Kurzmeinung: Eine der genial-lustig-witzigsten Serien.
sehr witzig, mit einer kleinen Träne
Wahrscheinlich ist das lustigste, dass nicht nur Menschen Privatdetektive engagieren können, nein, in diesem ...
Kurzmeinung: Eine der genial-lustig-witzigsten Serien.
sehr witzig, mit einer kleinen Träne
Wahrscheinlich ist das lustigste, dass nicht nur Menschen Privatdetektive engagieren können, nein, in diesem Fall ist es eine Stute. Klar Plausibilität gibt es nicht in diesem Buch, man muss schon sein Gehirn ausschalten und dann einfach in die Geschichte eintauchen. Toll fand ich wie Rufus ein Smartphone bedient und weitere technische Sachen hinbekommt. Total lustig fand ich das und zum Staunen. Ray, das Erdmännchen bekommt einiges von Berlin zu sehen. Er kommuniziert mit allen möglichen Tieren. Phil, der Privatdetektiv und Mensch ist sehr sympathisch, obwohl er dem Klischee aller Privatdetektive gleichgestellt wird: zu viel trinken, eigentlich am Ende und dazu ist er einsam. Die Charaktere wurden sehr gut dargestellt, so dass ich sie mir alle vorstellen kann. Und die Namen sind einfach genial (nee, verrate ich nicht, lesen… Ein Tipp: Der Polizist) Die Orte wurden alle gut beschrieben. Es gibt hier sogar so was wie Lokalkolorit. Einzig, was etwas traurig ist: Der Liebeskummer von Ray.
Mir gefällt das Buch und irgendwie wünsche ich mir weitere Serien, wie diese lustig, verrückte Erdmännchenserie. Einfach lesen. Hab ich schon gesagt, dass ich die Erdmännchenserie liebe?
Mein Mann ist auch sehr begeistert von der Serie, daher hab ich alle Bücher noch mal als Hörbuch besorgt und wir haben es beide gehört.
Kurzmeinung: Unterhaltsam, allerdings wüsste ich gerne vorher was für ein Genre das ist.
Fee zur Geschichte:
Jochen und Sunny sind mit einer Wandergruppe unterwegs. Das Wetter ändert sich und so sind ...
Kurzmeinung: Unterhaltsam, allerdings wüsste ich gerne vorher was für ein Genre das ist.
Fee zur Geschichte:
Jochen und Sunny sind mit einer Wandergruppe unterwegs. Das Wetter ändert sich und so sind sie in einer Hütte gefangen. Natürlich gibt es auch gleich einen Toten.
Fee´s Meinung:
Also schon von vorneweg, mir fällt es etwas schwer, dieses Buch zu bewerten.
Das Cover ist wunderschön und passt auch sehr gut zu diesem Buch, wenn es auch nicht die beschriebene Hütte ist, ist das Bild trotzdem super ausgewählt. Es hat so was Mysteriöses. Daher dachte ich, toll ein Psychothriller oder so. Mir gefallen ja Krimis quasi in einem Raum, wo niemand hinkommt. Allerdings passieren dann zum Schluss hin Sachen, dass man als „normaler“ Krimileser keine wirkliche Chance hat, zum mitraten. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn ich das Genre gewusst hätte, dann hätte ich das Buch erst gar nicht gelesen.
Ich bin gut in die Geschichte gekommen und es war nicht langweilig. Der Schreibstil ist gut. Die Charaktere konnte ich mir gut vorstellen. Sunny, Leo und Anton fand ich sofort unverdächtig und größtenteils sympathisch. Leos „rote Haare“ ziehen sich wie ein Faden durch das Buch, so dass ich immer Penny Küfer vor mir gesehen habe und dachte, das Buch ist von einer Autorin geschrieben, die ich kenne. Jochen, Helga und Walter waren mir sofort unsympathisch. Als Jochen am Schluss mit einem Vergleich kommt, da dachte ich, schade, dass die Autorin ihn nicht killen ließ!
___ Achtung Spoiler______
Mir gefielen mehrere Sachen nicht wirklich gut und zwar, dass das Ganze etwas oberflächlich und unplausibel geschrieben wurde. Zwischendurch stand da fast nichts mehr von dem Unwetter, Regen und Sturm, so dass ich mich auch fragte, warum nicht jemand ins Dorf gegangen ist. Jochen als Wanderführer fand ich auch unplausibel, da er die Truppe siezt und dazu KEINE Ahnung hat. Wanderführer ist nicht der richtige Job für ihn. Ich könnte ihn mir sehr gut bei einer „Begleitagentur“ vorstellen.
Was mich aber richtig ärgerte war, das mit der Geisterbeschwörung und den Geistern. Die Autorin meint, dann hätte man zu schnell gewusst, wie es endet. Nein, ich hätte es erst gar nicht gelesen, weil das nicht mein Fall ist. Da es aber eher „light“ war, kann ich es akzeptieren.
Ach ja, die roten Haare irritierten mich auch, daher bin ich eigentlich sicher, dass Laura Lang ein Pseudonym ist.
Diesen Krimi kann man durchaus lesen, er ist unterhaltsam, aber es wäre gut, wenn man vorher wüsste, welches Genre er ist und dass es kein normaler Krimi ist. Wenn man mal vergisst, dass er unplausibel ist, dann wird man auch gut unterhalten. Könnte man an einem Nachmittag in der Badewanne auslesen, wenn das Wetter wieder stürmisch ist. Drei Sterne.
Kurzmeinung: Das Buch ist sehr heftig, mitreißend und mit gaaaaaaanz vielen Showdowns. Auch wenn 830 Seiten abschreckend wirken, ich habs auch geschafft.
Fee zum Inhalt:
Nach etwa 30 Jahren kehrt Marshall ...
Kurzmeinung: Das Buch ist sehr heftig, mitreißend und mit gaaaaaaanz vielen Showdowns. Auch wenn 830 Seiten abschreckend wirken, ich habs auch geschafft.
Fee zum Inhalt:
Nach etwa 30 Jahren kehrt Marshall McEwan, Pulizerpreisträger, der lange in Washington gelebt hat, nach Bienville, Mississippi zurück. Er möchte seine Mutter bei der Pflege des kranken Vaters unterstützen und da ist auch noch die Zeitung seines Vaters, die kurz vor dem Ruin steht. Eines Tages wird sein Ziehvater, der Archäologe Buck Ferris, tot aus dem Fluss geborgen.
Fees Meinung:
Ich hatte den Autor schon positiv in meiner Erinnerung, allerdings weiß ich nicht mehr von welchem Werk. Als ich die Leseprobe las, musste ich mich sofort bei Vorablesen bewerben. So etwa auf 250 bis fast 300 Seiten hat das Buch „Längen“. Nach Bucks Tod bis Sallys Tod, ist es etwas mühsam zu lesen. Das was zwischendurch passiert ist nicht dramatisch genug. Danach gibt es eine Menge Showdows, so dass ich gerne dran geblieben bin, beim Lesen. Am Anfang war ich fast geschockt von 832 Seiten inklusive 1,5 Seiten Kurz-Danksagung, zum Schluss (nach 8tägiger Lesezeit) war ich sehr begeistert, dass der Autor mich so brillant zum Ende getragen hat.
Der Autor hat aber auch nichts ausgelassen:
Morde, Machtkämpfe, Herrschen wie die Könige, Verrat, Kriege, Unfälle, Vergangenheit, Journalismus, Skrupellosigkeit, Korruption, Beziehungen, Selbstmord (???), Folterungen, Wahlbetrug, gekaufte Stimmen, Macht, Gier, Freundschaft, Liebe, Familienzusammenhalt, Überheblichkeit der High Society, die Klüngeleien, Unterschlagung, Übervorteilung, einfach darum viel Geld zu machen, immer über Leichen und um alles negative, was es so gibt. Und natürlich, wie man das ganze vertuscht. Immer dabei ist ein Schuss Ironie, damit es nicht ganz so abdriftet.
Die Landschaft ist wunderbar beschrieben, teilweise sehr blumig und absolut vorstellbar, genauso wie das ganze Buch und geschehen. Bildhaft konnte ich mir vieles vorstellen. Das war zwischendurch Balsam für meine Leserseele.
Mit Marshall McEwan habe ich sehr mitgelitten. Das Buch ist in Ich-Form aus seiner Sicht geschrieben. Es ist quasi eine Art Biografie von ihm und seinem Leben. Es gibt sehr viele Rückblicke, die nicht immer schön sind. Am Anfang des Buches stehen Sachen wie: “Ich hatte nie vor, meinen Bruder zu töten,… meinen Vater zu hassen, … meinen Sohn zu beerdigen,…den Kindheitsfreund zu betrügen,… Lüge den Pulitzerpreis zu bekommen.“ Zuerst bekommt man einen negativen Eindruck von diesem Charakter, aber so nach und nach fühlt man mit und versteht und verurteilt ihn nicht mehr. Als Leserin hab ich mit ihm mitgelitten. Er erzählt sehr realistisch, teils ironisch, man fühlt seine innere Zerrissenheit, seine Schuldgefühle und seine Unsicherheit, ob auch alles richtig ist, so wie er es macht. Als er von seinem Vater die Absolution dafür bekommt, spürt man seine Erleichterung.
Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben. Vor allem die Frauen Jet, Sally, Nathalie, die Witwe von Buck Ferris und Marshalls Mutter sind sehr sympathisch. Mit Jet erlebt man in diesem Buch allerlei Tiefen und Höhen, man hat sehr viel Verständnis für sie und ihre Handlungen. Trotzdem war ich dem Ende sehr dankbar (warum wird jeder verstehen, der es liest). Die anderen Männer im Buch sind sehr gut beschrieben, aber man weiß nie wem man trauen kann und wem nicht. Die Teenis der Gegenwart sind auch sehr sympathisch und teilweise hilfreich, Jets Sohn ist sehr wichtig, spielt aber eher als Nebenperson mit. Die Teenis der Vergangenheit sind überwiegend negativ dargestellt. Die Protagonisten der Nacht, als Adam starb oder als Jet und Marshall von ihrer Scheune vertrieben werden. Die Charaktere sind lebensecht gezeichnet und sehr glaubhaft. Vor allem von Jets Charakter wird man immer wieder überrascht. Manchmal ist es schon etwas gruselig und auf jeden Fall erschreckend.
Der Bienville Pokerclub wird wirklich glaubhaft gezeichnet, sodass es schon wieder unheimlich, furchteinflößend und beängstigend ist.
Wasser und Ertrinken ziehen, mindestens 4 mal, wie ein roter Faden durch das Buch. Zunächst ertrinkt Adam, Marschalls Bruder, im Mississippi, dann Marshalls Sohn im Swimmingpool, dann wird Marshalls Ziehvater Buck Ferris aus dem Mississippi geborgen und zu guter letzt wird Marshall durch Waterboarding gefoltert, bis er unter der Dusche fast ertrinkt..
Teilweise fühlte ich mich in „Vom Winde verweht“ versetzt. Die Südstaaten-Atmosphäre, dazu unter Trump sind so wunderbar widergespiegelt, dass ich den Eindruck hatte, dabei zu sein. Skrupellos, zügellos, einfach schauerlich genial. Allerdings fand ich dieses Werk besser, realistischer und auf einem höheren Niveau. Ein sehr fesselnder Schreibstil, mit ein paar wenigen Längen, aber das sei bei 832 Seiten verziehen. Klar, dass er – obwohl kürzend – 1,5 Seiten Danksagung dazu schreibt.
Das Cover und die Beschreibungen sind wunderbar gewählt. Dafür würde ich eine 1 mit Sternchen geben. Vor der „Bestellung“ würde ich aber nachfragen, ob das Buch in einem kartonierten Umschlag geliefert wird. Mein Buch wurde in einem Druckpolsterumschlag geliefert. Die 847 g sind bei der Post mehrfach auf die Ecken und Kanten gefallen, so dass das neue Buch schon beschädigt ankam und leichte Eselsohren aufweist. Wenn der HarperCollins Verlag schon so dicke Bücher verlegt, sollte er doch sorgfältiger und liebevoller verpacken. Dazu kam eine Folie zum Schutz des Buches, aber vielleicht gibt’s auch umweltfreundliche Folie?
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Der Autor lässt nichts aus, auf seinen 830 Seiten, alle Facetten an spannendem und unterhaltsamem, sowie ausführliche Showdowns ohne Ende. Insgesamt ein brillantes Werk auf höchstem Niveau. Ein wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und emotionaler Thriller. Die Höchstwertung 20 Sterne!