Cover-Bild Smeralda Bohms Bestiarium
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Coppenrath
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 08.01.2026
  • ISBN: 9783649651338
  • Empfohlenes Alter: ab 11 Jahren
Anja Fislage

Smeralda Bohms Bestiarium

Auf den Spuren der verborgenen Wesen
Helge Vogt (Illustrator)

Warnung an alle, die dieses Buch lesen wollen!

Mein Name ist Smeralda Bohm. Ich bin 12 Jahre alt und eine ernst zu nehmende Wissenschaftlerin, genauer gesagt: Kryptozoologin. Das bedeutet, dass ich verborgene Wesen* erforsche, die angeblich nicht existieren. Leider versucht das sogenannte Geheime Institut zu verhindern, dass mein enormes Wissen verbreitet wird. Es beobachtet auch dich, seit du diese Zeilen liest!

Wenn du trotzdem wissen willst, was ich bei meinen Feldforschungen und im Geheimen Institut erlebt habe (und in welchen mysteriösen Vorfällen ein gewisser Kommissaranwärter ermittelt), solltest du dich JETZT an einen sicheren Ort begeben. Denk daran: Wissen bedeutet Lebensgefahr! Ich hoffe, du bist mutig genug.

* also Yetis, Echte Phantomkatzen, Chupacabras usw.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Rundum gelungen

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Der Klappentext verheißt ein übernatürliches, spannendes und unvergleichliches Abenteuer. Und genau das ist die Geschichte kompakt zusammengefasst.

Smeralda, die ihre Erkenntnisse über Monster und ...



Der Klappentext verheißt ein übernatürliches, spannendes und unvergleichliches Abenteuer. Und genau das ist die Geschichte kompakt zusammengefasst.

Smeralda, die ihre Erkenntnisse über Monster und wilde Kreaturen in ihrem Bestarium festhält um es in nächster Zukunft der Öffentlichkeit zu präsentieren, wird eines Tages von einem geheimen Institut ins Visier genommen und plötzlich wird ihr Forscherdasein vollkommen auf den Kopf gestellt.

Ein Buch, das zuallererst mit seinem tollen Cover punktet. Aber auch die wundervollen Illustrationen der Steckbriefe der verborgenen Wesen sind super toll in die Geschichte eingebunden und unterstützen damit das Gelesene. Durchgehend fesselnd, aber auch mal mit humorigen Passagen versehen, macht dieses Buch einfach nur riesigen Spaß.

Fazit: Kleine Entdecker, die keine Angst vor Monster haben und sich mutig allen Herausforderungen stellen, werden hier ein spannendes Abenteuer miterleben.

Veröffentlicht am 30.01.2026

Verborgene Lebewesen

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Smeralda Bohm ist 12 Jahre alt und ihr Steckenpferd ist die Kryptozoologie, die Erforschung (vermeintlich) unbekannter Lebewesen. Die Echte Phantomkatze, der Bogimann, Vampire oder der Basilisk. Sie haben ...

Smeralda Bohm ist 12 Jahre alt und ihr Steckenpferd ist die Kryptozoologie, die Erforschung (vermeintlich) unbekannter Lebewesen. Die Echte Phantomkatze, der Bogimann, Vampire oder der Basilisk. Sie haben angeblich nie existiert oder sind längst ausgestorben? Smeralda ist ihnen auf der Spur. Ihr bester Freund Kenji Kan und in gewisser Weise auch ihre 9-jährige Schwester Josephine (genannt "Phi") unterstützen sie dabei.
Das Bestiarium ist geschrieben und erstellt von Smeralda selbst. Sie erzählt darin ihre Geschichte.
Anfangs hielt ich das Buch für eine nette kleine Geschichte über Fabelwesen, aber weit gefehlt: dieses Buch entwickelt sich zu einem sehr spannenden Kriminalfall mit Thriller-Faktoren und unerwarteten Wendungen.
Die Personen gefallen mir sehr gut. Mir ist positiv aufgefallen, dass sie mal alle ein bisschen ungewöhnliche, aber nicht zu exotische Namen haben. Sie sind auch sehr unterschiedlich und eindeutig charakterisiert. Damit ist jede Figur auf ihre eigene Art sympathisch (oder absolut nicht sympathisch).
Besonders positiv erwähnen möchte ich das eindrucksvoll gestaltete Buchcover und die Illustrationen im Buch sowie die Aufmachung. Denn was ich anfangs für Unsauberkeiten beim Buchdruck hielt, ist die Gestaltung des Innenlebens als echtes Notizbuch einer jungen Wissenschaftlerin.
Es handelt sich um einen ersten Band, dessen Fortsetzung bereits angekündigt ist. Entsprechend bleiben am Schluss ein paar Fragen offen. Für mein persönliches Empfinden ist die Geschichte in sich abgeschlossen "genug" um eigenständig gelesen zu werden. Ich freue mich dennoch schon jetzt auf Band 2.
Klare Leseempfehlung für alle, die Tiere aller Art, Spannung und Geheimnisse mögen.

Veröffentlicht am 17.01.2026

Zwischen Yeti, Geheiminstitut und Sofaabenteuern

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Schon auf den ersten Seiten liegt dieses leise Kribbeln in der Luft, das sagt: Hier wird es seltsam, geheim und richtig gut. Smeralda Bohm meldet sich direkt zu Wort, warnt, droht, flüstert zwischen den ...

Schon auf den ersten Seiten liegt dieses leise Kribbeln in der Luft, das sagt: Hier wird es seltsam, geheim und richtig gut. Smeralda Bohm meldet sich direkt zu Wort, warnt, droht, flüstert zwischen den Zeilen – und zack, sitzt man mitten in einem Bestiarium, das sich anfühlt wie ein verbotenes Notizbuch, das man eigentlich gar nicht lesen dürfte.

Beim gemeinsamen Lesen auf dem Sofa gab es ständig diese Momente, in denen Blicke hin und her gingen. „Glaubst du, die gibt es wirklich?“, kam von nebenan, während eine Illustration von Helge Vogt für kurzzeitige Stille sorgte. Kurz darauf ein „Okay, das ist jetzt echt gruselig“, gefolgt von einem breiten Grinsen. Genau diese Mischung trägt das ganze Buch: Forschergeist, Humor und dieses köstliche Gefühl, Teil eines Geheimnisses zu sein.

Smeralda ist klug, eigensinnig und wunderbar unbeirrbar. Keine überzeichnete Heldin, sondern ein Mädchen mit Notizbuch, Mut und einer ordentlichen Portion Trotz gegenüber dem ominösen Geheimen Institut. Besonders schön: Die Geschichte nimmt junge Leser ernst, erklärt nicht von oben herab und lädt ständig zum Mitdenken ein. Zwischen Yeti, Phantomkatze und Chupacabra wurde immer wieder pausiert, diskutiert, spekuliert. „Wenn es das Institut wirklich gäbe, wären wir längst aufgeflogen“, hieß es – und ja, genau so fühlt sich das Lesen an.

Die Illustrationen sind dabei mehr als Schmuck. Sie verstärken die Atmosphäre, machen neugierig und lassen Raum für Fantasie. Dieses Buch will nicht einfach nur vorgelesen werden, es will geteilt werden. Seite um Seite entstand dieses stille Einverständnis: weiterlesen, noch eins, noch ein Wesen.

Am Ende blieb das Gefühl, gemeinsam etwas entdeckt zu haben. Ein Buch, das Mut macht, Fragen stellt und zeigt, dass Wissen gefährlich sein kann – aber Neugier noch viel stärker ist. Genau die Sorte Geschichte, die lange nachhallt und beim Zuklappen ein leises „Was, wenn doch?“ hinterlässt.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Einstieg in eine faszinierende Welt

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Smeralda Bohm ist 12 Jahre alt, aber sie ist nicht einfach nur ein Kind – sie ist eine ernst zu nehmende Wissenschaftlerin, und zwar eine Kryptozoologin. Sie erforscht verborgene Wesen, die angeblich gar ...

Smeralda Bohm ist 12 Jahre alt, aber sie ist nicht einfach nur ein Kind – sie ist eine ernst zu nehmende Wissenschaftlerin, und zwar eine Kryptozoologin. Sie erforscht verborgene Wesen, die angeblich gar nicht existieren. Doch das Geheime Institut will die Verbreitung des Wissens über die Kryptozoologie verhindern, und so soll Smeralda Teil des GI werden. Doch kann Smeralda so alles glauben, was man ihr dort erzählt? Ihr Wissen bringt sie letztendlich in Lebensgefahr.

Das Buch ist der erste Teil einer Reihe zu Smeralda und ihre Forschungen über verborgene Wesen. Sie ist dabei sehr erfolgreich, nimmt kaum wahrnehmbare Signale wahr und hat so schon einige verborgene Wesen für ihre Forschung gefunden. Hilfe erfährt sie aus ihrem Umfeld. Die Geschichte taucht tief ein in eine geheimnisvolle Welt, in der es sowohl geheimnisvolle Wesen gibt wie auch eine Vereinigung, die diese geheimnisvolle Welt skrupellos ausbeuten und Smeralda für ihre Ziele einspannen möchte. Es gibt dabei einige interessante verborgene Tiere, die Smeralda entdeckt hat und in ihrem Bestiarium präsentiert. Die Illustrationen in der Geschichte passen genial dazu. Das Buch ähnelt einem Arbeits- oder Notizbuch, denn es gibt Erklärungen in Fußnoten sowie einige Ergänzungen zu den Geschehnissen im Text. Das Eintauchen in diese Welt ist äußerst faszinierend. Smeralda ist ein neugieriges Mädchen, dem man gern auf seine Abenteuer folgt, auch wenn sie manchmal doch etwas kauzig erscheint. Der Schreibstil reißt den Leser in die spannende Geschichte hinein und lässt ihn kaum los bis die Geschichte vorübergehend endet. Ich bin schon ganz gespannt auf die Fortsetzung und kann es kaum erwarten, in den Folgeband einzutauchen.

Diese Fantasy-Geschichte mit ihrer magischen Welt lässt den Leser erst auf der letzten Seite wieder los – widerwillig, denn jetzt heißt es erst mal warten auf die Fortsetzung. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

Veröffentlicht am 12.01.2026

Ein außergewöhnliches Fantasybuch für Kinder

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Das war wirklich ein außergewöhnliches Buch: "Smeralda Bohms Bestiarium. Auf den Spuren der verborgenen Wesen" von Anja Fislage. Es sind die wissenschaftlichen Berichte einer angehenden Kryptozoologin, ...

Das war wirklich ein außergewöhnliches Buch: "Smeralda Bohms Bestiarium. Auf den Spuren der verborgenen Wesen" von Anja Fislage. Es sind die wissenschaftlichen Berichte einer angehenden Kryptozoologin, die wir hier zu lesen bekommen. Das Wissen, das hier verbreitet wird, ist streng geheim. Wer davon erfährt, schwebt selbst in höchster Gefahr. Aber das Risiko nehmen wir sehr gerne in Kauf.
Denn Smeralda Bohm ist ein wirklich außergewöhnlicher Charakter. Sie kennt sich wunderbar mit kryptiden Lebensformen aus, verzweifelt aber, wenn sie das Verhalten ihrer Mitmenschen einschätzen soll. So ergeben sich skurrile Momente, in denen Smeralda recht entspannt und interessiert mit gefährlichen Tierwesen wie einer Phantomkatze umgeht, und andere, in denen sie das Verhalten ihrer Mitschüler überfordert. Wir fanden das sehr amüsant. Gleichzeitig ist es interessant zu sehen, wie Smeralda mit ihren eigenen Gefühlen umgeht.
Mir hat es außerdem unglaublich viel Spaß gemacht, das Buch vorzulesen, weil der Schreibstil so komplett anders ist als der der meisten Fantasybücher für Kinder. Man liest Smeraldas Forschungsberichte, ihre Aufzeichnungen und Beobachtungen zu den verschiedenen Wesen natürlich mit Fußnoten und Anmerkungen. Gleichzeitig erlebt man mit ihr ein außergewöhnliches Abenteuer, das uns immer wieder überrascht hat.
Der Schreibstil macht das Buch zu einer etwas herausfordernden Lektüre, denn der wissenschaftliche Stil ist mit Sicherheit nicht für jedes Kind ab 11 Jahren etwas. Beim Vorlesen hat es uns aber richtig gut gefallen, sodass sogar mein 8-jähriger Sohn gebannt zugehört hat.
Zusätzlich haben uns die Illustrationen von Helge Vogt, auf denen man die verschiedenen kryptiden Lebensformen bestaunen kann, sehr gut gefallen. Sie ergänzen das Bestiarium perfekt und machen es zu etwas ganz Besonderem.
Uns hat diese außergewöhnliche Geschichte um kryptide Wesen, eine Geheime Organisation und Freundschaft richtig gut gefallen und direkt in ihren Bann gezogen. Wer mit dem besonderen Schreibstil gut klar kommt, den erwartet hier ein richtig gutes Fantasybuch. Also am besten erst einmal kurz in das Buch reinlesen, um auf den Geschmack zu kommen.

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