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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2024

Sehr liebevoll gestaltetes & hilfreiches Sachbuch!

Trusting Yourself – Steh zu dir und für dich ein
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Für mich hinterlässt ein Ratgeber, beziehungsweise ein Sachbuch einen positiven Eindruck, wenn darin sensibel und einfühlsam Wissen vermittelt und zum Nachdenken angeregt wird. Dass Anabelle Stehl sensibel ...

Für mich hinterlässt ein Ratgeber, beziehungsweise ein Sachbuch einen positiven Eindruck, wenn darin sensibel und einfühlsam Wissen vermittelt und zum Nachdenken angeregt wird. Dass Anabelle Stehl sensibel und einfühlsam Themen in Worte gießen kann, ist für mich schon in ihren bisherigen Romanen deutlich geworden. Umso passender für ein Sachbuch, indem es um Selbstreflektion, ein Stück weit auch um Selbstliebe geht. Vom Vergleiche mit anderen ziehen, Grenzen setzen und einen gesunden Blick auf sich selbst bis zu toxischen Beziehungen greift Anabelle Stehl in „Trusting Yourself“ viele spannende Themen auf, bei denen Erklärungen, aber auch realitätsnahe Beispiele und eigenen Erfahrungen und Gedanken Platz finden. Klar, nicht jeder Punkt ist neu – aber die Perspektive, die Ergänzung durch eben ihre Sichtweise hat mir nochmal einiges mitgegeben. 💭

Dieses Sachbuch hat mir Gedankenstöße gegeben und die meiste Zeit ein richtiges Wohlfühlgefühl. Ich hab mich abgeholt gefühlt und mich in einigen Punkten wiedergefunden. Die Themen sind in viele kleine Unterthemen gegliedert, die das Lesen sehr angenehm machen. Zwischen einigen Abschnitten finden sich neben Zitaten auch aktive Aufgaben, Impulse und Platz für Gedanken. Auch nach dem Beenden werde ich ganz bestimmt hin und wieder einen Blick in die vielen mit Klebezettel bestückten Seiten werfen! 🥰

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Veröffentlicht am 24.11.2024

Spannende Fortsetzung voll Glanz, Glamour & Geheimnisse

Vienna 2: Hiding Darkness
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Die Wiener High Society und ihre Glanz- und Schattenseiten haben mich in Band zwei der Vienna-Dilogie noch richtig reinziehen können! Nachdem ich in Band eins mit den Charakteren nicht so ganz warm geworden ...

Die Wiener High Society und ihre Glanz- und Schattenseiten haben mich in Band zwei der Vienna-Dilogie noch richtig reinziehen können! Nachdem ich in Band eins mit den Charakteren nicht so ganz warm geworden bin, konnte ich mich in der Fortsetzung dafür umso mehr in die ganze Clique einfühlen. Besonders die Szenen in der Freundestruppe waren für mich spannend, gleichzeitig aber auch einfach humorvoll-locker, angenehm und dadurch insgesamt sehr authentisch. Der Schreibstil von Lara Holthaus hat mir bereits in ihren vorherigen Büchern extrem gut gefallen – das hat sich hier nicht geändert. Livia hat im Auftakt der Reihe schon eine sehr starke Entwicklung durchlebt, die sich für mein Gefühl realistisch weitergezogen hat. Zwischen Emotionen, Drama und bitteren, teilweise gefährlichen Wahrheiten, die für einen richtig guten Spannungsbogen gesorgt haben. Nach einem fiesen Cliffhanger am Ende vom ersten Band ging es direkt spannend weiter. So war ich beim Lesen direkt wieder mittendrin und die Mischung aus Leidenschaft, Spannung und Humor waren generell angenehm ausgeglichen. Für mich hat sich die Geschichte teilweise ein wenig gezogen und auch wenn ich Nicolas in Band zwei noch deutlich besser kennenlernen konnte, ist er mir als Charakter insgesamt nicht wirklich stark hängengeblieben, wodurch mir auch bei der Liebesbeziehung ein bisschen was gefehlt hat. Trotzdem hatte ich mit dem Abschluss der Dilogie insgesamt ein sehr angenehmes und spannendes Leseerlebnis. Wer Lust auf eine spannende Reihe im Wiener High-Society-Setting mit viel Leidenschaft und Geheimnissen zwischen Glanz und Glamour hat, der wird mit »Blinding Lights« und »Hiding Darkness« definitiv fündig! ✨

4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 09.11.2024

Mysteriös, spannend & romantisch - ich hab’s geliebt!

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1)
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Kennt ihr das, wenn ihr beim Lesen lauter Bilder im Kopf habt? Farben, Figuren und filmgetreue Szenen? Das hatte ich bei »A Study in Drowning« sehr intensiv. Und zwar völlig unerwartet, was es umso schöner ...

Kennt ihr das, wenn ihr beim Lesen lauter Bilder im Kopf habt? Farben, Figuren und filmgetreue Szenen? Das hatte ich bei »A Study in Drowning« sehr intensiv. Und zwar völlig unerwartet, was es umso schöner gemacht hat! Ich bin anfangs eher schwierig ins Buch reingekommen und habe etwas gebraucht, um in die Welt und die Geschichte eintauchen zu können und mich auf die Charaktere und ihre Gefühlswelt einzulassen. Der Schreibstil hat dazu noch beigetragen: eine sehr gedanken- und gefühlsorientierte Sprache, die etwas poetischer war. Ich liebe das - in Kombination mit dem Worldbuilding musste ich hier aber erst etwas mehr reinkommen. Umso bildhafter wurde es dann beim Lesen aber entsprechend auch, als ich Effy und Preston nach Hiraeth Manor begleiten konnte. Ein Literaturstudent und eine (unzufriedene) Architekturstudentin, die im Laufe der Geschichte definitiv mein Herz erobern konnten. In der Geschichte um das Anwesen und die Hinterlassenschaften des Autors Emrys Myrddin, der gleichzeitig der lyrische Nationaldichter war, steckten so viele spannende Geheimnisse und schockierende Wahrheiten, die raffiniert mit gesellschaftlichen Problemen verstrickt wurden. All die mysteriösen Verschleierungen um ein Dorf, das vom Meer verschlungen wird, einen unheimlichen Elfenkönig und die rätselhaften Hinterlassenschaften Myrddins haben mich in einen Lesesog gezogen und ich hätte am Ende gern weitergelesen.

Für mich eine absolut positive Überraschung und eine Empfehlung für Liebhaber*innen von mysteriöser, romantischer Fantasy! Im Kern der Geschichte steckten wichtige Themen und viel unerwarteter Tiefgang und die Charaktere waren so liebenswert und zusammen einfach wholesome. Das Buch zählt definitiv zu meinen liebsten in diesem Jahr!

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 06.11.2024

Authentisch und absolut am Zeitgeist!

That Girl
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Für mich ist jede Geschichte von Gabriella Santos de Lima bisher besonders gewesen. Auch mit „That Girl“ war das wieder so. Gabriella schafft es in meinen Augen, den Zeitgeist einzufangen und mit authentischen ...

Für mich ist jede Geschichte von Gabriella Santos de Lima bisher besonders gewesen. Auch mit „That Girl“ war das wieder so. Gabriella schafft es in meinen Augen, den Zeitgeist einzufangen und mit authentischen Charakteren, Dialogen und Handlungen und unverblümten, gleichzeitig aber poetisch-schönen Worten all das rüberzubringen. Das Buch zu lesen hat sich so rau, echt und nachvollziehbar angefühlt. Als würde man sich mit Freund*innen unterhalten, durch TikTok oder Social-Media scrollen. Die realistisch, umromantisierende Geschichte bringt so viele Gefühle, aber auch Probleme auf den Punkt. Bezogen auf Selbstvertrauen und Selbstliebe, aber auch Freundschaft und Liebe. Und natürlich Social Media. Die Gesellschaft, der Druck und der Umgang miteinander. Sexismus, Bodyshaming, Toxische Beziehungen, das Patriarchat und und und. Auch wenn die Protagonistin Tess danach strebt ein „That Girl“ zu sein oder besser denkt eins sein zu müssen, liegt der Kern vor allem in den erwähnten anderen Themen. Insgesamt haben sich die Charaktere und ihre Handlungen so echt angefühlt. Es tat gut, einzutauchen und ich bin richtig schnell durch die Seiten geflogen. Einiges hat mich zum Nachdenken gebracht, anderes einfach nur mein Herz berührt.

Für mich ist „That Girl“ absolut lesenswert, nicht nur wegen der wunderschönen Worte der Autorin. Ob man gerade datet, Single oder in einer (un)glücklichen Beziehung ist - das Buch fängt meiner Meinung nach authentisch alltägliche Gedanken und Probleme ein. Wenn auch vermutlich eher in Richtung Gen Z. Eben durch eine Frau in ihren Zwanzigern, die eine deutliche Entwicklung durchlebt. Ich kann euch „That Girl“ definitiv empfehlen und hab das Buch nach dem Beenden direkt einer Freundin in die Hand gedrückt. Genau das war eines der Gefühle und Bedürfnisse, die ich beim Lesen verspürt habe. 💕

4,5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 20.09.2024

Starker Reihenauftakt! Mochte ich sehr :)

Vor uns das Rauschen des Meeres
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Romance-Suspense mit Insel-Setting? Das hat mich direkt überzeugt und ich habe mich sehr auf den Auftakt der Sylt-Suspense-Reihe gefreut. Zum Glück wurde ich auch absolut nicht enttäuscht. Ich habe die ...

Romance-Suspense mit Insel-Setting? Das hat mich direkt überzeugt und ich habe mich sehr auf den Auftakt der Sylt-Suspense-Reihe gefreut. Zum Glück wurde ich auch absolut nicht enttäuscht. Ich habe die Geschichte von Sophie und Max in kürzester Zeit beendet und die Mischung aus Spannung und Emotionen so so gemocht!

Sophie kommt am Anfang der Geschichte auf Sylt an und verfolgt einen Plan, der Geheimnisse mit sich bringt. Ihre Pläne und Handlungen haben sie letztlich auch nicht immer sonderlich sympathisch gemacht, was mich aber tatsächlich gar nicht gestört hat. Alles wirkte authentisch und so konnte ich gut mitfiebern. Die Charaktere sind sehr detailreich und liebevoll ausgearbeitet und haben beim Lesen greifbar und authentisch auf mich gewirkt. Auch die Liebesgeschichte fand ich überzeugend, auch wenn diese hier neben dem Spannungspart natürlich nicht komplett im Mittelpunkt stand. Max hat der Geschichte und dem Hintergrund von Sophie irgendwie einen total angenehmen Kontrast gegeben. Dass auch aus seiner Sicht geschrieben wurde, fand ich sehr passend und hilfreich, um seinen Charakter besser verstehen zu können.

Neben Geheimnissen, Spannung und Gefühlen hatten auch Themen wie Mental Health Platz in dieser Geschichte. All das wurde meiner Meinung nach sensibel und passend umgesetzt und durch den angenehmen, malerischen Schreibstil gut verstärkt. Zwischen lockeren, einfachen Sätzen gab es auch immer wieder poetischere Stellen und Passagen, in denen es dramatischer wurde. Neben den Hauptfiguren gab es noch einige Charaktere, die schon so sympathisch wirkten und durch ihre Situation auch schon neugierig gemacht haben. Ich bin entsprechend gespannt auf die Fortsetzung und freue mich, mehr in dem lebendigen Setting und von der Truppe zu lesen. Insgesamt ein sehr gelungener Reihenauftakt, den ich definitiv empfehlen kann! ✨🌊☁️

4,5/5 Sterne

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