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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2025

Ich hatte etwas Probleme reinzukommen, doch dann hat es mich nicht mehr losgelassen!

Rabid
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Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit Seneca, doch nach und nach habe ich sie besser verstanden und mit ihr mitgefühlt und mitgefiebert. Tyran hat mich von der ersten Sekunde an gepackt – es wurde schnell ...

Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit Seneca, doch nach und nach habe ich sie besser verstanden und mit ihr mitgefühlt und mitgefiebert. Tyran hat mich von der ersten Sekunde an gepackt – es wurde schnell klar, dass in ihm mehr steckt, als der äußere Schein vermuten lässt. Das zog sich auch durch alle Nebencharaktere, das hat mir besonders gut gefallen.
Der Epilog hat mein blutendes Herz etwas geheilt. Wahrscheinlich habe auch ich eine brutale Seite in mir.
Der Spice war nachvollziehbar und gut platziert: Er dominiert die Story nicht, gehört aber einfach zu Werwolfs-Geschichten dazu und hat mir gefallen.
Es ist wie immer: Das brutalste Rudel der Welt kann auch einen weichen Kern haben. Und es gibt immer zwei Seiten einer Geschichte.
Fazit: Wichtige Messages und ein Kampf ums Überleben – ich habe „Rabid“ nach anfänglichen Schwierigkeiten absolut verschlungen und freue mich schon auf einen reread. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung an alle, die mutig in den dunklen Abgrund blicken und sich ihren Dämonen stellen möchten.

Veröffentlicht am 30.11.2025

Gute Ideen, aber die Geschichte wirkte noch etwas unausgereift

Seven Deadly Thorns – Ein Herz so schwarz wie Ebenholz
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Dark Academia, magische Kräfte und eine Zwangsverbindung, bei der sich die beiden ständig zanken — klingt eigentlich nach dem perfekten Buch für mich. Leider hat mich die Umsetzung etwas enttäuscht, ich ...

Dark Academia, magische Kräfte und eine Zwangsverbindung, bei der sich die beiden ständig zanken — klingt eigentlich nach dem perfekten Buch für mich. Leider hat mich die Umsetzung etwas enttäuscht, ich kann aber nicht genau sagen, woran es lag. Viele Fäden der Geschichte wurden nie wieder aufgegriffen, was verwirrend wirkte.
Beispielsweise ist das Internat in vier Häuser unterteilt. Ab und zu erfährt man, wer in welchem Haus ist, doch das war es auch schon. Und das passierte an mehreren Stellen: Fäden wurden aufgenommen und liegen gelassen. Am Ende kamen viele Erklärungen aus dem Nichts, die für mich nicht nachvollziehbar waren.
Dafür fand ich die Liebesbeziehung aber ganz gut ausgearbeitet. Das konnte das Buch nur leider für mich nicht retten.
Fazit: Na ja, vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch. Vielleicht war es einfach nicht mein Buch. Die Grundidee mochte ich, doch die Umsetzung hat mir nicht gefallen. Daher gibt es von mir 3 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.11.2025

Brutal und verrückt – die Dark Forces

Your Knife, My Heart
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Ich bin im Dark-Romance-Bereich wirklich einiges gewohnt, aber dieses Buch hat mich mehrmals schockiert. Die Dark Forces bestehen aus Menschen, die von der Gesellschaft aufgegeben und aussortiert wurden. ...

Ich bin im Dark-Romance-Bereich wirklich einiges gewohnt, aber dieses Buch hat mich mehrmals schockiert. Die Dark Forces bestehen aus Menschen, die von der Gesellschaft aufgegeben und aussortiert wurden. Trotzdem gibt es eine gewisse Loyalität unter den Squads. Doch Cameron ist dabei das schwarze Schaf: begnadet und brutal, aber auch nicht Herr seines Kopfes oder seiner Handlungen – unberechenbar, sogar für ihn selbst. Und dann wird er an Emery gekettet. Ob das gutgeht? Das müsst ihr selbst lesen.

Ich mochte beide Protagonisten sehr gern. Emery verliert nie ihren Kampfgeist, und Camerons innerer Konflikt mit seinen Dämonen hat mich berührt. Beide sind tief verletzt und wissen es teilweise gar nicht. Doch gemeinsam fangen sie an zu heilen … auch wenn der Weg dahin nicht immer leicht oder schön ist.

Trotzdem gibt es auch etwas Kritik: Es kam ein paar Mal vor, dass Sätze abrupt endeten oder sich Tippfehler eingeschlichen haben. Das kann natürlich passieren, hat mich aber etwas aus den Szenen herausgerissen.

Fazit: Brutal und verrückt trifft es auf den Punkt. Der Cliffhanger hat mich mit offenem Mund zurückgelassen, und ich brauche bitte sofort Band 2! Aufgrund der kleinen Fehler, die aber leicht zu beheben wären, gibt es einen kleinen Abzug. Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 25.11.2025

Puh, wo soll ich anfangen?

Nightblood Prince
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Auf „Nightblood Prince“ habe ich mich wirklich gefreut, da ich Bücher mit asiatischem Setting ein bisschen für mich entdeckt habe. Dazu das Love Triangle aus dem Klappentext und eine störrische Protagonistin, ...

Auf „Nightblood Prince“ habe ich mich wirklich gefreut, da ich Bücher mit asiatischem Setting ein bisschen für mich entdeckt habe. Dazu das Love Triangle aus dem Klappentext und eine störrische Protagonistin, die sich nichts gefallen lässt. Hört sich doch erstmal perfekt an, oder? Leider war es das nicht.
Ich musste mich durch einige Seiten quälen. Die Sprichwörter auf fast jeder Seite fand ich anfangs noch lustig, später wurden sie aber nervig.
Fei hat mich mit ihren Entscheidungen in den Wahnsinn getrieben. Einerseits ist sie völlig verliebt in Siwang, mit dem sie zusammen aufgewachsen ist, andererseits vertraut sie sich ihm nicht an und lügt lieber, statt ehrlich zu sein. Dann wieder kann sie bei sich bleiben und fühlt sich so sicher. Diese Widersprüche wirkten merkwürdig. Zudem, ganz ehrlich, Siwang ist eine wandelnde Red Flag. Von einem Liebesdreieck war da für mich nichts zu spüren. Und der andere Prinz? Ja, er sieht gut aus und ist talentiert, aber reicht das wirklich aus? Für eine epische Liebesgeschichte brauche ich mehr.
Fazit: ich habe es ab der Hälfte abgebrochen. Leider war es nichts für mich. Sehr schade. Für mich sind es 3 von 5 Sternen und das Buch darf leider wieder ausziehen.

Veröffentlicht am 25.11.2025

Nicht das, was ich erwartet habe, sondern noch besser!

Pen Pal
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Das Buch war absolut nicht das, was ich erwartet hatte, und auch nach dem Lesen schwirrt mir immer noch der Kopf. „Pen Pal“ hatte für mich einen unglaublichen Suchtfaktor, und ich konnte mich kaum davon ...

Das Buch war absolut nicht das, was ich erwartet hatte, und auch nach dem Lesen schwirrt mir immer noch der Kopf. „Pen Pal“ hatte für mich einen unglaublichen Suchtfaktor, und ich konnte mich kaum davon lösen. Zwar sind mir hin und wieder Dinge aufgefallen, die mich zum Grübeln gebracht haben, doch das Ende habe ich keineswegs vorhergesehen. Und mich zu überraschen ist nicht ganz leicht.

Ich freue mich schon jetzt auf ein Re-Read und darauf, noch mehr Hinweise auf das Ende zu entdecken. Denn in der Auflösung gab es etliche „Aha!“ und „Oh mein Gott, nein!“Momente.

Ich hoffe, ihr verzeiht es mir, dass ich so vage bleibe, denn ich will euch nichts, absolut gar nichts von der Geschichte vorweg nehmen. Dafür ist sie viel zu gut.

Wer Thriller, Nervenkitzel und gleichzeitig tiefe Gefühle sowie harte Schicksale liebt, wird hier definitiv fündig.

Fazit: Ich habe es geliebt. Von Anfang an habe ich mit Kayla mitgefiebert. Bedenken, ob die Geschichte sich wirklich so entwickelt, wie ich es dachte, hatte ich ehrlicherweise erst in der Mitte. Und das Ende hat mich sprachlos zurückgelassen. Einfach wow. Von mir gibt es ganz großes Lob und eine absolute Leseempfehlung. Und natürlich 5 von 5 Sternen.