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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2026

Ein Buch, das Grenzen erkennt – und sie genüsslich sprengt

Beautiful Venom (Vipers, Band 1)
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Die Vipers haben mich ehrlich gesagt eiskalt erwischt. Von der ersten Seite an war klar: Dieses Buch lässt mich nicht mehr los – egal, was ich eigentlich vorhatte. Schlaf? Nebensache. Realität? Kurz vergessen.
Dabei ...

Die Vipers haben mich ehrlich gesagt eiskalt erwischt. Von der ersten Seite an war klar: Dieses Buch lässt mich nicht mehr los – egal, was ich eigentlich vorhatte. Schlaf? Nebensache. Realität? Kurz vergessen.
Dabei bin ich normalerweise nicht mal der größte Sports-Romance-Fan. Aber Rina Kent ist für mich so eine Autorin, bei der man denkt: Na gut, ich probier’s halt. Und was soll ich sagen? Ich wurde komplett belohnt. Das war nicht gut. Das war grandios.
Dahlia ist eine Protagonistin, wie man sie sich nur wünschen kann: stark, mutig und jemand, der kompromisslos für das einsteht, woran sie glaubt. Kein unnötiges Drama – einfach eine Frau mit Rückgrat.
Und dann ist da Kane. Oh, Kane. Dieser Mann gibt wirklich alles auf für die Menschen, die er liebt. Zusammen haben die beiden Momente geschaffen, bei denen ich ernsthaft Gänsehaut hatte. So eine Dynamik, so viel Intensität – das fühlt man einfach.
ABER (und das ist ein wichtiges Aber):
Kleiner, gut gemeinter Warnhinweis von mir – schaut euch unbedingt die Triggerwarnungen an. Das Buch scheut sich nicht vor dunkleren Themen und kann an manchen Stellen echt heavy sein. Nichts für zarte Gemüter, aber genau das macht es auch so ehrlich und packend.
Fazit: Ich habe jede einzelne Seite geliebt. Wirklich jede. Und ich hoffe inständig, dass wir noch sehr, sehr viel mehr von den Vipers bekommen – denn nach diesem Buch will ich definitiv nicht so schnell Abschied nehmen. Von mir gibt es absolut verdiente 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
Und ja, ich würde es jederzeit wieder lesen. Ohne Reue. 💥📚

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.01.2026

Weil Bindung das Wichtigste ist

Familienreihe 1: Ich bin noch gar nicht müde!
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Dieses Buch ist nicht nur groß im Format, sondern auch groß im Herzen. Mit seinen vielen liebevollen Illustrationen und den stabilen, reisfesten Seiten ist es wie gemacht für kleine Kinderhände, die gern ...

Dieses Buch ist nicht nur groß im Format, sondern auch groß im Herzen. Mit seinen vielen liebevollen Illustrationen und den stabilen, reisfesten Seiten ist es wie gemacht für kleine Kinderhände, die gern blättern, knicken, zurückblättern und „nochmal!“ rufen. Kurz gesagt: Es überlebt den Familienalltag – und das ist schon mal ein großer Pluspunkt.
Was dieses Buch aber wirklich besonders macht, ist seine wunderbare Dreischichtigkeit. Auf der ersten Ebene erzählt es eine warmherzige Geschichte, die Kinder abholt, tröstet und ihnen das Gefühl gibt: Ich bin okay. Meine Gefühle sind okay. Auf der zweiten Ebene bekommen Eltern ganz nebenbei wertvolle Impulse und Denkanstöße, ohne belehrt zu werden. Und auf der dritten Ebene warten kleine Fragen, die dazu einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen – ehrlich, nah und auf Augenhöhe. Genau diese Mischung macht das Buch so stark.
Ganz leise, aber sehr eindrücklich zeigt die Geschichte, wie unfassbar wichtig Geduld und Verständnis in der Beziehung zwischen Kindern und Eltern ist. Keine großen Moralkeulen, kein erhobener Zeigefinger – sondern ein liebevoller Reminder: Bindung entsteht dort, wo wir uns gesehen fühlen.

Fazit:
In diesem Buch fühlen sich alle ein kleines bisschen mehr verstanden.
Ein kleines bisschen weniger allein.
Ein kleines bisschen mehr beschützt.
Und ja – auch für Eltern kann der Abend manchmal schwierig sein, vor allem dann, wenn man das eigene Kind plötzlich nicht mehr versteht (oder sich selbst gleich mit). Genau hier ist dieses Buch wie eine warme Umarmung nach einem langen Tag.
Ich bin absolut begeistert und habe die Vielschichtigkeit des Buches sehr geliebt. Es ist ein echtes Herzensbuch für Familien – und deshalb vergebe ich von Herzen 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐.

Veröffentlicht am 19.01.2026

Die Idee fand ich großartig – leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen

Loki − Her Twisted Heart
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Woran es genau lag? Gute Frage. Vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch. Fangen wir von vorne an: Ich liebe griechische Mythologie und war absolut offen für die eigenen Regeln und Interpretationen, ...

Woran es genau lag? Gute Frage. Vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch. Fangen wir von vorne an: Ich liebe griechische Mythologie und war absolut offen für die eigenen Regeln und Interpretationen, die sich die Autorin ausgedacht hat. Daran lag es also definitiv nicht.
Trotzdem hatte ich schon zu Beginn Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Viele Sätze wiederholten sich, genauso wie das Gedankenkarussell der Protagonistin. Auch die Dialoge fühlten sich oft wie eine Endlosschleife an – gleiche Themen, gleiche Gespräche, nur in leicht anderer Verpackung. Und wenn Harlow Loki nach der Götterwelt fragte, bekam man statt spannender Enthüllungen eher einen Frontalunterricht serviert. Diese Passagen zogen sich leider ziemlich und nahmen dem Buch viel Tempo.
Besonders gefreut hatte ich mich auf das zentrale Element, dass die beiden aneinandergebunden sind und sich nicht voneinander entfernen können. Das klang nach Drama, Spannung und emotionalem Chaos. In der Geschichte selbst wurde dieses Motiv jedoch nur sehr vorsichtig – um nicht zu sagen: viel zu zaghaft – genutzt. Die „Bindung“ war da, fühlte sich aber selten wirklich relevant oder einschränkend an.
Und dann das Ende … Das passte für mich leider überhaupt nicht zur restlichen Geschichte. Vielleicht wird in Band 2 noch ein fieser Plottwist nachgereicht, der alles erklärt. Aber ehrlich gesagt hat mir dieses Ende eher die Lust auf die Reihe genommen – vor allem, weil ich ohnehin nicht richtig warm mit der Geschichte geworden bin.
Fazit: Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Ich hatte mich sehr auf die Geschichte gefreut, musste mich aber stellenweise eher durch die Seiten kämpfen, als sie zu genießen. Daher gibt es von mir 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 31.12.2025

Was bist du bereit zu opfern?

Vesselless – Mein verräterisches Herz
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Ich war von der ersten Seite an verloren. Dieses Buch hat mich gepackt, geschüttelt und einfach nicht mehr losgelassen. „Nur noch ein Kapitel“ wurde schnell zu „Ups, es ist ja schon mitten in der Nacht“.
Nizzara ...

Ich war von der ersten Seite an verloren. Dieses Buch hat mich gepackt, geschüttelt und einfach nicht mehr losgelassen. „Nur noch ein Kapitel“ wurde schnell zu „Ups, es ist ja schon mitten in der Nacht“.
Nizzara ist eine Protagonistin, die man nicht so schnell vergisst. Ihr Kampfgeist ist beeindruckend und sie geht keinem Konflikt aus dem Weg – schon gar nicht, wenn es um das geht, was ihr wichtig ist. Dagen steht ihr dabei in nichts nach: loyal bis zur Selbstaufgabe und bereit, alles für die Menschen zu geben, die er liebt. Zusammen sind die beiden eine explosive Mischung, eine Macht, mit der man definitiv rechnen muss.
Doch Vesselless besteht nicht nur aus Action und starken Charakteren. Intrigen, Freundschaften, Verrat und moralische Grauzonen ziehen sich durch die Geschichte und sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. Besonders spannend fand ich die Frage, die immer wieder im Raum steht: Wen bist du bereit zu opfern, wenn es wirklich darauf ankommt? Und noch schlimmer – was, wenn die Antwort nicht die ist, die du erwartet hast?
Ein absolutes Highlight für mich war die Gedanken- und Begierdenleserei. Diese Idee war nicht nur genial umgesetzt, sondern hat der Geschichte eine humorvolle Note gegeben, da immer wieder doch recht peinliche Situationen entstehen. Dazu kommt die Dynamik zwischen Nizzara und Dagen, die einfach großartig ist – intensiv, emotional und manchmal zum Schmunzeln, manchmal zum Mitfiebern.
Fazit: Ich habe dieses Buch geliebt. Wirklich. Vesselless wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben, und die Vorfreude auf die Fortsetzung ist jetzt schon riesig. Von mir gibt es daher sehr verdiente 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ – und eine klare Leseempfehlung für alle, die starke Charaktere, Spannung und emotionale Tiefe mögen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2025

Das Ende hat mich enttäuscht…

House of the Beast
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Am Anfang habe ich dieses Buch wirklich geliebt. Es war genau das, was ich mir erhofft hatte – und sogar noch mehr: brutal, verzweifelt, emotional, aber gleichzeitig voller echter Freundschaft. Besonders ...

Am Anfang habe ich dieses Buch wirklich geliebt. Es war genau das, was ich mir erhofft hatte – und sogar noch mehr: brutal, verzweifelt, emotional, aber gleichzeitig voller echter Freundschaft. Besonders im Laufe der Geschichte habe ich mich immer mehr in Alma und Aster verliebt. Ihre Dynamik war einfach großartig, ihre Gespräche und ihr Zusammenspiel haben sich echt angefühlt und haben für mich einen großen Teil des Reizes ausgemacht. Ich habe richtig mit ihnen mitgefiebert.
Doch leider hat mich das Buch im letzten Drittel verloren. Plötzlich wirkten viele Probleme sehr konstruiert, und die Missverständnisse fühlten sich unecht und unnötig an – fast so, als bräuchte die Geschichte künstlich Drama. Das hat für mich viel von der vorherigen Tiefe kaputtgemacht. Und dann kam noch das Ende, das leider auch nichts mehr retten konnte, sondern es noch schlimmer gemacht hat. Es hat mich absolut enttäuscht zurückgelassen.
Das finde ich besonders schade, weil ich das Buch bis zu diesem Punkt wirklich sehr geliebt habe. Die starken Charaktere und die emotionale Atmosphäre hätten so viel Potenzial gehabt.
Fazit: Insgesamt gebe ich dem Buch 3 von 5 Sternen. Ein starker Anfang und tolle Figuren, aber ein schwaches letztes Drittel und ein enttäuschendes Ende. Das Buch darf deshalb leider wieder ausziehen. Für mich sind es 3 von 5 Sternen.