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Veröffentlicht am 20.10.2025

Nicht packend

Schwanentage
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Yu Ling ist das Kindermädchen von Kuan Kuan. Sie plant dessen Entführung, um Lösegeld von seinen reichen Eltern zu erpressen. Doch dann kommt die Nachricht, dass sein Großvater und sein Vater verhaftet ...

Yu Ling ist das Kindermädchen von Kuan Kuan. Sie plant dessen Entführung, um Lösegeld von seinen reichen Eltern zu erpressen. Doch dann kommt die Nachricht, dass sein Großvater und sein Vater verhaftet wurden. Sie bricht die Aktion ab und fährt mit dem Jungen nach Hause. Doch wo ist seine Mutter, wer entscheidet über seine Zukunft? Zuhause kommt es zu sehr skurrilen Szenen und es erscheinen verschiedene Personen, die was mit der Familie zu tun haben. Mir kam Yu Ling sehr unbeteiligt am ganzen Geschehen vor. Sie trifft zwar Entscheidungen für den Jungen und man merkt, dass die beiden eine sehr starke Verbindung haben, denn im Grunde genommen hat sie ja den Jungen großgezogen. Die Mutter war nie greifbar. Trotzdem tritt Yu Ling im Verlauf der Geschichte irgendwie etwas in den Hintergrund. Die Geschichte gibt einen guten Einblick in die chinesische Gesellschaftsschichten, wie die Hirachien ausgenutzt werden. Mir fehlten aber durchweg die Emotionen. Es wird sehr kalt und am Ende auch herzlos erzählt. Am Ende war ich froh, dass die Geschichte rum war. Ich konnte damit nicht allzu viel anfangen.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Schöner Auftakt

Der Wind von Yorkshire
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Die neue Reihe der Autorin befasst sich mit der jungen June Barlow, die mit ihren beiden Schwestern in den Craven Dales aufwächst und dort ihre Tante unterstützt, die als Heilerin bekannt ist. Gemeinsam ...

Die neue Reihe der Autorin befasst sich mit der jungen June Barlow, die mit ihren beiden Schwestern in den Craven Dales aufwächst und dort ihre Tante unterstützt, die als Heilerin bekannt ist. Gemeinsam versorgen sie die Bewohner der Gegend medizinisch. Sie trifft dort auf Franky O'Donovan, aus dem sie aber nicht so ganz schlau wird. Er ist eine sehr ruhige Persönlichkeit, die sehr zurückgezogen lebt. Ein tragisches Ereignis lässt ihn die Craven Dales verlassen und viele Jahre später trifft June wieder auf ihn. Der Klappentext suggeriert, dass die Geschichte einsetzt, als die beiden sich in Bradford wiedersehen. Jedoch ist das das Ende des Buches! Im Band 1 werden die überschaubaren Charaktere eingeführt und er erzählt, wie June und ihre Familie so leben und was sie alles erleben. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, da die Stimmung sehr gut eingefangen wurde und die damaligen Umstände ausführlich beschrieben werden. Jedoch finde ich die Buchbeschreibung etwas irreführend. Nun bin ich aber gespannt, wie es in Band 2 in Bradford weitergehen wird und ob es für Junes Schwester noch Hoffnung geben wird.

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Veröffentlicht am 08.10.2025

Richtung Nordkap

Das Polarlichtcafé
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Als der Opa von Jule stirbt, hilft sie ihrem Vater das Haus auszuräumen. Sie stoßen dort auf Berichte von ihm, die andeuten, dass er früher als Reisejournalist in Norwegen unterwegs war. Jule begibt sich ...

Als der Opa von Jule stirbt, hilft sie ihrem Vater das Haus auszuräumen. Sie stoßen dort auf Berichte von ihm, die andeuten, dass er früher als Reisejournalist in Norwegen unterwegs war. Jule begibt sich auf Spurensuche Richtung Norwegen und folgt den Reisebeschreibungen ihres Opas, um sein wohl größtes Geheimnis zu entschlüsseln.

Die Geschichte wird zweigeteilt erzählt. Zum einen geht es im Gegenwartsstrang um Jule und ihren Vater, die den Spuren des Opas folgen und im Vergangenheitsstrang wird direkt aus Norwegen erzählt. Mich hat der Vergangenheitsstrang etwas mehr gefesselt, als die Gegenwart, einfach weil da mehr passiert. Die Handlungsstränge laufen am Ende zusammen und sind schon ein wenig vorhersehbar. Trotzdem fand ich die Erzählung sehr gelungen. Ich mag die Bücher der Autorin sehr, da sie geradlinig erzählt und eine Familiengeschichte mit einer Liebesgeschichte und zu entdeckenden Geheimnissen vereint. Ich fand die Verknüpfung mit der Zeit der damaligen DDR sehr interessant, da man einen kleinen Einblick bekommt, wie die Stasi damals so vorgegangen ist. Mich hat vor allem das Setting angesprochen, da ich auch gerne mal so eine Reise machen würde. Ich fand das Buch leicht zu lesen, man konnte dem Verlauf gut folgen und es war unterhaltsam. Eine tolle Urlaubsklektüre!

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Funken im Schnee

The Penguin Paradox
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Für Emerie geht ein Wunsch in Erfüllung, als sie das Angebot bekommt, ihre Forschung über Pinguine in einer Antarktisforschungsstation durchzuführen. Ihre Freude wird etwas getrübt, als sie erfährt, wer ...

Für Emerie geht ein Wunsch in Erfüllung, als sie das Angebot bekommt, ihre Forschung über Pinguine in einer Antarktisforschungsstation durchzuführen. Ihre Freude wird etwas getrübt, als sie erfährt, wer der Leiter des Teams sein wird. Beckett ist so gar nicht ihr Fall, sie fühlt sich von ihm nicht wirklich ernst genommen. Emerie ist nämlich sehr überzeugt davon, dass man zwischen Menschen und Pinguinen eine Parallele ziehen kann und sie gar nicht so treu sind, wie immer alle denken. Für die Forschung müssen sie jedoch gut zusammenarbeiten und mit dem Zwischenmenschlichen wird es auch immer besser. Die Handlung nimmt keinen überraschenden Lauf. Sie ist sehr typisch für diese Genre. Es ist jedoch eine gut erzählte Liebesgeschichte mit durchaus amüsanten Szenen. Das Hörbuch wird von einem Mann und einer Frau gesprochen, was ich als sehr passend empfand. Die Kapitel sind ja zwischen Emerie und Beckett aufgeteilt. Man konnte beiden Sprechern gut folgen und sie hatten eine sehr angenehm zu hörende Stimme. Die Geschichte ist insgesamt sehr unterhaltsam, hat ein tolles Setting und man lernt noch was über Pinguine.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Rückblick

Spät am Tag
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Johanne mietet sich ein Zimmer auf dem Land, weil sie ihre Ruhe haben möchte. Besitzer Mikael lebt dort mit seiner Tochter, getrennt von seiner Frau. Stück für Stück kommen sich Mikael und Johanne näher ...

Johanne mietet sich ein Zimmer auf dem Land, weil sie ihre Ruhe haben möchte. Besitzer Mikael lebt dort mit seiner Tochter, getrennt von seiner Frau. Stück für Stück kommen sich Mikael und Johanne näher und lernen sich lieben. Sie ist Schriftstellerin und reflektiert hier in dieser Geschichte ihr Leben. Es wird etwas wirr erzählt, mal von der Vergangenheit, dann wieder in der Gegenwart. Die Autorin stellt das Stadt und Landleben gegenüber. Das wird immer wieder durch die Ex von Mikael deutlich. Insgesamt fand ich die Erzählung zu sehr distanziert. Ich konnte mich der Protagonistin nicht wirklich nähern. Im Gesamten gesehen erzählt hier Johanne ihre Lebensgeschichte, die Höhen und Tiefen beinhaltet. Gefallen hat mir, dass sie bis zum Ende den Kontakt mit Mikaels Tochter gehalten hat und sich mit ihr gut verstand. Mich konnte die Geschichte jedoch nicht so ganz erreichen, da ich es etwas langweilig fand, was Johanne erlebt hat. Es fehlte der rote Faden, da Johannes Gedankengänge sehr hin und her gingen. Mich hat das Buch nicht so ganz überzeugt.

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