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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2024

Mystisch und magisch – Jugendliche Fantasy zum wegträumen und wohlfühlen

School of Myth & Magic, Band 1 - Der Kuss der Nixe
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„School of Myth & Magic - Der Kuss der Nixe“ von Jennifer Alice Jager ist der erste Band einer herrlich spannenden und mitreißenden Fantasy-Reihe. Der Schreibstil ist einladend und zog mich von den ersten ...

„School of Myth & Magic - Der Kuss der Nixe“ von Jennifer Alice Jager ist der erste Band einer herrlich spannenden und mitreißenden Fantasy-Reihe. Der Schreibstil ist einladend und zog mich von den ersten Seiten an mitten in die Geschichte. Diese entfaltet sich schnell und das Nixenthema wird erfrischend vielfältig behandelt. Gemeinsam mit Devin tauchen wir in eine vielfältige magische Welt ein und lernen diese schnell näher kennen. Ab ihrem Eintritt in die Schule versprühte das Buch dann leichte Harry-Potter-Vibes was mich etwas nostalgisch machte und mir total gut gefiel. Keine Sorge, handlungstechnisch gibt es keine Überschneidungen, aber die Gesetzmäßigkeiten einer magischen Schule sorgen einfach für dezente Parallelen. Norwegen bietet insgesamt ein einmaliges Setting und der Fokus auf Wasserwesen ist auch dadurch durchweg gelungen. Aber auch andere magische Wesen wie Drachen, Vampire und viele Weitere erhalten ihren Raum. Auch dadurch ist die Handlung bunt und abwechslungsreich. Gerade aufs Finale zu, steigert sich dann auch die Spannung nochmal ordentlich. Einzig das doch sehr fiese Cliffhänger-Ende lies mich etwas unbefriedigt zurück und ist nichts für Menschen die keine offenen Enden mögen. Die Neugier auf Band 2 hat die Autorin bei mir aber so definitiv geweckt! Wer also Lust hat auf eine stimmige Jugendfantasy, inklusive erster Liebe und Kampf gegen das Böse, kann hier ohne Bedenken zugreifen. Für mich war es ein rundum gelungenes Leseerlebnis, für welches ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung vergebe!

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Zauberhafte Geschichte über die Wunder des Alltags

Die Vermesserin der Worte
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In ihrem Roman „Die Vermesserin der Worte“ erzählt Autorin Katharina Seck eine ruhige aber überaus tiefgründige Geschichte. Die Hauptprotagonistin ist dabei keine Heldin im eigentlichen Sinne, aber diese ...

In ihrem Roman „Die Vermesserin der Worte“ erzählt Autorin Katharina Seck eine ruhige aber überaus tiefgründige Geschichte. Die Hauptprotagonistin ist dabei keine Heldin im eigentlichen Sinne, aber diese wirkt gerade durch ihre Zweifel und Niederlagen umso authentischer. Die Handlung ist von Beginn bis zum Ende glaubhaft und hat doch einen besonderen Zauber inne. Darin finden sich alltägliche aber aber schwerwiegende Themen, welche durch unterschiedliche Figuren Teil der Handlung werden. In unterschiedlicher Form beschäftigt sich der Roman außerdem mit der Angst Vergessen zu werden. Mich persönlich hat dieses feinfühlige Buch auf jeden Fall abgeholt und stellenweise sehr berührt. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und passt einfach zum Setting. Die Geschichte ist nicht nur für Büchermenschen unglaublich schön, sondern für alle die Lust auf einen tiefgründigen Roman haben. Denn mit einer pointierten Spannung und ganz viel Gefühl fesselt das Buch von der ersten bis zur letzten Seite. Da ich absolut nichts zu kritisieren habe vergebe ich gerne volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.03.2024

Abgedrehter Roman, aber doch am Nerv der Zeit

Der Wald
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Das Leseerlebnis mit „Der Wald“ von Eleanor Catton ist gar nicht so leicht in Worte zu fassen. Die Geschichte ist wirklich dermaßen abgedreht und skurril, so dass sie gerade dadurch fesselt. An sich sind ...

Das Leseerlebnis mit „Der Wald“ von Eleanor Catton ist gar nicht so leicht in Worte zu fassen. Die Geschichte ist wirklich dermaßen abgedreht und skurril, so dass sie gerade dadurch fesselt. An sich sind die Themen zeitgemäß und der Autorin ist eine spannende Auseinandersetzung damit gelungen. Zudem überrascht sie ihre Leser:innen durch so manche verrückte Wendung. Der Schreibstil ist allerdings schon etwas speziell und liest sich stellenweise etwas sperrig. Als ich aber erst mal ins Buch gefunden hatte, stellte sich doch ein schöner Lesefluss ein. Auch stilistisch macht es einem die Autorin nicht einfach. Denn der dicke Wälzer ist nur in drei Teile unterteilt, Kapitel sucht man vergebens. Innerhalb dieses doch verschachtelten Textes wechseln die Perspektiven und Handlungsorte immer wieder. Etwas Konzentration erfordert das Lesen dadurch schon. Auch Thematisch bietet das Buch keine leichte Kost und provoziert stellenweise durch die Thesen seiner Figuren. Diese sind oft eigensinnig, aber dennoch stimmig gezeichnet. Trotz teils außergewöhnlicher Beweggründe, kommen die Charaktere erstaunlicherweise authentisch rüber. Das Ende schießt dann aber letztlich den Vogel ab und ist für meinen Geschmack doch zu extrem. Insgesamt vergebe ich für die herausfordernde und gedanklich anregende Lektüre 3 ½ Sterne.

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Veröffentlicht am 21.03.2024

Allround-Gartenbuch für den perfekten Einstieg oder die ultimative Ertragssteigerung

Einfach mehr ernten
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Das tolle an Gartensachbüchern ist das man bei der Lektüre immer etwas Neues lernt. So ging es mir auch in diesem Fall mit „Einfach mehr ernten“ von Sascha Singh. Tendenziell würde ich das Buch, da es ...

Das tolle an Gartensachbüchern ist das man bei der Lektüre immer etwas Neues lernt. So ging es mir auch in diesem Fall mit „Einfach mehr ernten“ von Sascha Singh. Tendenziell würde ich das Buch, da es einen breiten Grundwissensschatz beinhaltet, zwar eher Neulingen empfehlen. Aber auch wer sich wie ich, schon etwas in die Materie des Biogärtnerns eingelesen hat, findet neben der Auffrischung von bereits Bekanntem, doch auch Neues. Wie alle Bücher des Löwenzahn Verlags könnt ihr euch darüber hinaus auf eine tolle Qualität verlassen. Und zwar sowohl was das Äußere bzw. die Aufmachung betrifft, als auch in Bezug auf den Inhalt. Sascha weiß wovon er spricht und lässt uns in seinem Buch ungezwungen und gar nicht belehrend an seinem Wissen teilhaben. So vermischen sich Theorie und persönliche Erfahrungen zu einer informativen Mischung. Gewohnt sympathisch (wer die Videos von SelfBio kennt weiß was ich meine) führt der passionierte Hobbygärtner durch ein breites Themenspektrum. Besonders spannend waren für mich persönlich die Ideen zur Bewässerung, sowie zur Ertragssteigerung. Vor allem bei letzterem greift er auf Methoden der Marktgärtnerei zurück. Auch auf kleinstem Raum ist so eine beachtliche Ernte möglich. Wer also Lust auf gebündeltes Gartenwissen hat, welches in einer kurzweiligen Lektüre vermittelt wird, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Natürlich gibt es von mir dafür verdiente 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 20.03.2024

Abenteuerroman gemischt mit ernsten Themen

The Fort
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„The Fort - Das Geheimnis eines Sommers“ von Gordon Korman erzählt die spannende und bewegende Geschichte einer Gruppe von Freunden, welche eine einmalige Entdeckung machen. Gleich vorweg, das Buch altersmässig ...

„The Fort - Das Geheimnis eines Sommers“ von Gordon Korman erzählt die spannende und bewegende Geschichte einer Gruppe von Freunden, welche eine einmalige Entdeckung machen. Gleich vorweg, das Buch altersmässig einzuordnen fällt mir in diesem Fall nicht leicht. Sprachlich und auch was die Komplexität betrifft empfand ich das Buch eher als Kinderbuch. Die vorherrschenden Themen sind allerdings so bedrohlich und Ernst das diese denke ich erst ab einem gewissen Alter gelesen werden sollten, was mich das Buch eher als Jugendbuch einordnen lässt. Der Schreibstil ist einfach gehalten, dies zusammen mit dem geringen Umfang des Buchs, macht die Geschichte vielleicht ideal für (bisherige) jugendliche Lesemuffel. Aber auch im erwachsenen Alter kann man das Buch noch gut lesen, da auf Jugendsprache weitestgehend verzichtet wird. Das Setting rund um den verlassenen Bunker ist dabei wirklich einmalig und der Autor schreibt so plastisch und lebensnah, dass ich mich mitten in der Geschichte gefühlt habe. Darüber hinaus erzeugt er von Beginn an eine gewisse Bedrohlichkeit, die sich steigernde Spannung sorgte zudem dafür immer weiterlesen zu wollen. Die Kapitel sind abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven der Jungs geschrieben und ermöglichen so diese umfassend kennen zu lernen. Die vielseitige Freundesgruppe gefiel mir richtig gut, wobei wirklich jeder von ihnen ein ernsthaftes Problem mit sich trägt. Letztendlich fokussiert sich die Handlung dann aber auf das Thema „häusliche Gewalt“, die anderen ebenfalls interessanten Themenfelder werden nur angeschnitten und keinesfalls auserzählt. Dennoch hat mich diese emotionale Geschichte voll gepackt und ich mochte die Mischung aus verrücktem Abenteuer und ernsthaften Lebensthemen sehr. Letztendlich vergebe ich dafür, auch aufgrund der kleineren Kritikpunkte, 4 Sterne.

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