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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2022

All inklusive

Selbstversorgung
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Das Buch macht einen Wälzereindruck auf 312 Seiten so ein vollständiges Werk über die Selbstversorgung zu erhalten. Die Autorin macht auf dem Cover und im Buch einen sehr sympathischen Eindruck. Das Cover ...


Das Buch macht einen Wälzereindruck auf 312 Seiten so ein vollständiges Werk über die Selbstversorgung zu erhalten. Die Autorin macht auf dem Cover und im Buch einen sehr sympathischen Eindruck. Das Cover ist eine 1 mit zwei Sternchen. Es spricht mich total an.

Der Inhalt ist so umfangreich, dass da alles drin ist und keine Fragen mehr auftauchen. Sehr viel bebildert, alles gut erklärt, am Schluss noch Fachbegriffe „übersetzt“ und dazu noch einige tolle Rezepte. Ich bin so platt und völlig begeistert von diesem Wälzerwerk!! Es gibt auch mal dreckige Hände und alles ist wirklich liebevoll in Szene gesetzt. Also ich kann das Buch nicht auf ein Mal lesen. Ich habe viel quergelesen, habe die Bilder genossen, die Erklärungen und alles. Natürlich bin ich mir sicher, mit diesem Standardwerk braucht man nichts mehr. Damit ist man als Selbstversorger-Anfänger erst mal auf der sicheren Seite.

Jeder, der sich mit diesem Thema befasst und es umsetzen möchte, sollte sich dieses Buch unbedingt besorgen. Als Print! Denn es gibt wohl einiges, was man markieren möchte und mit Lesezeichen versehen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein beeindruckendes, geniales, unverzichtbares Werk für die Selbstversorgung. Ich hab mich in dieses Buch verliebt. Es ist ein absolutes Behalti und mein Standdardwerk für Fragen und Anleitungen. 10 Feensternchen dafür.

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Veröffentlicht am 30.03.2022

Ein vielversprechender Wälzer

Die andere Schwester
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„Die andere Schwester“ ist Teil zwei einer Serie um John Adderly, der unter falschem Namen im schwedischen Karlstad lebt. Es geschehen einige Morde und er muss die Gegebenheiten verändern, weil er sich ...

„Die andere Schwester“ ist Teil zwei einer Serie um John Adderly, der unter falschem Namen im schwedischen Karlstad lebt. Es geschehen einige Morde und er muss die Gegebenheiten verändern, weil er sich sonst in Lebensgefahr und ins Gefängnis begeben müsste.

Den Anfang fand ich super. In der Mitte wurde es dann etwas langweiliger und es dauerte ein wenig, bis ich merkte, dass es Teil 1 gibt und mir das „Vorwissen“ fehlt. Der dritte Teil spielt wohl in Berlin, was mich natürlich anzieht, Band 3 auch noch zu lesen.

Der Krimi war spannend, etwas verwirrend und für mich nicht ganz schlüssig, wahrscheinlich wegen Band 1. Die Protas fand ich unterhaltsam anziehend und teilweise natürlich auch abstoßend. Sonst wäre es ja kein Krimi.

Der Lokalkolorit ging im Krimigeschehen etwas unter. Das Lesevergnügen wurde durch den wirklich guten Schreibstil aufrecht gehalten.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Das Lesevergnügen wird als Einsteiger etwas gestört, weil man vorher dringendst Band 1 lesen sollte. Sonst super spannend und teilweise kurzweilig-packend. 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.03.2022

1111 statt 32168

Zurück nach Übertreibling
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Vikki Victoria ist eine etwas verrückte, farbenfrohe Person. Als Toni Besenwiesler aus dem Gefängnis ausbricht, muss Sie aus München fliehen. Von da an wird die Story total rasant und ständig passiert ...


Vikki Victoria ist eine etwas verrückte, farbenfrohe Person. Als Toni Besenwiesler aus dem Gefängnis ausbricht, muss Sie aus München fliehen. Von da an wird die Story total rasant und ständig passiert irgendetwas.

Lesezeichenfees Meinung:
Als ich das Buch anfing zu lesen, hatte ich ständig Andreas Schröfl mit seiner Sanktus Serie vor Augen.

Dieses Buch ist noch übertriebener noch verrückter, noch witziger, noch spannender, als die Sanktus Serie und das will was heißen. Auf 345 Seiten wird der Leser ständig in einen Lachanfall, samt atemloser Spannung gehetzt. Klischees mit Klischeenamen (am Schluss noch mal aufgelistet) wechseln sich ab.

Der Lokalkolorit ist hier aufs Höchste übertrieben und so herrlich-genial, dass keine Langeweile aufkommt und man als Leser dankbar für eine Pause ist. Denkt man. Aber ich glaube, die wenigsten kommen los von dem Buch, so dass man das Buch nicht im Urlaub lesen sollte. Am besten samstagnachmittags (wenn übers Wochenende nix mehr aussteht) anfangen zu lesen. Und dann bis zum verrückt-lustig-makabren Ende durchmachen.

Es ist alles in dem Buch zu finden, was so IN ist. Auch Influenzer (Insta darf keinesfalls fehlen, schon gleich zu Anfang, Reality pur, sag i bloß) , LGBQT (wobei Vikki das Anführer*in/Star ist ) (und Dicke sind ja so gemütlich) und natürlich die C-Umstände. Nichts wird ausgelassen. Die oberflächlich erscheinenden Untiefen-Tiefsten Abgründe der Menschen, alles wird angesprochen. Verschiedene Sichtweisen inklusive, sag ich da nur.

Die Protas sind alle schillernd-verrückt und schräg ohne Ende. Ja, und es ist auch spannend, immer wieder unterbrochen, von witzig-schrägen Gegebenheiten. Luft holen kann man nicht wirklich. Alle verrückten Gedanken, die die Leit hamn, sind natürlich eingefügt.

Lauf, Jane (äh Vikki) lauf, auf gut bayrisch: Schau, dass d’weiterkommst und MMMM – maximale Mimik mit Maske dank Kathi
waren ganz oben auf der Rangliste für die Überschrift. Auf Seite 252 hab ich dann die schlichte Überschrift gefunden. Allerdings hab’ ichs dann doch mit der Spider Murphy Gang aufgepeppt.

Mein- Lesezeichenfees – Fazit:
Wer den Sanktus verschlungen hat, mag auch „die Vikki“ und „den Toni“. Das Ganze ist so fix, schrill, verrückt, farbenfroh, völlig überdreht und übertrieben, genial, influencerisch, genderisch und einfach hammerhart, so dass man viel Lesespaß hat. Für mich war’s trotzdem etwas to much, nix hat gfehlt, so dass ich mir den Sanktus zurück gesehnt hab (wo is der eigentlich abgeblieben?). Und jetzt würd’ mich interessieren, wer denn hinter den/dem Autor(en) steckt.


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Veröffentlicht am 28.03.2022

Ein einziges Lesevergnügen/Vielversprechendes Debut

Trüffelgold
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Der erste Band von der deutsch-französischen Kommissarin Marie Mercier führt ins Perigord, wo sie das Haus von ihrer Großmutter geerbt hat. Eigentlich ist sie in Paris Kommissarin, aber sie hat sich ein ...

Der erste Band von der deutsch-französischen Kommissarin Marie Mercier führt ins Perigord, wo sie das Haus von ihrer Großmutter geerbt hat. Eigentlich ist sie in Paris Kommissarin, aber sie hat sich ein Jahr Auszeit genommen. Das wiederum wird gestört, durch einige Morde, wo sie Kommissar Michel Leblanc deutlich ins Handwerk pfuscht.

Ich habe sehr viel über die Hauptprota Marie Mercier gelernt. Eigentlich ihre ganze Biografie, aber glücklicherweise etwas weniger über ihre Pariser Fälle, die sie erfolgreich mit ihrer Freundin und Kollegin gelöst hat. Es gibt sehr viel Lokalkolorit, der aber etwas unter geht, im Geschehen und in den Protabeschreibungen. Glücklicherweise gibt es verschiedene Sichtweisen. So dass man auch etwas über die Denkweise des Kommissars erfährt.

Der Krimi war durchaus spannend, etwas verwirrend, so dass ich es erst bei der Auflösung durchschauen konnte.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Eine 1 mit Sternchen. Es hat mich so angelockt, dass ich das Buch zwischendurch lesen musste!! Der Schreibstil gefällt mir auch sehr gut.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein Debut, dem ich gerne 4,5 Sterne gebe, mit deutlichem Suchtpotential, ein Behalti und ich brauch dringend Band 2!!!

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Veröffentlicht am 28.03.2022

Wow, wow, wow

Götter, Gurus und Gewürze
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Zunächst musste ich mich daran gewöhnen, dass da auch geschichtliches in dem Buch vorkommt. Nach und nach fand ich es gut, so als Erinnerung und vieles wusste ich auch noch nicht.

Die Geschichten sind ...

Zunächst musste ich mich daran gewöhnen, dass da auch geschichtliches in dem Buch vorkommt. Nach und nach fand ich es gut, so als Erinnerung und vieles wusste ich auch noch nicht.

Die Geschichten sind farbenfroh, während die Toilettensituation meist nur angedeutet wurde. Ein Horror, auch das Leben der Frauen in Indien. Also diese Geschichten haben mich schon sehr beeindruckt, fasziniert und teilweise entsetzt. Ich bin auch erstaunt, dass bei 269 Mitfahrgelegenheiten nichts passiert ist, wenn auch 2 „nicht so ganz toll waren“.

Das Land hat durchaus landschaftliche Reize, auch sonst fand ich sehr vieles faszinierend. Die Hochzeit, zum Beispiel, fand ich total cool, aber das zukünftige Leben der Braut klingt für mich nach Sklaventum, wobei das die Eltern der Braut und des Bräutigams wohl ganz anders sehen. Dazu muss ich sagen, als Europäerin hab ich wirkliche Probleme mit der Kultur der Inder. Hin möchte ich jetzt nicht unbedingt. Wobei mich der zukünftige Urlaubsort JETZT reizen würde, um auch noch das „alte“, die Kultur und alles kennen zu lernen.

Eigentlich hat man bei Indien Bing Bang Theorie (mit Rajesh Koothrappali, die Gespräche mit seinen „Eltern“, wo doch ein bisschen was von der indischen Kultur aufgedeckt wurde) und Prinzessin Dianas Bilder vor dem Taj Mahal im Kopf. Hier in dem Buch erfährt man jedoch sehr viel vom WIRKLICHEN Leben in Indien. Es war sehr farbenfroh und vor allem fand ich die 4 Wochen im Ashram und die 10 Monate in der Kommune (wobei da kann man das meiste auf dem Blog lesen, was ich auch getan hatte) sehr faszinierend.

Am meisten jedoch gefiel mir das Thema Essen und Ammas Umarmungen. Aber auch sonst gab es mega viel im Buch, das ich total interessant (wirklich!!!) fand und einfach genial! Oh, ja die Buchhandlung mit Bild in der Mitte des Buches, wo ich weitere tolle Bilder fand und im Einband, der super genutzt ist. Das Cover ist eine 1 mit Sternchen.

Mein Lesezeichenfees Fazit:
Das Buch ist sehr unterhaltend, aufschlussreich und sehr bunt. Ich bin sicher, dass man in jedem anderen Buch über Indien und auch Reiseführer nicht so sehr informiert wird und so viel erfährt, wie in diesem Buch. 10 Feensternchen für dieses Buch.

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