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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2023

Vielfältiges Fantasyabenteuer für Kids ab 10 Jahren

Die Chroniken von Lunis – Wächterin des Lichts (Die Chroniken von Lunis 1)
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„Die Chroniken von Lunis – Wächterin des Lichts“ von Janelle McCurdy ist ein Kinderbuch, welches aber so ansprechend umgesetzt wurde, das die Geschichte auch mich als Erwachsene ansprach und vollkommen ...

„Die Chroniken von Lunis – Wächterin des Lichts“ von Janelle McCurdy ist ein Kinderbuch, welches aber so ansprechend umgesetzt wurde, das die Geschichte auch mich als Erwachsene ansprach und vollkommen begeisterte. Das perfekte Buch also um es gemeinsam zu lesen! Die Altersempfehlung ist finde ich dennoch passend gewählt, denn die Geschichte punktet zwar mit ordentlich Spannung, zu gruselig ist es aber nicht und auch die Schimpfwörter und Kampfszenen sind kindgerecht gestaltet. Mia ist eine super coole, aber auch authentische Hauptprotagonistin, welche es ihren Leser:innen leicht macht sie zu mögen. Aber auch die anderen Charaktere sind sehr greifbar und lebensnah und gefielen mir auch durch ihre Diversität gut. Die Fantasywelt ist durchaus durchdacht, fantasievoll und in sich stimmig. Dieser erste Band macht auf jeden Fall Lust auf mehr! In sich ist die Geschichte abgeschlossen, wobei am Ende noch Raum für die zukünftigen Bände bleibt. Der Schreibstil gefiel mir darüber hinaus auch richtig gut. Sprachlich passt er zu einem Kinderbuch, ist dabei aber nicht zu einfach gehalten und liest sich durchgehend flüssig. Die Kapitel waren für meinen Geschmack fast etwas zu lange. Ansonsten habe ich aber absolut nichts zu meckern, weswegen ich gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung vergebe!

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Veröffentlicht am 22.01.2023

Gesunde und alltagstaugliche vegane Rezepte aus aller Welt

Schnell mal vegan
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Das Kochbuch „Schnell mal vegan: 30-Minuten-Rezepte“ von Katharina Seiser kommt modern, ansprechend gestaltet und in gewohnt toller Qualität des Brandstätter Verlags daher. Zu Beginn gibt es einen kurze ...

Das Kochbuch „Schnell mal vegan: 30-Minuten-Rezepte“ von Katharina Seiser kommt modern, ansprechend gestaltet und in gewohnt toller Qualität des Brandstätter Verlags daher. Zu Beginn gibt es einen kurze Einführung in die vegane Küche und einige praktische Basic-Rezepte. Die restlichen Kapitel des Kochbuchs sind dann in die vier Jahreszeiten untergliedert. Diese Aufteilung finde ich praktisch gewählt, da viel mit frischem Gemüse gekocht wird, so kann man je nach Jahreszeit passende saisonale Rezepte entdecken. Ein Minuspunkt ist es für mich, dass nicht jedes Rezept durch ein eigenes Bild ergänzt wird. Für ein Kochbuch ist das finde ich ein absolutes Muss und allein deshalb kann ich nicht die volle Sternzahl vergeben. Die vorhandenen Fotos sind dafür aber sehr ansprechend und machen richtig Lust aufs Ausprobieren! Allerdings handelt es sich bei vielen Rezepten „nur“ um Salate oder schnelle Kleinigkeiten. Da ich einmal Tag warm kochen möchte und genau dafür Anregungen gesucht habe kamen diese Rezepte für mich (zumindest jetzt im Winter) nicht in Frage. Zum Glück finden sich dennoch noch einige leckere, nahrhafte und schnell zuzubereitende Rezeptideen. Alles was ich nachkochte, schmeckte wirklich gut, wobei ich das Niveau schon etwas höher und nicht für reine Kochanfänger geeignet halten würde. Die Zubereitungsschritte sind übersichtlich gestaltet, setzen aber schon etwas Kochgeschick voraus. Auf Zeit- und Nährwertangaben wird leider verzichtet. Ein großes Plus für mich war, dass alle Rezepte ohne Ersatzprodukte oder andere künstliche Zusätze auskommen. Wer sich schon eine Weile mit der veganen Küche beschäftigt, findet hier erfrischend neue Ideen für die schnelle Alltagsküche. Als Einsteigerwerk ist das Kochbuch in meinen Augen hingegen weniger geeignet.

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Veröffentlicht am 22.01.2023

Nicht das stärkste Werk der Autorin, aber immer noch eine gute Wahl

Das College
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„Das College: In der Nacht kommt der Tod“ ist tatsächlich das erste Buch von Ruth Ware, welches ich nicht als Thriller bezeichnen würde. Dafür baut sich in diesem Fall die Handlung nämlich viel zu gemächlich ...

„Das College: In der Nacht kommt der Tod“ ist tatsächlich das erste Buch von Ruth Ware, welches ich nicht als Thriller bezeichnen würde. Dafür baut sich in diesem Fall die Handlung nämlich viel zu gemächlich auf und von richtiger nervenaufreibender Spannung spürte ich in der ersten Hälfte auch kaum etwas. Erst das letzte Drittel brachte dann die gewohnte Hochspannung, das atemlose immer-weiter-lesen-wollen und ein hohes Erzähltempo mit sich. Trotz des nur langsamen Spannungsaufbaus konnte mich die Geschichte aber dennoch fesseln. Der Schreibstil liest sich gewohnt flüssig und die ausführlichen Beschreibungen des Collegelebens am Anfang, erzeugen eine lebendige und glaubhafte Atmosphäre. Außerdem bekommen wir so Zeit alle Protagonist:innen in Ruhe kennen zu lernen, wobei es diesmal an Verdächtigen wirklich nicht mangelt. Eine große Stärke des Buchs ist es seine Leser:innen bis zuletzt im Unklaren zu lassen. Mitraten macht hier auf jeden Fall Spaß. Mich persönlich konnte die Autorin mit ihrer Auflösung voll und ganz überraschen und auch die vorherigen Twists sind ihr gut gelungen. Das Setting in Oxford, gehört nicht zu meinen liebsten, ist aber in sich stimmig und gab dem Fall eine besondere Kulisse. Erzählt wird aus der Sich von Hannah, der besten Freundin des Opfers. Die zeitlichen Perspektiven wechseln sich dabei zwischen Davor und Danach ab und so erfahren wir Häppchenweise was wirklich passiert ist. Wer also auf eine durchdachte Kriminalgeschichte Lust hat und auf den durchgängigen Nervenkitzel verzichten kann, liegt hier goldrichtig. Von mir gibt es immer noch gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Fans und die, die es noch werden wollen!

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Veröffentlicht am 21.01.2023

Intensiver und tiefgründiger Roman, welcher nachdenklich stimmt

Café Leben
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„Café Leben“ von Jo Leevers überzeugte mich durch seine herzergreifende Geschichte. Leichte Kost ist der Roman gerade deshalb allerdings nicht. Mir persönlich gingen die Schicksale der Protagonist:innen ...

„Café Leben“ von Jo Leevers überzeugte mich durch seine herzergreifende Geschichte. Leichte Kost ist der Roman gerade deshalb allerdings nicht. Mir persönlich gingen die Schicksale der Protagonist:innen sehr nahe und das Buch hat mich emotional wirklich sehr berührt. Die Idee hinter dem Café Leben ist zunächst einmal wirklich toll. Über so ein Lebensbuch würden sich denke ich sehr viele Hinterbliebene freuen. Aber nicht nur die grundsätzliche Idee der Geschichte ist großartig, auch die Charaktere überzeugen durch individuelle Noten und authentisches Verhalten. Dabei gefiel es mir gut das die Kapitel sich mit den jeweiligen Perspektiven abwechseln. So bekommt man sowohl Einblick in die Gedanken der todkranken Annie, als auch in die von Henrietta, welche die Lebensgeschichten aufzeichnet. Obwohl mich die Geschichte absolut ansprach muss ich allerdings zugeben, dass ich mit der Lektüre nicht so schnell vorankam wie gewohnt. Der Schreibstil las sich nicht ganz so flüssig und auch aufgrund der gedrückten Stimmung musste ich das Buch immer mal wieder zur Seite legen. Dennoch ist dieser Roman absolut lesenswert und eine große Bereicherung. Im Gesamten vergebe ich dafür 4 ½ Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.01.2023

Anschaulicher Klimathriller, mit wenig authentischen Charakteren

Taupunkt
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„Taupunkt“ von Thore D. Hansen lässt mich nach der Lektüre leider etwas zwiegespalten zurück. Einerseits gelingt es dem Autor auf sehr anschauliche Weise, die erschreckenden Auswirkungen des Klimawandels, ...

„Taupunkt“ von Thore D. Hansen lässt mich nach der Lektüre leider etwas zwiegespalten zurück. Einerseits gelingt es dem Autor auf sehr anschauliche Weise, die erschreckenden Auswirkungen des Klimawandels, insbesondere von extremer Hitze, zu verdeutlichen. Er beschreibt eindringlich und glaubhaft wie sich monatelange Dürre und anhaltend hohe Temperaturen auf Deutschland und Europa auswirken würden. Dabei geht er nicht nur biologisch ins Detail, sondern befasst sich auch umfassend damit, was dies für die Gesellschaft und unsere Infrastruktur bedeuten würde. Auch der Titel ist überaus klug gewählt! Diese Details sind wissenschaftlich gut recherchiert und erschrecken auch deshalb beim lesen durch ihre Anschaulichkeit. Man meint förmlich die Hitze und die vorherrschende Sehnsucht nach Regen zu spüren. Für diese Aspekte bekommt das Buch von mir volle 5 Sterne. Allerdings gibt es dann ja aber auch noch die Hauptfiguren des Romans, welche sich durch den wahr gewordenen Albtraum der Handlung kämpfen müssen. Mit diesen hatten ich von Beginn an so meine Probleme. Zum einen sind die meisten Charaktere von Grund auf unsympathisch (was nicht unbedingt negativ sein muss), zum anderen kommen aber außerdem auch noch extrem gewählte Charakterzeichnungen hinzu. Und genau diese lassen die Protagonist:innen letztendlich stereotyp und stellenweise unglaubhaft wirken. So stolperte ich in der eigentlich so spannenden Handlung, immer wieder über nicht nachvollziehbare Verhaltensweisen, persönliche Nebensächlichkeiten und Erzählstränge, welche im Sand verliefen. Letztendlich wurde so meine Lesefreude doch etwas geschmälert. Im Gesamten kann ich auch deshalb nicht mehr als 3 ½ Sterne vergeben.

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