Profilbild von Lesezeichenfee

Lesezeichenfee

Lesejury Star
offline

Lesezeichenfee ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lesezeichenfee über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2019

Atemlose Spannung und supertolles Cover

Blutroter Sand
0

Fees Meinung und Buchinhalt:
Lisa Holtkamp darf auf dem Leuchtturm „Roter Sand“ ihren Geburtstag feiern. Sie verlor ihren Mann durch einen Wildunfall und musste danach in die Klinik. Lisa hat Anton eine ...

Fees Meinung und Buchinhalt:
Lisa Holtkamp darf auf dem Leuchtturm „Roter Sand“ ihren Geburtstag feiern. Sie verlor ihren Mann durch einen Wildunfall und musste danach in die Klinik. Lisa hat Anton eine Postkarte mit dem Bild des Leuchtturms geschrieben. Dann geschieht ein Schiffsunglück mit drei Schiffen und der Schiffsweg ist zu.

Der Schreibstil ist von Anfang an sehr spannend. Irgendwas ist im Leuchtturm. Handys verschwinden und Essen. Es wird absolut gruselig und manchmal hatte ich eine Gänsehaut. Das Ganze wird aus der Sicht von Lisa und Anton beschrieben. Lisa hat auch einige Rückblenden zu ihrem Leben mit ihrem toten Mann, den sie immer wieder im und auf dem Leuchtturm sieht. Mit ihrer Schwägerin Karla kommt sie überhaupt nicht klar. Von daher wusste ich sofort, dass das auf so engem Raum nur schiefgehen konnte und eskalierte.

Der Leuchtturm war eine Überraschung, aber auch die Geschichte um Anton. SO hätte ich das nie erwartet. Das ganze endet in einem gigantisch spannenden Showdown. Ungefähr die letzten 100 Seiten las ich ohne Unterbrechung, fast ohne zu atmen, so spannend war der Showdown. Boah und Wow!!!!

Die Charaktere und die Umgebung konnte ich mir gut vorstellen. Es gab megaviel Lokalkolorit. Am Anfang hab ich die Nordsee und den Leuchtturm sehr genossen. Allerdings wollte ich nicht mit im Leuchtturm sein. Dafür war es mir von Anfang an zu gruselig. Lisa und ihren Neffen hatte ich sofort ins Herz geschlossen. Mit Moritz ihrem Schwager und ihrer Schwägerin Karla kam ich auch nicht so gut klar. Anton mochte ich auch gleich, aber die Leute um Anton rum konnte ich erst mal nicht so gut einschätzen.

Das Cover gefiel mir von Anfang an. Als ich es dann in den Händen hielt war ich noch begeisterter. Ich wünsche mir davon Karten und Lesezeichen, weil es soooooooooooo wunderschön ist. Der Titel und der Rückseitentext passen wunderbar dazu. Das Cover ist wieder ein persönliches Highlight für mich und ich gebe eine 1 mit 10 Sternchen!!!


Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Endlich mal wieder ein Emons und ich kam voll auf meine Lesekosten. So was von spannend mit Showdown, dass ich das Buch in die Thrillerkategorie einordnen möchte. Ich kann es kaum erwarten noch mehr Krimis von Tanja Litschel zu lesen. 10 Sterne und eine unbedingte Empfehlung.

Veröffentlicht am 03.08.2019

Spaß mit Nonnen

Eine himmlische Katastrophe
0

Fee zum Buchinhalt und Meinung:
Louise bekommt von den Behörden Zwangszeit im Kloster aufgebrummt, wo ihre Tante ist. Inzwischen gibt es nur noch 3 Nonnen und die haben viel zu viel Arbeit um das alles ...

Fee zum Buchinhalt und Meinung:
Louise bekommt von den Behörden Zwangszeit im Kloster aufgebrummt, wo ihre Tante ist. Inzwischen gibt es nur noch 3 Nonnen und die haben viel zu viel Arbeit um das alles zu schaffen. Als Louise hört, wie toll die Nonnen singen können, sorgt sie für ein Engagement und so touren sie durch Frankreich und Monaco.

Das Buch ist ein wenig Urlaub für die Seele und hat sehr überraschende, lustige Akzente. Mir gefällt es total gut und ich habe es gerne gelesen und es war viel zu schnell zu Ende.

Meiner Meinung nach ist es das beste Buch vom Insel Verlag! Irgendwie kann ich es immer noch nicht glauben, dass das von denen verlegt wurde oder von Suhrkamp, wie auch immer.

Die Charaktere sind total sympathisch und viele unerwartet. Es gibt Lokalkolorit. Das ganze ist sehr unterhaltsam und spannend. Der Autor Thomas Montasser hat viele Bilder in meinem Kopf entstehen lassen, zu diesem Buch. Das Cover ist auch rundum perfekt und gefällt mir. Eine Eins.

Mein – Lesezeichenfees - Fazit:
Ein super sympathisch-witziges Buch für zwischendurch. Schnell ausgelesen und Urlaub vom Alltag bekommt man durch das Buch von Thomas Montasser Eine himmlische Katastrophe. Das Beste Buch vom Insel Verlag überhaupt, finde ich. 5 Sterne.

Veröffentlicht am 01.08.2019

Sommerleichtes Eis

Liebe, Eis und Himbeerstreusel
0

Nadin Maari Liebe Eis und Himbeerstreusel Sweet Romance-Reihe 2
2019, DigitalPublishers Verlag

Fee zum Buchinhalt samt Meinung:
Sunny hat einen Eisladen. Leo ihr Freund hat sie verlassen und als er zurückkommt, ...

Nadin Maari Liebe Eis und Himbeerstreusel Sweet Romance-Reihe 2
2019, DigitalPublishers Verlag

Fee zum Buchinhalt samt Meinung:
Sunny hat einen Eisladen. Leo ihr Freund hat sie verlassen und als er zurückkommt, denkt sie er sei verlobt, also verlobt sie sich schnell mit Tom. Der hat erst mal nichts dagegen, aber auf Dauer gefällt es ihm nicht.

Ich kannte ja schon die Serie von Manuela Inusa, die mir so überhaupt nicht gefallen hat. Daher war es ein großes Wagnis vom DigitalPublishers Verlag mich dieses Ebook lesen zu lassen. Aber ich muss sagen, dass diese Serie weitaus besser ist, wie die von Manuela Inusa. Das Ebook war schnell ausgelesen, weil der Schreibstil locker und flüssig ist. Außerdem sehr bildreich, da ich mir vieles vorstellen konnte.

Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet, genauso wie das tolle Cover (das ich lieber in echt gesehen hätte), trotzdem kann ich eine 1 geben. Vor jedem Kapitel gibt es einen Buchstaben und dazu eine beschrieben Eiskreation, das die gerade vorherrschenden Gefühle beschreibt, und zwar so bildreich und duftreich, dass ich sie vor mir gesehen habe und nicht alle mag. Am Schluss gibt es dann noch ein paar richtige Rezepte.

Das ganze wird in Ich-Form, aus der Sicht von Sunny erzählt. Und ich kann Sunny sehr gut leiden, auch die allermeisten anderen Charaktere, ganz anders, wie bei der anderen Serie, die mir nicht gefällt und auch Nadin Maari nicht geschrieben hat.

- Vorsicht Spoiler -

Was mir nicht so gefiel ist, dass einige Charaktere total negativ zu Sunny waren. Ihre Kusine hatte ein Geheimnis vor ihr, das fand ich – beruflich und privat gesehen überhaupt nicht gut. Das mit der Verlobung, da hat doch Tom mitgemacht, warum ist sie dann der Buhmann. Besonders mutig fand ich, dass sie zur Versöhnung von ihrer Mutter und ihrer Tante sich solche tollen Sachen (Escape-Room, Blumen, Sekt, der genannte Star gegen Eisrezept) einfallen ließ. Ich fand das total genial! Anders als die anderen Protagonisten der Serie. Manchmal tat mir Sunny echt leid. Sie ist zwar sehr romantisch-verträumt, aber das gefällt doch den meisten Menschen und das macht ihr Geschäft aus. Alma alleine könnte das nicht so toll rocken. Aber manche Charaktere reagierten doch seltsam. Als sie die Hochzeit gestört hat (so was nimmt man mit Humor), die „Schein-„Verlobung usw. Tom z. B. hätte ihr ja sagen können, dass er sich in sie verliebt hat. Lustig war auch, die Szene, als Sunny zum 2. Mal mit ihrem eigenen Fahrrad so weit gefahren ist.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Eine locker leichte Geschichte (bzw. Serie), die man gut im Sommer am Strand oder auf Balkonien lesen kann. Sehr empfehlenswert mit sympathischen Charakteren. 3,8 Sterne und eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 01.08.2019

Monika Lewinski auf jüdisch.

Das Verhältnis
0

Lesezeichenfee’s Meinung zum Buch und Inhalt:
Avivas Affäre mit einem Politiker kommt bei einem Unfall ans Licht. Daraufhin bleibt ihr nur eins: Die Flucht in eine kleine Stadt in Maine.

Ich kenne den ...

Lesezeichenfee’s Meinung zum Buch und Inhalt:
Avivas Affäre mit einem Politiker kommt bei einem Unfall ans Licht. Daraufhin bleibt ihr nur eins: Die Flucht in eine kleine Stadt in Maine.

Ich kenne den Diana Verlag unter anderem von: Liebe in Reihe 27 von Eithne Shortall. Und dieses Buch ist einfach toll. Irgendwie habe ich mir also eine etwas andere Geschichte vorgestellt. Zumal ich diesen Verlag mit tollen wunderbaren sommerleichten (und wirklich tollen) Liebesromanen in Verbindung setze. Nun hatte ich „Monika Lewinski“ auf jüdisch. Florida-Maine. Und das gefiel mir leider gar nicht. Ich bin so richtig enttäuscht.

Für mich war das Buch einfach zu ernst. Aber ich konnte nicht mitleiden, weil mir die Charaktere im Buch nicht wirklich sympathisch waren. Das Ganze wird aus mehreren weiblichen Perspektiven beleuchtet. Fünf Mal die Sicht, wobei Aviva und Jane Young, ein und dieselbe sind. Aviva vor und während, Jane Young danach (nach der Affäre). Aus der Sicht ihrer Mutter, als Jane Young, ihrer Tochter Ruby, der Ehefrau Embeth (die ich überhaupt nicht leiden kann) und dazu noch mal Aviva wie sie selbst die Affäre sah. 5 (!!) mal dieselbe Geschichte nur aus einem anderen Blickwinkel. Das hat mich auch gelangweilt.

Es ist ein sehr modernes Werk, weil man auch in diesem Buch feststellt, dass Google nichts vergisst. Typisch für das Buch war natürlich auch, dass der Kongressabgeordnete Levin unbeschadet aus dem Verhältnis herausgeht und sie als Frau die Buh-Mann-Karte hat. Sie muss den Staat verlassen, sie muss einen anderen Namen annehmen und versucht es als Hochzeitsplanerin mit einem ganz neuen Leben.

Es gibt zwar nicht so ganz wirklich eine Schuldverteilung, wenn man mal davon absieht, dass der Politiker einfach „so“ aus der Affäre herausgeht und Aviva ihr Leben lang „leiden“ muss.

Mir gefällt das Buch auch deshalb nicht wirklich, weil ich es mehr sachlich geschrieben fand. Es ist auch nicht eine locker leichte Geschichte, sondern eher eine Geschichte, die zeigt, wie es Frauen geht, denen so was „widerfahren“ ist, in ihrem „jugendlichen Leichtsinn“. Weil Frauen sind ja immer die Dummen. Natürlich wird auch die „Doppelmoral“ der Medien und vor allem der Politik aufgezeigt. Das Buch sehr aktuell in Zeiten der metoo Diskussion und hofft dadurch ein Bestseller zu werden. Aber ich hätte mir einen kritischeren Umgang mit der Geschichte erwartet. So driftet sie ab.

Das Cover gefällt mir sehr gut, die ganze Aufmachung vom Buch ist wirklich toll und hätte eine 1 verdient.

Für mich ist das Buch der Flop des Jahres, für meinen Geschmack. Irgendwie denke ich, es ist noch mal so etwas wie eine Aufarbeitung von Monika Lewinski nur frei nach der Schriftstellerin. Zumindest mag Monika Lewinski als Grundlage für den Roman dienen. Ihre Geschichte als Idee für das Buch. Wobei Aviva und Monika ja nie eine Affäre mit „ihrem“ politischen Chef hätten beginnen müssen. Sie hätten auch „Nein“ sagen können, zumindest sehe ich das so. Vielleicht wollten sie weiterkommen oder so, aber sie mussten es nicht. "metoo" und dieses Buch ist für mich einfach nicht wirklich dasselbe.

Außerdem hätte Aviva auf ihre Mutter Rachel hören können. Sie hätte einen Schlussstrich ziehen können und dann wäre es nicht zu diesem Unfall gekommen und alles wäre in einer „verschlossenen“ Schublade gelandet.

Mir hat weder die Geschichte, noch der Schreibstil wirklich gefallen. Ab Seite 81 hab ich mich nur noch durch das Buch gequält.

Lesezeichenfees Fazit:
Es ist einfach nicht mein Beuteschema. Meine Erwartungshaltung war ganz anders und ich hab ein Gericht serviert bekommen, das mir so gar nicht schmeckt. Vor allem 5 Mal dieselbe Geschichte nur aus einem anderen Blickwinkel. Wer Bücher mag: Monika Lewinski auf jüdisch mit schriftstellerischen Freiheiten und den realen Konsequenzen, der ist hier völlig richtig. Allerdings hat das irgendwie weniger mit "metoo" zu tun, finde ich.

Veröffentlicht am 30.07.2019

Ostsee, Bernsteine und eine tolle Geschichte

Die Bernsteinheilerin
0

Nachdem ich schon die Bernsteinsammlerin verschlungen hatte, musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Lena Johannson schreibt so spannend, dass mir nie langweilig wurde. Sie ist so einfühlsam und ich konnt ...

Nachdem ich schon die Bernsteinsammlerin verschlungen hatte, musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Lena Johannson schreibt so spannend, dass mir nie langweilig wurde. Sie ist so einfühlsam und ich konnt mir das ganze so gut und so bildlich vorstellen. Die Charaktere sind auch wirklich super beschrieben. Man könnte auch beide Bücher unabhängig von einander lesen, denn es gab Rückblenden.

Die beiden Bücher hab ich vor ein paar Jahren gelesen, aber ich kann es nicht vergessen, daher hab ich mich entschlossen, noch eine Empfehlungsrezi zu schreiben.

Mein - Lesezeichenfees - Fazit:
Für alle, die die Ostsee und Bernstein lieben. Die Bernsteinsammlerin und -heilerin sind zwei wunderschöne Bücher, die zwar eigentlich von der Zeit her (1800) nicht in mein Beuteschema fallen, aber so gut geschrieben sind, dass ich nicht davon loskam. 5 Sterne und eine Empfehlung.