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Veröffentlicht am 15.02.2026

Ein neuer Fall für Frieda Klein

Schwarzer Mittwoch
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Frieda Klein ist noch dabei, sich von den Vorfällen am Ende des letzten Bandes zu erholen, als sie unfreiwillig wieder in einen Mordfall hineingezogen wird. Gleichzeitig versucht der unsympathische Polizei-Psychologe, ...

Frieda Klein ist noch dabei, sich von den Vorfällen am Ende des letzten Bandes zu erholen, als sie unfreiwillig wieder in einen Mordfall hineingezogen wird. Gleichzeitig versucht der unsympathische Polizei-Psychologe, sie mit einem gefakten Psychopathen hereinzulegen, der sie im Endeffekt aber auf die Spur zahlreicher verschwundener Mädchen bringt. In ihrem gewohnten Stil macht Frieda sich natürlich auf, um Licht ins Dunkel zu bringen.
Dieser Band las sich für mich leider mühsamer als die bisherigen. Mit über 500 Seiten ist es recht lang und streckenweise auch (zu) langatmig geschrieben. Die Stimmung ist durchgehend düster und regnerisch, gleichzeitig ist es irgendwie überall, wo Frieda hinkommt – durch die Umstände auch in ihrem eigenen Zuhause – chaotisch, laut und dreckig.
Ganz London, so bekommt man den Eindruck, ist eigentlich ein dreckiges Loch, voller unfertiger Baustellen, Müll und ungewaschener Menschen. Da Frieda immer zu Fuß geht und dabei ausführlich beschrieben wird, was sie sieht, wird dieser Eindruck auch stetig aufrecht erhalten.
Auch DCI Karlsson und Yvette sind natürlich wieder dabei, diesmal ermitteln die Protagonist:innen aber parallel an zwei unterschiedlichen Fällen, sodass man teilweise den Eindruck hat, zwei Bücher gleichzeitig zu lesen. Für mich hätte es insgesamt temporeicher erzählt werden können, das Ende war gewohnt tragisch und irgendwie hoffnungslos.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Gute Idee, langweilige Umsetzung

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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Irgendwie werde ich mit McFaddens Schreibstil nicht warm – was zum Teil wahrscheinlich auch an der Übersetzung liegt. Wörter wie bspw. „Bürozelle“ (bzw. das ganze Konzept) existieren in der Form im Deutschen ...

Irgendwie werde ich mit McFaddens Schreibstil nicht warm – was zum Teil wahrscheinlich auch an der Übersetzung liegt. Wörter wie bspw. „Bürozelle“ (bzw. das ganze Konzept) existieren in der Form im Deutschen nicht, darum ist es irritierend, wenn das Wort gefühlt zweimal pro Seite fällt. Da fände ich es sinnvoller, beim englischen Begriff zu bleiben. Generell war der Schreibstil nicht wirklich flüssig.

Die Ich-Erzählerin wurde bewusst unsympathisch dargestellt, wodurch die Lektüre irgendwie mühsam war, weil gar kein Identifikationspotenzial bestand. Auch die weiteren Charaktere waren ausnahmslos unsympathisch und flach, d. h. kaum jemand hatte eine Backstory und wenn, wirkte sie sehr konstruiert, damit der Plot am Ende irgendwie halbwegs Sinn ergibt.

Die Story an sich ist nicht besonders komplex und immer wieder durch E-Mails aufgelockert, sodass man schnell mit dem Buch durch ist. Es gibt eine mehr oder weniger überraschende Wendung, leider fehlte mir aber völlig der Thrill. Das Ende war auch recht unrealistisch und es bleiben einige Logiklücken. Es wurde sich wohl an einem Schema bedient, das in der Vergangenheit schon gut funktioniert hat, die Grundidee klang auch durchaus spannend, leider hat mich die Umsetzung nicht abholen können.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Spannende Idee, schwache Umsetzung

Sophie L.
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Leider konnte mich dieser „Thriller“ gar nicht abholen. Von Thrill war aber wirklich nicht das Geringste zu spüren, es war eher ein mittelmäßig spannender Familien-/Historischer Roman. Die Idee klang total ...

Leider konnte mich dieser „Thriller“ gar nicht abholen. Von Thrill war aber wirklich nicht das Geringste zu spüren, es war eher ein mittelmäßig spannender Familien-/Historischer Roman. Die Idee klang total spannend, aber die Umsetzung hat wirklich sehr, sehr viel Potenzial verschenkt. Auch mit dem Schreibstil bin ich nicht warm geworden, dieser las sich häufig irgendwie hölzern.
Olivia ist Gedächtnisexpertin – wie immer wieder betont wird, sie hat sogar einen Doktortitel – und arbeitet als Psychotherapeutin in irgendeinem Londoner Vorort. Eines Tages gesteht ihre Großmutter, die in Paris lebt, mitten in der Lobby eines bekannten Hotels, dass sie 1945, als sie nach dem Krieg drei Tage im Hotel verbringen musste, dort eine andere Frau umgebracht und deren Namen angenommen hat. Als einzige Verwandte eilt Olivia natürlich sofort von England aus nach Paris. Da ihre Großmutter Anzeichen von Gedächtnisverlust zeigt, ist das ja ihr Fachgebiet!
Nur leider ist von Olivias angeblicher Expertise das gesamte Buch hindurch wirklich gar nichts zu merken. Sie stolpert sehr naiv durch die Geschichte, ist ständig verwirrt und zeigt nicht einen Funken ihres angeblichen Fachwissens. Das fand ich mit der Zeit wirklich nervig, denn warum wird ihre Profession ständig so betont, wenn sie davon nichts nutzt, um den Vorfall zu klären?
Olivia als Charakter konnte ich auch gar nicht greifen. Es wurden einige Elemente hinzugefügt, die ihr wohl irgendwie Tiefe geben sollten, die aber weder logisch noch gut ausgearbeitet waren. Sie lebt bspw. von ihrem Exmann, dem Vater ihres Sohnes, getrennt und verliert über diesen kein gutes Wort. Vor allem wird er immer wieder als unzuverlässig und wenig involviert beschrieben. Dann kann sie ihm aber plötzlich (PER SMS!) das Kind für unbestimmte Zeit anvertrauen, ohne danach je mit ihm zu sprechen oder sich zu erkundigen, ob alles in Ordnung ist. Auch beim Kind fragt man sich, ob der Autor je einen Sechsjährigen gesehen hat. An einer Stelle versteht das Kind Facetime nicht (unwahrscheinlich für Gen Alpha), an einer anderen zockt es aber selbstständig XBOX.
Es waren einfach sehr viele kleine Ungereimtheiten, die mich beim Lesen immer wieder haben stocken lassen. Dazu kommen noch zahlreiche Stellen im Buch, wo man nicht weiß, ob das Lektorat einfach schlampig gearbeitet hat (überflüssige viel zu detaillierte Backstory mit Olivias Ex und Kind, super viele Wiederholungen, die am Ende keine Bedeutung haben …).
Die verschiedenen Zeitebenen hätten spannend sein können, leider wurde auch hier insgesamt viel zu oberflächlich erzählt. Statt auf die Gefühle der Figuren einzugehen, die 1945 zum Großteil als Überlebende aus KZs in das Hotel kamen, wurde unnötig oft ihre gestreifte Kleidung, die geschorenen Schädel oder die Tatsache, dass sie ungewaschen riechen, wiederholt.
Es wurden auch einige spannende Fragen aufgemacht und durch die kurzen Kapitel ist das Buch schnell zu lesen – hätte man aber alle halben Leerseiten und Wiederholungen weggelassen, wäre es auch nur halb so dick geworden.
Dafür, dass das Buch viele Längen hatte, ging am Ende dann plötzlich alles ganz schnell und trotz einer (mehr oder weniger glaubwürdigen) Auflösung bleiben zahlreiche Fragen offen. Der Täter war auch sehr früh klar, eine Überraschung, einen spannenden Plot Twist oder wenigstens ein interessantes Motiv gab es nicht. (Er war halt böse und wollte Macht, dafür manipulierte er jahrzehntelang fröhlich die Erinnerungen seiner Patient:innen.)

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Hat mir gut gefallen

Eisiger Dienstag
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Insgesamt ein toll durchdachter Thriller, ich fand ihn aber nicht ganz so so gut wie den ersten Band (den man auf jeden Fall gelesen haben sollte, da auf einiges Bezug genommen wird). Mir hat ein wenig ...

Insgesamt ein toll durchdachter Thriller, ich fand ihn aber nicht ganz so so gut wie den ersten Band (den man auf jeden Fall gelesen haben sollte, da auf einiges Bezug genommen wird). Mir hat ein wenig der Thrill gefehlt, vor allem zum Ende hin, der Cliffhanger deutet aber auf einen spannenden dritten Band hin.

Frieda Klein ist eine super interessante Protagonistin, die durch ihre Empathie und Beobachtungsgabe oft mehr sieht als alle anderen. Langsam erfahren wir auch mehr Hintergründe aus ihrer Vergangenheit, ich bin gespannt, wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Immer wieder gut

Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
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Auch Band 2 habe ich in der Weihnachtszeit nach etlichen Jahren nochmal gelesen. Der Schreibstil - bzw. muss hier auch mal die Übersetzung gelobt werden - ist einfach sehr gut. Man ist sofort wieder in ...

Auch Band 2 habe ich in der Weihnachtszeit nach etlichen Jahren nochmal gelesen. Der Schreibstil - bzw. muss hier auch mal die Übersetzung gelobt werden - ist einfach sehr gut. Man ist sofort wieder in der magischen Welt und begleitet Harry und seine Freunde in ihrem zweiten Jahr in Hogwarts bzw. bei ihrem zweiten großen Abenteuer. Auch wenn sie gerne mal Regeln brechen, steht Freundschaft über allem, das müssen auch die Lehrer einsehen.

Wenn man alles nochmal liest, ist es faszinierend zu sehen, wie hier die gesamte Welt, die sich in den sieben Bänden entfaltet, schon angelegt ist und man nach und nach mehr Hintergründe und Zusammenhänge erfährt.

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