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Veröffentlicht am 07.06.2026

Spannender Zeitreise-Roman für alle ab etwa 10 Jahren

Jonathan Clock (Band 1) – Die Rache des Pharao
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Von M. G. Leonard haben mein Sohn und ich schon einige sehr gute Abenteuer-Detektiv-Bücher gelesen. Deshalb waren wir umso gespannter, einen Zeitreise-Roman von ihr vor uns zu haben: „Jonathan Clock. Die ...

Von M. G. Leonard haben mein Sohn und ich schon einige sehr gute Abenteuer-Detektiv-Bücher gelesen. Deshalb waren wir umso gespannter, einen Zeitreise-Roman von ihr vor uns zu haben: „Jonathan Clock. Die Rache des Pharao“.
Jonathan Clock weiß lange nicht, dass seine Mutter eine Zeitreisende ist, die sich den Regeln des Rates, der über diese Angelegenheiten wacht, widersetzt hat. Deshalb ist er umso entsetzter, als sie von zwei gefährlichen Typen verfolgt werden und von da an ständig in Gefahr schweben.
Warum sie ihre Flucht auch ins Alte Ägypten führt, muss man am besten selbst lesen. Denn es ist ein äußerst spannendes Abenteuer, das Jonathan und alle Leserinnen und Leser hier erwartet.
Die Autorin schafft es, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Vor allem die Momente in Ägypten sind sehr gelungen, denn die Grabstätten und besonderen Orte sind sehr anschaulich beschrieben. Dabei lernt man sogar einiges über die Vergangenheit, und es gibt viele spannende Details, zum Beispiel über Mumien, die Vorbereitung der Toten und ihre Beisetzung.
Ein wenig Geduld braucht man, bis die erste richtige Zeitreise kommt, da doch so einige Erklärungen notwendig sind, damit man alles versteht. Gleichzeitig ist es durch die anfängliche Bedrohung aber durchgehend so spannend, dass man unbedingt weiterlesen muss.
Wie genau die Zeitreisen funktionieren und was der Rat der Zeitreisenden wirklich bezweckt, das ist noch etwas offen geblieben. Hoffentlich werden diese Fragen noch im Folgeband beantwortet.
Diesen ersten Band empfehlen wir allen ab etwa 10 Jahren, die gerne Abenteuerromane lesen und selbst einmal in der Zeit zurückreisen möchten.

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Freundinnen, Meer und erste Liebe - süße Wohlfühl-Sommergeschichte

Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück
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Wohlfühlbücher für den Sommer passen einfach für jedes Alter. "Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück" von Mia Andersen richtet sich an alle ab 10 Jahren, wobei das Buch sehr klar auf Mädchen in diesem ...

Wohlfühlbücher für den Sommer passen einfach für jedes Alter. "Seaside Sisters 1: Lenes Inselsommerglück" von Mia Andersen richtet sich an alle ab 10 Jahren, wobei das Buch sehr klar auf Mädchen in diesem Alter abzielt.

Lene lebt mir ihrer Zwillingsschwester Elsa und ihren Eltern in einer kleinen Pension auf der Insel Rosenholm. Es ist die perfekte Idylle mit Strand, Meer und jeden Tag Vanilleeis. Außerdem sind endlich Ferien - viel Zeit, um ihren Träumen nachzugehen: Journalisten werden und irgendwie Mats näher kennenlernen.

Was Lene auf der Insel zusammen mit ihren Freundinnen sonst noch erlebt, ist sehr nett zu lesen. Mia Andersen fängt die Inselatmosphäre wunderbar mit ihren Worten ein, und sie schafft es, Lenes Gefühlswelt sehr schön zu beschreiben. "Wie Brausepulver im Bauch" fühlt es sich an, wenn Lene Mats sieht oder an ihn denkt.

Diese tolle Sommerstimmung wird zusätzlich noch durch die wunderschönen Illustrationen von Hanna Wenzel unterstrichen. Immer wieder gibt es kleine, süße Bilder, die sehr gut zur Geschichte passen. Lediglich ein kleiner Comic-Strip fällt da komplett aus dem Rahmen. Der ist zwar auch wieder schön anzusehen, passt aber nicht zu den Geschehnissen davor oder danach, so als ob er einfach random irgendwo eingebaut wurde. Schade, hier hätte man echt mehr draus machen können.

Die Handlung des Buches zeichnet sich nicht durch viel Spannung aus, sondern eher durch das Einfangen der besonderen Stimmung, schöner Freundschaftsmomente, das Erleben eines traumhaften Sommers und die Aufregung einer ersten Liebe. Dabei werden einige Klischees bedient, was dem Lesespaß aber keinen Abbruch tut.

Lenes Traum, Journalistin zu werden, wird am Ende des Buches noch einmal kurz auf zwei Doppelseiten aufgegriffen. Dabei wird sehr gut erklärt, welchen Weg man gehen kann, wenn man den gleichen Traum hat. Schade, dass man nicht auch Lenes fertigen Artikel lesen konnte. Das hätte vielleicht auch die Leserinnen noch mehr für Journalismus begeistert und die sonst doch sehr stereotype Handlung mit dem Fokus auf Freundinnen und einen wirklich netten Jungen etwas mehr aufgebrochen.

Für alle ab etwa 10 Jahren, die aber einfach nur Geschichten um Freundinnen lieben, gerade vielleicht auch für einen Jungen schwärmen oder einfach nur Lust auf eine süße Sommergeschichte haben, ist das Buch absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 30.05.2026

Rivals-to-Lovers in Bestform mit einem modernen, magischen Setting

Seamere College 1. Strange Familiars
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Ich glaube, ich habe schon lange keine Rivals-to-Lovers-Story mehr gelesen, bei der der Rivalen-Anteil so gut angelegt war, denn Gwendolynne Chan und Harrisford Briggs sehen sich nicht nur akademisch gesehen ...

Ich glaube, ich habe schon lange keine Rivals-to-Lovers-Story mehr gelesen, bei der der Rivalen-Anteil so gut angelegt war, denn Gwendolynne Chan und Harrisford Briggs sehen sich nicht nur akademisch gesehen wirklich lange Zeit als die größten Konkurrenten an. Aber „Seamere College 1. Strange Familiars“ von Keshe Chow hat mich auch auf ganz anderen Ebenen begeistert.
Angefangen mit dem Weltenbau, bei dem mich die Verknüpfung von Magie und Technik fasziniert hat. Dazu kamen die magischen Tierwesen und Seelentiere wie der mürrische Kater Percy, um die sich die beiden Rivalen am Seamere College in ihrer Ausbildung kümmern. Und zuletzt mag ich es immer, wenn es auch eine konfliktgeladene gesellschaftliche Ebene gibt - hier vor allem gekennzeichnet durch einen Konzern, der Magie verkauft und Menschen wie Gwen, die an allen Ecken und Enden sparen müssen, um an genug Magie für ihre Arbeit zu kommen.
Die Story selbst ist tatsächlich für mein Empfinden ein wenig durchschaubar gewesen, und an manchen Stellen kamen die Lösungen doch sehr schnell und einfach zu Gwen und Harrisford. Aber dennoch hatte ich viel Spaß, die beiden dabei zu begleiten, wie sie nach den Ursachen für die Magieausbrüche und dem merkwürdigen Verhalten der magischen Tiere auf den Grund gehen.
Dabei fand ich es amüsant zu lesen, wie sie sich immer wieder gezofft haben. Harrisford war mir anfangs sogar richtig unsympathisch, aber der erste Eindruck kann täuschen, und hier passte es einfach wunderbar zur Story. Gleichzeitig konnte man eine gewisse Anziehung zwischen den beiden spüren. Manchmal fand ich die Umsetzung ein wenig plump, aber im Großen und Ganzen hat mir auch die Lovestory zwischen den beiden gefallen.
Das Ende der Geschichte hat mich noch einmal so richtig gepackt und mich überzeugt, dass ich den zweiten Teil der Dilogie unbedingt lesen muss. Ich empfehle das Buch daher allen ab 16 Jahren, die Rivals-To-Lovers-Geschichten in einem modernen magischen Setting mögen.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Ein tolles Zeltabenteuer über Natur, kleine Rätsel und Freundschaft

Zelten mit Juli
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Die Juli-Reihe von Petra Eimer haben wir erst recht spät für uns entdeckt. Doch als jetzt der siebte Band "Zelten mit Juli" erschienen ist, mussten wir ihn natürlich gleich lesen. Das Tolle ist: Auch wenn ...

Die Juli-Reihe von Petra Eimer haben wir erst recht spät für uns entdeckt. Doch als jetzt der siebte Band "Zelten mit Juli" erschienen ist, mussten wir ihn natürlich gleich lesen. Das Tolle ist: Auch wenn man die Vorgängerbände nicht kennt, kann man problemlos einsteigen. Aber ich warne gleich vorweg. Das Buch macht Lust, auch die anderen sechs Bände zu lesen, denn mit dem Pferd Juli wird es immer lustig, spannend und ein bisschen chaotisch.
Wobei sich Juli in diesem Band eigentlich recht gut benimmt, außer wenn sie für Ablenkung sorgen muss. Warum Ablenkung? Natürlich hat das mit den Umweltsündern zu tun, die Paul, Max, Anna, Juno, Watson und Juli auf ihrer Klassenfahrt in ein Umweltcamp überführen müssen.
Was die Sechs sonst noch beim Zelten erleben, bringt beim Lesen richtig viel Spaß, auch wenn es für sie selbst am Anfang gar nicht so spaßig im Camp ist. Aber mit seinen liebsten Menschen und Tieren kann man einfach das Beste aus allem machen. Und so wird neben der Detektivarbeit die Umwelt geschützt, eine Nachtwanderung gemacht und natürlich im See gebadet.
Wir mochten es total, wie die Gruppe sich stets gegenseitig hilft und füreinander da ist. Das Thema Umweltschutz ist dabei vielfältig in diese Freundschaftsgeschichte eingebunden. Sie zeigt, wie wichtig es ist, aufmerksam zu sein und andere Menschen, Tiere, die Natur und deren Bedürfnisse zu respektieren.
Auch die Gestaltung hat uns wieder besonders gut gefallen. Sowohl mein Sohn als auch ich mussten erst einmal das ganze Buch anschauen, weil die Bilder allein sehr neugierig auf die Geschichte machen. Beim Lesen haben wir dann gleich gemerkt, wie gut Text und Bild ineinandergreifen und sich gegenseitig ergänzen. Dabei haben wir auch mitgerätselt, was die Hinweise in den Illustrationen für die Geschichte bedeuten könnten. Richtig toll!
Wir sind sehr glücklich, "Zelten mit Juli" gelesen zu haben. Daher empfehlen wir es allen Kindern im Grundschulalter, die gerne Freundschaftsgeschichten mögen, Tiere und die Natur lieben oder gerade vor einer Klassenfahrt stehen.

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Veröffentlicht am 18.05.2026

Perfekt für junge Comic- und Rätselfans

Licht ins Dunkel
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Lustige Comics sind bei meinen Kindern grundsätzlich total beliebt. Deshalb war ich sehr gespannt, wie sie auf den etwas düsteren Comic „Licht ins Dunkel“ von Steffen Gumpert reagieren würden. Schon das ...

Lustige Comics sind bei meinen Kindern grundsätzlich total beliebt. Deshalb war ich sehr gespannt, wie sie auf den etwas düsteren Comic „Licht ins Dunkel“ von Steffen Gumpert reagieren würden. Schon das Cover macht deutlich, hier gibt es unheimliche Gestalten, die uns das Fürchten lehren könnten.
Es wird tatsächlich finster und gruselig in diesem Comic. Manche Figuren sind schon ziemlich merkwürdig, vor allem eine bestimmte Puppe fanden wir im ersten Moment richtig unheimlich. Allerdings zieht sich gleichzeitig eine gewisse Art von Humor durch die Geschichte, bei der man merkt, dass alles eigentlich gar nicht so unheimlich ist, wie es zunächst scheint.
Rupert Rumpelstil ist darüber hinaus ein sehr unerschrockener Junge, der mit Neugier an alles herangeht. Dabei möchte er herausfinden, wo sein Vater hin verschwunden ist. Zusammen mit Rupert müssen wir Lesenden uns also auf die Spur begeben, die ein mysteriöser Anruf hinterlässt.
Die Rätsel, die auf jeder Doppelseite zu finden sind, haben uns gut gefallen. Teilweise sind schnell gelöst andere sind richtig kniffelig und man muss auch auf den vorangegangenen Seiten gut aufgepasst und beobachtet haben, um sie lösen zu können. Dabei ist es aber jederzeit möglich, ein Rätsel auszulassen, denn die Lösung kommt direkt auf der Folgeseite. Das haben wir dann auch an der ein oder anderen Stelle genutzt, um etwas schneller in der Geschichte voranzukommen.
Die Gestaltung des Comics hat uns allen sehr gut gefallen. Die Bilder sind farbig, aber gleichzeitig düster, sodass die unheimliche Stimmung allein beim Betrachten des Comics entsteht. Außerdem enthalten sie unglaublich viele Details, sodass man wirklich auf jede Kleinigkeit achten muss, wenn man die Rätsel lösen möchte.
Der Comic ist deshalb perfekt für alle Kinder ab dem Grundschulalter, die unheimliche Comics mögen und gerne Geheimnissen auf die Spur kommen.

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