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Veröffentlicht am 24.11.2025

Nette Unterhaltung

Die wilden Jahre
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Die Geschwister Thora und Hannes stammen aus einer wohlhabenden
Fabrikantenfamilie. Es sind bewegte Zeiten.
Gerade ist der 1. Weltkrieg vorbei. Die Bewohner des Rheinlandes
bekommen die Auswirkungen der ...

Die Geschwister Thora und Hannes stammen aus einer wohlhabenden
Fabrikantenfamilie. Es sind bewegte Zeiten.
Gerade ist der 1. Weltkrieg vorbei. Die Bewohner des Rheinlandes
bekommen die Auswirkungen der vier Kriegsjahre erst jetzt in voller Tragweite zu spüren.
Es sind wirklich sehr bewegte Zeiten.
Thora hat trotz aller Widerstände ihr Schauspielstudium durchgezogen
und Hannes ist unversehrt aus dem Krieg heimgekehrt. Was nicht jedem der Soldaten vergönnt ist.
Hannes, der Architektur studieren wollte, wird allerdings des Mordes angeklagt.
Thora ist verzweifelt. Hannes spricht nicht über die Tat. Will auch keinen Anwalt. Thora setzt
alles in Bewegung, um Hannes zu helfen.

Ein sehr mitreißender Klappentext, der große Lust auf dieses Buch macht.
Das Thema ist sehr interessant, ist es doch eine relativ unbekannte Zeit. Das Leiden und der Mangel, dem die Bevölkerung ausgesetzt ist, werden wunderbar wiedergegeben. Auch der Umbruch in eine neue Zeit ist gut umgesetzt.
Man spürt förmlich die Kraft, die Thora ausstrahlt.
Ihre Leidenschaft, ihren Willen, sich gegen eine Männerwelt zu behaupten.
Wie sie sich gegen die gesellschaftlichen Regeln auflehnt und sich
selbst immer dabei treu bleibt.
Leider ist die Schreibweise sehr steif und emotionslos. Dadurch bleiben die Charaktere fremd. Es fällt schwer, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen.
Es ist zwar nett zu lesen, wie sich eine junge Frau in dieser Männergesellschaft durchsetzt.
Das alleine reicht aber nicht aus.
Diesem Roman fehlen das Herzliche und die Leichtigkeit, die dieses Thema verdaulich machen. Etwas mehr Spannung würde ihm auch guttun.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.11.2025

Suche nach Zusammenhalt

In den Scherben das Licht
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Carmen Korn entführt uns in eine vergangene Zeit.
Der Krieg ist gerade mal 1 Jahr vorbei und die Menschen wollen endlich wieder leben.
Das wird anhand von verschiedenen Menschen, Jung und Alt, erzählt.
Sie ...

Carmen Korn entführt uns in eine vergangene Zeit.
Der Krieg ist gerade mal 1 Jahr vorbei und die Menschen wollen endlich wieder leben.
Das wird anhand von verschiedenen Menschen, Jung und Alt, erzählt.
Sie alle sind auf der Suche. Nach ihren Angehörigen, aber auch nach Zusammenhalt, evtl. auch nach der Liebe.
Das Lebensgefühl und der Zeitgeist der 1940er Jahre werden sehr gut wiedergegeben.
Der Schreibstil ist wunderbar fließend. Man fühlt sich gleich sehr verbunden mit den Charakteren.
Der Erzählstil ist sehr gut. Durch den schnellen Wechsel der verschiedenen Personen kommt eine Dynamik auf die Seiten, die sehr mitreißend ist. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen.
Einzelne Tage, besondere Ereignisse werden hervorgeholt und dadurch wird die Geschichte sehr lebendig.
Man muss allerdings aufmerksam lesen, um zu wissen, um welchen Charakter es sich gerade handelt.
Es springt lebhaft hin und her.
Viel Harmonie, glückliche Fügungen stehen im Vordergrund.
Die Opfer dieses schlimmen Krieges kommen durchaus vor, aber sie können sich recht schnell wieder einleben.
Die Täter werden nur am Rande erwähnt. Das ist schade, denn so wirkt dieses Leben wie ein Märchen.
Es geht immer nur aufwärts, alles wird besser und jeder bekommt seinen Partner. Keiner soll und wird alleine bleiben. Der aufmerksame Leser merkt sehr schnell, dass dieser Roman auf ein Happy End zusteuert.
Das stört aber nicht, denn es ist schön, diese Kraft zu spüren, die von der Gemeinschaft ausgeht.
Dieser Zusammenhalt, der Hoffnung und des Wiederaufbaus.
Ein richtig schöner Schmöker, der sich so wegliest.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Der Schmetterlingskuss

Großmutters Geheimnis
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Dänemark, 2015:
Alexander ist ruhelos und sehr unzufrieden mit seinem Leben.
Er kämpft mit seiner Gesangskarriere und einem unerfüllten Kinderwunsch,
den er und seine Frau so sehr haben. Eventuelle Zweifel ...

Dänemark, 2015:
Alexander ist ruhelos und sehr unzufrieden mit seinem Leben.
Er kämpft mit seiner Gesangskarriere und einem unerfüllten Kinderwunsch,
den er und seine Frau so sehr haben. Eventuelle Zweifel werden mit Alkohol
und Drogen beiseite geschoben. Zudem mischt sich ständig seine Mutter in sein Leben. Zu ihrem Leben, ihrer Vergangenheit ist sie eher zugeknöpft, erzählt nichts.
Eines Tages findet Alexander auf dem Dachboden zwei kleine Kassetten, und als er sie abspielt, knistert ihm eine Stimme aus der Vergangenheit entgegen.
1943. Die junge Opernsängerin Ruth wird nach Theresienstadt deportiert, nur die Liebe zur Musik gibt ihr Hoffnung. Ein halbes Jahrhundert später erzählt sie einem schnarrenden Kassettenrekorder in einem New Yorker Altersheim ihre Geschichte.
Alexanders Leben wird sehr detailliert wiedergegeben.
Sein unruhiges Wesen, seine Suche nach...Ja, wonach? Nach Antworten?
Er weiß es selber nicht genau. Seine Frau setzt alles daran, ein Kind
zu bekommen. Das wird mehr als anschaulich beschrieben. Alexander aber hat
Angst, Vater zu werden, Verantwortung zu übernehmen.
Erst als er seine Gefühle und Gedanken in Musik
übersetzt, kann er neuen Lebensmut und Stärke gewinnen.
Dazu verhilft ihm seine Großmutter. Sie nimmt ihm die vererbten Traumata
und gibt ihm die erlösende Kraft der Musik.
Erzählt wird in zwei Zeitsträngen.
Wobei die von Alexander teilweise sehr zäh wiedergegeben wird.
Die Charaktere sind spröde und wirken recht hölzern.
Lassen keine Nähe zu.
Ruths Geschichte ist da so ganz anders. Alles ist wunderbar erzählt.
Liest sich spannend und sehr authentisch.
Der Lesefluss wird aber durch Alexanders Teil immer wieder gebremst.
Das ist sehr schade. Denn dieses Thema ist so wichtig.
Die Begegnung von Großmutter und Enkel. Das vorsichtige Kennenlernen,
das besser verstehen. Das alles wird wiederum warmherzig ohne Pathos erzählt.
Bedauerlicherweise endet der Roman dann ziemlich abrupt mit einer
nicht so passenden übertriebenen Harmonie.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Spielerisch Schwedisch lernen

Enjoy Schwedisch
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Dieses Buch ist wirklich ein Gute-Laune-Buch.
Nie hat es mehr Spaß gemacht, eine Sprache zu lernen.

Es gibt verschiedene Themenbereiche wie z. B.
nützliche Sätze im Alltag, beim Einkauf im Supermarkt ...

Dieses Buch ist wirklich ein Gute-Laune-Buch.
Nie hat es mehr Spaß gemacht, eine Sprache zu lernen.

Es gibt verschiedene Themenbereiche wie z. B.
nützliche Sätze im Alltag, beim Einkauf im Supermarkt oder gar
Flirten auf Schwedisch.

Die Grammatikboxen sind sehr übersichtlich.
Es gibt Übungen, Dialoge und sogar Rezepte.

Mit den Rätseln kann man spielerisch seine Sprachkenntnisse trainieren.
Ein richtig, nicht nur optisch gutes Buch.

Dazu gibt es viel Wissenswertes über Schweden.
Man lernt Land und Kultur besser kennen.

Ein richtig schöner und praktischer Reiseführer, der große
Lust auf Schweden macht.

Sehr zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Mutige Frauen in Paris

Wir dachten, das Leben kommt noch
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1942: Pat wird von Churchills geheimer Spezialeinheit rekrutiert. Getarnt
als Französin schmuggelt sie Sprengstoff und übermittelt verschlüsselte
Funksprüche. Eine aufregende Zeit, über die sie ...

1942: Pat wird von Churchills geheimer Spezialeinheit rekrutiert. Getarnt
als Französin schmuggelt sie Sprengstoff und übermittelt verschlüsselte
Funksprüche. Eine aufregende Zeit, über die sie niemals reden darf.
1990er Jahre: Gwen, BBC Moderatorin kontaktiert Pat weil sie sich für
ihre Vergangenheit interessiert. Sie soll ein Buch über die SOE Girls schreiben.
Geheimagentinnen im inoffiziellen Auftrag der britischen Regierung, die aus dem Untergrund heraus agierten.
Erzählt wird auf verschiedenen Zeitebenen.
Das ist teilweise etwas verwirrend, weil das nicht chronologisch passiert.
Leider sind die Charaktere alle etwas unnahbar und es fällt schwer, sich mit
ihnen zu identifizieren.
Pat und Gwen sind die Hauptfiguren und es dauert schon einige Seiten, bis man sämtliche Charaktere sortiert und zugeordnet hat. Es ist mühsam, der Geschichte zu folgen, weil oft nicht klar ist, um wen es gerade geht. Zeitweilig hat mich die Geschichte sogar verloren.
Ich habe lange gebraucht, bis mich das Buch etwas fesseln konnte.
Interessant ist dieser Teil der Zeitgeschichte, ist er doch recht unbekannt.
Die Schreibweise ist eigentlich gut und fließend.
Das reicht aber bei weitem nicht aus. Ohne Spannung, teilweise recht zäh erzählt, zieht sich alles in die Länge. Für mich ein etwas unbefriedigendes Leseerlebnis.

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