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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.01.2026

Unser Lieblingsadventskalenderbuch zum Rätseln

Das kleine Böse Buch - Adventskalender (Das kleine Böse Buch)
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Meine Kinder haben jedes Jahr ein neues Adventskalenderbuch. Diesmal waren es sogar gleich mehrere - am besten gefallen hat uns aber „Das kleine Böse Buch Adventskalender - Fies und Frostig“ von Magnus ...

Meine Kinder haben jedes Jahr ein neues Adventskalenderbuch. Diesmal waren es sogar gleich mehrere - am besten gefallen hat uns aber „Das kleine Böse Buch Adventskalender - Fies und Frostig“ von Magnus Myst.
Jeden Tag begleiten wir das kleine Böse Buch ein Stück weiter bei der Rettung des Weihnachtsfestes. Denn jemand treibt am Nordpol sein Unwesen. Da müssen wir Leserinnen und Leser einfach helfen. Dafür müssen wir jeden Tag ein kleines Rätsel oder eine Aufgabe lösen, die uns zum nächsten Abschnitt führt.
Wir hatten beim Lesen und Rätseln großen Spaß. Die Geschichte passt wunderbar zum kleinen Bösen Buch, aber auch zu Weihnachten. Besonders begeistert haben uns auch die Illustrationen von Thomas Hussung. Die verschiedenen Weihnachtsfiguren sind hervorragend getroffen und zeigen die Figuren manchmal in wirklich lustigen Situationen.
Wer also für die nächste Adventszeit ein schönes Adventskalenderbuch sucht - das hier können wir wirklich allen Kindern ab ca. 8 Jahren empfehlen, die sich die Adventszeit mit Lesen und Rätseln verkürzen wollen. Man muss dafür übrigens die Buchreihe „Das kleine Böse Buch“ nicht kennen.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Düstere Magie, rätselhafte Figuren und überraschende Wendungen

Alchemy of Secrets
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Ich habe bisher fast alle Bücher von Stephanie Garber geliebt und war so gespannt auf "Alchemy of Secrets", weil es nicht in der Caraval-Welt spielt und mit Los Angeles ein urbanes Setting in unserer heutigen ...

Ich habe bisher fast alle Bücher von Stephanie Garber geliebt und war so gespannt auf "Alchemy of Secrets", weil es nicht in der Caraval-Welt spielt und mit Los Angeles ein urbanes Setting in unserer heutigen Zeit hat. Was würde mich dort für eine Magie erwarten? Ganz anders als Caraval oder doch ähnlich?
Ich würde sagen, beides trifft zu. Die Legenden der Stadt erinnern vage an die Magie und Geheimnisse von Caraval. Es gibt besondere Orte, viele Geheimnisse und Figuren, bei denen man einfach nie weiß: Kann man ihnen trauen? Wer ist gut? Wer ist böse?
Bis zum Ende hin haben mich die Wendungen überrascht. Ich liebe es, wenn man eine Geschichte nicht von der ersten Seite an durchschauen kann und das auch bis zum Ende hin so bleibt. Das schafft Stephanie Garber bei mir jedes Mal und ich liebe ihre Bücher genau deshalb.
Die Verbindung unserer modernen Welt mit einer düsteren und zugleich anziehenden Magie hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Zum Beispiel die Legende über den Teufel, der in einer Bar in Los Angeles unterwegs ist, oder die über einen Mann, der einem den Zeitpunkt des eigenen Todes verrät. Mich hat das Ganze direkt in seinen Bann gezogen.
Genau wie die Hauptfigur Holland St. James, die nach der Wahrheit dieser Mythen sucht und hofft, mehr über ihre eigene traurige Familiengeschichte herauszufinden. Ich mochte Holland sehr gerne, ihre Art, allem auf den Grund gehen zu wollen und den Hinweisen zu folgen. Auch die Spannung, die es zwischen Holland und den männlichen Figuren gab, hat mich bis zum Schluss total fasziniert.
"Alchemy of Secrets" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Wer viel Romantik erwartet, der könnte enttäuscht werden. Wer aber Lust hat, eine Welt voller düsterer Magie, Geheimnisse und zwielichtiger Gestalten zu erleben und von der Autorin immer wieder überrascht zu werden, sollte das Buch unbedingt lesen.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Brutale Dystopie mit einer beeindruckend starken Heldin

To Cage a Wild Bird
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Dystopien habe ich schon immer gerne gelesen. Deshalb konnte ich an "To Cage a Wild Bird - Verlier dein Leben. Oder dein Herz." von Brooke Fast nicht vorbeigehen.
In Dividium wird jedes kleine Verbrechen ...

Dystopien habe ich schon immer gerne gelesen. Deshalb konnte ich an "To Cage a Wild Bird - Verlier dein Leben. Oder dein Herz." von Brooke Fast nicht vorbeigehen.
In Dividium wird jedes kleine Verbrechen mit lebenslanger Haft vergolten. Doch meist endet diese schon nach kurzer Zeit mit dem Tod, da Menschen für viel Geld Jagd auf die Gefangenen machen dürfen. Klingt brutal, aber auch sehr spannend, vor allem, da mit Raven eine ganz besondere Figur im Gefängnis landet. Eine erfolgreiche Kopfgeldjägerin, die etliche Menschen diesem tödliche Schicksal zugeführt hat, setzt alles daran ihren kleinen Bruder von dort zu befreien.
Die persönliche Ebene von "To Cage a Wild Bird" hat mir in weiten Teilen richtig gut gefallen. Ich mochte Raven trotz ihrer düsteren Vergangenheit sehr gerne und konnte mich gut in ihre Gefühlswelt hineinfinden. Ihre Sorge um ihren Bruder, die schwierigen Beziehungen zu den anderen Insassen, aber auch die Freundschaften, die sie schließt, haben mich alle überzeugt. Lediglich mit der Liebesgeschichte habe ich ein wenig gehadert. Vor allem, da mir im Angesicht der Gefahren, die Raven im Gefängnis begegnen, die körperliche Nähe einfach zu viel war.
Die gesellschaftliche Ebene der Geschichte, die mir bei Dystopien immer sehr wichtig ist, hätte für meinen Geschmack noch etwas stärker herausgearbeitet werden können. Es ist sehr deutlich, dass der Konflikt vor allem zwischen Arm und Reich stattfindet und bewusst am Leben gehalten wird. Über die politischen Intrigen, die dahinterstecken, erfährt man im Laufe der Geschichte immer mehr. Allerdings liegt der Fokus sehr oft einfach nur auf dem brutalen Geschehen im Gefängnis, sodass man über die großen Hintergründe noch nicht viel erfährt. Da kommt hoffentlich im nächsten Band noch mehr.
Den möchte ich unbedingt lesen, denn trotz der kleinen Kritikpunkte hat mich "To Cage a Wild Bird" gepackt und Raven als starke Hauptfigur überzeugt. Ich mochte ihre persönliche Entwicklung sehr und sehe hier die Stärke der Geschichte. Wem also bei Dystopien die gesellschaftliche Ebene nicht ganz so wichtig ist, dem kann ich das Buch absolut empfehlen. Allen anderen auch, wenn sie wie ich kein Problem damit haben, auf den nächsten Band für mehr Hintergründe zu warten.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Für unerschrockene Spürnasen und Comicfans

Manhwa für Kids: Sherlock Holmes (Band 1) - Eine Studie in Scharlachrot
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"Manhwa für Kids: Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot" von Yeon-Jong Kim zeigt, wie man Klassiker für Kinder spannend neu erzählen kann - als Manhwa, also koreanische Comics, die übrigens in ...

"Manhwa für Kids: Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot" von Yeon-Jong Kim zeigt, wie man Klassiker für Kinder spannend neu erzählen kann - als Manhwa, also koreanische Comics, die übrigens in unserer gewohnten Leserichtung gelesen werden.
Enthalten sind drei bekannte Fälle von Sherlock Holmes: Eine Studie in Scharlachrot, Das gefleckte Band und Die Liga der Rotschöpfe. Dabei halten sich alle recht nah an das Original. Die Texte sind jedoch so leicht zu verstehen und die Geschichten so verkürzt, dass sie sehr gut für Kinder ab etwa neun Jahren geeignet sind.
Da es jedoch in zwei Fällen um Morde geht und diese auch in den Bildern zu sehen sind, ist das Buch vor allem für Kinder geeignet, die mit dem Thema Tod gut umgehen können und für die es gar nicht spannend genug sein kann.
Die Ermittlungen von Sherlock Holmes und Dr. Watson sind auf jeden Fall sehr verzwickt und gerade der zweite Fall ist besonders dramatisch. Toll ist dabei auch, dass es in jedem Abschnitt Rätsel für Kinder gibt, die teilweise recht knifflig sind.
Die Zeichnungen von Woobin Choi sind typisch für Manhwa komplett farbig, mit überzeichneten Emotionen und ausdrucksstarken Figuren. Gerade Sherlocks Überheblichkeit und Genialität kommen in diesem Band sehr gut heraus. Darüber hinaus sorgen einige humorvolle Momente dafür, dass eine gewisse Leichtigkeit mitschwingt und selbst unheimliche Szenen nicht mehr ganz so düster wirken.
Es gibt lediglich ein paar kleine Details bei der zeichnerischen Gestaltung, die uns nicht ganz so gut gefallen haben. So werden an einigen Stellen Elemente genutzt werden, die nicht in Sherlocks Zeit passen und manche Details, die für die Fallauflösung wichtig sind, sind in den Bildern erst bei der Auflösung zu sehen.
Trotz dieser kleinen Kritikpunkte ist dieser Band absolut empfehlenswert für alle Kinder ab etwa neun Jahren, die gerne spannende Comics und Detektivgeschichten mögen und sich von Mordfällen in der Handlung nicht abschrecken lassen.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Fantastische Welt, düstere Geheimnisse, eine gefährliche Reise

Lightfall 1: Das verlorene Licht
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Bei "Lightfall 1: Das verlorene Licht" hat mein 8-jähriger Sohn sofort am Cover erkannt, dass wir den Zeichner aus einer anderen Buchreihe kennen. Hier hat Tim Probert aber nicht nur die fantastischen ...

Bei "Lightfall 1: Das verlorene Licht" hat mein 8-jähriger Sohn sofort am Cover erkannt, dass wir den Zeichner aus einer anderen Buchreihe kennen. Hier hat Tim Probert aber nicht nur die fantastischen Bilder geliefert, sondern auch die Geschichte, die uns in eine ganz andere Welt bringt: auf den Planeten Irpa.

Dort leben Bea und ihr Eber-Großvater in einer entlegenen Hütte und brauen Zaubertränke. Doch Beas Großvater vergisst viel und ist ein wenig verwirrt. Als er eines Tages verschwindet und nur eine merkwürdige Botschaft hinterlässt, muss Bea ihn finden. Glücklicherweise stehen ihr ihre Katze Nim und der Galdurier Cad, den sie gerade erst kennengelernt hat, zur Seite. Gemeinsam mit ihnen reist sie durch Irpa, auf der Suche nach ihrem Großvater und auf den Spuren großer Geheimnisse und düsterer Gefahren.

Uns hat dieses Abenteuer in eine ganz andere Welt versetzt, die uns so sehr fasziniert hat, dass wir diesen 256 Seiten starken Comic in einem Stück verschlungen haben. Irpa ist eine sehr naturverbundene Welt mit riesigen Wäldern und wunderschönen Landschaften, die detailreich und atmosphärisch gezeichnet sind. Gleichzeitig gibt es in dieser Welt düstere, gefährliche Orte mit erschreckenden Kreaturen, die uns gefesselt haben und auch in den Bildern eine unglaublich finstere Stimmung vermitteln.

Aber nicht nur die Landschaften und unterschiedlichen Wesen haben uns zeichnerisch überzeugt. Tim Probert schafft es, auch Beas Gefühlswelt durch seine Bilder greifbar zu machen. So wird ihre Angst durch schwarze Fasern dargestellt, die sie immer enger umschlingen, bis Bea es schafft, ihre Starre zu überwinden. Eine grandiose Darstellung, die ihre Gefühle so gut übermittelt.

Doch Lightfall glänzt nicht nur durch die herausragenden Bilder, auch die Geschichte selbst ist spannend, mit tollen Wendungen, einigen Kampfszenen und Charakteren, die wir sehr gerne begleitet haben. Oft kommen die Bilder mit nur wenig Text aus, was das Lesen des Comics auch für Kinder, die eher wenig lesen, ganz einfach macht. Trotzdem ist die Story komplex und spannend und gleichzeitig mit einigen humorvollen Momenten gespickt.

Wir sind absolut begeistert von "Lightfall 1: Das verlorene Licht" und empfehlen es allen Kindern und Erwachsenen, die gerne tief in eine fantastische fremde Welt mit düsteren Elementen, aber auch schönen Lichtblicken eintauchen. Für uns war es der eindrucksvollste Comic, den wir dieses Jahr im Fantasy-Bereich gelesen haben. Wir freuen uns schon jetzt auf den zweiten Teil, der Mitte 2026 erscheinen soll.

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