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Leviosanna

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Veröffentlicht am 02.11.2019

Das hier ist kein Roman. Es ist eine Liebesgeschichte.

We Will Fall
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Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks erhalten. Dies beeinflusst meine Meinung nicht.

Zitat:
>>Ich verstehe. Dann erzählst du jedes Mal, wenn du spielst, ...

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks erhalten. Dies beeinflusst meine Meinung nicht.

Zitat:
>>Ich verstehe. Dann erzählst du jedes Mal, wenn du spielst, quasi eine Geschichte.<<
>>Genau. Eine Geschichte über das Leben.<<

Und so ist auch dieses Buch, es ist wie das Leben. Es gibt rasende Augenblicke, stille fast langweilige Phasen und dann einen Knall - eine Wendung. Es handelt von Freundschaft, Familie und natürlich Liebe. Aber auch von Geheimnissen, Verachtung und Hass. Es handelt von einer Liebe zwischen zwei Menschen, die unerschütterlich scheint... aber der Schein kann trügen.

Ich kann zu den Parallelen zu Tristan und Isolde nichts sagen, da ich es nicht kenne sondern nur davon gehört habe.

Das Buch ist aus 3 verschiedenen Perspektiven geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Dadurch bekommt es mehr Tiefe und man erhält verschiedene Blickwinkel. Der Schreibstil war sehr angenehm und ich kam gut in die Geschichte rein. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, allerdings konnte ich mich mit ihnen nicht ganz identifizieren. Trotzdem habe ich sie gern begleitet und mitgefiebert.

Der Anfang startete richtig gut, der mittlere Teil zog sich für mich etwas und das Ende konnte ich dann wieder gar nicht schnell genug lesen. Die Grundstimmung im Buch ist eher düster, als wenn etwas lauert. Man ist die ganze Zeit unter Anspannung, dass etwas schlimmes passiert.

Wie sagt Mr. K im Buch so passend >>Manche sagen, in der Eröffnung ist das Endspiel schon vorbestimmt.<<

Das trifft es so ziemlich, man wartet seit Beginn des Buches das etwas passiert, auf das Vorherbestimmte. Dadurch strahlen die schönen Momente aber nur noch heller und schenken einem Hoffnung.

Fazit: Ein wirklich gutes Buch, mit angenehmem Schreibstil und leichten Höhen und Tiefen beim lesen. Die Charaktere waren gut, aber ich habe sie eher aus der Ferne beobachtet, da ich das Verhalten nicht immer nachvollziehen konnte (oder evtl. konnte ich das Verhalten nicht nachvollziehen, da ich mich nicht mit den Charakteren identifizieren konnte - so oder so kommt es aufs selbe hinaus)

Das hier ist kein Roman. Es ist eine Liebesgeschichte - es ist das Leben!

Veröffentlicht am 27.10.2019

Wichtige Thematik, Schreibstil nicht meins

In Liebe, Hope
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Ich durfte Teil des Bloggerteams der lieben Maike sein und habe daher ein Rezensionsexemplar erhalten. Dies beeinflusst meine Bewertung in keiner Weise.

Cover:
In Liebe, Hope kommt in einem neuen Gewand ...

Ich durfte Teil des Bloggerteams der lieben Maike sein und habe daher ein Rezensionsexemplar erhalten. Dies beeinflusst meine Bewertung in keiner Weise.

Cover:
In Liebe, Hope kommt in einem neuen Gewand daher. Mir persönlich gefiel das alte auch gut, dies ist aber schon schöner. mit den weichen Farben wirkt es so friedlich... bis man anfängt zu lesen.

Schreibstil:
Der Schreibstil konnte mich leider nicht so ganz packen und ich bin recht schwer reingekommen. Es ist teilweise ziemlich umgangssprachlich geschrieben - gut es sind halt auch Briefe, trotzdem hat mich das etwas gestört. Außerdem waren mir die Sätze häufig schlichtweg viel zu lang... durch die ganzen Kommata musste ich einige Sätze mehrfach lesen, um den Sinn zu verstehen. Ich denke, dass die Autorin hier möchte, dass man sich bei den Gefühlsausbrüchen mit „in Rage“ liest. Das ist natürlich nur eine Vermutung, würde es für mich aber erklären. Das hat bei mir auch teilweise geklappt und ich habe das Gefühlschaos und dieses aufbrausende, das aggressive so sehr gespürt. Aber meistens hat es mich wie gesagt leider eher gestört und im Lesefluss eingeschränkt. Es kam bei mir dadurch leider nicht so viel Gefühl hoch und es hat mich nicht so sehr berührt, wie möglich gewesen wäre.

Meine Meinung:
Es ist wirklich ein wichtiges Buch, es spricht Themen an, über die einfach noch immer zu wenig gesprochen wird. Die liebe Maike gibt uns hier Einblicke in die Gefühle und Gedanken Betroffener, die als Außenstehender so schwer nachzuvollziehen sind. Als „gesunder“ Mensch sind manche Gedankengänge so abstrakt und man muss das Gelesene teilweise sacken lassen. Allerdings waren es mir (vor allem zu Beginn) tatsächlich eher zu viele Themen, das hat mich etwas erschlagen. Auch wenn man im Verlauf des Buches etwas mehr Verständnis für diese „Abwärtsspirale“ bekommt, war es für mich etwas überladen. Es war nachvollziehbar beschrieben, wie es dazu kam. Es macht alles durchaus Sinn, aber ich glaube für mich persönlich wären 2 oder Max. 3 Themen auch ausreichend gewesen.
Die Charaktere waren für mich gut ausgearbeitet, man hat sie im Laufe des Buches kennengelernt. Eine Kleinigkeit, die aber einfach Geschmacksache ist: ich hätte mir noch eine optisch (genauere) Beschreibung gewünscht. Prinzipiell ist das für dieses Buch total unwichtig, aber ich mag es einfach mir die Personen vorzustellen, dann kann ich mich besser reinfinden.
Ich hoffe ich verrate euch nicht zu viel, wenn ich sage, dass dieses Buch nicht ausschließlich Briefe von Hope enthält. Diese Briefe befinden sich komplett am Anfang. Danach kommt es zu einer Wendung und man merkt, dass es in diesem Buch eigentlich gar nicht hauptsächlich um Hope geht... ab dieser Wendung und NACH den Briefen kam ich tatsächlich erst gut ins Buch. Die Briefe an sich haben mich eher genervt (?), evtl fehlte mir an der Stelle auch einfach noch etwas Kontext und die Vorgeschichte, was erst später kam. Ich mochte Hope zu Beginn überhaupt nicht und sie hat eigentlich in ihren Briefen immer und immer wieder das Gleiche geschrieben. Gut, natürlich dreht sich ihr Leben auch wirklich NUR um diese Themen, trotzdem wären für mich ein paar Briefe weniger auch ok gewesen. Also falls es euch beim lesen ebenso gehen sollte, das warten hat sich für mich gelohnt. So schwer mir der Anfang fiel, desto schöner fand ich das Ende!

Fazit:
Das Buch behandelt Themen, denen mehr Beachtung geschenkt werden muss. Es konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Am Ende hatte ich trotzdem das Gefühl, zumindest ansatzweise ein Gefühl und Verständnis für die Betroffenen und ihr Verhalten zu bekommen.
Und reicht das nicht vielleicht schon?!

Ich vergebe 3,5 von 5 ⭐️

Zitate:
Ich bin eine Schiffbrüchige in meinem eigenen Meer aus Selbsthass. Und während ich in die eine Richtung treibe, treibt die Hoffnung in die andere. Wann hört das nur auf?

Sie hatten einander gleich stark geliebt. Sie voller Bewunderung und versetzt mit einem Hauch Ablehnung, ausgelöst durch Angst. Er voller Hingabe und versetzt mit einem Hauch Wut, ausgelöst durch Sorge.

Veröffentlicht am 20.10.2019

Guter Auftakt der Reihe mit leichten Schönheitsfehlern...

King's Legacy - Alles für dich
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Cover:
Das Cover gefiel mir von Anfang an sehr gut und es passt auch zum Buch. Der schwarz-weiße Hintergrund mit dem Emblem des King´s, dass sich in einer knalligen Farbe vom Rest abhebt, wirkt einfach ...

Cover:
Das Cover gefiel mir von Anfang an sehr gut und es passt auch zum Buch. Der schwarz-weiße Hintergrund mit dem Emblem des King´s, dass sich in einer knalligen Farbe vom Rest abhebt, wirkt einfach sehr stilvoll.

Der Klappentext und die Leseprobe konnten mich dann für das Buch begeistern und machten Lust auf mehr.

Meine Meinung:
Ich empfand den Schreibstil als sehr angenehm und meist flüssig. Allerdings gab es ein paar gelegentliche ˋˋStolperer´´ und manche Sätze waren mir einfach etwas zu lang. Ein Punkt mehr hier und da hätte nicht geschadet. All das hat den Lesefluss allerdings nicht nachhaltig beeinträchtigt und ich kam gut in die Story rein! Die Perspektivwechsel zwischen Jax und Hope fand ich gut und es half sich in beide Protagonisten hineinversetzen zu können. Der Schlagabtausch zwischen den beiden hat mir mehr als einmal ein Lächeln oder sogar ein auflachen entlockt. Trotz der ernsten Thematik wurde die Geschichte dadurch aufgelockert.

Mit den Charakteren bin ich schnell warm geworden und sie waren gut ausgearbeitet. Auch die Nebencharaktere waren sympathisch und ich fand es gut, dass diese nicht einfach nur oberflächlich skizziert wurden. Die Handlungen waren für mich größtenteils gut nachvollziehbar. Größtenteils daher, da manche Situationen für mich nicht schlüssig waren. Da ich nicht Spoilern möchte, gehe ich hier nicht näher darauf ein. Der Aufbau der Beziehung hätte sich durchaus etwas langsamer entwickeln können.Hier muss ich sagen, haben mir während der Annäherung ein paar Seiten gefehlt. Trotzdem war die Entwicklung nachvollziehbar und man kann darüber auch gut hinweg sehen, wenn man das Buch im Ganzen betrachtet. Allerdings gab es eine Szene, die mich sehr stutzig gemacht hat. Diese konnte ich wirklich überhaupt nicht nachvollziehen! Auch hier kann ich nicht näher darauf eingehen, da ich niemanden Spoilern möchte. Vielleicht stolpert ihr ja selbst über diesen Moment oder er fällt euch überhaupt nicht auf, was ja durchaus auch möglich sein kann.

Der Rest des Buches konnte mich aber trotzdem überzeugen! Ich fand es großartig, dass hier mal beide Protagonisten eine schwere Vergangenheit hatten. Dieser klassische Verlauf, dass einer den anderen rettet wurde hier unterbrochen und sie retten sich gegenseitig. Diese Idee finde ich wirklich schön und durch diese Gemeinsamkeit haben sie auch Verständnis füreinander. Sie können die Handlungen und Gefühle des anderen dadurch besser erfassen und begreifen. Die Geheimnisse der beiden, die Jax und Hope ja auch jeweils sehr geprägt haben, wurden erst recht spät im Laufe des Buches gelüftet. Das machte die ganze Geschichte natürlich sehr spannend, man wollte dadurch wissen wie es weiter geht, hinter die Fassade blicken und wissen, was sie durchmachen mussten - das mochte ich sehr. Der Spannungsbogen war gut, wurde aber auch nicht unnötig in die Länge gezogen.

Fazit:
Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und ließ sich flüssig lesen. Die Thematik war ernst, die Protagonisten sind mir schnell ans Herz gewachsen und daher habe ich mich noch mehr über ihr Happy end gefreut. Vielen Dank an Lesejury für das Rezensionsexemplar. Ich bin schon auf den nächsten Band und die Geheimnisse von Logan gespannt.

Ich vergebe 4/5 Sternen

Zitate:

>>Es geht nicht nur um Sex. Du willst sie nicht nur fürs Bett. Du willst SIE.<<
>>Und das sagt wer?<<, fragte ich rau, ohne den Blick von Hope abzuwenden. [...]
Es dauerte eine Weile, bis seine Antwort zu mir durchdrang, aber die zwei Worte ließen keine Zweifel, dass er Recht hatte.
>>Dein Blick.<<


In seinem Blick lag etwas, das nicht zu dem fast unmerklichen Lächeln passen wollte. Derselbe Schmerz, wie ich ihn jahrelang in meinen eigenen Augen gesehen hatte, wenn ich in den Spiegel geblickt hatte. Was hatte er durchgemacht? [...] Was war SEINE Hölle?


Er hatte ein Licht in mir entzündet, das vor langer Zeit in die Dunkelheit gedrängt worden war, um dort zu verglühen. Nie hätte ich geglaubt, dass es irgendjemand wieder zum Leuchten bringen könnte. Aber es war auch nicht irgendjemand gewesen.
Es war Jaxon.