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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2025

Beeindruckend und spannend

Die Meisterdiebin
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Auf einer wahren Begebenheit ruhend erzählt der Roman von einer Diebstahlserie in einem Schweizer Luxushotel währen der Jahre 1936 bis 1945. In über 90 Einbrüchen kommen wertvolle Gegenstände wie beispielsweise ...

Auf einer wahren Begebenheit ruhend erzählt der Roman von einer Diebstahlserie in einem Schweizer Luxushotel währen der Jahre 1936 bis 1945. In über 90 Einbrüchen kommen wertvolle Gegenstände wie beispielsweise Schmuck und Uhren abhanden. Jahrelang blieb die titelgebende Meisterdiebin unerkannt, bis sie 1946 verhaftet werden konnte. Das vorliegende Buch basiert auf der Geschichte der jüdischen Kaufhauserbin Elise, die vor den Nationalsozialisten in die Schweiz geflüchtet war und der alles genommen wurde.
Das Buch ist spannend geschrieben und regt den Leser zum Nachdenken an. Die Autorin schafft es, die besondere Hauptfigur spannend darzustellen, man kann förmlich ihre Zerrissenheit spüren. Ist sie Heldin oder Antiheldin? Ist das Buch ein historischer Roman, Krimi oder Gesellschaftsroman? Am Ende der spannenden Lektüre bleibt man nachdenklich zurück, auch wenn der Roman kurzweilig und gut zu lesen war.
Sehr empfehlenswert.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2025

Geheimnisvolle Morde im Cognacmilieu

Geheimnisvolles La Rochelle
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Es könnte ein gemütlicher Spätsommertag sein, doch Commissaire Chevalier wird zu einem Mordfall gerufen. Auf einer Luxusjacht wurde die Miterbin einer angesehen und alteingesessenen Cognacdynastie ermordet. ...

Es könnte ein gemütlicher Spätsommertag sein, doch Commissaire Chevalier wird zu einem Mordfall gerufen. Auf einer Luxusjacht wurde die Miterbin einer angesehen und alteingesessenen Cognacdynastie ermordet. Chevalier und sein Team beginnen mit den Ermittlungen und dann gibt es noch einen weiteren Toten: der Geschäftsführer eines konkurrierenden Weinguts wurde mit der gleichen Waffe ermordet. Besteht ein Zusammenhang?
Zuerst einmal ist das Cover toll gestaltet und passt perfekt zu einem Buch, das auf der Ile de Ré beziehungsweise um La Rochelle spielt.
Die Handlung ist gut aufgebaut und dank zahlreicher Wendungen und potentieller Verdächtigen sehr spannend; der Leser kann bis zum Schluss mitermitteln, ohne zu früh den Täter zu entlarven.
Auch die Figuren sind durchdacht und wirken sehr authentisch. Schön ist auch, dass in die eigentliche Handlung auch das Privatleben von Chevalier miteinfließt. Wer die Reihe von Beginn an gelesen hat, kann so mitverfolgen, wie sich sein Leben in La Rochelle entwickelt und nun auch Nachwuchs bevorsteht.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Leser im Buch auch noch nebenbei etwas über die Cognacherstellung erfährt – sehr interessant, auch für Nicht-Cognactrinker.
Und natürlich kommt auch der Lokalkolorit wieder nicht zu kurz.
Man kann sich auf eine Fortsetzung der Reihe freuen.
Sehr empfehlenswert für Fans von spannenden Regionalkrimis mit Flair.

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  • Spannung
Veröffentlicht am 04.03.2025

Liebevoll gemachtes Kinderbuch

Die kleine Fee Lavendula - Willkommen in der Zauberpraxis
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Endlich darf die kleine Fee Lavendula zusammen mit ihrem Freund Magnus Meise ihre Zauberpraxis eröffnen. Kräuter aus dem eigenen Garten sind dabei ihre Medizin, um verstauchte Flügel und Pfötchen zu heilen.
Das ...

Endlich darf die kleine Fee Lavendula zusammen mit ihrem Freund Magnus Meise ihre Zauberpraxis eröffnen. Kräuter aus dem eigenen Garten sind dabei ihre Medizin, um verstauchte Flügel und Pfötchen zu heilen.
Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet und bestens zum Vorlesen geeignet. Die Illustrationen sind niedlich und kindgerecht, auch die Kapitel haben eine angenehme Länge – passend zur Aufmerksamkeitsspane der kleinen Leser und Zuhörer. Toll ist, dass es zu Beginn des Buches eine kleine Übersicht und Beschreibung der Figuren gibt, sodass man gut vorbereitet ist bzw. auch mal was nachlesen kann. Schon das Cover ist so toll gemacht, dass man sofort Lust bekommt, ins Buch zu schauen.
Ein sehr tolles Buch!

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  • Thema
Veröffentlicht am 26.02.2025

Unterhaltsamer Krimi

Letztes Glückskeks
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Es könnte so toll laufen: Eine chinesische Delegation ist in Altaussee wegen der Erschließung neuer Märkte in China, doch während sie die Highlights der Gegend abklappern und mit Trachten ausgestattet ...

Es könnte so toll laufen: Eine chinesische Delegation ist in Altaussee wegen der Erschließung neuer Märkte in China, doch während sie die Highlights der Gegend abklappern und mit Trachten ausgestattet werden, kommt ein Delegierter zu Tode. Und damit nicht genug, die Leiche verschwindet auch noch! Wer steckt dahinter und kann der Fall aufgeklärt werden?

Der Krimi ist sehr unterhaltsam und kurzweilig, man muss als Leser mehr als einmal schmunzeln. Die Geschichte ist gut gemacht und man kann toll mitermitteln. Die Figuren sind sympathisch und authentisch, besonders der Franz Gasperlmaier ist sehr erfrischend.

Leseempfehlung für Fans kurzweiliger und amüsanter Krimis.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Historisch, ergreifend, kurzweilig

Nacht der Ruinen
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Im März 1945 kehrt der von Köln in die USA ausgewanderte Joe Salmon zurück in seine Heimatstadt. Joe ist Jude und heißt eigentlich Joseph Salomon. Nun soll er den Lynchmord an einem amerikanischen Soldaten ...

Im März 1945 kehrt der von Köln in die USA ausgewanderte Joe Salmon zurück in seine Heimatstadt. Joe ist Jude und heißt eigentlich Joseph Salomon. Nun soll er den Lynchmord an einem amerikanischen Soldaten aufklären. Gemeinsam mit dem Journalisten George Orwell begibt er sich nicht nur auf die Suche nach dem Mörder, sondern auch auf die Spuren seiner früheren Freunde Hilda und Jakub. Nach und nach kommt er der Auflösung der Fälle näher.
Cay Rademacher beschreibt sehr ergreifend die letzten Kriegstage in Köln. Der Schreibstil ist ebenso packend wie kurzweilig. Die Figuren werden so authentisch dargestellt und so auch durch die bildhaften Beschreibungen kann man sich gut in die Personen hineinversetzen sowie die Stadt erfahren. Während er Lektüre wird ein teilweise ein beklemmendes Gefühl erzeugt, das zum Nachdenken anregt.
Sehr zu empfehlen. Ein Stück Geschichte lebendig und authentisch erzählt.

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