Die Illustrationen sind wundervoll, im Buch genau nach dem Stil des Covers. Es geht um Perla, einem mutigen und schlauen Hund. Perla und ihr kleines Herrchen lernen einen „Piraten“ kennen, schließlich ...
Die Illustrationen sind wundervoll, im Buch genau nach dem Stil des Covers. Es geht um Perla, einem mutigen und schlauen Hund. Perla und ihr kleines Herrchen lernen einen „Piraten“ kennen, schließlich trägt er ein Shirt, das genau das aussagt und fährt einen Roller. Als Perlas Herrchen im Alleingang bei schlechtem Wetter nach Jause geht, statt auf die Eltern zu warten, hilft der vermeintliche Pirat (eigentlich ein Nachbarsjunge), denn er versteht Perla und hilft den Jungen zu finden. Die meiste Arbeit macht dabei natürlich Spürhund Perla. Eine zuckersüße Geschichte über den besten Freund des Menschen und einer guten Botschaft am Ende für Kinder - nicht einfach alleine losgehen, die Eltern werden einen abholen, auch wenn man sich verspätet. Ich bin schon sehr auf hoffentlich weitere neue Abenteuer von dem süßen Hund gespannt.
Jude kommt nach Jahren in die Kleinstadt zurück, in der sie aufgewachsen ist, in die sie eigentlich nie wieder einen Fuß setzen wollte. Was man nicht alles macht, wenn die kleine Schwester heiratet. Dort ...
Jude kommt nach Jahren in die Kleinstadt zurück, in der sie aufgewachsen ist, in die sie eigentlich nie wieder einen Fuß setzen wollte. Was man nicht alles macht, wenn die kleine Schwester heiratet. Dort trifft sie auch sofort auf James, der in dem ruhigen Ort eigentlich nur eines will: Ruhe vor dem Fame seiner bekannten Eltern. Als Jude herausfindet, dass er der Sohn eines sehr bekannten Band-Pärchens ist, wächst der Wunsch, ihn für ihren Musik-Podcast zu gewinnen. Mehr oder weniger durch Zufall bleibt sie länger in Lower Whilby als sie eigentlich wollte und die Chancen auf ein sehr exklusives Interview steigen immer mehr.
Was ich sehr gut fand, war die Tatsache, dass hier die alltäglichen Probleme, die Menschen mit ADHS haben, angesprochen wurden, ohne es allzu offensichtlich zu machen. Ich (die sich leider damit auskennt) wusste schon, dass Jude ADHSlerin sein könnte, bevor es zu dem Gespräch mit ihrer Schwester darüber kam. Auch wenn ich Jude anfangs nicht gerade sympathisch fand, konnte ich sie in so vielen Dingen wirklich fühlen. Die Dynamik und den Wortwitz von ihr, die Schlagfertigkeit und auch ihre traurige Vergangenheit ließen sie mich aber immer besser verstehen und auch mögen.
Ich hatte aber auch mit einigen Stellen Probleme, wodurch ich das Buch leider nicht als Highlight sehen kann und auch keine 5 Sterne vergeben kann, obwohl der Schreibstil, die Figuren und Haupthandlung sehr gut fand. Aber: ich verstehe es einfach nicht, warum bei einem englischsprachigen Setting nur im Deutschen funktionierende Anspielungen und Redewendungen verwendet werden. Das durchbricht für mich leider etwas die Logik und lässt mich immer deutlich merken, dass eine deutschsprachige Autorin nicht die Muttersprache der Figuren, auf der sie sich ja angeblich unterhalten würden, bedenkt. Mich reist so was leider schnell aus einer Geschichte, weil ich dann weiß, es ist nicht authentisch. Dann wäre es vermutlich besser, direkt ein deutsches Kleinstadtsetting zu wählen.
Zudem hatte ich Probleme damit, dass James Jude sehr schnell deutlich auf ihr Äußeres reduziert. Und das bleibt auch länger so, dass er enorm auf ihren Körper fixiert ist, auch wenn er ebenso ihren Charakter mag. Gut hingegen fand ich, dass er sie von ihrer quirligen und unsteten Art nimmt, wie sie ist.
Schönes Buch mit herbstlichen Flair, allerdings hat es für mich ein paar Schwächen.
Ich gebe zu, ich habe ein etwas anderes Buch erwartet und deswegen viel mir der Einstieg auch nicht leicht. Die Vorgeschichte, die sich, obwohl die Erzählerin Lita aus der Ich-Perspektive uns mit in das ...
Ich gebe zu, ich habe ein etwas anderes Buch erwartet und deswegen viel mir der Einstieg auch nicht leicht. Die Vorgeschichte, die sich, obwohl die Erzählerin Lita aus der Ich-Perspektive uns mit in das Buch nimmt, berichtet erst einmal über die Kindheit der Mutter, was dann natürlich länger vom "ich" abweicht.
Fabilosa wurde in einem Schuhkarton bei Nonnen abgegeben. So wächst sie hinter den Klostermauern auf, liebt den Tanz und Schuhe und wird unerwartet und früh Schwanger. Irgendwann macht sie sich mit ihrem Kind Lita auf den Weg in die Welt und landet auf Puffin Island. Ein Ort, an dem Lita sich schnell heimisch fühlt und nicht weiterziehen möchte. Denn in der gehörlosen Oona, findet sie schnell eine Freundin und lernt sich zu verständigen, auch wenn ihr die Sprache anfangs fremd ist. Und dann taucht endlich Mr. Saitos mit seinem reisenden Kino auf. Ja, die Bewohner der Insel haben ihn sich lange herbeigesehnt, ich ebenfalls, denn ich hatte mehr Liebe zum Film erwartet. Es dauert für mich zu lange, bis dieses dann auch in Litas Leben tritt und die Begeisterung bei ihr erwacht.
Es werden enorm wichtige Themen, wie Zugehörigkeit, Heimatgefühl, entdecken der Welt und des Ichs, Selbstfindung, Beeinträchtigungen, Angst um geliebte Menschen durch den Schrecken des 2. Weltkrieges. Um Leidenschaften (wie die Schuhleidenschaft und Liebe zum Tanz der Mutter, erste junge Liebe und die Leidenschaft zu Tönen und dem Film). Es gibt bedeutungssame Bilder und Symbolik wie die Tonaufnahmen der Herzschläge. Dass Töne nicht immer das sind, was sie zu sein scheinen (auch im Übertragenen Sinne), dass man manchmal erst auf eine große Reise gehen muss, um sich selbst zu entdecken. Das sind wirklich schöne Botschaften, mir persönlich war es etwas zu viel für ein Buch. Aber wie gesagt, dass kann auch einfach daran liegen, dass ich etwas anderes erwartet hatte. Dennoch ein Buch, das mich (nachdem ich mich nach den Anfangsschwierigkeiten darauf eingelassen habe) mit auf die Reise nehmen konnte.
Rasante Phönixrennen, Konkurennten, die zu Freunden werden und ein Unternehmen mit fragwürdigen Vorgehensweisen - dieses Buch hat alles, was es für eine spannende Fantasygeschichte braucht.
Es ist seit ...
Rasante Phönixrennen, Konkurennten, die zu Freunden werden und ein Unternehmen mit fragwürdigen Vorgehensweisen - dieses Buch hat alles, was es für eine spannende Fantasygeschichte braucht.
Es ist seit langem die erste Geschichte mit personalem Erzähler, die mich auch auf emotionaler Ebene bewegen konnte. Denn man ist dank des tollen Schreibstils wirklich drin in der Geschichte. Verfolgt rasante und gefährliche Rennen, fiebert mit den Figuren mit, hinterfragt die Abläufe bei Christo industries und baut wie auch die Protagonisten eine Bindung zum Phönix Savita auf.
Kel ist Phönixzämerin und als ihre Reiterin verunglückt, muss sie mit Coup, den waghalsigen Reiter den sie eigentlich nicht ausstehen kann, zusammenarbeiten. Er bringt auch seinen Bruder, der für die PR zuständig ist mit ins Boot. Und gemeinsam werden sie von Christo Industries unterstützt, eine Firma die aber scheinbar noch anderes mit Kels Phönix Savita im Sinn hat.
Die Wendungen waren spannend, teilweise auch unvorhersehbar und super eingeleitet. Nur den Fake dating Trope aus PR Gründen hätte ich nicht gebraucht und für mich blieben ein paar Fragen zu einer Krankheit offen, das hat aber dem wirklich fesselnden Lesevergnügen keinen Abbruch getan.
Wer also Lust auf eine mal etwas andere und neuere Fantasygeschichte hat, bei der es mal nicht um Drachen sondern um Phönixe und deren Fähigkeit zur Wiedergeburt geht, dem kann ich das Buch empfehlen.
Ein letztes Mal begleiten wir Rain. Und es ist ein gelungener Abschluss der Reihe. Die Geschichte setzt dort ein, wo der vorherige Band gestoppt hat und doch war es anders, als ich erwartet hatte. Es gab ...
Ein letztes Mal begleiten wir Rain. Und es ist ein gelungener Abschluss der Reihe. Die Geschichte setzt dort ein, wo der vorherige Band gestoppt hat und doch war es anders, als ich erwartet hatte. Es gab noch einmal tolle Wendungen, neue Figuren und der Kreis schließt sich. Auf einmal werden Dinge so klar, wie zum Beispiel, dass die Großmutter von Rain immer gewusst hatte, dass eine ihrer Nachfahren den schlafenden Prinz wachküssen wird. Von genau dem erleben wir noch eine dritte Seite neben Coal und Black. Wir erleben Chaos in seinem Element, erleben die vermeintlichen alten Götter.
Der Schreibstil ist wie gewohnt super und ich bin durch die Seiten geflogen, was auch daran lag, dass die Handlung spannend von vorne bis hinten ist. Ein unfassbar tolles Worldbuilding, ich liebe diese Reihe einfach. Und ich hoffe sehr, dass es irgendwann noch einen Avery Spinn of gibt. Schließlich haben die Nebenfiguren auch ein Leben, wenn sie nicht Gerade mit den Protas unterwegs sind. Zudem will ich mehr darüber wissen, was er am Ende erzählt. Der Epilog lies mich mit einem „was?“ Zurück, das nach einem weiteren Band schreit. Also ich hoffe jedenfalls, dass es nicht der wirklich letzte Band zu diesen Figuren war.