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Veröffentlicht am 06.06.2025

Starke Mädchen Emanzipation, passend für heutigen Zeitgeist

Spannende Mythen von mutigen Mädchen
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Meine Meinung:
Vorab einen herzliches Danke an den arsEdition und Netgalley für die Bereitstellung der eBook Edition. Dies beeinflusst meine Bewertung wie gehabt aber nicht.

Wie das Buch schon vom Buchtitel ...

Meine Meinung:
Vorab einen herzliches Danke an den arsEdition und Netgalley für die Bereitstellung der eBook Edition. Dies beeinflusst meine Bewertung wie gehabt aber nicht.

Wie das Buch schon vom Buchtitel erzählt, das Buch vom Mut einzelner Frauen, dabei kommen wurden die Geschichten anders neu nacherzählt und können somit von anderen Nacherzählungen der Mythen abweichen. Direkt los ging es mit einem kleinen Vorwort, der mich schon neugierig auf alle Mythen des Buches machte. ;D

Meine liebste Mythengeschichte ist über Freya. Die Göttin ist einfach herrlich und komisch, wie sie Thor und dem Riesen Thrymr eine Lektion erteilte, die sie niemals wieder vergessen würden. Danach kommen die Geschichte Der Streit der Schwestern Pele und Nāmaka und Oochigeas und der Unsichtbare. Die Mythen sind schnell erzählt und um die 4-6 Seiten lang und jede Doppelseite hat immer eine Illustration, die passend zur Mythologie, die Geschichte einmal verbildlicht. Die Farbbilder sind sehr schön, cartoonhaft, aber definitiv passend für eine Kindergeschichte. Mal füllen sie eine ganze Seite, mal nur Teile der Seite, die dann noch mit Text herkommt. Die einzige Geschichte, die ich ein wenig unpassend im Kontext finde war die Geschichte "Pandora und die geheimnisvolle Büchse". Dies ist wohl die einzige Geschichte, die meiner Meinung nach nicht von einem mutigen Mädchen erzählt, sondern von ihrer Naivität und Neugierde die Büchse aufzumachen. Dies ist natürlich nicht allein ihr Verschulden, da die Götter auch ihre Hand an der Sache haben, aber trotzdem finde ich die Geschichte immer noch unpassend zu den anderen Geschichten im Buch.

Ansonsten finde ich es toll, von woher all die verschiedenen Mythen stammen. Nicht nur bekannte griechische und nordische Mythen, sondern auch welche aus Asien, Afrika, Nordamerika, darunter auch Ureinwohner, dessen Namen ich erstmal googlen musste (Ojibwe, auch bekannt unter Anishinabe gehört der indigene Ethnie Nordamerikas). Schon verrückt wie jede Kultur die Entstehung der Menschen anders interpretiert, jedoch natürlich auch spannend und lehrreich, dass auch Mädchen/Frauen eine wichtige Rolle in jede Einzelne den Mythen spielte! Und toll auch, dass nicht jede der Mythen damit endet, dass das Mädchen mit jemanden zusammenkommt (aka Liebe findet). Selbst(los) ist die Frau und dabei auch mutig. 😊

Mein Fazit:
Alles in allem sind die Mythen wirklich zum größten Teil spannend und märchenhaft mit den Illustrationen zwischen der Geschichte. Als kleine Gute Nacht Geschichte für Kinder super, da Mythen kurz sind und informativ. Empfehlenswert für Kinder ab 5 Jahren.

Meine Bewertung: 4 Sterne 🌟 🌟 🌟 🌟

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2025

Starker Auftakt einer epischen nordischen Saga mit viel Freya-Frauenpower

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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Guter Auftakt einer nordischen Fantasy-Dilogie mit einer starken Frau an der Macht

Meine Meinung:
Vorab, mir wurde das Buch im Rahmen von Vorablesen als Rezensionsexemplar geschickt und zusätzlich von ...

Guter Auftakt einer nordischen Fantasy-Dilogie mit einer starken Frau an der Macht

Meine Meinung:
Vorab, mir wurde das Buch im Rahmen von Vorablesen als Rezensionsexemplar geschickt und zusätzlich von Netgalley als Hörbuch zur Verfügung gestellt.

Die Story hat mich von Anfang an gepackt. Die nordische Saga war mir schon halbwegs vertraut aus Marvel Thor, aber auch von der Elbenthal-Saga von Ivo Pala, die ich damals gelesen habe. Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Freya geschrieben in der Vergangenheitsform und liest sich flüssig.

Das Buch hebt sich stark von anderen Büchern im Young Adult Bereich ab, da Freya mit 20 Jahren schon bereits eine verheiratete Frau ist, die aber einer unzufriedenen Ehe und mit häuslicher Gewalt zu kämpfen hat. Ihre Entwicklung vom einfachen (naiven) Mädchen aus einem Fischerdorf zu einer Kämpferin und Kriegerin. Die ihr auferlegte Prophezeiung einer Seherin, die besagt dass sie die Macht hat die getrennten Reiche zu vereinen, macht sie für die mächtigen Jarls (Herrscher) ein gefundenes Fressen. Im Buch geht es hauptsächlich im Freyas Entwicklung und auch die verbotenen Gefühle zu Bjorn, der Sohn von Snorri ihrem neuen Ehemann (und der ihre Gabe als Schildmaid ausnutzt, damit sie Skaland/die Völker vereint). Als Frau hatte Freya es nicht leicht, zumal sie jahrelang ihre wahre Gabe geheimhalten musste und als diese dann ans Licht kam, ein ihr fremdbestimmtes Leben unter der Herrschaft von Snorri ertragen musste, zum Wohl ihrer (undankbaren) Familie & Freundin.

Das Setting der nordischen Mythologie in der Geschichte ist gut gelungen, jedoch sind mir viele Begriffe nicht geläufig, sodass ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen wahrscheinlich hilfreich wäre. Ansonsten ist das Worldbuilding wie auch Magie, Kämpfe und die Atmosphäre gut gelungen und lassen mich in diese Welt eintauchen. Die Liebesgeschichte zwischen Freya und Bjorn ist heiß und feurig und die Autorin hat sich nicht zurückgehalten was Liebesszenen angeht, denn da geht die Post ab! Ich finde sie ist in einem guten Tempo vorangeschritten wie auch die Story an sich. Anfangs war es etwas langatmig, aber gegen gab es mehr Mystery Elemente zu Freyas Herkunft und der Plottwist grad kurz vor dem Ende. Der Plottwist war leider nicht so überraschend, da ich die Zeichen schon vorher erahnen konnte, jedoch war ich doch überrascht über den einen Verrat...

Die Charaktere sind auch toll und so vielschichtig. Freya ist eine interessante Persönlichkeit, denn sie kann so naiv sein wie ein Kind, aber besitzt auch Güte, eine scharfe Zunge und vor allem auch viel Herz und Mitgefühl. Ich konnte einfach mit ihr fühlen und mich hineinversetzen in was für eine schwierige Lage sie hineingeraten. Dann ist da noch Bjorn, dessen ebenso scharfe Zunge selbst Freya manchmal nicht das Wasser bieten kann. Er ist sehr charmant, aber sehr beschüztzerisch was Freya angeht. Als Charakter mag ich ihn auch, aber ich hab schon eine gewisse Distanziertheit gespürt, die er zu Freya hält und die es schwer machen ihn zu durchschauen. Und oh Götter, die anderen Charaktere besonders Bodil mochte ich sehr während des Lesens und wen ich hier gehasst habe, war Vragi und auch Freyas (undankbare) Familie mit Bruder und Mutter
inklusive ihrer Freundin Ingrid.

Was das Hörbuch angeht, die Hörsprecherin Leonie Landa macht zudem einen großartigen Job beim Einsprechen des Buches. Alle Charaktere wirken gesprochen so lebendig und die Gefühle wie Trauer, Sehnsucht, Wut, Freude und Leidenschaft werden sehr gut stimmlich transportiert, vor allem Freyas innere Monologe! Die (versauten) Witze zwischen Bjorn und Freya kommen dabei auch nicht zu kurz und hinterlassen ein freudiges Lächeln auf meinen Lippen (mit und ohne Hörbuch). XD Ihre Betonung macht es einfach zwischen gesprochenen Dialogen, als auch inneren Monologen auseinander zu halten, besonders da Freya gerne gedanklich Sachen einfügt oder ihre Emotionen zwischen den Dialogen ergänzt. Besonders die heißen Szenen zwischen Freya und Bjorn geben dem Hörbuch das gewisse Feuer! Mit der Audiofassung und dem Buch direkt zum Mitlesen ist es perfekt, um die Lektüre sowohl mit den Augen, als auch mit den Ohren zu genießen. 😍

Mein Fazit:
Alles in allem ist dies ein guter Auftakt einer Romantasy Duologie, mit einer starken Heldin die nicht perfekt ist aber dennoch ihr Bestes gibt um der Situation gerecht zu werden. Das Worldbuilding lässt einen entführen in die Welt mit Göttern wie Thor, Odin, Loki und die Romanze zu Bjorn schreitet gut voran, sodass ich nicht enttäuscht wurde. Ich kann das Buch und Hörbuch allen ab 16 Jahren empfehlen. ❤️

Meine Bewertung: 4 Sterne 🌟🌟🌟🌟

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Wahrscheinlich Schönes Zusatz zum Theaterstück aber nicht als Einzelwerk

Löwenherzen
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Meine Meinung:
Das Cover hat mich neugierig gemacht wie bei so vielen Büchern. Das Cover ist sehr anders als klassische Kinderbücher und die Figuren drauf, das Kind und der Löwe sind sehr realistisch ...



Meine Meinung:
Das Cover hat mich neugierig gemacht wie bei so vielen Büchern. Das Cover ist sehr anders als klassische Kinderbücher und die Figuren drauf, das Kind und der Löwe sind sehr realistisch gezeichnet. Ich kenne das original Theaterstück nicht und kann deshalb nur den Buchinhalt als solches bewerten.

Der Schreibstil ist genau wie bei einem Filmmanuskript, die Figuren haben jeweils ihre Sätze, die die aufsagen müssen und hier hier und da werden die Gefühle und Emotionen im Text deutlich. Die Sprache idt einfach gehalten, man sieht dass Kinder das Hauptpublikum ist, da alle Hauptdarsteller die den Löwen bekommen auch Kinder sind. Die wenigen Illustrationen sind meistens zu Anfang eines neues Kapitelabschnitts oder auch mittendrinnen und sind wunderschön und herzlich, ganz nach dem Stil des Covers.

Die Geschichte über den Stofflöwen, der Kindern Mut, Hoffnung und Glück bringt ist herzallerliebst. Wir lernen viele verschiedene Kinder in unterschiedlichen Lebenslagen kennen. Was sie gemein haben ist, dass der schiefäugige Löwen bei ihnen ist und ihnen 'Löwenherzen' gibt, um ihre Situation zu meistern und den Löwen an die nächste Person weitertragen, die Unterstützung braucht. Es ist sehr herzerwärmend, auch wenn die Geschichte als Bilderbuchskript nicht ganz so gut rüberkommt wie das Theaterstück, ist die Botschaft klar und einfach. Ich fand es persönlich schwierig das Buch in dem Buchmanuskript Format zu lesen, bin es eher gewöhnt als Fließtext zu lesen und mag dieses Format nicht unbedingt. Die Illustrationen bringen gut Farbe und Bilder in die Situation, sodass ich mich besser hineinversetzen kann. Vielmehr hätte ich mir gewünscht, wenn alle Dialoge und Szenen gezeichnet werden, denn ohne das Theaterstück, finde ich es schwer mir die ganze Handlung zu merken. Wahrscheinlich ist das Buch ein gutes Zusatz zum Theaterstück, aber sicher nicht als einzelnes Werk zum Lesen.

Mein Fazit:
Alles in allem ist das Buch zum gleichnamigen Theaterstück eine süße Adaption. Leider ist es schwierig sich das Aussehen der Kinder vorzustellen ohne genauere Beschreibungen, jedoch helfen die Illustrationen sich einen Einblick in die Fantasiewelt der Charaktere zu verschaffen. Ich glaube eher, dass das Buch als Zusatz zum Theaterstück ist. Als einzelne Komponente wirkt es so unvollständig deswegen kann ich persönlich nur eine eingeschränkte Empfehlung aussprechen.

Meine Bewertung: 3 Sterne 🌟🌟🌟

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Veröffentlicht am 02.01.2025

WEBTOON Hit-Serie nun auch als Print, liebe die Aufmachung und Story 😍

The Remarried Empress 1
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Issue Platzmachen für die wahre Kaiserin/Queen: Navier 👑 Endlich gibt es Remarried Empress auch als Print auf Deutsch, hollen lohnt sich! 💖

Meine Meinung:
Remarried Empress habe ich tatsächlich voter ...


Issue Platzmachen für die wahre Kaiserin/Queen: Navier 👑 Endlich gibt es Remarried Empress auch als Print auf Deutsch, hollen lohnt sich! 💖

Meine Meinung:
Remarried Empress habe ich tatsächlich voter schon gelesen auch wenn es schon einige Jahre her sind und ich nicht auf den aktuellsten Stand bin. Umso erfreulich war ich, dass die Reihe nicht nur als Webtoon zu lesen, sondern auch als Printexemplar beim Buchladen zu kaufen gibt.

Als Manhwa haben wir im Gegensatz zu Manga volle Farbseiten und das Buch hat es in sich denn mit 255 Seiten füllt der erste Band 15 Kapitel des Webtoons aus. Der Zeichenstil von Alphatart ist wirklich schön anzusehen und wichtige Hauptchaktere und Nebencharaktere kann man auf den ersten Blick schon erkennen. 😊
Ansonsten schafft es die Zeichnerin aber auch die Gefühle und Emotionen der Figuren nach außen an die Leserschaft zu tragen. Auch die Kleider sind auf die Charaktere angepasst, so ist mir beim näheren Blick aufgefallen, dass Navier und Rashta immer gegensätzliche Kleider tragen. Navier strahlt Eleganz, Stolz und Souveränität aus, während Rashta kindisch (süß), verspielt und naiv wirkt.

Inhaltlich ist die Geschichte auch spannend zu verfolgen, wie es zu den Ereignissen der Anfangsszene, der Neuvermählung von Navier kommt. Besonders mag ich die Charaktere wie Navier, die als Kaiserin stolz und kühl wirkt, und gleichzeitig so viele andere Seiten verbirgt wie ihren Gerechtigkeitssinn oder ihre liebenswerte Natur, die sie vor allem bei Queens Gegenwart zeigt, einfach weil sie nicht nur die Kaiserin des Östlichen Reiches ist, sondern auch einfach ein Mensch namens Navier. 🥹 Ich bin ansonsten baff über Sovieshus offensichtliche Respektlosigkeit gegenüber Navier, denn obwohl ihre Heirat nicht aus Liebe erfolgte, sieht er anscheinend nicht Navier, sondern nur die hochmütige "Kaiserin". Ihre Beziehung zueinander ist einfach nur wie ihre Ansprache "(Eure) Majestät" und "Kaiserin" kurzum distanziert. Aufklärende Gespräche, Kommunikation sucht man vergebens.
Was ihr Distanziertheit angeht, nur in einem Fall wie ich sehen konnte haben sie sich geduzt und mit Namen angesprochen (Ausnahme der Kindheitsrückblenden) und das endete in einem Streit. Sovieshu ist klar blind vor Liebe, dass er alles Rationale verdrängt und sich auf Rashtas Seite schlägt und alle Handlungen von Navier als Bedrohung oder Beleidungen gegen Rashta versteht. Die Saat des Zweifels ist gesägt und wenn es so weitergeht steht der Scheidung nichts mehr im Weg. Ansonsten mag ich Heinrey, über ihn ist noch nicht viel bekannt als seine äußerst nützliche Fähigkeit und seinen Drang Navier näherzukommen und immer da zu sein, wenn sie ihn braucht egal in welcher Gestalt. Bislang zeigt er sich ihr von der besten Seite und das allein verdient Sympathiepunkte. Ansonsten ist er auch intelligent und scheint im Gegensatz zu Sovieshu sowohl gute Augen, Ohren, als auch umsorglich zu sein. Auf jeden Fall gutes Husband Material. 😍
Rashta hingegen wirkt wie eine falsche weiße Lotusblüte, sie manipuliert Menschen mit ihren Tränen und freut sich hinter vorgehaltener Hand über die Missgunst, die sie anderen (Navier und ihren Leuten) bringt. Wie viel ihrer Naivität geplantes Kalkül ist, kann ich nicht vernehmen, aber ich bin gespannt wie es weiter geht beim Cliffhanger.

Als Kritikpunkt kann ich nur die Schriftart nennen. Sie wirkt etwas krakelig, zwar kann ich alle Buchstaben lesen, finde die Ästhetik nicht so schön fürs Auge, das ist mir bereits am Anfang aufgefallen. Ansonsten passt alles und ich glaube nicht, dass bei der Adaption von Webtoon auf Papierdruck etwas verlorengegangen ist.

Mein Fazit:
Alles in allem bin ich sehr glücklich über den Band und die Geschichte. Ich habe den Manhwa sehr genossen und bin relativ schnell durchgekommen. Obwohl es einiges gibt, dass ich wusste, war vieles auch wieder neu und mehr Details konnte ich ausmachen.

Meine Empfehlung für den Band habt ihr ab 12 Jahren, ich wurde direkt in den Sog geschnappt und musste weiterlesen. Bin gespannt auf die Fortsetzung und wie sich alles so abspielt, dass es zur Scheidung kommt.

Meine Bewertung: 5 Queens 👑👑👑👑👑

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Veröffentlicht am 22.12.2024

Pageturner einer völlig atemberaubenden Story

Dynasty of Hunters, Band 1 - Von dir verraten
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Gefährlich aber süchtigmachende Geschichte, die die Natur des Menschen zum Vorschein bringt mit knisternder Romanze

Gefährlich aber süchtigmachende Geschichte, die die Natur des Menschen zum Vorschein bringt mit knisternder Romanze <3

Meine Meinung:
Der Klappentext hat mich direkt in den Bann genommen und dann natürlich das wunderschöne Cover. Die deutsche Autorin P. J. Ried war mir bis dato noch unbekannt, aber mit dem Buch hat sie meine Aufmerksam verdient.

Der Schreibstil ist flüssig geschrieben, sodass ich nach dem Reinlesen immer weiter lesen musste und aus der Ich-Perspektive von Laelia (Lia) geschrieben.

Der Anfang war etwas zäh zu lesen, da die ganzen Familien vorgestellt wurden und die Fähigkeit eines jeden farbigen Hauses. Aber mit der Zeit bin ich gut reingekommen und in die neue Welt abgetaucht. Das Setting mit den Adeligen und Bürgerlichen und den Jagdspielen hat etwas von Hunger Games nur noch gefährlicher, da die Adeligen mit von der Partie sind, anstatt nur Zuschauer. Adelige, die sich als Jäger beweisen müssen um in der Adelsgemeinschaft aufgenommen zu werden (oder verstoßen wenn sie nicht ihre Nummer zeichnen können) und die Bürgerlichen, die die Gejagte und Opfer sind. Beide können theoretisch alles verlieren, von ihrer Stellung in der Gesellschaft (Adeligen) oder das bisherige Leben, weil sie zum Spielball der Adeligen sind (Bürgerliche). Als Angehöriger der Farbenhäuser wird jeder Farbe Eigenschaften zugesprochen, wenn man jemanden (mit der angeborenen Farbe) zeichnet. Die de Bleu kontrollieren den Körper, die de Blanc bestimmen Leben und Tod, die de Vert manipulieren Erinnerungen, etc. Das allein gibt den Gejagten Angst davor gezeichnet zu werden und als Spielzeug der Willkür der Adeligen zu enden.

Zur Atmosphäre, ich schätze die Verwendung von Französisch in dem Setting wirkt sehr cool und hebt nochmal bedeutende Wörter/Phrasen der Geschichte in dem Raum. Das gab der Geschichte einen Flair und lässt es fancy klingen. XD Von den Namen der Häuser (de Blanc, de Bleu, Rouge, de Vert,...) über Jagdbegrifflichkeiten (Chasseur oder Chasseuse) oder auch Machtvolle Wörter wie "ma sœur" (meine Schwester), die die Beziehung zu den Charakteren verdeutlicht. Immer wenn ein Begriff Französisch ist, kann man dem Gewicht geben und diese spiegeln sich auch gut in der Geschichte wieder. Ansonsten sind die Jagdspiele auf eine Weise auch brutal, indem deutlich sie wahre Natur von den farbigen Häusern in Erscheinung tritt.

Ansonsten waren die Wendungen des Buches gut durchgdacht und haben mich auf Trapp gehalten. Einiges an Action, Spannung, Mystery und natürlich eine Romanze sind drinnen. Nur beim größten Geheimnis fast gegen Ende musste ich aber stutzen, da es meiner Meinung nach kein "Foreshadowing" gab, das erste Hinweise zu dem Geheimnis zuließ. Dennoch die Wahrheit von Laurent fand ich überraschend und alles um seine Figur hat auf einmal Sinn ergeben. Das Ende war echt herzzereißend und hat mich doch mitgenommen. Es schreit geradezu nach einer Fortsetzung

Die Charaktere sind echt gut gelangen und besonders bei Lia habe ich ihre Zerrissenheit als Jägerin und Gejagte gespürt und natürlich das Monster in ihrem inneren, das frei will und wogegen sie sich wehrt. Die vollständige Ich-Perspektive macht es einfach sich in Lia hineinzuversetzen und sich ihr zu fühlen. Es hat mir schon leidgetan, dass Lia ihren anderen Gefährten belügen musste, um ihre wahre Natur aufrechtzuerhalten. Und auch die anderen wie Ray, Melvin, Emeric, Amber, Laurent und Astoria wirken auf ihre Weise echt und nicht zweidimensional (obwohl Laurent es wahrscheinlich schon ist).

Mein Fazit:
Alles in allem ist die Story sehr fesselnd und fühlt sich neuartig an. Es hat auch nicht lange gedauert, um in die Welt hineinzukommen, da das Buch sowohl Action bietet und Hochspannung mit großen Emotionen und einer süßen Romanze. Kann das Buch empfehlen und bin sehr gespannt auf die Fortsetzung, da am Ende einiges offen geblieben ist.

Meine Bewertung: 4,5 Sterne 🌟🌟🌟🌟 1/2🌟