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Lissanna

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2019

Hunger auf mehr

Lunch im Glas
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Immer auf der Suche nach neuen Ideen zum Mitnehmen war ich sehr gespannt auf dieses Buch und ob es mir denn neue Ideen präsentieren könnte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Rezepte sind super abwechslungsreich, ...

Immer auf der Suche nach neuen Ideen zum Mitnehmen war ich sehr gespannt auf dieses Buch und ob es mir denn neue Ideen präsentieren könnte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Rezepte sind super abwechslungsreich, kommen meist mit wenigen Zutaten aus und sind leicht umzusetzen. Es gibt zahlreiche zusätzliche Tipps, Hinweise und Grundlagen am Ende des Buches. Die Rezepte selbst sind nach Kategorien sortiert und reichen von Varianten mit Fleisch bis zu veganen Rezepten und lassen sich auch super abwandeln. Die Bilder machen direkt Lust aufs nachmachen und laden ein sich auszuprobieren. Leider geht bei der Ebookvariante die Übersicht ein wenig flöten. Denn die typische Aufmachung, auf einer Seite der Doppelseite das Bild und auf der anderen das Rezept funktioniert auf dem Ebookreader einfach nicht so wirklich. Da ist mir die gedruckte Variante einfach lieber. Auch hätte ich mir ein Inhaltsverzeichnis gewünscht, um auf die Schnelle einen Überblick über alle Rezepte zu bekommen und so im Ebook direkt zum von mir gewünschten Rezept springen zu können, statt mich mühselig durchklicken, bzw. im Buch durchblättern zu müssen. Alles in allem ist es aber trotzdem ein sehr gelungenes und inspirierendes Buch und ich freue mich schon die Rezepte Stück für Stück nach zu kochen. Ich gebe 4 von 5 Sternen für die Ebookvariante. Das gedruckte Buch bekäme volle 5 Sterne, deshalb mache ich daraus 4,5.

Veröffentlicht am 01.09.2019

Es ist eben nicht alles nur Fastfood und Kaffee

Eat Like A Gilmore
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Ich liebe Kochbücher und noch viel mehr liebe ich Kochbücher zu bestimmten Themen. Und ich liebe die Gilmore Girls. Deshalb muss ich ja auch das Kochbuch lieben oder? Naja, nicht ganz. Warum es mich nicht ...

Ich liebe Kochbücher und noch viel mehr liebe ich Kochbücher zu bestimmten Themen. Und ich liebe die Gilmore Girls. Deshalb muss ich ja auch das Kochbuch lieben oder? Naja, nicht ganz. Warum es mich nicht zu 100% überzeugen konnte, erkläre ich jetzt. Zunächst einmal muss gesagt sein, dass das Buch wirklich sehr hübsch ist und auch die Ebookversion ganz ordentlich aufbereitet ist, es aber an ein gedrucktes Kochbuch einfach nicht heran kommt. Denn vielmals sind die sehr hübsch auf Doppelseiten dargestellten Bilder einfach zerschnitten. Das ist natürlich völlig logisch, aber tut leider nichts für das Kochbuch. Hier kommt einfach nichts an die gedruckte Version heran. Die Rezeptauswahl ist recht breit und umfasst verschiedene Kategorien, von einfachen Snacks über Hauptgerichte bis zu Cocktails. Zu jedem Rezept gibt es eine kurze Einleitung wo in der Serie und dieses Gericht über den Weg gelaufen ist und je nach Schwere in Lorelay und Sookie Varianten unterteilt, was ich wirklich witzig und gelungen finde. So kann man selbst entscheiden, wie schwer es sein soll. Die Bilder zu den Rezepten sind ansprechend gestaltet und alles leicht verständlich. Leider habe ich bei vielen Rezepten immer wieder gerätselt wann genau mir diese eigentlich über den Weg gelaufen sein sollen. Denn ja in Gilmore Girls ging es sehr viel ums Essen, aber Lorelay und Rory haben in der ganzen Serie nie wirklich selbst gekocht. Lorelay kann schließlich nach eigener Aussage auch gar nicht kochen. Das wirkt dann eben ein wenig unglaubwürdig. Trotzdem ist das Buch mit viel Liebe ausgestaltet und deshalb, ja ich mag das Kochbuch sehr gern, aber lieben tue ich es nun nicht unbedingt, denn um wahrlich wie eine Gilmore zu essen, würde man sich schließlich ausschließlich von Fastfood und Kaffee ernähren. Da das Buch aber wirklich wunderschön ist und tatsächlich ein gewisses Stars Hollow Gefühl aufkommt, gibt es von mir4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 01.09.2019

Von Logiklöchern und falscher Tonalität

Eine Lady mit gewissen Vorzügen
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Inhalt
London 1813: Nach dem Tod ihres Vaters erfährt Lady Titania Stanhope mit Entsetzen, dass dieser sein gesamtes Vermögen seiner Geliebten vermacht hat, und sie und ihr Bruder nun vollkommen mittellos ...

Inhalt
London 1813: Nach dem Tod ihres Vaters erfährt Lady Titania Stanhope mit Entsetzen, dass dieser sein gesamtes Vermögen seiner Geliebten vermacht hat, und sie und ihr Bruder nun vollkommen mittellos sind. Ihre einzige Chance: einen reichen Ehemann finden. Bewaffnet mit einem Schrank voller Roben und ihrer Gouvernante macht Titania sich auf in die Londoner High Society und trifft ausgerechnet auf den schrecklich attraktiven aber offenbar verarmten Earl of Oakley…
Edwin Worthington kehrt nach London zurück um ein beträchtliches Erbe anzutreten. Da ihm aber Frauen zu wider sind, die nur auf eine gute Partie aus sind, versteckt er seinen Reichtum hinter abgewetzten Jacken und Hosen. Als er Titania Stanhope trifft, ist er von der klugen, wortwitzigen und schönen jungen Frau fasziniert. Könnte sie die Richtige für ihn sein? Doch dann erfährt er, was der wahre Grund für ihren Aufenthalt in London ist, und wendet sich von ihr ab…

Schreibweise und Figuren
Der Schreibstil ist in jedem Fall flüssig zu lesen, keine besonderen Schnitzer, aber leider auch nicht sehr glaubhaft, was die Zeit anbelangt, in der der Roman spielen soll. Die Protagonisten reden nämlich alle so, als wären sie der aktuellen Zeit entsprungen und 200 Jahre in die Vergangenheit versetzt worden. An irgendwelche Konventionen, wie die richtige Ansprache, die zur damaligen Zeit enorm wichtig war, hält sich keiner. Auch scheinen die Figuren nicht sonderlich gebildet. Heute kennen viele die Herkunft der Namen Titania und Oberon vielleicht nicht mehr, zur damaligen Zeit und in den Kreisen hingegen haben die Menschen derlei Namen durchaus gekannt. Es gehörte schlicht zur Bildung. Die Figuren sprechen weder wie es sich für die Zeit gehörte, noch handeln sie so. Sehr schade, denn das stört die Immersion ganz gewaltig. Allen voran Titania, in die man sich leider so gar nicht hineinversetzen konnte. Denn sie handelt irrational und das einzig belustigende sind die kurzen Texte an den Kapitelanfängen, die eine Dame ihres Standes jedoch trotzdem niemals zu verfassen gewagt hätte.

Story
Leider sieht es mit der Story nicht so viel besser aus. Auch in dieser tun sich viele Lücken auf, die ganze Geschichte bleibt eher oberflächlich. Man fragt sich die ganze Zeit, welche Vorzüge denn die Lady Titania außer einem losen Mundwerk genau haben solle und wird auch im Laufe der Geschichte nicht darüber aufgeklärt. Die Erzählung plätschert so vor sich hin, große Wendungen oder Überraschungen hält sie nicht bereit, schade hier wurde viel Potential verschenkt.

Meine Meinung
Trotz all der Kritik hat mich das Buch einigermaßen gut unterhalten. Woran aber lag das? Es lies sich einfach sehr angenehm runterlesen. Leichte Kost für zwischendurch und perfekt für einen Nachmittag am Strand. Allzu viel mehr sollte man aber nicht erwarten und so schnell wie man die rund 240 Seiten durch hat, hat man die ganze Geschichte auch schon wieder vergessen. Von mir gibt es dafür 2,5 Sterne. Und den halben auch nur, weil es sich um das Erstlingswerk der Autorin handelt und jeder mal klein angefangen hat.

Veröffentlicht am 06.08.2019

Ordentlicher Ratgeber, mit Luft nach oben

Kugelzeit
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Ich war neugierig auf diesen Ratgeber, da wir uns in der Familienplanung befinden. Ich hatte mir erhofft aus dem Ratgeber bereits vorher Informationen zu erhalten. Diese haben ich auch bekommen und die ...

Ich war neugierig auf diesen Ratgeber, da wir uns in der Familienplanung befinden. Ich hatte mir erhofft aus dem Ratgeber bereits vorher Informationen zu erhalten. Diese haben ich auch bekommen und die Aufteilung in die verschiedenen Trimester empfand ich als sehr gelungen. Trotzdem bleibt mir der Ratgeber an der einen oder anderen Stelle ein wenig zu oberflächlich, hier wäre mehr gegangen. Außerdem war mir die Ansprache an die werdende Mutter ein wenig zu kindlich. Ich bin eine erwachsene Frau und keine 5 Jährige, genau dieses Gefühl hatte ich beim lesen leider sehr oft. Es gibt sicher Frauen denen das gefällt, mich hat es aber eher abgeschreckt. Die Aufbereitung der Informationen ist gut und für jede Frau verständlich, mir jedoch zu einfach gehalten. Auch hier, ich bin erwachsen und kein Kind. Generell bin ich kein Fan von der „du wirst als Mami“ Anrede, nein werde ich nicht. Wenn dann werde ich Mutter und keine Kleinkindvariante dessen. Fazit: Idee gut, Informationsgehalt okay, Umsetzung für mich unpassend. Da wäre mehr gegangen.

Veröffentlicht am 30.06.2019

Da wäre viel mehr gegangen

Up All Night
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Ein kleiner Disclaimer vorab. Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen, deshalb wird dies auch keine komplette Rezension, sondern eher eine Kurzeinschätzung warum ich nicht bis zum Ende gekommen bin.
Der ...

Ein kleiner Disclaimer vorab. Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen, deshalb wird dies auch keine komplette Rezension, sondern eher eine Kurzeinschätzung warum ich nicht bis zum Ende gekommen bin.
Der Klappentext klingt vielversprechend nach einer seichten Lektüre für zwischendurch. Ich habe auch schon viel Gutes über April Dawson gelesen und das sollte mein erstes Buch von ihr werden, es wird wohl dabei bleiben.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und einigermaßen flüssig aber auch weit entfernt von etwas, das mich begeistern könnte. Auch haben mich die Charaktere bereits nach einigen wenigen Seiten genervt, da sie dermaßen austauschbar und klischeebehaftet sind, dass es mich gruselt. Die Dialoge wirken wie von Laiendarstellern aus den allseits (un)beliebten Doku-Soaps. Die schaue ich nicht, weil sie mir zu platt sind, warum sollte ich also so etwas lesen. Auch wirken die Handlungen der Figuren einfach nur unglaubwürdig, man fiebert leider nicht mit sondern viel eher ist fremdschämen angesagt. Ob das mit dem Rest des Buches besser wird, kann ich nicht sagen, viel Hoffnung habe ich aber nicht. Wer auf Doku-Soaps und fremdschämen steht kann es versuchen, allen anderen würde ich dringlichst von diesem Buch abraten.Von mir gibt es deshalb nur einen Gnadenstern, weil das Cover wirklich hübsch ist.