphira ist die einzige Überlebende der Mafiafamilie De Angelis und somit der 'Capo' eines ganzen Mafiaimperiums.
Madox ist ein 'Soldati' in ihrem Dienst und höllisch sexy.
Aber Madox will Saphira ...

Zum Buch:
Saphira ist die einzige Überlebende der Mafiafamilie De Angelis und somit der 'Capo' eines ganzen Mafiaimperiums.
Madox ist ein 'Soldati' in ihrem Dienst und höllisch sexy.
Aber Madox will Saphira nicht beschützen, er will sie töten ...

Meine Meinung:
Das Buch fängt mit einer Warnung der Autorin an, Sinngemäß sagt sie, es ist nichts für zartbesaitete Leser.
Ich war dementsprechend gewarnt und wartete auch die ganze Zeit darauf, daß es mal etwas ausartet.
Aber leider waren da meine Erwartungen zu hoch, ich wurde enttäuscht.
Gut, der Schreibstil von Vanessa Sangue ist flüssig, gut zu lesen und auch durchaus spannend. Die Sexszenen Ufern nicht aus, auch wenn es wohl definitiv kein Blümchensex ist. Die Handlung ist im großen und ganzen durchdacht. Aber es wird schon relativ früh klar, dass die Autorin auf eine Fortsetzung aus ist.
Die Figuren sind gut beschrieben und wirken durchaus authentisch, bei manchen fragte ich mich aber, ob sie wohl erst in der Fortsetzung eine tragende Rolle spielen. Für einen Nebencharakter sind sie zu präsent, für eine Hauptfigur fehlte der Tiefgang.

Fazit:
Mich hat das Buch ganz gut unterhalten, ich war vielleicht durch das Vorwort etwas "übermotiviert" und mir fehlte dann das gewisse Etwas.
Was ich besonders fies fand, war der brutale Cliffhänger am Ende. Aber was soll ich sagen, bei mir hat er gewirkt, ich will wissen, wie es weitergeht.

Für mich war es eine gute Mischung aus leichtem Erotik-Liebesroman und spannendem Thriller. Ich kann es gutem Gewissens weiterempfehlen, es macht auf jeden Fall Spaß.
Jetzt heißt es warten, bis wir erfahren dürfen wie es weitergeht ...

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