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Veröffentlicht am 29.09.2025

Rückblick

Spät am Tag
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Johanne mietet sich ein Zimmer auf dem Land, weil sie ihre Ruhe haben möchte. Besitzer Mikael lebt dort mit seiner Tochter, getrennt von seiner Frau. Stück für Stück kommen sich Mikael und Johanne näher ...

Johanne mietet sich ein Zimmer auf dem Land, weil sie ihre Ruhe haben möchte. Besitzer Mikael lebt dort mit seiner Tochter, getrennt von seiner Frau. Stück für Stück kommen sich Mikael und Johanne näher und lernen sich lieben. Sie ist Schriftstellerin und reflektiert hier in dieser Geschichte ihr Leben. Es wird etwas wirr erzählt, mal von der Vergangenheit, dann wieder in der Gegenwart. Die Autorin stellt das Stadt und Landleben gegenüber. Das wird immer wieder durch die Ex von Mikael deutlich. Insgesamt fand ich die Erzählung zu sehr distanziert. Ich konnte mich der Protagonistin nicht wirklich nähern. Im Gesamten gesehen erzählt hier Johanne ihre Lebensgeschichte, die Höhen und Tiefen beinhaltet. Gefallen hat mir, dass sie bis zum Ende den Kontakt mit Mikaels Tochter gehalten hat und sich mit ihr gut verstand. Mich konnte die Geschichte jedoch nicht so ganz erreichen, da ich es etwas langweilig fand, was Johanne erlebt hat. Es fehlte der rote Faden, da Johannes Gedankengänge sehr hin und her gingen. Mich hat das Buch nicht so ganz überzeugt.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Sinnkrise

Drei Tage im Schnee
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Hannah ist von ihrer Arbeit und dem Alltag so gestresst, dass sie kaum zu Atem kommt. Sie nimmt sich eine Auszeit und mietet sich für drei Tage in einem Haus am See ein. Dort trifft sie auf die kleine ...

Hannah ist von ihrer Arbeit und dem Alltag so gestresst, dass sie kaum zu Atem kommt. Sie nimmt sich eine Auszeit und mietet sich für drei Tage in einem Haus am See ein. Dort trifft sie auf die kleine Sophie, die sie durch ihre kindliche Art Fragen zu stellen, zum Nachdenken bringt.

In dieser Geschichte werden drei Tage beleuchtet, in denen Hannah und Sophie sich anfreunden und viel Spaß miteinander haben. Die Geschichte spielt im Winter, was sehr gut transportiert wurde. Die beiden machen Schneeengel, bauen ein Iglu und verbringen viel Zeit in der tollen Schneelandschaft. Das regt Hannah zum Nachdenken an. Sie überlegt, was rückblickend alles geschehen ist, aber auch, was sie in Zukunft möchte. Ob das in der Realität in drei Tagen möglich ist, sei dahingestellt. Die Geschichte soll gestressten, überarbeiteten Menschen den Anreiz geben, sein aktuelles Leben zu überdenken und zu überlegen, ob man was ändern kann bzw. will. Die kleine Sophie schafft es, durch einfache, kindliche Fragen, Denkanstöße zu geben. Das Thema Selbstreflexion wird in eine angenehm zu lesende Geschichte verpackt, mit liebenswerten Charakteren und einem Verlauf, dem man gut folgen kann. Ich könnte mir das Buch sehr gut als Geschenk für jemanden vorstellen, der zu viel arbeitet oder in einer Sinnkrise steckt.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Langweilig

Rückkehr nach St. Malo
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Die Geschichte in der Gegenwart wird aus der Sicht von Yann Kérambrun erzählt, der nach langer Zeit nach St. Malo zurückkehrt. Durchweg schwelgt er in Erinnerungen an seine Kindheit, seine Eltern, seinen ...

Die Geschichte in der Gegenwart wird aus der Sicht von Yann Kérambrun erzählt, der nach langer Zeit nach St. Malo zurückkehrt. Durchweg schwelgt er in Erinnerungen an seine Kindheit, seine Eltern, seinen Bruder und das damalige Leben. Dazwischen wird die Geschichte des Urgroßvaters erzählt. Vieles in Briefform, was ich nicht sonderlich mag. Mich hat die Familiengeschichte leider überhaupt nicht berührt. Es wird alles sehr langatmig erzählt und es gibt kaum Höhen und Tiefen. Irgendwie plätschert das Erzählte einfach so dahin. Es finden kaum Dialoge statt. Das Buch ist eine Mischung von Sachbuch und Roman. Gegen Ende wurde es dann einigermaßen interessant, weil die Zusammenhänge zwischen Gegenwart und Vergangenheit besser zu verstehen sind. Insgesamt gesehen war das Buch nicht leicht zu lesen und ich bin mit dem Protagonisten nicht warm geworden. Das war leider nicht mein Buch!

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Erwachsene Fragezeichen

Die Auferstehung
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Ich habe als Kind die Hörspielkassetten der drei??? geliebt. Daher war mein Interesse sofort entfacht, als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe. Die drei??? sind längst erwachsen und haben sich ...

Ich habe als Kind die Hörspielkassetten der drei??? geliebt. Daher war mein Interesse sofort entfacht, als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe. Die drei??? sind längst erwachsen und haben sich leider auseinandergelebt. Daher ist es verständlich, dass zu Beginn des Romans jeder für sich agiert. Mir hat die Entwicklung gut gefallen, dass sie irgendwann an den Punkt kamen, dass sie sich gegenseitig brauchen, um das mysteriöse Auftauchen der verlorenen Tochter aufzuklären. Man bekommt einige Hintergrundinformationen, weshalb sie sich aufgelöst hatten, was da vorgefallen war. Der Fall der plötzlich wieder aufgetauchten, verschollenen Tochter ist etwas komplex gewesen und man wird als Leser mitgenommen, wenn die einzelnen Puzzleteile zusammengesetzt werden. Ich fand die Auflösung logisch und schlüssig. Die Spannung hätte noch ein bisschen höher ausfallen können. Alles in allem ist es jedoch ein gut gelungenes Wiedersehen mit den drei??? in jetzt fortgeschrittenem Alter.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Dunkle Abgründe

Dunkle Sühne
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In der idyllischen Kleinstadt North Falls kommt es am 04. Juli zu einem tragischen Ereignis. Die Freundinnen Madison und Cheyenne verschwinden. Deputy Emmy Clifton ist persönlich mit einer der Vermissten ...

In der idyllischen Kleinstadt North Falls kommt es am 04. Juli zu einem tragischen Ereignis. Die Freundinnen Madison und Cheyenne verschwinden. Deputy Emmy Clifton ist persönlich mit einer der Vermissten bekannt und daher ist es sehr schwer für sie zu ertragen. Sie lernt ihre Heimatstadt bei den Ermittlungen von einer ganz anderen Seite kennen und es tun sich ziemliche Abgründe auf.

Der Krimi ist aufgeteilt in mehrere Abschnitte. Zunächst dreht es sich um das Verschwinden der beiden Mädchen und ihre Suche. Diese gestaltet sich äußerst langwierig und ich fand es teilweise viel zu ausführlich erzählt. Vieles wurde unnötig in die Länge gezogen. Es geht dann zwölf Jahre später weiter, wo wieder ein Mädchen verschwindet und es Parallelen zu früher gibt. Ich wurde mit Emmy nicht so wirklich warm. Bei mir kam auch nicht so richtig Spannung auf, alles hat sich so arg in die Länge gezogen. Gefallen hat mir, dass sich die Handlung auf die Ermittlungen konzentriert hat. Die Verdächtigen werden einer nach dem anderen unter die Lupe genommen, was viel Zeit kostet. Für mich ist es ein normaler Kriminalroman, kein Thriller.

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