Schwache Umsetzung
If Books Could KillIm Fall von „If Books Could Kill“ ist der Genremix leider überhaupt nicht gelungen und ich bin ehrlich gesagt wirklich enttäuscht. Vor kurzem habe ich eine ähnliche Mischung gelesen welche so toll war. ...
Im Fall von „If Books Could Kill“ ist der Genremix leider überhaupt nicht gelungen und ich bin ehrlich gesagt wirklich enttäuscht. Vor kurzem habe ich eine ähnliche Mischung gelesen welche so toll war. Damit konnte Autorin Kate Eberle aber wirklich nicht mithalten. Die Geschichte ist dermaßen platt und die Metaebene in meinen Augen überhaupt nicht gelungen. Ohne jegliche Erklärung sorgt "Magie" dafür, dass Roxie im Plot eines Buches landet. Dies wird von allen fraglos akzeptiert und somit ist die Bühne für eine absurde und absolut unglaubwürdige Handlung bereitet. Alles ist dermaßen überzeichnet, dass von einem Thriller keine Rede sein kann. Schlechte Comedy trifft es schon eher. Obwohl Roxie ja eigentlich ein echter Mensch unter Romanfiguren sein soll, erscheint gerade sie als wenig authentisch. Ich staune immer noch darüber wie absolut unlogisch und auch ehrlich gesagt stellenweise richtig dumm, sich jemand anstellen kann. Dabei ist ihre Figur eigentlich anderes angelegt. Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich die Vorhersehbarkeit, auch in diesem Fall sollte ein solcher Mix mehr Überraschung bieten. Das einzige gute war der flüssig lesbare Schreibstil. Ansonsten schrammt „If Books Could Kill“ für mich haarscharf an 2 Sternen vorbei.