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Veröffentlicht am 14.12.2018

Hamburgerin schafft Salzburger

Treibts zua!
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Fee erzählt vom Krimi:

Kommissarin Lilly Engel stammt eigentlich aus Hamburg, kam aber wegen ihrem Ex-Mann nach Bayern. Sie hat 2 kleine Kinder, um die sich ihr Ex nicht kümmert. Major Sigmund Huber ermittelt ...

Fee erzählt vom Krimi:

Kommissarin Lilly Engel stammt eigentlich aus Hamburg, kam aber wegen ihrem Ex-Mann nach Bayern. Sie hat 2 kleine Kinder, um die sich ihr Ex nicht kümmert. Major Sigmund Huber ermittelt im Salzburger Raum. Es gibt mehrere Leichen und in beiden Ländern muss ermittelt werden.

Fee meint zum Krimi:

Das Cover

Auf den ersten Blick sieht man noch nicht, wie passend das Cover, der Titel und der Rückentext sind. Nach dem Lesen kann ich dem Cover eine 1 geben. Es ist alles stimmig und passt auch sehr gut.

Der Schreibstil

Es sind zwei Autoren und manchmal merkt man, wer was geschrieben hat. Allerdings stört es nicht. Ich persönlich finde, dass sich beide Autoren gut ergänzen. Wennsich „Lisa Brandstätter“ durchsetzt dann freue ich mich sehr. Jedenfalls bin ich sofort gut „im“ Buch angekommen. Mit den österreichischen Ausdrücken, die ab und zu auftauchen, hatte ich keine Schwierigkeiten.

Der Krimi – spannend und witzig -

Ich fand den Krimi sehr kreativ, mit vielen Kleinigkeiten, die sehr stimmig waren. Es war auch sehr spannend. Ab und zu fand ich ihn nicht ganz so spannend, dafür war er dann wiederum witzig, humorvoll oder es gab Gesellschaftskritik, die ich sehr gut verstehen konnte.

2 Szenen

Fand ich einfach die perfekten Highlights. Wie beschreibe ich die erste Szene, ohne zu viel zu verraten? Na ja, der Buchrückentext verrät es schon. Total witzig und sehr kreativ und etwas verrückt. Und die zweite Szene ist die, wo sie den promovierten Professor, Doktor sowieso aufsuchen, samt der 42.

Die Charaktere/Protagonisten

Also Lilly Engel mag ich sofort, ich kann mich in sie hineinversetzen und sie verstehen. Sie ist das, was jede Frau gerne wäre, sehr, sehr attraktiv.

Sigmund Huber mag ich auch irgendwie, auch wenn er ein Macho ist, aber er liebt und zelebriert guten Kaffee. Und er sorgt auch für eins meiner Highlights im Buch. Sonst ist er kantig und eckig, versucht sich aber ein anderes Image anzuschaffen und ist teilweise sogar erfolgreich damit.

Ach ja, und die Wahrsagerin mag ich auch total. Sie ist auch total lieb zu Lilly Engel und hilft ihr. Leider hat sie manchmal keine Ahnung und dann treffen ihre Voraussagungen auch nicht ein. Aber egal, sie ist eine schillernde Persönlichkeit, die sympathisch ist.

Pater Pius gefällt mir. Mit dem Kuchen, mit Braten usw. Da würde ich auch gerne mal einen Abstecher ins Kloster machen. Diese Ruhe und diese Freundlichkeit. Das wäre Balsam für die Seele, bei so einem gestressten Alltag. Dann hoffe ich mal, dass es so was im nächsten Buch auch gibt.

Lokalkolorit

Es gibt in dem Buch genügend Lokalkolorit auch das geschichtliche. Mit Sprache, Einheimischen und Landschaft gab es viele Beschreibungen.

Fees Fazit:

Ein sehr gelungenes Krimidebut. Spannend, humorvoll mit tollen Charakteren und schönem Lokalkolorit. Ich fand den Krimi sehr unterhaltsam und die alpenländische Sagenwelt gefiel mir sehr gut. Wenn ich könnte würde ich 10 Sterne geben.

Veröffentlicht am 10.12.2018

In der Weisheit liegt die Energie

Der Mai Tai trinkende Mönch und der Sinn des Lebens
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Fee erzählt von der Geschichte

Ein Mönch, Kenso, tritt aus einem Kloster aus und darf in einer Ferienwohnung wohnen. Dafür darf er Abend für Abend in einem Lokal an der Bar die Frage eines Freundes des ...

Fee erzählt von der Geschichte

Ein Mönch, Kenso, tritt aus einem Kloster aus und darf in einer Ferienwohnung wohnen. Dafür darf er Abend für Abend in einem Lokal an der Bar die Frage eines Freundes des netten Mannes beantworten. Es geht um wichtige Fragen: zum Sinn des Lebens, der Arbeit, Familie, Geld. Kenso trifft auch auf Maye.

Fee meint zu der Geschichte

Ich lese ja immer mehrere Bücher auf ein Mal, hier kam ich nicht mehr davon los, bis ich es ausgelesen hatte. Danach hatte ich auch noch Zeit für die Übung.

Mir gefielen die Geschichten so sehr und die Antworten von Kenso. Auch als er auf Maye trifft. Es war so ruhig, eine friedliche Sprache, die einen beruhigt, mit jedem Wort. Irgendwie war es überraschend für mich, der Inhalt des Buches. Es ist eine positive Überraschung.

Es wirkt irgendwie nach, geht tiefer, und ich bin tatsächlich etwas ruhiger geworden. Ich mag das Buch, ich mag die Worte, ich mag die Lehren und ich mag die Übung am Schluss. Ich wusste sofort, dass ich die Übung mit etwas üben hin bekomme. Und ich habe tatsächlich angefangen, mich sofort damit zu befassen. Ich habe keinerlei Kritik am Buch, weder von Inhalt noch sonst wie. Das Buch ist zwar tiefgründig, aber so, dass es jeder lesen und verstehen kann.

Ich spüre das Buch noch nach. Die Antworten waren so weise und in ihnen ist so eine Wahrheit, dass ich das sofort bejahen konnte und mich nicht dagegen gewehrt habe. Sonst wehrt man sich ja oft gegen „Neues“, aber hier war es ganz anders.

Das Buch ist mit viel Liebe, Weisheit und Wärme direkt auf den Punkt gebracht. Es gefällt mir noch besser als das Buch: „Die Kuh, die weinte“, und das fand ich schon wirklich gut. Es ist in seiner „Einfachheit“ so weise, und bringt Licht ins eigene Leben.

Wir suchen doch alle nach dem Sinn unseres Lebens und in diesem Buch kann man einen Teil davon finden, wenn nicht gar den ganzen Sinn.

Die Begegnung mit Kaye war so ruhig und liebevoll. Ich wurde an ein altes Ehepaar erinnert, dass sich mit Blicken verständigt und der andere weiß Bescheid. Jedenfalls weiß Kenso nun, warum er aus dem Kloster ausgetreten ist. Ihre Begegnungen sind so wunderschön und von „reiner Liebe“ geprägt.

Fees Fazit

Ich möchte noch mehr von dieser weisen und wärmenden Liebe lesen. Mir hat das ganze total gut gefallen. Das Buch ist ein Behalti und wandert neben mein Nachttischchen. Ich bin sicher, dass ich das nicht das letzte Mal gelesen habe. Wenn ich 10 Sterne vergeben könnte, würde ich es machen.

Veröffentlicht am 06.12.2018

Abweichender Alltag

Ans Meer
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Fee über die Geschichte

Anton ist Schulbusfahrer und bringt den Kindern das Grüßen bei. Wenn sie nicht grüßen möchte er ihre Fahrkarte sehen. Carla ist todkrank und wünscht sich noch mal an das italienische ...

Fee über die Geschichte

Anton ist Schulbusfahrer und bringt den Kindern das Grüßen bei. Wenn sie nicht grüßen möchte er ihre Fahrkarte sehen. Carla ist todkrank und wünscht sich noch mal an das italienische Meer, in das Dorf, wo sie geboren wurde. Sie überredet Anton dahin zu fahren.

Fees Meinung

Cover

Das Cover spricht mich so gar nicht an und ich finde es ist auch nicht wirklich so passend. Ok, es geht ans Meer nach Italien von Österreich aus, auf jeden Fall sind da auch Berge und es ist ein gelber Bus. Aber er ist nicht mit Gepäck beladen. Auch so, ich hätte nie zu dem Buch gegriffen und es gekauft. Von mir bekommt das Cover eine 3, weil es zwar passend ist, mir aber nicht gefällt.

Schreibstil und Charaktere

Der Schreibstil war auch etwas gewöhnungsbedürftig und es dauerte bis ich in der Geschichte war. Es geht um eine kranke Frau und ich kam den Charakteren einfach nicht nah oder näher. Sie hielten immer einen großen Abstand. Ich fand jetzt auch nicht, dass das Buch witzig war, obwohl einige Szenen so makaber waren, dass der Autor sie witziger hätte beschreiben können.

Die Geschichte

Der Roman gefiel mir auch nicht so wirklich gut. Ich finde, man hätte aus dieser Geschichte mehr machen können. Ich bin sicher, eine Autorin wie Gabriele Diechler hätte einen so herzlich-liebevollen Roman geschrieben, dass ich ein paar Tränchen verdrückt hätte.

Sonstiges

Sonst fand ich es gut, dass die Protagonisten über sich hinauswachsen und Sachen machen, die sie sonst nicht getan hätten. Ein paar Sachen waren nachdenkenswert.

Fees Fazit

Wenn es jemandem mal langweilig ist, kann er/sie/es dieses Buch ruhig lesen. Es macht insoweit nichts kaputt. Es war halt nicht mein Fall. Aber ich habs ausgelesen und vergebe 2 Sterne.

Veröffentlicht am 04.12.2018

Nova Scotia - Ein Traum

Sommer in Atlantikblau
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Fee erzählt vom Buch

Lotte Seeliger darf mit ihrer Mutter und ihren 2 Schwestern für ein paar Tage nach New York. Tante Charlie hat die Reise noch vor ihrem Tod gebucht. Auf dem Rückweg bricht in Island ...

Fee erzählt vom Buch

Lotte Seeliger darf mit ihrer Mutter und ihren 2 Schwestern für ein paar Tage nach New York. Tante Charlie hat die Reise noch vor ihrem Tod gebucht. Auf dem Rückweg bricht in Island ein Vulkan aus und so landen sie an der kanadischen Ostküste.

Fees Meinung

Cover

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es sieht so maritim aus, was mich gleich dafür einnahm. Auch der Klappentext passt wunderbar dazu. Ich finde das Buch ist optisch rundum schön und hat eine 1 verdient.

Schreibstil

Am Anfang hatte ich etwas Probleme, war dann aber schnell gefangen von der Geschichte, sodass ich sie in 2 Tagen ausgelesen hatte und das bei knapp 440 Seiten. Trotzdem bin ich der Meinung, die Autorin hätte die Geschichte auch in weniger Seiten erzählen können. Teilweise wurde alles fast minütlich geschildert was in Nova Scotia passierte. Dadurch zog sich das ganze in die Länge. Teilweise gab es auch humorvolle Stellen in der Story.

Die Lovestory

Also ich finde, dass diese vorhersehbar war und ich hätte schon spätestens nach der Hälfte genauestens sagen können, wie es ausgeht und so traf es dann auch ein. Sie war zu romantisch, zu gewollt und dazu die vielen, vielen Zufälle, die auch Tante Charlie betreffen. Nein, damit verrate ich nichts. ?

Die Charaktere

Lotte mag ich von Anfang an und ihre Tante Charlie auch. Ich war auch sofort Tante Charlies Meinung, was Lottes Leben anbelangt. Lottes Familie wird so nach und nach auch sympathisch und die Charaktere in Nova Scotia mochte ich auch sofort. Einzig, dass Lotte so schrecklich tollpatschig dargestellt wird, fand ich etwas schade. Teilweise fand ich es zu viel.

Lokalkolorit

Volle Punktzahl. Das Tourismusministerium sollte Miriam Covi Provision bezahlen, denn das war so schön, so herrlich vorgestellt, dass ich unwillkürlich sofort die Koffer packen möchte und dort Urlaub machen. Hätte ich eine Reise – egal wohin – gewonnen, würde ich jetzt sagen, ich möchte genau nach Nova Scotia. Die Beschreibungen habe ich sehr genossen und ich hab auch gleich nachgesehen, ob das mit dem gleichen Breitengrad zu Italien auch stimmt. Also echt, ich hätte gewettet, dass das nicht stimmt. ?

Die Geschichte selbst

Sie klingt erst mal total unwahrscheinlich und dann die vielen Zufälle. Aber ich kann mir das alles genau so vorstellen, allerdings nicht ganz so gehäuft, aber ohne wäre es langweilig gewesen.

Sonstiges

Die Geschichte wird aus Lottes Sicht erzählt, manchmal wie ein Liebesroman in einem Liebesroman. Das ist kursiv gedruckt.

Fees Fazit

Am Anfang dachte ich 3 Sterne zu geben, irgendwann war ich bei 4 Sternen angelangt. Es war ja teilweise fast minütlich aufgezeichnet, was Lotte erlebt hat. Aber ich habe mir überlegt, wenn ich 440 Seiten in 2 Tagen ausgelesen habe, dann hat der Liebesroman 5 Sterne verdient. Von mir, der Lesezeichenfee, gibt es eine klare Empfehlung. Eventuell befindet sich ja noch ein weiteres Buch der Autorin in meinem SUB, denn ich werde gerne weitere Geschichten von Miriam Covi lesen.

Veröffentlicht am 03.12.2018

Fee im Schlemmerland

Herzhaft backen ohne Mehl
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Fee zum Inhalt

Es gibt sehr viele Rezepte zum Kochen/Backen ohne Mehl. Viele Bilder, alles sehr liebevoll aufgemacht. Im Softcover gibt’s die Rezepte für die Böden: Linsenboden, Mandelboden, Haferflocken-Quarkboden, ...

Fee zum Inhalt

Es gibt sehr viele Rezepte zum Kochen/Backen ohne Mehl. Viele Bilder, alles sehr liebevoll aufgemacht. Im Softcover gibt’s die Rezepte für die Böden: Linsenboden, Mandelboden, Haferflocken-Quarkboden, Quark-Käse Boden, Thunfischboden, Risottoboden, Kartoffelboden usw. Es gibt einige Kategorien: Quiches, Pizzen und Kuchen, Fingerfood und andere Kleinigkeiten.

Fee zum Buch

Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet. Mit Rezept und Rezeptbild, Varianten und alles. Mir gefällt das alles sehr gut. Vor allem die Bilder machen Appetit. Was mir besonders an den Bildern vom Ulmer Verlag gefällt ist, dass alles so echt aussieht und man sofort Lust hat alles nachzukochen. Das Cover ist wunderschön und auch der Buchrückentext ist perfekt. Also das Cover bekommt von mir eine 1 mit Sternchen und die liebevolle Gestaltung des Buches auch.

Super finde ich auch, dass es keine exotischen Sachen sind, sondern dass man vieles zuhause hat oder einfach in den Geschäften kaufen kann. Zum Beispiel die Spaghetti Muffins, die Zutaten haben wir alle zuhause. Bei der Gemüse-Pizza auf Hackfleischboden musste ich nur das Hackfleisch kaufen. Die ist total einfach und sehr lecker. Und der Flammkuchen ist ein absolutes Highlight.

Auch Leute die nicht gut kochen können, denke ich, kommen mit diesem Kochbuch zurecht. Es ist alles so einfach und gut erklärt. Die Rezepte sind auch unglaublich kreativ und die Böden finde ich einfach gigantisch. Wir sind alle total beigeistert und das ist ein weiteres Behalti für unser Kochbuchregal. Natürlich werden wir die Rezepte weiterhin ausprobieren. Die meisten Zutaten mögen wir. Nur den Lachs mag mein Mann nicht und ich die Rosinen. Aber man kann da ja auch ein bisschen variieren.

Das Buch ist so vielseitig und endlich mal ein Buch, wo kaum Zutaten drin sind, die man nicht mag. Und diese beiden kann man ja variieren. ?

Fees Fazit

Ein tolles, vielseitiges Buch mit superleckeren Rezepten und Variationen. Geniale Böden. Einfach der Wahnsinn. Wieder mal ist dem Ulmer Verlag ein super Buch gelungen. Herzhaft backen ohne Mehl von Anja Donnermeyer kann ich mit der vollen Sternezahl empfehlen.