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Veröffentlicht am 24.03.2017

Schmackhafte Rezepte - überwiegend schnelle und einfache Zubereitung

Last Minute Vegetarisch – Richtig lecker kochen in nur 10 bis 20 Minuten
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Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: Becker Joest Volk Verlag (17. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3954531295
Größe: 24 x 2,7 x 28,4 cm

Schmackhafte Rezepte – überwiegend schnelle und einfache ...

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: Becker Joest Volk Verlag (17. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3954531295
Größe: 24 x 2,7 x 28,4 cm


Schmackhafte Rezepte – überwiegend schnelle und einfache Zubereitung

Der Untertitel dieses appetitlich gestalteten Kochbuchs lautet: „Richtig lecker kochen in nur 10 bis 20 Minuten“. Dies war für mich der Grund, zu diesem Buch zu greifen, denn mir macht es nicht wirklich Spaß, stundenlang in der Küche zu stehen. Zwar mogelt Frau Weber hier ein wenig, denn zuweilen decken die 10 bis 20 Minuten nur die Zubereitungszeit ab, nicht aber die zusätzlich erforderliche Garzeit. Hier können noch einmal bis zu 20 Minuten dazukommen. Sehr viele Gerichte können aber wirklich innerhalb von 20 Minuten auf dem Tisch stehen.

Für Anne-Katrin Weber beginnt die Zeitersparnis dabei schon in der entsprechenden Vorratshaltung. Es wird also vorausschauend eingekauft, denn auch Einkaufen kostet ja Zeit. Manche Zubereitungsschritte werden schon am Vortag erledigt wie zum Beispiel das Kochen von Reis. Auch wird wenn möglich auf Fertigprodukte aus dem Kühlregal bzw. der Tiefkühltheke oder Konservendosen zurückgegriffen. So werden zum Beispiel fertiger Pizzateig, Blätterteig, tiefgefrorenes Gemüse oder Spätzle aus dem Kühlregal verwendet. Logisch, in 10 Minuten kann man das einfach nicht alles selbst frisch herstellen.

Der Rezeptteil ist in verschiedene Rubriken unterteilt:
– Knackiges (Salate)
– Aufstriche
– Leichtes (z.B. Suppen, leichte Gemüsegerichte)
– Pestos
– Deftiges (z.B. Käsespätzle mit gebratenen Apfelringen oder Steckrübenrösti mit Meerrettichquark)
– Stullen
– Knuspriges (z.B. versch. Pizzen, Tartes)
– Smoothies
– Süßes

Zum Schluss gibt es noch ein Rezeptregister und ein Zutatenregister, sodass man schnell das Gesuchte findet.

Die Rezepte sind sehr übersichtlich aufgebaut und fast alle mit ganzseitigen Fotos bebildert. Bis auf ganz wenige Rezepte ist die Menge der Zutaten für 2 Personen angegeben. Mit dem Online-Mengenrechner des Verlags kann man das aber leicht auf beliebig viele Personen umrechnen bzw. sogar mit dem Smartphone von unterwegs die Einkaufsliste abrufen.

Die Zubereitungszeit ist bei den einzelnen Rezepten angegeben, ebenso wenn ein Rezept vegan ist, was nicht wenige sind. Die einzelnen Zubereitungsschritte sind verständlich beschrieben und durch die fett gedruckten Zutaten sieht man auf einen Blick, was als Nächstes dran ist. Der Schwierigkeitsgrad ist eher einfach und somit auch für Kochanfänger gut zu bewältigen.

Schätzungsweise 95% der Zutaten sind sehr einfach zu besorgen bzw. hat man sowieso im Haus. Für den Rest muss man gut sortierte Lebensmittelläden, italienische oder türkische Feinkostläden oder das Internet bemühen. Trotz der gängigen Zutaten sind die Gerichte alles andere als langweilig. Ich habe zwar noch nicht alles nachgekocht, doch diejenigen Speisen, die ich probiert habe, haben meiner Familie und mir alle gut geschmeckt.

Fazit:
Auch wenn es nicht wirklich ganz so schnell geht, wie der Untertitel suggeriert, bietet dieses Kochbuch eine erkleckliche Zahl schneller und schmackhafter vegetarischer und veganer Gerichte mit überwiegend leicht zu besorgenden Zutaten. Es ist auf jeden Fall eine Bereicherung für meine Kochbuchsammlung.

★★★★☆

Herzlichen Dank an den Becker Joest Volk Verlag und vorablesen für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 22.03.2017

Rasantes Abenteuer für junge Hörer

TodHunter Moon. FährtenFinder
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Medium: 4 Audio CDs
Laufzeit: 5h 30min
Verlag: Jumbo (10. März 2017)
Sprecherin: Katja Danowski
ISBN-13: 978-3833736797
empfohlenes Alter: ab ca. 10 Jahre
Originaltitel: TodHunter Moon. PathFinder
auch ...

Medium: 4 Audio CDs
Laufzeit: 5h 30min
Verlag: Jumbo (10. März 2017)
Sprecherin: Katja Danowski
ISBN-13: 978-3833736797
empfohlenes Alter: ab ca. 10 Jahre
Originaltitel: TodHunter Moon. PathFinder
auch als gebundenes Buch und als E-Book erhältlich



Rasantes Abenteuer für junge Hörer

Inhalt:

Endlich ist Alice TodHunter Moon, genannt Todi, 12 Jahre alt und wird in den Kreis der FährtenFinder aufgenommen und mit deren Ritualen vertraut gemacht. Kurz darauf verschwindet ihr Vater Dan spurlos und ebenso ihre Freundin Ferdie. Zusammen mit Ferdies Bruder Oskar macht sich Todi auf den Weg, um ihren Vater und Ferdie zu suchen. Dabei erhofft sie sich Hilfe vom Außergewöhnlichen Zauberer, Septimus Heap. Dieser muss gerade gegen einen mächtigen Widersacher kämpfen, den Hexer Oraton-Marr, der den Palast der Eisprinzessin in seine Gewalt gebracht hat. Gemeinsam werden sie spannende Abenteuer erleben.

Meine Meinung:
Für Fans von Septimus Heap ist diese neue Abenteuer-Reihe von Angie Sage natürlich genial. Sie treffen alte Bekannte wieder, aber neue Protagonisten spielen ebenso eine sehr große Rolle. Doch keine Sorge, man braucht keine Vorkenntnisse, um der Handlung folgen zu können. Die Zusammenhänge ergeben sich von allein. Als Gedächtnisstütze und zum Verständnis sind im Booklet einige wichtige Personen kurz charakterisiert, sodass man sie leicht einordnen kann.

Die Handlung ist ziemlich rasant und abenteuerlich. Es geht temporeich zur Sache und ist an keiner Stelle langweilig. Es ist immer etwas los, und die Kinder stürzen von einem Abenteuer ins nächste. Mit den vielen Perspektivwechseln hatte ich manchmal meine Probleme beim Hören – hier wäre selbst Lesen sicher besser gewesen.

Gerade für die jungen Hörer ist die gelungene Mischung von Abenteuer, Magie, Fantasy und Freundschaft perfekt. Sie werden sicher ihren Spaß an diesem Hörbuch haben, sollten sich allerdings sehr gut konzentrieren können, da die Handlung recht komplex und abwechslungsreich ist. Der vom Verlag empfohlenen Altersangabe von ca. 10 Jahren kann ich mich anschließen.

Die Geschichte hat ein sehr zufriedenstellendes Ende und ist abgeschlossen. Auf Englisch sind bereits zwei weitere Bände erschienen.

Die Sprecherin Katja Danowski hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Sie liest meistens gut betont, ahmt verschiedene Stimmen nach, sodass man die diversen Personen unterscheiden kann. Manchmal ist das etwas schrill oder übertrieben, aber ich denke, bei Kindern kommt das ganz gut an.

Fazit:
Für Fans von Septimus Heap und solche, die es werden wollen, sehr empfehlenswert. Ein temporeiches, komplexes Abenteuer für Kinder ab ca. 10 Jahren.

★★★★☆

Herzlichen Dank an bloggdeinbuch und den Jumbo Verlag für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 21.03.2017

Von Obdachlosen, Chinesen und einem kleinen rosa Elefanten

Elefant
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Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Diogenes (18. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3257069709
Preis: 24,00€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


Von Obdachlosen, Chinesen und einem ...

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Diogenes (18. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3257069709
Preis: 24,00€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich



Von Obdachlosen, Chinesen und einem kleinen rosa Elefanten

Inhalt:

Der obdachlose Alkoholiker Schoch traut seinen Augen nicht, als plötzlich ein rosa Elefant im Miniaturformat in seiner Schlafhöhle steht. Ein rosa Elefant, hinter dem der Genforscher Roux und seine chinesischen Auftraggeber her sind, denn Roux war es, der den rosa Elefanten „hergestellt“ hat und der das große Geld mit ihm machen will. Dagegen schritt der Elefantenpfleger Kaoug vehement ein, der der Ansicht ist, ein solches Wesen müsse wohl heilig sein und verehrt werden. Schoch ist sich schnell darüber im Klaren, dass er den Elefanten verstecken und pflegen muss, auch wenn das mit seinem Dasein als Obdachloser schwer in Einklang zu bringen ist …

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, anfangs fiel es mir ein bisschen schwer, mich in die Geschichte hineinzudenken. Die Puzzlestücke, die Suter dem Leser anbietet, waren mir einfach zu klein, um das große Bild dahinter zu erkennen. Aber je weiter die Handlung voranschreitet, desto besser gelingt dies natürlich, sodass ich etwa ab der Hälfte von dem Buch gefesselt war.

Der Autor wechselt ständig die Perspektive, pendelt zwischen verschiedenen Protagonisten hin und her und springt auch in der Zeit vor und zurück. Es sind viele kleine Abschnitte, die schließlich ein rundes Bild ergeben.

Eine große Stärke von Martin Suter ist seine Detailtreue. Großartig, wie er das Leben der Zürcher Obdachlosen beschreibt oder auch die Fortpflanzung von Elefanten. Er beschert dem Leser auch einen tiefen Einblick in die Genmanipulation. Dies alles ist akribisch recherchiert. Er wirft damit natürlich Fragen zur Ethik von Genmanipulationen auf sowie zum Umgang mit Tieren allgemein, erzeugt aber auch Verständnis für die Randgruppen unserer Gesellschaft.

Die Szenen mit dem kleinen rosa Elefanten sind einfach allerliebst und setzen diesem lesenswerten Buch die Krone auf.

★★★★☆

Veröffentlicht am 20.03.2017

Ein echtes Buch über das echte Leben

Den Mund voll ungesagter Dinge
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Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Heyne fliegt (6. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453271036
empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Preis: 14,99€
auch als E-Book erhältlich



Ein echtes Buch über das ...

Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Heyne fliegt (6. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3453271036
empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Preis: 14,99€
auch als E-Book erhältlich




Ein echtes Buch über das echte Leben

Inhalt:

Die siebzehnjährige Sophie lebt mit ihrem Vater in Hamburg. Ihre Mutter hat sie gleich nach der Geburt verlassen. Doch nun hat der Vater Lena kennen- und liebengelernt und beschlossen, mit Sophie zu Lena nach München zu ziehen. Obwohl vieles perfekt scheint, sträubt Sophie sich gegen die heile Patchworkfamilie, sehnt sich danach, ungeteilt und bedingungslos geliebt zu werden. Zwar gab es schon den ein oder anderen Jungen in Sophies Leben, aber keiner hat ihr wirklich etwas bedeutet. Erst durch die Freundschaft zu dem Nachbarsmädchen in München, Alex, gelingt es Sophie, sich neu zu entdecken und ihren Weg zu finden.

Meine Meinung:
Anne Freytag hat es drauf! Sie versteht es, Menschen genau zu beobachten. Worüber sie schreibt, das ist so echt, das könnte jeder von uns selbst erfahren haben. Sehr präzise legt sie das Seelenleben von Sophie, aber auch von Alex und anderen Jugendlichen offen. Nicht zu wissen, wo man hingehört, erleben wohl die meisten Pubertierenden irgendwann einmal. Dieses Gefühl, von aller Welt verlassen zu sein, Liebeskummer im höchsten Grad … wer hat das nicht selbst schon erlebt? Und dann noch die Irritationen, weil man irgendwie anders ist als die anderen, anders, als alle es von einem erwarten, sogar man selbst.

Ich habe mit Sophie mit gelitten, mich mit ihr gefreut, ich hatte Schmetterlinge im Bauch und Herzschmerz pur. Die Emotionen, die Anne Freytag erzeugt, gehen unter die Haut und mitten ins Herz. Dieses Buch beherbergt eine Achterbahn der Gefühle. Ich konnte mich nicht davon losreißen, zumal mir die Protagonistin Sophie sehr sympathisch war, obwohl oder vielleicht auch gerade weil sie zuweilen etwas zickig ist, aber das war für mich sehr gut nachvollziehbar. Sie wirkte auf mich einfach hundertprozentig authentisch. Die inneren Unsicherheiten der Protagonisten, das nicht Aussprechen gewisser Dinge kann man sehr gut verstehen. Manchmal möchte man die jungen Leute trotzdem schütteln, weil sie sich dadurch nur selbst im Weg stehen.

Zum Glück erfährt Sophie aber sehr viel Rückhalt und Verständnis von ihrer Umwelt. Sehr süß ist dabei auch ihr kleiner Nicht-Bruder Leon, der für einen Sechsjährigen erstaunlich viel Durchblick hat. Am liebsten hätte ich den Kleinen die ganze Zeit geknuddelt. :)

Dieses Buch hat mich total geflasht. Ich habe mich beim Lesen zwischen den Seiten verloren. Ich habe alles um mich herum ausgeblendet, weil mir diese Geschichte fast wirklicher vorkam als die Wirklichkeit. Am Ende habe ich es zufrieden zugeklappt und noch lange nachwirken lassen.

Fazit:
„Den Mund voll ungesagter Dinge“ ist ein wunderbar warmherziges und emotionales Jugendbuch mit Charakteren, die wie mitten aus dem Leben gegriffen wirken. Ein Stück von ihnen steckt wohl in jedem Leser.

★★★★★

Ich möchte mich für das Rezensionsexemplar bei Literaturschock und dem Verlag Heyne fliegt ganz herzlich bedanken.

Veröffentlicht am 18.03.2017

Nicht schlecht, aber im Vergleich zum 1. Band nur lauwarme Brühe

Infernale (Band 2) - Rhapsodie in Schwarz
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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Loewe (13. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3785583692
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Originaltitel: Unleashed
Preis: 18,95€
auch als E-Book ...

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Loewe (13. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3785583692
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Originaltitel: Unleashed
Preis: 18,95€
auch als E-Book erhältlich




ACHTUNG: Dies ist der 2. Band einer Dilogie. Meine Rezension enthält SPOILER zum 1. Band.



Nicht schlecht, aber im Vergleich zum 1. Band nur lauwarme Brühe

Inhalt:

Davy, Sean, Gil und Sabine sind aus dem Lager Mount Haven geflohen, wo sie zu speziellen Kämpfern ausgebildet werden sollten. Davy war gezwungen worden, einen Mann zu erschießen, um Seans Leben zu retten. Darüber kommt sie nicht hinweg. Durch die Flucht gerät Davy, getrennt von den anderen, in eine Widerstandszelle, wo sie neue Freunde, aber auch Feinde findet. Doch ist ihr Ziel stets, ihre Freunde Sean, Gil und Sabine wiederzufinden.

Meine Meinung:
„Infernale“ war 2016 eins meiner Highlights. Dieses Buch hat mich schwer beeindruckt. Die dort dargestellten gesellschaftlichen Verhältnisse waren sehr spannend – auch für unsere wirkliche Gesellschaft, denn ganz so abwegig ist das alles gar nicht. Nun war ich sehr gespannt, wie Sophie Jordan das Dilemma in diesem finalen Band auflösen würde. Leider hat die Autorin mich hier aber enttäuscht, denn sie machte es sich mit der Lösung meiner Meinung nach viel zu einfach. Die gesellschaftlichen Probleme spielen hier keine so große Rolle mehr. Dagegen stehen Davys Befindlichkeiten und ihr Liebesglück im Vordergrund.

Dem Leser macht die Autorin es anfangs nicht leicht. Denn es gibt kaum Erinnerungen oder Wiederholungen aus dem 1. Band. Die muss man schon selbst auffrischen. Da der 2. Band ja bereits für Juli 2016, also nur wenige Monate nach dem 1. Band, geplant war, kann man das verstehen. Aber da es nun so viel länger bis zum Erscheinungstermin gedauert hat, fiel mir der Einstieg doch sehr schwer.

Wie gewohnt, erzählt Davy in der 1. Person im Präsens. Man erfährt also nur die Dinge, die auch Davy mitbekommt. Das ist einerseits schade, weil man so ihre Freunde ganz aus den Augen verliert, andererseits ist man aber ziemlich nah an der Protagonistin dran. Leider konnte ich trotzdem nicht all ihre Handlungsweisen verstehen. Sie benimmt sich zuweilen recht zickig, was ich gar nicht mag. In anderen Szenen findet sie aber auch wieder zu ihrer alten Stärke zurück und man muss sie einfach bewundern.

Doch nicht nur mit Davy hatte ich von Zeit zu Zeit meine Probleme, auch andere Charaktere handelten für mich unverständlich. Manchmal kam es mir so vor, als würde etwas nur deswegen passieren, damit die Geschichte Spannung erhält, auch wenn es keinen Sinn ergibt.

Der Schreibstil von Sophie Jordan ist aber wieder klasse. Er wirkt lebendig, ist der jeweiligen Situation angepasst und lässt sich einfach ganz locker lesen. Man fliegt nur so durch die Seiten.

Wenn auch vieles vorhersehbar ist, konnte die Autorin mich doch das ein oder andere Mal überraschen. Unvorhergesehene Wendungen würzen die Geschichte und helfen über kurze Durststrecken in der Handlung hinweg.

Die Reihe:
1. Infernale
2. Infernale. Rhapsodie in Schwarz

★★★☆☆

Herzlichen Dank an den Loewe Verlag, der mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar für die Leserunde im Leser-Welt-Forum zur Verfügung gestellt hat.