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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2021

Etwas ungewöhnlich :-)

Orangen für Dostojewskij
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Nach der Leseprobe war ich sehr gespannt, wie sich die weiteren Begegnungen zwischen Rossini und Dostojewskij in Venedig, der letzten Station von Dostojewskijs Europareise, entwickeln. Leider gibt es nur ...

Nach der Leseprobe war ich sehr gespannt, wie sich die weiteren Begegnungen zwischen Rossini und Dostojewskij in Venedig, der letzten Station von Dostojewskijs Europareise, entwickeln. Leider gibt es nur wenige Begegnungen. Sie sind eh fiktiv, aber gerade das war ja das, was mich total angemacht hat, die Fantasie des Autors.

Am positivsten empfand ich den Lokalkolorit des damaligen Venedigs. Das Buchcover fand ich total schön. Es inspirierte mich und ich erwartete einen farbenfrohen Roman.

Was ich bekam, war nicht so farbenfroh. Es war streckenweise schwere Lektüre und vor allem – für mich – total unglaubwürdig, fast seicht plätschernd und total unspektakulär. Kurz gesagt, hab ich mir mehr erwartet. Das fand ich schade. Vielleicht gehöre ich auch nicht zur richtigen Leser- /Zielgruppe? Außerdem lasse ich mich gerne vom Cover einfangen und inspirieren.

Die Charaktere gefielen mir auch nicht so gut. Dostojewskij wirkte unsympathisch, misstrauisch, unfreundlich, farblos und nicht wirklich skurril. Ich könnte endlos weitere negative Eigenschaftswörter hinzufügen. Durch seine Depris war er missmutig und hatte Heimweh. Seine Meinung zu Frauen gefiel mir überhaupt nicht. Rossini wurde als Genussmensch dargestellt und kam etwas sympathischer rüber. Die erste Begegnung fand ich langweilig, hatte aber irgendwie einen märchenhaften Witz. Weil es seltsam und wie aus der Welt der Fabeln erscheint, dass der Russe den Russen erkennt und dann sofort mit ihm redet.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Auch wenn ich wohl mal wieder nicht die Zielgruppe war, war das Buch dennoch kein Verlust meiner Lesezeit. Es gefiel mir nicht so gut, war aber doch nicht so langweilig, um es wegzulegen. Es hatte was. Von daher 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.01.2021

Der Alpaka-Trend geht weiter :-)

Ein Blick in deine Augen
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Ich habe mir das Buch besorgt, weil ich von Emons ein Alpaka Buch bekommen habe. Da gefiel mir das Cover total und da dachte ich, als ich „Ein Blick in deine Augen“ von Nicole Walter sah, das muss ich ...

Ich habe mir das Buch besorgt, weil ich von Emons ein Alpaka Buch bekommen habe. Da gefiel mir das Cover total und da dachte ich, als ich „Ein Blick in deine Augen“ von Nicole Walter sah, das muss ich unbedingt auch noch haben.

Es geht darum, dass Maria Popp den Arche Hof rettet, mit all seinen Absonderlichkeiten und seltsamen Bewohnern. Denn eigentlich bekommen sie keinen Kredit und ein Bauhai, will den Hof und das angrenzende Land für sein neuestes Projekt. Dafür missbraucht er Maria, die denkt, dass sie sich in ihn verliebt hat.

Einige Charaktere haben mich überzeugt, das Cover auch und natürlich die Alpakas. Eigentlich gab es auch einen Ideenreichtum, der grandios war, dafür fand ich den Schreibstil nicht so toll. Am besten gefielen mir die Charaktere des Bettlers und des Sohnes mit dem Down Syndrom. Bilder gab’s im Buch KEINE und ich fand das jetzt doof, dass ich gelesen habe, dass es irgendwo Bilder gibt (im Ebook und nicht in meinem Print. Das hätte es noch abgerundet.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Die Aussage des Buches ist klar, dass man das Glück finden kann, aber nicht da wo man es normalerweise sucht. Ich finde die Geschichte nett und deshalb werde ich, weil es mir streckenweise zu langweilig war, 3 Sterne geben. Wären Bilder im Buch gewesen, wären es sicher, 3,5 Sterne und weil ich finde, die Welt braucht grad gaaaaaaaaaaanz viele solcher Romane würde ich auf 4 Sterne aufrunden.

PS: Der Alpaka Trend wird nun in Büchern umgesetzt, wenn nun nur auch die Geschichten darum besser wären, würde ich das gaaaaaaaaanz toll finden.

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Veröffentlicht am 19.01.2021

The winner takes it all

Die Gezeiten von Cramond
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In Cramond befindet sich das nostaligsche Geschäft „Lady Teapot“, welches hochwertigen Tee und selbstgemachten Teekannen führt. Es ist noch so richtig altmodisch schön, mit ihrer Besitzerin Trudy. Dann ...

In Cramond befindet sich das nostaligsche Geschäft „Lady Teapot“, welches hochwertigen Tee und selbstgemachten Teekannen führt. Es ist noch so richtig altmodisch schön, mit ihrer Besitzerin Trudy. Dann kommt eine moderne Konkurrenz, die ihr die Kunden klaut und Abfall beschert. Alice ihre Nichte verliert ihren geliebten Job und ihre Tochter hat große Probleme in der Schule. Da bahnt sich doch schon eine Lösung an? Wäre da nicht…. Und das… und dass… Ach, lest doch selber!!

Das ist mein 4. Buch von der Autorin Esther Destratis.
Das Haus aus Perlmutt
und auf englisch
House of Pearl, Sand and Shell
Neuschnee des Lebens
und nun
Die Gezeiten von Cramond

Je mehr Bücher ich von der Autorin lesen darf, desto mehr verfalle ich ihr. Eine meiner Lieblingsautorinnen ist sie ja schon!

Das Cover dieses Buches, steht den anderen Büchern in nichts nach. Es ist genauso romantisch und schön, wie die anderen Cover. Es passt so wunderbar zum Buch. Und auch das Buch hält, was der Rückentext verspricht. 1 *

Der Schreibstil verzaubert mich vom ersten Augenblick. Es ist immer, wie ein Wiedersehen, so dass ich mich wie zuhause fühle. Und dann der Ideenreichtum, was für viele Wendungen, Überraschungen und Verwicklungen das Ganze birgt. So und genau so, stelle ich mir einen Liebesroman vor. Man erlebt alle Gefühle von Tränchen über Glück bis zur Überraschung und herzhaftem Lachen.

Wo war ich jetzt schon dank Kopfkino mit der Autorin? Zwei Mal (auf deutsch und Englisch in Irland) Ein Mal in Lappland und nun in Schottland. Irgendwie trifft das immer völlig meinen Geschmack. Vor allem, beim Lesen des Buches vergisst man alles Negative und ich finde, das ist vor allem in dieser Zeit sehr wichtig.

Dieses Mal gab es noch eine Playlist und die war der absolute Hammer. Die Lieder waren wie eine Spur durch das Buch, der sogenannte rote Faden. Das gefiel mir sehr gut. Die Überschrift war mir klar, als ich zu diesem Punkt im Buch kam.

Das Ende war dann auch irgendwie völlig überraschend, was mir sehr gut gefiel. Die Autorin hat definitiv viel Fantasie und das zahlt sich in ihren Büchern aus.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Alles rundum perfekt. 10 Sterne für dieses Buch. Bleibt nur die Frage, wann kommt endlich das nächste Buch?

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Veröffentlicht am 01.01.2021

Durchwachsener Hygge/ Ti Stille - Schweige still!!

Kriminelles Kopenhagen
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Da ich die Bücher von Frida Gronover kenne, die in Dänemark spielen, dachte ich, nachdem mich das Cover überzeugt hat (das find ich einfach toll), dass ich dieses Buch haben muss.

Erst mal fand ich es ...

Da ich die Bücher von Frida Gronover kenne, die in Dänemark spielen, dachte ich, nachdem mich das Cover überzeugt hat (das find ich einfach toll), dass ich dieses Buch haben muss.

Erst mal fand ich es blöde, dass sie die Fähre von Puttgarden nach Rödby nehmen. Sie fahren also über die Insel Fehmarn und erwähnen sie mit keinem Wort.

Auf Seite 24 (und Seite 196) kann man bis Fehmarn sehen und es wird auch erwähnt. Ich finds seltsam, wohin man von da sehen kann. Auf Seite 244 wird drauf hingewiesen, dass der Fehmarn-Belt Tunnel noch nicht gebaut ist. Ja, da hätte man das erwähnen können.

Zum Schluss gibt es noch einige Rezepte, was mir gefällt.

Der Schreibstil ist nicht so ganz meins. Und die Handlung ist nicht so spannend, wie ich mir das vorgestellt habe. Teilweise hab ich mich gelangweilt. Auch der Lokalitätenwechsel nach Kopenhagen bringts jetzt nicht so. Vor allem, es spielt ja nur teilweise in Kopenhagen, somit ist der Titel etwas irreführend.

Die Charaktere sind ok, aber teilweise wiederum etwas blass, was ich schade finde. Meiner Meinung nach, hätte man da mehr draus machen können.

Ich schwanke zwischen 2 und 3 Sternen und keine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 30.12.2020

Es wurde dann doch noch besser…. – Stayin’ alive

Hättest du geschwiegen
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Hauptkommissar Völxen muss mit seinem Team den Mörder des stadtbekannten Journalisten Boris Markstein finden.

Das Cover ist recht schön und auch das Softcover mit dem Rückentext und innen, dass die Charaktere ...

Hauptkommissar Völxen muss mit seinem Team den Mörder des stadtbekannten Journalisten Boris Markstein finden.

Das Cover ist recht schön und auch das Softcover mit dem Rückentext und innen, dass die Charaktere vorgestellt werden. Von daher kann ich eine 2 mit Sternchen geben. Deshalb wollte ich das Buch auch unbedingt haben. Auch weil es ein Krimi aus Hannover ist.

Der Lokalkolorit könnte besser sein. Es werden überwiegend Orte aufgezählt, aber mir fehlt da einfach noch was zum Lokalkolorit. Es ist so, wie ich Hannover kennen gelernt habe, etwas blass. Wobei mir schon viele Menschen gesagt haben, wie toll Hannover sei.

Der Schreibstil ist - nun ja - ich will das Buch auslesen, sitze aber ne ganze Woche dran. Von daher könnte er besser sein, aber andererseits ich lese schon ne ganze Woche und will das Buch auslesen, spricht auch dafür. Inzwischen hab ich knapp 2 Wochen benötigt, um das Buch auch aus zu lesen.

Die Handlung und der Krimi sind etwas langweilig find ich, es geht einfach nicht so vorwärts, wie ich mir das vorstelle. Inzwischen weiß ich auch warum, weil ich die Charaktere nicht kenne und die vielen privaten Details für eine Quereinsteigerin, waren dann wohl zu viel für mich. Wobei die Charaktere recht gut gezeichnet sind, aber wohl eher für Fans der Serie.

Auf Seite 288 kam dann doch noch etwas Humor durch mit Stayin’ Alive von den Bee Gees und einem Kommissar „der herumhüpft, seltsame Verrenkungen macht, zuckt wie ein Aal.“

Und dann zusätzlich das Highlight riss es dann wieder etwas raus, denn eigentlich dachte ich an 2 Sterne und laaaaaaaaaaaaange Zeit wollte ich das Buch nicht auslesen und weglegen. Aber da war was, was mich – gefühlt 2 Wochen – am Buch hielt. 3 Sterne also.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Vielleicht muss man einfach Fan der Serie sein? Daher eine Empfehlung für das Buch.


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