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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2022

Sehr spannend, mit Hassobjekt

Bittersüße Weihnachtszeit
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Emma reist mit ihrer Tochter zu Weihnachten nach Prag. Während ein fieser Schneesturm wütet, wird ihre Tochter wird. Nicht, dass Emma mit ihrem Ex, der sich immer wie A…loch persönlich bei Frauen benimmt, ...

Emma reist mit ihrer Tochter zu Weihnachten nach Prag. Während ein fieser Schneesturm wütet, wird ihre Tochter wird. Nicht, dass Emma mit ihrem Ex, der sich immer wie A…loch persönlich bei Frauen benimmt, schon genug Probleme hat.

Ich fand den Weihnachtskrimi sehr spannend, mit interessanten Charakteren. Der Schreibstil gefiel mir auch, so dass das Buch zügig ausgelesen war. Die Lokalitäten, Hotel, Schneestrum draußen fand ich bildlich gezeichnet.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt wunderbar zu dem Buch.

Irritiert hat mich, dass Emmas Ex Josef heißt und ihr neuer Lover Jo. Auch dass sie sich so schnell in Jo verliebt und er sich in sie, ließ mich etwas ratlos zurück. Aber ok, ist ja ein Weihnachtstriller, da muss das ja fix gehen. Was ich allerdings als sehr durchschaubar und unglaubwürdig fand, war dass Emma und der Kommissar nicht sofort bemerkt haben, dass sie Vater und Tochter sind. Ich wusste das sofort. Und auch so, dass sie seltsame Gefühle für ihn hatte, die väterlich oder doch eher in Richtung Lover gingen, fand ich blöde.

Spannend war, dass es mehreren Perspektiven geschrieben wurde, ein Mal durfte man bei Emma dabei sein und ein Mal beim Entführer.

Abschließend möchte ich noch bemerken, dass für einen süßen Weihnachtskrimi nicht ein bitterer Nachgeschmack bleibt, dass Josef einfach noch eine Strafe hätte bekommen sollen. Mary verlässt ihn oder was weiß ich. Wenn er nur auf die Fresse gefallen wäre oder sein Macho Auto geschrottet hätte. Sorry, aber ich hasste ihn total und hatte während des ganzen Buches Mitleid mit Emma und Mary. Ich hatte ein Gefühl als wollte ich ihn immer schlagen. So was ist mir beim Buchlesen oder in echt noch nie passiert. Das hat mich echt mitgenommen. Kann man denn das Buch für nächstes Weihnachten nicht umschreiben?

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Für den bitteren, süßen, spannenden Weihnachtskrimi 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 30.12.2022

Total lustiger Krimi

Makrönchen, Mord & Mandelduft
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Annemie Engels Bruder wird schwer verletzt und er liegt auf der Intensivstation. Sie hatte in den letzten Jahren per Zettel mit ihm kommuniziert. Sie muss ja ihren Lebensunterhalt mit ihren Backsachen, ...


Annemie Engels Bruder wird schwer verletzt und er liegt auf der Intensivstation. Sie hatte in den letzten Jahren per Zettel mit ihm kommuniziert. Sie muss ja ihren Lebensunterhalt mit ihren Backsachen, die er verkauft bestreiten. Dabei ging sie kaum mehr außer Haus und hat ihr Leben mit ihrem Kater, mit Backen und Schlager singen verbracht. Backen und Singen ist ein gutes Team findet sie.

Mir gefällt das Buchcover total. Es ist das schönste Weihnachtsbuch, das ich dieses Jahr gelesen habe. Der Einband ist so liebevoll gestaltet und lässt sich schön greifen. Eine 1 mit Sternchen.

Der Schreibstil ist super, dann ich habe das Buch sehr schnell ausgelesen. Ich mag die 24 Rezepte im Buch. Ein paar werde ich – nächstes Jahr – nachbacken. Der Krimi ist spannend und ich kam erst spät auf den Täter. Dabei ist er herzerweichend, mit schöner Liebesgeschichte, witzig und tollen Charakteren.

Gerburg Manderscheidt-Ziesemann hat zwar einen furchtbaren Namen, ist aber meine Lieblingsprota, neben den Katzen und Annemie. Manche Namen waren eh sehr seltsam, aber der war Hammer!

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein lustiger, spannender, schöner Weihnachtskrimi, so wie ich ihn mag. 10 Feensternchen dafür.

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Veröffentlicht am 30.12.2022

Ich liebe Bäume und vor allem den Wald

Das geheime Leben der Bäume
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Peter Wohlleben hat über das Leben der Bäume geschrieben, wie sie kommunizieren und wie sie versuchen sich, gegen die anderen durchzusetzen, um zu überleben. Mit wem sie eine Verbindung eingehen und wer ...


Peter Wohlleben hat über das Leben der Bäume geschrieben, wie sie kommunizieren und wie sie versuchen sich, gegen die anderen durchzusetzen, um zu überleben. Mit wem sie eine Verbindung eingehen und wer und was schlecht für sie ist. Dass sie einander helfen, wenn sie krank sind und vor allem, dass sie Licht brauchen.

Als ich das Buch von meiner Brieffreundin vor ein paar Jahren bekam, wusste ich sofort: Es ist MEIN Buch. Ein Behalti, das mich begleitet. Es gab hier so viel über den Wald und die Bäume, was ich noch nicht wusste. Eigentlich dachte ich, ich kenne den Wald und die Bäume, aber offensichtlich wusste ich sehr wenig von ihm.

Mit Duftstoffen können sie eine Art Hilferuf aussenden. Allerdings braucht eine Verteidigung Zeit. Seite 16 und 17 zusammengefasst. Ich finde es sehr interessant und lehrreich. Seite 18, die Wissenschaft spricht von einem Wood-Wibe-Web. Weil Bäume Signale aussenden, mit denen sie andere Bäume informieren können. Über Insekten, Dürren und andere Gefahren. Selbst Konkurrenzbäume haben wohl Kontakt untereinander.

Bei diesem Buch taucht man ein, in die faszinierende Welt der Bäume. Die Buche kann ohne den Wald meist „nur“ 200 Jahre alt werden, während eine Eiche neben einem Bauernhof 500 Jahre alt werden kann. Seite 68 und auf Seite 71 gibt’s Gewinner und Verlierer. Der Gewinner setzt seine Triebe in die Luft, steil nach oben, um das Licht zu bekommen. Der Verlierer hat das Nachsehen und dümpelt ohne viel Licht nur so dahin und verkümmert meist oder aber er hat Durchhaltevermögen, bis der andere Baum „tot“ ist. Was auch immer. Und auf Seite 90 steht, weniger CO2 bedeutet mehr Lebenszeit. Auf Seite 108 erfahren wir, dass, wenn wir eine frisch umgefallenene Fichte finden, kann man die Rinde mit dem Taschenmesser abziehen und darunter einen Streifen (direkt am Baum) abziehen und das Kambium schmeckt wie harzige Möhren und ist sehr nahrhaft. Dies wissen auch die Borkenkäfer und legen ihr Gelege unter der Rinde ab. Ab 163 wird das Burn-out erklärt mit Pionierbäumen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Mich hat das Buch sehr fasziniert und echt, ich hätte Förster werden sollen. Allerdings nur Baumförster, denn der Rest des Berufes ist nichts für mich. Bäume studieren ist eine beruhigende Sache – so lange man nicht mit leidet - und es so hinnimmt wie es die Natur eingerichtet hat. Das Buch ist sehr informativ geschrieben und ich habe sehr viel gelernt. Viele Rätsel der Bäume werden hier gelöst und haben mich total gefesselt. 15 Feensternchen für den Bäumethriller.

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Veröffentlicht am 22.12.2022

Tolles Geschenk für Leseratten

SitterCats 2.0
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Frankfurt, 2029. Es gibt jetzt SitterCats. Sie sind die Au-pairs von Morgen und sehr klug und vor allem – insgesamt gesehen – viel billiger. Da Familie Abel mit ihrem Mädchen nicht zufrieden ist, kaufen ...


Frankfurt, 2029. Es gibt jetzt SitterCats. Sie sind die Au-pairs von Morgen und sehr klug und vor allem – insgesamt gesehen – viel billiger. Da Familie Abel mit ihrem Mädchen nicht zufrieden ist, kaufen sie sich eine. Das Mädchen darf bleiben, ist aber für den Haushalt zuständig. Nun ist nichts mehr wie es war und der Hausherr hat beruflich mächtig Ärger.

Ich mag das Buch. Am Anfang habe ich zwei Tage benötigt, bis ich kurz vor der Hälfte stand, aber dann, habe ich es vollends zu Ende gelesen, weil ich nicht mehr aufhören konnte.

Das Cover und den Titel finde ich einfach genial. 1 mit Sternchen.

Die Katzencharaktere waren so authentisch und ich mochte beide total. Irgendwie konnte ich mir das Benehmen der Katzen wunderbar vorstellen.

Momentan frage ich mich nur, könnte man daraus eine Fortsetzung machen? Mit den beiden tollen Katzen? Sie müssten nicht mal ihre Besitzer wechseln. Mir würde es total gefallen. Und der Kommissar dürfte natürlich auch wieder mitspielen. Also der darf ja nicht fehlen. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor mit diesem Prota wahrscheinlich sich als Vorbild genommen hat. Aber das ist ja voll ok.

Ob ich mir Katzen als Babysitter vorstellen kann, nun ja, es gibt viele Videos, wo sich Katzen mit Babys und Kleinkindern sehr gut verstehen, und tolle Babysitter abgeben, aber insgesamt gesehen eher nein. Sie könnten Lehrer sein und bester Freund, aber Babysitter eher nicht. Trotzdem gefiel mir die Idee und die Vorstellung total.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
10 Feensternchen für diesen klugen, spannenden, sympathischen, authentischen Zukunftskatzenkrimi.

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Veröffentlicht am 22.12.2022

80 % meiner Enten dürfen gehen

Besser aufräumen, freier leben
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Es ist ein weiteres Ordnungsbuch mit vielen Bildern. Überschriftlich geschrieben und man kann das Buch zügig in ein paar Stunden durchlesen.

Ich kenne viele Ordnungsbücher, bisher fand ich das von Karen ...


Es ist ein weiteres Ordnungsbuch mit vielen Bildern. Überschriftlich geschrieben und man kann das Buch zügig in ein paar Stunden durchlesen.

Ich kenne viele Ordnungsbücher, bisher fand ich das von Karen Kingston am Allerbesten. Mit Magic Cleaning konnte ich weniger anfangen, aber mehr wie mit diesem Buch.

Es fing an mit den Bildern. Es war alles so weiß, so clean, so rein, wie in einem Möbelhaus. Nicht wie bei Ikea, sondern bei den anderen. Ich hatte den Eindruck, das ist nur für die Ausstellung und nicht zum Wohnen. Mir gefiel fast kein Beispielbild. Nicht nur, dass ich es so nicht haben wollte, wenn ich wirklich Platz hätte, nein, ich konnte mir nichts davon vorstellen. Es ist nicht mein Stil. Minimalismus ok, aber nicht so. Die Kapitelbilder von „draußen“ die gefielen mir sehr gut, aber ich fragte mich, was haben die da zu suchen. Man hätte das Buch locker um einige Seiten verkürzen können.

Ich mein die paar Tipps, die ich gut fand (Kleidung farblich ordnen, auch offene Regale usw.) die kannte ich schon und die hab ich schon umgesetzt. Das einzige, was mir wirklich neu war, fand ich auf Seite 88 (als ich schon nicht mehr damit rechnete), dass man Kokosöl auch fürs Abschminken nehmen kann.

Seite 89: Das Bad möchte ich haben. Das ist das einzige Wohnungsbild, das mir wirklich gefällt. Die Badewanne ist toll. Ich hab nämlich keine und hab auch leider keinen Platz dafür. Und ich hätte gerne das ganze Bad gesehen, gibt’s da auch ne Dusche und ein WC?

Seite 90. Also wenn man wenig Platz hat wie wir im Bad, dann sind Pflanzen nur im Weg. Von daher fand ich das keine gute Idee, Pflanzen ins Bad zu stellen.

Der beste Tipp des Buches steht meiner Meinung nach auf Seite 128, dass man alle Karten und Dokumente aus dem Geldbeutel (Portemonnaie) kopieren sollte und die Kopien abheften.

Seite 135. Sortierte Wäsche erleichtert das Leben. Sicher tut es das, aber ich bin schon froh, dass ich für einen großen Sack Platz gefunden habe, im Bad.

Und ja, ich werde meine Plastikenten im Bad dezimieren. Da ich keine Badewanne habe, brauche ich auch keine 20 Stück, die momentan in einem Eimer dahindümpeln. Sie machen nur Arbeit mit sauber halten und sind deshalb im Eimer. Aber ein paar Urlaubsbadewannenenten werde ich behalten. Aber das wusste ich schon vor dem Buch.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Für Menschen, die auf sterile weiße Räume Wert legen und noch kein anderes Aufräumbuch kennen, denen würde ich raten, kauft dieses. Als Anfängerbuch sehr gut geeignet.

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