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Veröffentlicht am 10.01.2020

Des mog i net

Frankreich, wir kommen!
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"Was i net kenn, des ess i net"

Zum Buchinhalt:
Betty ist Köchin in Efringen-Kirchen. Sie führt das Restaurant ihres Vaters weiter, das wohl seit Jahrzehnten gepachtet wurde. In ihren Geschäftspartner ...

"Was i net kenn, des ess i net"

Zum Buchinhalt:
Betty ist Köchin in Efringen-Kirchen. Sie führt das Restaurant ihres Vaters weiter, das wohl seit Jahrzehnten gepachtet wurde. In ihren Geschäftspartner ist sie total verliebt, aber ausgerechnet der betrügt sie mit Angelika. Diese macht das Hochzeitsessen ihrer Freundin kaputt, indem sie sich auf die Hochzeitstorte übergibt, und erklärt, Betty hätte schlechte Ware dafür genommen. Das kommt dann ganz dick in der Zeitung, noch mit Kommentaren versehen, von Jan ihrem Konkurrent, mit dem sie in ihrer Kindheit aufgewachsen ist. Sie flieht mit Iva und einem uralten Food Truck nach Frankreich. Weil sie in Monaco den Wettbewerb gewinnen möchte.

Meine Meinung:
Lokalkolorit und Charaktere:
Ja, die Baden_er stellen sich so dar, wie ich sie als im Exil lebende Schwäbin kenne. Sehr gut sind diese Eigenheiten eingefangen worden. Daher finde ich Petra – Bettys angeblich beste Freundin - nicht toll, weil sie ihr nicht geholfen hat und sich von Angelika die Hochzeit ruinieren ließ. Sonst fand ich die Charaktere toll beschrieben und es gab auch viel Lokalkolorit. Wobei ich bei Frankreich manchmal ein bisschen meckern muss, denn ab und an las es sich so, als wäre es direkt aus einem Fremdenführer abgeschrieben.

Geschichte:
Die Geschichte oder den Roman selbst, fand ich nicht schlecht, wobei der Schluss doch ratzfatz ging. Es war sehr abgekürzt, erstens Monaco und dann wieder Efringen-Kirchen, das letzte Kapitel. Das fand ich etwas schade. (Ein abrupt endender Traum)

Schreibstil:
Der Anfang war etwas gewöhnungsbedürftig mit viel wörtliche Rede. Es wurde aus Bettys Sicht erzählt. Aber es dauerte ein Weilchen, bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte. Da war Betty schon mitten in Frankreich.

Das Cover:
Ist etwas anders, wie sonst. Weniger Lavendel, dafür der Food Truck und viele Sonnenblumen. Die Provence sieht auch etwas eben aus und so gibt das Bild irgendwie einen falschen Eindruck wieder. Eine 2 fürs Cover.

Was mir sehr gut gefallen hat:
Dass es hinten im Buch Rezepte gab. Ich finde, so was ist bei so einem Buch einfach unverzichtbar. Die ganzen tollen Food-Trucks, die ließen mich gefühlt 5 kg zunehmen, während des Lesens. Ich hab jetzt echt mal Lust so ein Food-Truck-Event zu besuchen, weil mich das ganze Essen unheimlich anmacht. Sean war ein interessanter Charakter, auch wenn es – zum Schluss hin doch – etwas offen blieb, ob er es war oder nicht, zweifle ich keinesfalls daran. Dadurch wurde das Buch noch etwas spannender.

Es wurde auch gut beschrieben, wie Iva das erarbeitete Geld abhebt und sie und Betty das ganze teilweise wieder gut machen. Und die Geschichte mit Prinzessin Stefanie gefiel mir auch sehr gut.

Insgesamt war ich sehr zufrieden, mit dem Endergebnis des Buches. Ein kleines Mut-Mach-Buch.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Teilweise war das Buch – erschreckend – realistisch. Dazu spannend, nachdem es Fahrt aufgenommen hat und ich konnte mir das ganze gut vorstellen. Dazu die Rezepte zum Schluss, toll. 4 Sterne von mir für dieses Buch.

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Veröffentlicht am 10.01.2020

Mega-Spannendes aus Oberstdorf die Vierte

Seealpmord (Egi-Huber-ermittelt 4)
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Fee erzählt von der Geschichte:
Der Viehscheid hat es dieses Mal in sich, denn ein paar Paraglider in Taucheranzügen stürzen ab. Egi Huber und seine Oberstdorfer Kameraden müssen wieder mit den Kollegen ...

Fee erzählt von der Geschichte:
Der Viehscheid hat es dieses Mal in sich, denn ein paar Paraglider in Taucheranzügen stürzen ab. Egi Huber und seine Oberstdorfer Kameraden müssen wieder mit den Kollegen aus Kempten zusammenarbeiten, was sich immer noch nicht einfach gestaltet. Silvia und ihre Kollegen sind total ätzend.

Fee`s Meinung:
Das Cover ist mal wieder super schön gewählt. Irgendwie romantisch mit der schönen Kranzkuh. Dafür möchte ich eine 1 geben.

Humor:
Der Humor kommt hier auch nicht zu kurz, es ist so was von witzig, dass man sehr oft lachen darf.

Lokalkolorit:
Natürlich gibt es wieder eine Menge Lokalkolorit und Leute die Dialekt sprechen. Das gefällt mir sehr gut und ich hab auch einiges wiedererkannt und natürlich freu ich mich schon auf meinen nächsten Allgäuurlaub. Auch wenn wir den Viehscheid nicht besuchen werden. Und auch die Essener Mitarbeiterin finde ich absolut toll. Wie sie das Schloss aufbekommen hat.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr gut. Ich war sofort in der Geschichte. Die Autorin schreibt sehr fesselnd und lustig.

Krimi:
Der Krimi ist so was von spannend, dass es mir sehr schwer fiel, die Leserunde einzuhalten. Ich hätte lieber weiter gelesen. Auch habe ich nicht herausbekommen, wer jetzt was und warum war. Das war mal wieder sehr verwirrend und so was von verwickelnd, dass der Krimi obwohl mit viel Humor und Lokalkolorit gesegnet auch spannend ohne Ende war. Das mit dem Sagenbuch und den Bildern von Egis Oma fand ich einfach super.

Charaktere:
Die Charaktere waren absolut besonders. Manche besonders sympathisch, die meisten absolut typische Allgäuer bzw. Oberstdorfer. So wie ich sie vom Urlaub in Erinnerung hab. Egi und die Oma fand ich da besonders toll. Die Kemptener Ermittler waren wieder absolut ätzend. Vor allem Silvia. Nun ja, wenigstens hat sie am Seealpsee ein tolles Bild für die Touristen geboten. Allerdings fand ich sie leichtsinnig, ich denke nicht, dass man das nachmachen sollte.

Mein (Lesezeichenfees) Fazit:
Das Ebook hätte ich noch schneller ausgelesen, wenn ich keinen Beitrag zu den Leserunden geleistet hätte. Ich glaube irgendwann lese ich einfach weiter, weil das Buch einfach zu spannend und zu verwickelt ist, so dass jeder der Täter sein könnte. 10 Sterne. Ich hoffe, dass es bald eine Fortsetzung gibt.

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Veröffentlicht am 10.01.2020

Zum Einschlafen perfekt und das über Wochen und Monate

Alle unter eine Tanne
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Elli und Robert sind seit einigen Jahren geschieden. Jeder hat einen neuen Partner: Chrissie und Micha. Doch leider wissen ihre Kinder immer noch nichts davon und so spielen sie jedes Weihnachten zwei ...

Elli und Robert sind seit einigen Jahren geschieden. Jeder hat einen neuen Partner: Chrissie und Micha. Doch leider wissen ihre Kinder immer noch nichts davon und so spielen sie jedes Weihnachten zwei Tage heile Welt. Doch dieses Jahr wollen Chrissie und Micha nichts davon wissen. Chrissie und Micha ziehen zusammen ins Gästezimmer und bleiben als „Freunde des Hauses“ einfach da.

Schon alleine der Schreibstil gefiel mir nicht. Er war nicht nach meinem Geschmack. Die Geschichte auch nicht. Es zieht sich alles so und ist total langweilig. Mit den Charakteren werde ich absolut nicht warm. 174 Seiten hab ich mich in ca. 3 Wochen vorangequält. Aber jetzt hab ich keine Lust mehr. Das einzig Gute an dem Buch war, dass ich danach schnell und gut eingeschlafen bin. Ein paar Seiten von dem Buch und ich war total müde. Das Einzig lustige war bis jetzt, die Szene auf der Treppe, als die Kinder kommen (und die Treppe hoch wollen) und Chrissie und Micha die Treppe herunterkommen.

Irgendwie wartete und wartete ich, dass es besser wurde, aber ständig musste ich das Leid der einzelnen Personen ertragen. Was ich nicht wirklich lustig fand. Ich hab keine Lust mehr nach 3 Wochen zu warten, bis die Bombe platzt. Da les ich ja weitere 3 Wochen dran.

Das Cover – zumindest vorne – ist schön und so was von vielversprechend.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Kein Buch für mich. 2 Sterne, weil ich danach immer gut einschlafen konnte. Aber sonst einfach zu langweilig für mich. Zu wenig Action, zu viel negative Probleme und Familiengeschichten.

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Veröffentlicht am 10.01.2020

Herzerwärmend

Mollys Weihnachtswunder
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In den Cotswolds gibt’s ein Katzenkaffee namens Mollys. Die Besitzerin Debbie hat es eröffnet. Vor Weihnachten wird es etwas turbulent, weil ihre beste Freundin Jo ihren Retriever „verliert“. Mollys Schwester ...

In den Cotswolds gibt’s ein Katzenkaffee namens Mollys. Die Besitzerin Debbie hat es eröffnet. Vor Weihnachten wird es etwas turbulent, weil ihre beste Freundin Jo ihren Retriever „verliert“. Mollys Schwester Linda, deren Mann sich von ihr scheidet, zieht in Debbies kleine Wohnung ein und bringt den Katzenhaushalt mit ihrem Hund durcheinander. Dazu besorgt sie noch eine neue, sehr schöne Rassekatze, die erst mal nicht von den anderen Katzen akzeptiert wird.

Das Cover wäre eigentlich wunderschön. So weihnachtlich geschmückt und auch der Titel Mollys Weihnachtswunder. Auch hinten wunderschön, wäre da nicht die kleine Katze auf dem Cover. Molly ist die Mutter der Katzen und ausgewachsen. Hinten kann ich es ja verstehen, da ihre fünf Kinder etwas jünger sind. Wobei, was macht da die rote Katze? Wenn ich es richtig verstehe, sind vier der Katzenkinder getigert und Eddy der Sohn ist schwarz weiß, wie sein Vater! Rote Katzen verkaufen sich besser?! Trotzdem ist das nicht richtig. Und dazu die kleine Coverkatze, ich kann so was der „Niedlichkeit wegen“ einfach nicht verstehen. Alte Katzen zählen nicht auf Kalendern und Büchern. Und das finde ich einfach nicht ok! Das wäre fast ein Grund gewesen, warum ich das Buch nicht gelesen hätte! Denn ich fühle mich irgendwie betrogen. Ausgewachsene Katzen sind auch niedlich. Außer wenn die Zielgruppe fünfjährige sind, aber die können – für gewöhnlich – noch nicht lesen. Und auch der Roman ist nicht für diese Zielgruppe.

Die Katzen finde ich alle toll. Die Charaktere sind klasse beschrieben und ich kann mich in sie hinein versetzen. Die ganze Geschichte ist aus der Sicht von Molly geschrieben. Molly ist auch nicht perfekt, reagiert aber genau so wie wir Menschen. Sehr gut nachvollziehbar. Sehr gute Geschichten in der Geschichte.

Die menschlichen Charaktere gefallen mir auch sehr gut. Ich kann mir alle vorstellen. Am liebsten mag ich natürlich Jo und Debbie.

Der Schreibstil gefällt mir, denn ich war sofort in der flüssig geschriebenen Geschichte. Lokalkolorit in den Cotswolds gibt’s, für meine Begriffe, allerdings weniger bis keinen. Nur die Stadt wird ein paar mal erwähnt und dazu bei den Streifzügen von Molly ein bisschen, wie das kleine Städtchen aufgebaut ist. Aber das könnte meiner Meinung nach fast überall sein.

Nun ja, es ist eine herzerwärmende Weihnachtsgeschichte, wo auch die Liebe ihren Platz hat. Liebe zu Katzen, zur Schwester, zum Enterbten, zu Debbies Freund.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Irgendwie hatte ich mir mehr erwartet. Dieses Buch wurde in einem You-Tube-Video so gelobt, aber sorry, so toll ist das Buch wirklich nicht. Wer eine kleine herzerwärmende Weihnachtsgeschichte lesen möchte, ist hier gut aufgehoben. Aber mehr als 4 Sterne kann ich leider nicht geben.



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Veröffentlicht am 10.01.2020

Leider nicht mein Fall aber sehr actionreich

Altstetten
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Zwei Schwestern befinden sich in Gefahr und sollen umgebracht werden. Die Polizei ist auch irgendwie involviert. Enitta Carigiet weiß es, seit ihre Kollegin ums Leben gekommen ist und ein paar Mitarbeiter/Darsteller ...

Zwei Schwestern befinden sich in Gefahr und sollen umgebracht werden. Die Polizei ist auch irgendwie involviert. Enitta Carigiet weiß es, seit ihre Kollegin ums Leben gekommen ist und ein paar Mitarbeiter/Darsteller des Films über ihr Leben und das ihrer Schwester. Enitta und ihre Schwester Janita fliehen gemeinsam mit E-Bikes durch Zürich.

Das Cover ist zwar sehr hübsch und mit Wiedererkennungseffekt, so dass man es ganz sicher nicht mehr vergisst, aber ich weiß jetzt nicht wirklich, was es mit dem Krimi zu tun haben soll.

Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich, weil die Schwestern irgendwie ihre eigene Sprache haben („Sprache-der-zwei-Schwestern“, vielleicht Jugendsprache?). Lokalkolorit ist auf jeden Fall genügend vorhanden. Denn der Krimi wimmelt vor Schweizer Ausdrücken und es geht wohl durch ganz Zürich. Eigentlich mag ich das ja, aber in diesem Fall hatte ich bei einigen Begriffen/Ausdrücken ein Problem.

Dazu ist es hektisch. Ich hab keine Ahnung, wie alles zusammenhängt, ein Highlight nach dem anderen und ich sitz davor und verstehe nur Bahnhof. Wahrscheinlich ist es der 4. Band einer Serie, denn der 3. Band (der sich in meinem Regal befindet und den ich wahrscheinlich auch noch lese – zeitnah) heißt „Der König von Wiedikon“.

Es sind nur 237 Seiten und ich hab trotzdem drei Tage für den Krimi gebraucht. Gut finde ich dass das Ende nicht so abrupt ist und es noch ein paar Seiten gibt. Allerdings befürchte ich, damit fängt irgendwie Band 5 an? Es wäre wohl spannender gewesen, wenn ich zu den „Eingeweihten“ gehört hätte, die sich in der Serie auskennen.

Allerdings die E-Bike-Verfolgungsjagd gefällt mir sehr gut.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ja, eigentlich, sehr schade. Ich liebe Schweizer Krimis und Schweizer Autoren, aber hier fühl ich mich von vielen, vielen E-Bikes etwas überfahren. 3 Sterne für den Emons-Krimi.


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