Profilbild von Lesezeichenfee

Lesezeichenfee

Lesejury Star
offline

Lesezeichenfee ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lesezeichenfee über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.10.2023

Heiße, spannende Weihnachten

Die Weihnachtsüberraschung
0

Angelika Schwarzhuber Die Weihnachtsüberraschung blanvalet 2023

Lotte ist bei dem Weinbauern Nicolas eingezogen. Im Elsass laufen die Weihnachtsvorbereitungen auf Hochtouren. Nicolas hat die ganze Familie ...

Angelika Schwarzhuber Die Weihnachtsüberraschung blanvalet 2023

Lotte ist bei dem Weinbauern Nicolas eingezogen. Im Elsass laufen die Weihnachtsvorbereitungen auf Hochtouren. Nicolas hat die ganze Familie eingeladen, weil er seiner Lotte einen Heiratsantrag machen möchte. Doch Lotte denkt, sie wäre noch verheiratet und Maria, die dement ist, ist auf der Suche nach ihrer Enkelin.

Es war ein wenig schwierig, bei der Wärme in den Weihnachtsflair zu kommen. Doch Angelika Schwarzhubers Schreibstil ist so schön, so emotional und so mitreißend, dass ich dann doch noch schnell in die Weihnachtsstimmung kam.
Mir gefiel die ganze Geschichte mit den Missverständnissen und den Auflösungen. Meine Lieblingsprotas sind Lotte, Bernhard, Hugo und eigentlich alle. Sie sind alle so liebevoll beschrieben, dass ich sie mir alle vorstellen kann. Auch der weihnachtliche Lokalkolorit mit dem Weihnachtsflair vom Weihnachtsmarkt kommt gut rüber.

Das Cover ist dieses Mal auch wunderbar passend.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein wunderbarer, emotional, wunderschöner Weihnachtsroman, mit viel Weihnachtsflair und tollen Protas. 5 Feensternchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.10.2023

Fees besondere Empfehlung

Hamburg vor der Haustür
0

Karolin Nebermann Hamburg vor der Haustür Junius 2023


Wer mich kennt, weiß, ich liebe Hamburg und versuche alles zu lesen, ob Reiseführer oder Krimi. Bei Lovelybooks gab es eine Leserunde: „Hamburg vor ...

Karolin Nebermann Hamburg vor der Haustür Junius 2023


Wer mich kennt, weiß, ich liebe Hamburg und versuche alles zu lesen, ob Reiseführer oder Krimi. Bei Lovelybooks gab es eine Leserunde: „Hamburg vor der Haustür“ von Karolin Nebermann zu gewinnen. Darin wird der Norden von Hamburg beschrieben. Irgendwie war mir noch nicht so ganz klar, WAS denn genau der Norden der Hansestadt ist. Mir wären höchstens 3 Orte eingefallen. Jedenfalls lerne ich immer mehr über HH und finde, dass das einfach die schönste große Stadt in Deutschland ist.

Was ist denn so anders in diesem Hamburgbuch? Es gibt sehr viele Spielplätze, Hundewiesen und Wanderwege in diesem Buch. Von ca. 2 km bis 100 km ist alles dabei. Was mir aber am meisten gefallen hat: In diesem Buch wurden auch Bücherschränke vorgestellt und die gibt’s sehr oft im Norden von Hamburg. Da würde sich doch glatt eine Fee-Bücherschranktour lohnen. Manche Bücherschränke sind klein und fein und andere sind größer, da gibt es noch alles Mögliche außer Bücher.

Jeder Stadtteil wird liebevollst beschrieben und die besonderen Orte hervorgehoben. Es gibt tolle Bäckereien, Restaurants und Cafes, aber auch schöne Wochenmärkte, Spielplätze, Hundewiesen, Wanderwege und Parks. Auf Seite 120 kommt die Tauschbox in Niendorf, die gefällt mir besonders gut. Auf Seite 125 wird die kleine, grüne Alster-Halbinsel beschrieben, auf der Seite davor der Friedhof in Olsdorf. Lustig fand ich, aus wie vielen Dörfern mal wieder eine Stadt besteht. Seite 193 gibt’s in Winterhude ein Polizeimuseum, auf der Seite davor das Winterhuder Bücherkonsulat. Und ab Seite 202 geht es noch mal speziell ums Wandern. Aber schon auf Seite 10 hatte mich das Buch überzeugt, da kam in Alsterdorf der erste Bücherschrank im Buch. Was mir megamäßig gefiel.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Es ist mir unmöglich ALLE Highlights vorzustellen, denn das Buch ist ein großes Highlight. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und vor allem bei den ganzen Wanderungen und Bücherschränken. Leider ist mein Kopfkino-Urlaub in Hamburg zu Ende und ich hoffe, dass ich bald die Orte sehen kann, die ich in diesem HH-Reisebuch gefunden habe. 10 Feensternchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.10.2023

Norwegisches Highlight

Kurzschluss
0

Manfred Bomm Kurzschluss Gmeiner 2010



Ein Energieversorger auf der schwäbischen Alb hat ein Problem. Ein Angestellter wird umgebracht und einer wird entführt. Dazu gibt es noch in Mecklenburg-Vorpommern ...

Manfred Bomm Kurzschluss Gmeiner 2010



Ein Energieversorger auf der schwäbischen Alb hat ein Problem. Ein Angestellter wird umgebracht und einer wird entführt. Dazu gibt es noch in Mecklenburg-Vorpommern einen Toten.

Es gab sehr viele Protas, so dass ich mir eine Liste gewünscht hätte, wo alle verzeichnet sind. Zwischendurch war es immer wieder etwas verwirrend, so dass ich immer überlegen musste, wer war jetzt das. Der Hauptprotagonist ist Kommissar August Häberle, eine Art Bienzle. Leider bestand der Lokalkolorit in Brezeln, ab und an Landschaftbeschreibungen und Orten. Da ja schwäbisch der zweitgehasste Dialekt, gleich nach Sächsisch sei, gab es eigentlich nur kruschteln und schwätzen. Das fand ich extrem mager. Dazu gab es zu viel Wirtschafts- und Politikerkritik, so dass es irgendwann langweilig wurde. Die über 400 Seiten fand ich zu viel. In 300 Seiten und spannend hätte ich mir das ganze gewünscht. Dann gab es norwegischen Urlaubsflair, etwas Meck-Pomm und neue Bundesländer und schwäbische Alb. Da wünsche ich mir doch Karten, wo das verzeichnet ist, weil da kommt ja keiner mehr mit. Das ist echt sehr schade. Man könnte alles besser nachvollziehen.

Das Highlight auf dem Preikestolen (Felskanzel) welcher über 604 Meter über den Lysefjord ragt fand ich am Allerbesten.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Zuviel macht langweilig und zu wenig, weil unbeliebt (schwäbisch) ist auch nix. Von daher 2,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2023

Mutige Frauen

Eifelfrauen: Das Haus der Füchsin
0

Brigitte Riebe Eifelfrauen Das Haus der Füchsin Wunderlich 2023

Das Buch Eifelfrauen spielt in der Zeit von 1920 bis 1938. Johanna Fuchs, eine Fabrikantentochter aus Trier, erbt das Haus ihrer vermeintlichen ...

Brigitte Riebe Eifelfrauen Das Haus der Füchsin Wunderlich 2023

Das Buch Eifelfrauen spielt in der Zeit von 1920 bis 1938. Johanna Fuchs, eine Fabrikantentochter aus Trier, erbt das Haus ihrer vermeintlichen Tante, dem schwarzen Schaf der Familie. Ihre „Eltern“ wollen nicht, dass sie das Erbe annimmt. Johanna ist neugierig und wohnt „Probe“ in dem Haus, füttert die Tiere, lernt selbst zu waschen, den Haushalt zu machen und sich selbst zu finden. Sie ist künstlerisch begabt, was sie noch nicht wusste.

Ich kannte die Autorin Brigitte Riebe von den Ägyptenbüchern, die ich früher sehr gerne und oft gelesen habe. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich bei Instagram, durch Helgas Bücherparadies, das Buch Eifelfrauen – Das Haus der Füchsin gewonnen habe. Samt tollen Lesezeichen und einer wunderschönen Fuchsbrosche.

Der Schreibstil von Brigitte Riebe gefällt mir, so war ich gleich – per Kopfkino – in dem Buch. Es hat mich mitgerissen, so dass es in der üblichen Zeit ausgelesen war. Ich mag die Protagonisten, sie sind gut gezeichnet bzw. beschrieben. Vor allem Johanna und ihre Mutter sind meine mutigen Lieblinge. Ich habe mitgelitten. Es wurde sehr gut skizziert, wie aus einer reichen Fabrikantentochter eine junge Frau wurde, die ihr Leben allein bestreitet und ihren Unterhalt selbst verdient. Zugleich ist das Buch irgendwie humorvoll und so konnte ich einige Male herzhaft lachen. Die Zeit wurde sehr gut porträtiert, so dass ich alles gut nachvollziehen konnte. Vor allem die Zeit der Geldentwertung und die Nazizeit.

Die Farben des Covers passen gut in die historische Zeit. Toll fand ich das Inhaltsverzeichnis der wichtigsten Figuren. Insgesamt gesehen, finde ich das Cover nicht so gut, weil die Johanna im Buch ganz anders aussieht und die Frau auf dem Cover – für meinen Geschmack - zu modern ist.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
„Eifelfrauen - Das Haus der Füchsin“ ist ein sehr einfühlsamer, mit einer Portion Humor versehener Roman. Dazu gefielen mir das Historische und die Protagonisten, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte.
5 Feensternchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2023

Akzeptiert werden

Endlich frei! Der queere Coming-out-Ratgeber
0

Marco Schättin Endlich Frei der queere comming out ratgeber humboldt 2023



Marco Schättin hat den queeren Coming-out-Ratgeber: Endlich frei! Geschrieben. Es gibt viele Geschichten von Leuten, die zur ...

Marco Schättin Endlich Frei der queere comming out ratgeber humboldt 2023



Marco Schättin hat den queeren Coming-out-Ratgeber: Endlich frei! Geschrieben. Es gibt viele Geschichten von Leuten, die zur queeren Community gehören. Dazu gibt es noch Tipps.

Die meisten Seiten handeln von Menschen, die von ihrem Coming Out berichten. Da ich mehrere liebe Menschen im Bekanntenkreis habe, die zu dieser Community gehören, habe ich mich bei Lovelybooks auf dieses Buch beworben. Wobei ich mich manchmal frage, ob wir nicht alle irgendwie quer sind?! Ich akzeptiere alle Menschen, allerdings wollte ich sie besser verstehen lernen. Dank diesem Buch habe ich mich mehr damit befasst, als je zuvor.

Ich finde es gut, dass es solche Bücher gibt, auch wenn ich es schade finde, dass es solche Bücher geben „muss“. Das Cover ist wunderschön und passt klasse zu diesem Buch. Die Geschichten der Menschen die von ihrem Coming out erzählen, fand ich sehr interessant. Vor allem, weil sie sich oft mehr Gedanken machten und es besser ankam, als sie sich vorstellen konnten. Dieses Sachbuch ist schön und unterhaltsam geschrieben. Man kann es gut lesen und wird gut informiert.

In unserem Land wird meist in normal und nicht normal unterschieden. Aber was ist normal? Eigentlich ist das die Definition für die Leute, die in der Mehrheit sind. Aber sagt das was über ihren Charakter aus? Nein! Ich beurteile die Menschen nach ihrem Benehmen den Menschen gegenüber und dem Charakter der Menschen. Da ist es mir egal, welcher Community sie angehören, ob sie queer sind oder nicht. Mein Eindruck ist, dass queere Menschen meist etwas sensibler und freundlicher sind, als andere. Bei manchen Menschen, wie Alfred Biolek sah man das nicht und bemerkte es auch nicht an Anhieb. Für andere, wie z.B. Dirk Bach, scheint es eine Art Markenzeichen (gewesen) zu sein.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein tolles Buch, das ich jemandem weitergebe, dem es hoffentlich hilfreich zur Seite steht. 5 Feensternchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere