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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2021

Netter Roman für Zwischendurch

Sieben Tage am Meer
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„7 Tage am Meer“ von Ella Rosen beinhaltet eine locker leichte Geschichte, welche spürbar fiktiv und dadurch wenig authentisch war. Wirklich gerne mochte ich den Schreibstil, der dafür sorgte das ich das ...

„7 Tage am Meer“ von Ella Rosen beinhaltet eine locker leichte Geschichte, welche spürbar fiktiv und dadurch wenig authentisch war. Wirklich gerne mochte ich den Schreibstil, der dafür sorgte das ich das Buch trotz allem nicht weglegen wollte. Der Start ins Buch gelang mir weniger gut, da mir zu Beginn alle drei Hauptprotagonistinnen grundlegend unsympathisch waren. Im Verlauf der Handlung gelang es dann der Autorin aber einen glaubhaften Wandel der drei Freundinnen, hin zum Besseren darzustellen. Auch wenn nicht jede Handlung der Drei für mich stimmig und logisch war, so konnte ich sie doch am Ende des Romans besser leiden und auch teilweise verstehen. Auf den Weg hin zu mehr Dankbarkeit für das eigene Leben, schubst sie ein Engel, welcher schnell zu einem meiner liebsten Figuren wurde. Wem das jetzt schon zu esoterisch klingt, sollte wohl besser die Finger vom Buch lassen, mir gefiel dieser ungewöhnliche Ansatz allerdings sehr gut. Die Geschichte spielt auch, aber nicht nur auf Sylt, vermittelt aber trotzdem schönes Insel- und Urlaubsfeeling. Deshalb eignet sich „7 Tage am Meer“ wunderbar als leichte Lektüre für faule Tage. Ich empfehle das Buch Allen, die fantasievolle Geschichten, gewürzt mit ein wenig Lebensphilosophie, mögen.

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Veröffentlicht am 12.03.2021

Actionreiche Geschichte in beeindruckendem Setting

Ghostwalker
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Das Jugendbuch „Ghostwalker“ des Autoren Rainer Wekwerth war für mich eine überraschend tolle Mischung mehrere Genres. Die Geschichte spielt in Hamburg im Jahr 2047 und weist gerade zu Beginn einige gut ...

Das Jugendbuch „Ghostwalker“ des Autoren Rainer Wekwerth war für mich eine überraschend tolle Mischung mehrere Genres. Die Geschichte spielt in Hamburg im Jahr 2047 und weist gerade zu Beginn einige gut integrierte dystopische Elemente auf. Da ein Großteil der Handlung dann in die virtuelle Welt verlagert wird, finden auch Scifi-Fans ihren Gefallen. Auch wenn man die Grundidee, per Virtuell Reality im Netz unterwegs zu sein, aus einigen anderen Büchern kennt, kreiert der Autor hier nochmal etwas ganz Neues und bringt zahlreiche eigene Ideen ein. Sowohl die entworfenen Welt als auch die Handlung sind dabei gut überlegt und waren für mich, sowohl logisch als auch anschaulich. Die Geschichte ist von der ersten Seite an actionreich und weist ein hohes Tempo auf, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Darüber hinaus besitzen alle Charaktere Tiefe und wirken so richtig authentisch. Durch die lebendig beschriebenen Szenen mit zahlreichen fantasievollen Geschöpfen, fühlte es sich als Leserin an, als wäre man mitten im Abenteuer dabei. Selten konnte mich eine neue Welt so schnell in ihren Bann ziehen und begeistern! Dafür sorgte aber nicht nur die Geschichte, sondern auch der äußerst gelungen Schreibstil, welcher sich super lesen lässt. Auch wenn das Ende dann viel zu schnell kam, wurde doch alles aufgelöst, so dass die Geschichte in sich geschlossen ist. Da ich wirklich nichts zu meckern habe, gibt es von mir für dieses außergewöhnliche Jugendbuch (welches sich übrigens auch gut für Erwachsene eignet ), volle 5 Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.03.2021

Aufforderung zur Selbstliebe

Pretty Happy
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„Pretty Happy – Lieber glücklich als perfekt“ liest sich für ein Sachbuch erstaunlich leicht und angenehm. Die beiden Autorinnen Nena Schink und Vivien Wulf waren mir durch ihre offenen Worte, gleich zu ...

„Pretty Happy – Lieber glücklich als perfekt“ liest sich für ein Sachbuch erstaunlich leicht und angenehm. Die beiden Autorinnen Nena Schink und Vivien Wulf waren mir durch ihre offenen Worte, gleich zu Beginn sympathisch. Die Themenschwerpunkte des Buchs sind breit gestreut und umkreisen dennoch alle die Prämisse: Schönheit ≠ Glück. Es geht um die Entwicklung von Schönheitsidealen über Jahrzehnte hinweg, Sexismus und geschönte Social Media Fotos, um nur ein paar zu nennen. Darüber hinaus bieten die Autorinnen auch einige Ansatzpunkte um dem entgegen zu wirken. So plädieren sie zum Beispiel für mehr Dankbarkeit, Selbstliebe und das Schubladendenken Anderer abprallen zu lassen. Das Buch ist ein schönes Geschenk, gerade für junge Mädchen und Frauen, da es neben hilfreichen Tipps auch mehrere beeindruckende Biografien starker Frauen zu lesen gibt. Auch ihre eigene biografische Erfahrungen lassen die Autorinnen, in ihr Herzensprojekt, immer wieder einfließen. Am Ende gibt es dennoch ein kleines Aber, denn leider befolgen Beide bisher noch nicht ihren eigenen Rat aus „Pretty Happy“ und so finden sich nur geschönte und gestylte Bilder auf ihren eigenen Social Media Kanälen. Die wertvollen Botschaften des Buches haben dennoch Bestand, weswegen ich trotzdem gute 4 von 5 Sternen vergebe.

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Veröffentlicht am 11.03.2021

Ein rundum Wohlfühl-Roman mit Suchtpotenzial

Die kleine Bücherei in der Church Lane
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„Die kleine Bücherei in der Church Lane“ von Rachael Lucas ist ein durchweg schöner Roman welcher in einem bezaubernden kleinen Dörfchen in den englischen Costwoods spielt. Hier passte für mich einfach ...

„Die kleine Bücherei in der Church Lane“ von Rachael Lucas ist ein durchweg schöner Roman welcher in einem bezaubernden kleinen Dörfchen in den englischen Costwoods spielt. Hier passte für mich einfach alles, nicht nur der Handlungsort ist toll, sondern auch die Charaktere und die Geschichte, in welcher ich mich fabelhaft verlieren konnte. Alle Protagonisten sind individuell, mit unterschiedlichsten liebenswerten Marotten und machen das Buch dadurch erst richtig lebendig. Schnell wuchsen mir Lucy, Bunty und alle Anderen ans Herz. Nicht nur die Charaktereigenschaften sondern auch die Alterspanne ist weit gefasst und lässt das Dorfgeschehen dadurch noch authentischer erscheinen. Immer wieder konnte mich die Handlung überraschen, da sie sich ganz anders entwickelte als erwartet. Die Geschichte bietet einfach für jeden Geschmack etwas, hier kommen unter anderem Bücherliebhaber, Hundefreunde wie auch Geschichtsinteressierte auf ihre Kosten. Der Schreibstil gefiel mir gerade durch seine Bildhaftigkeit und Einfachheit ausgesprochen gut. In diesem Buch habe ich mich von der ersten bis zur letzten Seite wohlgefühlt und konnte so wunderbar dem Alltag entfliehen. Eine bezaubernd leichte Geschichte, welche es trotzdem schafft so gar nicht seicht zu wirken. Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 07.03.2021

Packender Klimathriller

2,5 Grad - Morgen stirbt die Welt
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Auch wenn ich schon so einige Bücher dieses Genres gelesen habe sticht „2,5 Grad- Morgen stirbt die Welt“ des Autoren Noah Richter auf besondere Weise heraus. Die Handlung ist nah dran an einer aktuellen ...

Auch wenn ich schon so einige Bücher dieses Genres gelesen habe sticht „2,5 Grad- Morgen stirbt die Welt“ des Autoren Noah Richter auf besondere Weise heraus. Die Handlung ist nah dran an einer aktuellen Thematik, welche uns alle betrifft. Die Besonderheit des Romans waren darüber hinaus die erschreckend konkret aufgezeigten Veränderungen welche die Klimakrise auslösen wird, wenn wir nicht jetzt etwas dagegen tun. Die vollständige Schmelzung von Gletschern und das Auftauen von Permafrostböden, sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Außerdem gibt es noch genau die richtige Mischung an politischen Verschwörungen und kruden Weltuntergangssekten um das Ganze noch aufregender zu machen. Für schwache Nerven ist die Geschichte eher nicht geeignet, da es stellenweise ziemlich brutal und auch blutig zugeht. Geschickt und mit fesselndem Schreibstil erzählt der Autor dabei aus wechselnden Perspektiven, von Bemühungen und Gegenbemühungen die Menschheit doch noch zu retten. Auch wenn man nicht alle Entscheidungen der Hauptprotagonistin Leela gutheißen mag, ist diese trotzdem sympathisch und authentisch. Die meisten Handlungsorte befinden sich in Deutschland und so wurde der Roman noch realer, da man sich z.B. ein überflutetes Hamburg viel besser vorstellen konnte, als einen weit entfernten Ort. Mein Fazit: Trotz der teils erschreckend realen Probleme welche im Buch aufgezeigt werden, war „ 2,5 Grad“ dennoch eine unterhaltsame Lektüre welche ich mit 4 von 5 Sternen bewerte.

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