Das Cover fand ich erst gar nicht so ansprechend, da aber soviel über die Bücher geredet wurde, hab ich mir dann doch den ersten Teil gekauft und bin jetzt absolut süchtig! Die ...
Cinderella mal anders :)
Das Cover fand ich erst gar nicht so ansprechend, da aber soviel über die Bücher geredet wurde, hab ich mir dann doch den ersten Teil gekauft und bin jetzt absolut süchtig! Die Geschichte fesselt sofort durch ihren einfachen Witz, die reale Welt und die Alltagssituationen, die wir alle kennen. Und dann kommt der Kerl, den wir alle so gern mal treffen würde und er macht Träume wahr in Form von atemberaubenden Kleidern. Cinderella ahoi :) und doch ist diese Geschichte so anders. Felicity (der Name ist übrigends wunderschön!) lässt nicht einfach ihr altes Leben zurück und stürzt sich glückselig grinsend in die Arme des Prinzen, nein sie bleibt sich und ihren Freunden treu und beobachtet das Geschehen mit wachsendem Misstrauen. Sie ist unglaublich symphatisch und stark in ihrer "Andersartigkeit". Sind alle Buchheldinen wunderschön und schlank, so ist Felicity das genaue Gegenteil. Sie ist keine unerreichbare Schöhnheit, die wir alle gern wären, sondern die Person, die wir manchmal selber sind. Und das mit einer Stärke, die ich auch manchmal gern besitzen würde :)
Leander dagegen ist ebenso sexy, wie undurchschaubar. Im einen Moment ist er der perfekte Prinz, im nächsten ein riesen Arsch. Diese Geschichte hält sich nicht an Regeln. Sie bringt Leser dazu am Pool laut aufzulachen und in der UBahn hastig eine Träne wegzuwischen.
Wer Lust auf eine etwas andere Liebesgeschichte hat, ist hier genau richtig. Alle Sterne von mir, für ein Buch, dass man nur schwer aus der Hand legen kann. Großes Kompliment an die Autorin!!
„Sie zog ihren Koffer die Ponte Marcelo hinab und beobachtete, wie ein Schemen, der gerade noch Ähnlichkeit mit einem Kobold gehabt hatte, als Katze aus einem Hauseingang sprang.“ Seite 11
„Und was ist ...
„Sie zog ihren Koffer die Ponte Marcelo hinab und beobachtete, wie ein Schemen, der gerade noch Ähnlichkeit mit einem Kobold gehabt hatte, als Katze aus einem Hauseingang sprang.“ Seite 11
„Und was ist mit dir? Streunst du jede Nacht durch die Gassen und rettest unvorsichtige Mädchen?“
Die Glut in seinem Blick glomm auf, und er lächelte unmerklich. „Es gäbe Schlechteres, das man mit seiner Zeit anfangen könnte, nicht wahr?“
Seite 41
Inhalt: Herz aus Nacht und Scherben - Gesa Schwartz
Milou soll die Ferien bei ihrer Großmutter in Venedig verbringen, doch alles kommt ganz anders. Ein seltsamer Nebel überfällt die Stadt, Kinder verschwinden und mit ihnen die Erinnerung an sie. Auf der Suche nach Antworten triff Milou auf Nív, einen Rabenwandler aus der Welt der Scherben in der ein böser König alles zu zerstören droht. Doch Milou ist die Hoffnung der Rebellen, sie kann es schaffen, den geheimnisvollen Pala´Dhey zu finden, der allein im Stande ist den König der Scherben zu vernichten.
Meinung:
Gleich auf den ersten Seiten, musste ich ein bisschen schmunzeln. Der Schreibstill von Gesa Schwartz ist einfach einzigartig und hat so einen krassen Wiedererkennungswert, wie kaum ein anderer. Allerdings muss man diese Art wirklich mögen und man muss sich Zeit nehmen. Bei dieser Autorin sind die Bücher mit so vielen Details gefüllt, dass ich persönlich manchmal echt Probleme hatte Schritt zu halten und wenn ich dann mal den Faden verloren habe, überhaupt nicht mehr wusste, wo sich die Protagonistin gerade befindet. Es ist für mich kein Mal-eben-Buch auch kein Zugfahrt-Buch, sondern eher etwas für „Ich bin mal gerade vier Stunden weg, tüss Welt“.
Das solltet ihr auf jeden Fall beachten, wenn ihr euch dieses Buch kauft.
Cover und Titel finde ich wunderschön und allein das Wort „Rabenwandler“ im Klappentext hat mich magisch angezogen -
Die Geschichte selber, geht rasend schnell voran, schon nach den ersten 100 Seiten, liegt die ganze Welt der Protagonistin in Trümmern und musste gerettet werden. Die Welt der Spiegel hatte sie fest im Griff und ihr Ziel, den einen zu finden, der das Böse aufhalten kann, scheint unerreichbar.
Ich mochte die Figur von Milou sehr gerne. Ein Büchermädchen, eine Träumerin, ein bisschen mollig, ein bisschen weltfremd, angetrieben von dem Wunsch ihre Großmutter zu retten. Ihr Mitspieler Nív taucht auch sehr schnell auf, ein gütiger Krieger mit dunklen Kräften, der alles daran setzt sie zu retten. Auch er ist wirklich toll, kein Bad Boy oder süßer Love Interest, sondern wirklich ein Krieger, mit viel Dunkelheit in sich selber. Er ist kein Mensch, was ihm sehr zu schaffen macht, das Schicksal lastet sehr schwer auf ihm und er weiß, dass Milou sie alle retten kann, aber gleichzeitig hat er tierische Angst, dass ihr etwas passiert.
Die anderen Figuren in der Geschichte waren toll ausgemalt und durchdacht, selbst der kleine Kapitain, der nur zwei Mal auftaucht, wird in bleibender Erinnerung bleiben und der sagenumwobene Pala´Dhey hat ein bisschen was von den alten Helden, wie Old Firehand oder Robin Hood und damit kriegt man mich nun mal immer -
Ich muss aber sagen, dass ich nicht SO sehr mitgefiebert habe und mich nicht SO in die Figuren verliebt habe, wie in anderen Büchern. Irgendwie konnten sie mir nicht richtig ans Herz wachsen.
Die Welt der Scherben fand ich wahnsinnig spannend! Diese Kleinigkeiten wie Funken, die die Hoffnung sind, verlorenen Gedanken, zerschlagene Träume, unvollendete Geschichten und vergessenen Wünsche, die richtige Gestalten angenommen haben, das war einfach irre. Auch die Entstehung des Bösen, fand ich sehr schön durchdacht und die Geschichte war so traurig, dass man schon fast wieder mitfühlen konnte.
Aber das Buch hat sich auch gezogen. Es gibt unglaublich viele Details, das ist einfach der Still der Autorin. Es ist sehr dunkel teilweise, was will man bei einer „Scherbenwelt“ auch viel anderes erwarten. Die Idee der Geschichte, die ganze Handlung, alle Figuren waren wirklich toll. Die Umsetzung hätte ich mir ein klein wenig anders gewünscht, um wirklich volle Punktzahl vergeben zu können.
Aber ich habe riesigen Respekt vor der Autorin, die sich all das zusammengereimt hat und bereue es kein bisschen dieses Buch gelesen zu haben! Wahnsinn, wirklich! Es ist ein unglaubliches Konstrukt aus Einzelteilen und so genau beschrieben, als wäre sie selber in der Scherbenwelt gewesen. Was ich nicht hoffe, denn der Gedanke daran, dass die echt sein könnte, wird mich niemals wieder schlafen lassen!
Wer eine süße Liebesgeschichte, zeitgenössischen Humor oder glitzernde Leichtigkeit erwartet, ist hier absolut falsch. Das Buch ist eher schwere Kost (gar nicht böse gemeint) mit viel Dunkelheit und einem riesigen Haufen Scherben, Irrungen und Wirrungen. Es gibt eine Liebesgeschichte und viele Heldenmomente, aber die sind nicht im typischen Jugendroman Still. Nach diesem Buch ist man erst mal ein bisschen fertig mit der Welt und ich werde jetzt definitiv etwas Seichteres für mein Herz brauchen -
Urteil:
Das Buch ist definitiv gewöhnungsbedürftig und nicht für jeden Leser etwas, aber Fans von Gesa Schwartz oder auch Jenny Mai Nuyen werden sich hier wohl fühlen
Zitat:
Dr. Pym lächelte die Kinder an: „Keine Angst.“
„Keine Angst?“, zischte Kate. „Wie, bitte schön, sollen wir denn da keine Angst kriegen?“
„“Naja“, sagte Dr. Pym. „Also schön, kriegt ein bisschen ...
Zitat:
Dr. Pym lächelte die Kinder an: „Keine Angst.“
„Keine Angst?“, zischte Kate. „Wie, bitte schön, sollen wir denn da keine Angst kriegen?“
„“Naja“, sagte Dr. Pym. „Also schön, kriegt ein bisschen Angst.“
S. 249
Inhalt: Emerald - Die Chroniken vom Angebinn_John Stephens
Kate, Michael, und Emma sind Geschwister, wo ihre Eltern sind wissen sie nicht und sie werden von einem Waisenhaus ins andere abgeschoben, ohne ein Zuhause zu finden. Doch dann landen sie bei Dr. Py, der angeblich ein waisenhaus führen soll. Nur finden sich in dem abgelegenen Herrenhaus, bis auf die drei Geschwister überhaupt keine Kinder. Seltsames geht vor sich und ehe sie sich versehen, stürzen die drei kopfüber in ein Abenteuer voller Magie und mitten hinein in den Kampf um drei magische Bücher, die ihrem Besitzer unendliche Macht verleihen. Dabei treffen sie auf liebevolle Gefährten, witzige Verbündete, gruselige Feinde und begeben sich auf den Weg, das Geheimnis um ihre Herkunft und ihre Eltern zu lüften.
Meinung:
Wenn mir ein Buch von Tanja Voosen höchstpersönlich empfohlen wird, habe ich immer gleich ziemlich hohe Erwartungen. Dann will ich eine Geschichte, die mir ans Herz geht, bei der meine Hände vor Erwartung zittern, wenn ich die nächste Seite aufschlage und bei der ich die Augen nicht von den Buchstaben nehmen kann.
Ich bin nicht enttäuscht worden
Erstmal ist das Cover wunderschön! Diese vielen Details, die Zeichen, die vom Himmel zu rieseln scheinen – mega! Es ist weder zu dick, noch zu dünn, gute Schriftgröße und die Aufmachung der Kapitel ist sehr süß.
Der Schreibstill hat mir unheimlich gut gefallen. Sehr sanft und ruhig, nicht blumig oder schrill, aber warm. Man hat sich direkt in diese Welt hineinversetzt gefühlt, kein WhatsApp, keine Fußbodenheizung, dafür heißer Tee und Kaminluft. Ein bisschen wie die Anfangsseiten von Narnia oder Peter Pan.
Von anfang an ist alles sehr rätselfhaft, die Eltern die offensichtlich vor irgendetwas fliehen müssen, dieser Kerl, der die Kinder wegbringt, die Verfolger ... Ich war direkt neugierig, was denn da los sei.
Die Figuren werden sehr schnell eingeführt, die drei Kids mit denen man sich gleich anfreunden will, wobei mir Emma ein bisschen Angst gemacht hat =D Michael mit seiner Zuneigung zu Zwergen, ein kleiner Nerd, der auf Professor macht - einfach toll! Man hat gleich Mitleid mit ihrer Situation, Waisen, die von einem Ort zum anderen geschickt werden und ich habe mich richtig für sie gefreut, als sie in die Obhut von Miss Sallow kamen, die ich mir irgendwie als dicke DisneyfilmKöchin vorstelle.
Und dann ging es auch recht schnell zur Sache. Geheimnisse über Geheimnisse, die Ereignisse überschlagen sich und schwuppdiwupp überall Magie und eine fremde Welt, voller Gefahren, Wesen an deren Existenz niemand mehr glaubt und eine miese fiese Hexe als Gegnerin.
Ich war total neugierig, was es mit den Eltern auf sich hat und ob die Kinder sie finden werden. Das Ganze ist irgendwie eine Mischung aus Narnia, Harry Potter und Die fünf Freunde. Super toll gelungen!
Den verrückte Dr. Pym mit dem Hauch Dumbeldore und einer Spur Gandalf, mochte ich mega gerne. Gut, machmal wollte ich ihn auch treten, aber irgendwie denke ich immer, wenn so jemand da ist, das dann schon alles gut werden wird <3
Aber das müsst ihr selber rausfinden!
Urteil:
Tolles Buch, für jung und weniger jung =D Eine coole Geschichte, mit tollen Figuren, die einen bis zur letzten Seite mitfiebern lässt. Ich geh mal Band 2 kaufen ^-^ Fünf Bücher von mir!
„Und dann taten wir endlich das, was
jeder vernünftige Mensch an unserer Stelle schon längst getan hätte. Wir
schickten die Alberts zur Bar, um uns etwas zu trinken zu holen – und
verdrückten uns in der ...
„Und dann taten wir endlich das, was
jeder vernünftige Mensch an unserer Stelle schon längst getan hätte. Wir
schickten die Alberts zur Bar, um uns etwas zu trinken zu holen – und
verdrückten uns in der Zwischenzeit schnell durch die Küche und den Lieferanteneingang
des Lokals nach draußen. Und rannten los, so schnell wir konnten.“
Vicky hat ein Problem: Seit
ihrem zwölften Lebensjahr verschwindet sie immer wieder für ein paar Sekunden
und taucht an völlig fremden Orten wieder auf. Und das Ganze immer in Begleitung
von dem Geruch nach frisch gebackenen Zimtschnecken. Sehr mysteriös und
nichtmal Pauline, Vicky beste Freundin hat eine Erklärung, geschweige denn eine
Lösung. Und dann stellt Vicky auch noch fest, dass es sie doppelt gibt! Ihr
zweites Ich Tori, stiftet während der Sprünge jede Menge Unheil in Vickys Leben
und sorgt für einiges Chaos.
Ich habe mich gleich auf den ersten
Seiten von Zimt und weg total wohl
gefühlt. Es sprüht nur so vor Humor und
erinnert ein bisschen an Silber von
Kerstin Gier, weil es einfach genauso liebevoll lustig geschrieben ist. Es wird
auch gleich ein Geheimnis angedeutet und zwar hat Victoria keine Ahnung, warum
ihre Eltern sich damals, als sie ein Kind war, getrennt haben. Ob das für den
Lauf der Geschichte noch wichtig ist, weiß ich noch nicht, aber es ist auf
jeden Fall etwas, worüber man nachgrübelt, denn Victorias Mama scheint wirklich
ziemlich toll zu sein.
Das Ganze spielt in
einer Kleinstadt, wo jeder jeder kennt, also ein bisschen wie in Stars Hollow,
was mir persönlich total gut gefällt. Könnte daran liegen, dass ich selber aus
einem ziemlichen Dorf komme, Lukes Dinner habe ich aber leider noch nicht bei
uns gefunden =D
Victoria (kurz Vicky)
liebt Jeans und bunte Kapuzenpullis, ist 15 und mir vom ersten Moment an
symphatisch. Ihre beste Freundin heiß Pauline und ist eine treue Seele, die
Vicky immer zur Seite steht. Vicky lebt mit ihrer Mutter zusammen in einem
Bed&Breakfeast, außerdem gibt es noch ihre Großeltern und die schräge Tante
Polly. Das Ganze hat eine symphatisch chaotische Athmosphäre, doch es gibt auch
ein großes Mysterium. Seit ihrem zwölften Lebensjahr verschwindet Vicky immer
mal wieder für ein paar Sekunden. Die Orte, wo sie landet, kennt sie nicht, sie
kann es nicht steuern oder aufhalten und bis auf Pauline hat sie auch nie
jemandem davon erzählt. Und dann ist da noch die Sache mit den Jungs, denn
Vicky mag David, David kennt sie aber eigentlich gar nicht, dafür wird
Konstantin, Davids bester Freund auf sie aufmerksam, aber der war auch mit der
doofen Pute Claire auf einer Hochzeit und ach, das Leben ist schon kompliziert.
Der ganze Schreibstil
und Aufbau ist völlig unkompliziert und nimmt den Leser leicht mit. Die Sprünge
machen neugierig, es sind mehrere Baustellen, auf die sich meine Aufmerksamkeit
gerichtet hat, aber keineswegs irgendwie gemein überfordernd. Die Kapitel sind
nicht sehr lang, was wirklich sehr bahnfahrerfreundlich ist, danke liebe Dagmar
Bach! Auch die Aufmachung von jedem neuen Kapitel ist total süß mit den verzierten
Ecken. Auch die Figuren finde ich unheimlich liebevoll ausgedacht und angemalt,
die Mama von Vicky ist einfach toll und über ihre Großeltern habe ich mich
schlapp gelacht. Nur ihr Vater blieb ein bisschen farblos, klar das macht die
Geschichte einfach, aber ein kleines bisschen mehr hätte ich mir doch
gewünscht. Obwohl der Vergleich mit Hugh Grant, ja durchaus ein gewisses Bild
hervorruft.
Am Ende ging mir das
alles ein klein bisschen schnell. Ich war sehr verwirrt von den Sprüngen,
wusste zwischenzeitlich nicht wirklich, wer jetzt wer ist, und wer wen liebt
und überhaupt. Die Parallelwelt ist mir noch ein bisschen schleierhaft. Auch
hätte ich mir gerne noch ein paar Erklärungen gewünscht was denn jetzt mit
Vicky los ist, obwohl der mögliche Lösungsweg, der angedeutet wird auf jeden
Fall super viel Lust auf einen zweiten Band macht, den ich auch auf jeden Fall
kaufen werde!
Gilmore Fans und Freunde von Kerstin
Giers Humor werden sich bei „Zimt und weg“ wie zuhause fühlen. Eine fluffig leichte Mädchengeschichte für jedes Alter mit viel Zimt und Gelächter, die von mir sehr gute vier Sterne und eine klare Leseempfehlung bekommt. Ich freue
mich auf den zweiten Band!
Sie schnaubte. „Normalerweise mag ich es schon, wenn der Kerl sich etwas Mühe mit der Romantik gibt, bevor er das zu mir sagt. Und damit meine ich nicht, dass er mich in einen ...
„Leg dich auf den Rücken.“
Sie schnaubte. „Normalerweise mag ich es schon, wenn der Kerl sich etwas Mühe mit der Romantik gibt, bevor er das zu mir sagt. Und damit meine ich nicht, dass er mich in einen finsteren Abgrund schubst.“
Inhalt: Das Herz der Quelle - Sternensturm von Alana Falk Er ist da: der größte Moment in Lilianas Leben und er ist genauso magisch, wie furchteinflößend. Heute wird sie ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft, sie wird in die Gemeinschaft des Hohen Rates aufgenommen und mit ihrer Quelle verbunden – kurz: sie wird eine richtige Magierin. Doch statt der perfekten, liebenswerten Sara, bekommt sie Chris. Einen sturen, tierisch gutaussehenden Kerl, der absolut kein Interesse an dieser Verbindung hat. Und noch dazu ist sein früherer Magier auf ungeklärte Weise ums Leben gekommen. Nicht gerade die perfekte Voraussetzung für eine derart enge Zusammenarbeit. Und während die zwei versuchen miteinander klarzukommen, breitet sich in ihrem Rücken das Chaos aus.
Meinung:
An Alanas Buch kam man ja Anfang des Jahres gar nicht herum und ich weiß, ich bin etwas spät, aber hey, besser so als nie =D
Beim Prolog hatte ich eine Gänsehaut. Es war super traurig und ich wollte unbedingt wissen, wie es zu dieser Situation gekommen ist.
Im ersten Kapitel stürzt man dann in ein (halbwegs) normales High-School Leben. Der Leser trifft auf Liliana und ihre Begleiterin, das scheint so eine Art Aufpasserin zu sein und verhindert, dass Liliana ihren Familienabend schwänzt. Ihr Bruder eilt ihr zur Hilfe. Er hat bereits eine Quelle, einen jungen Mann, mit dem er sich sehr verbunden fühlt. Sie sind das perfekte Bild von Magier und Quelle und der ganze Stolz der Familie. Weil Lilianas Werte ganz schön hoch sind, ist es nicht so leicht eine Quelle für sie zu finden, deswegen wartet sie schon eine ganze Weile, Druck und Ungeduld kennt sie nur zu gut.
Ihre Mama wirkt wie ein Biest =D Tschuldige Alana, aber isso!
Direkt auf den ersten Seiten geht es um das Verhältnis zwischen Magier und Quelle und da ist eine deutliche Abstufung. Obwohl der Magier ohne die Quelle nichts ist, hat er die Herrschaft über sie. Die Quelle darf sich nicht ungefragt entfernen, gibt ihr Leben auf und es gibt eine Fessel, die verhindert, dass die Quelle sich während des Zauberns vom Magier lösen kann, weil das den nämlich umbringen kann.
Die Handlungen verläuft in zwei Strängen. Da ist einmal Liliana, die ihre Quelle zugewiesen bekommt, um endlich eine richtige Magierin zu werden. Es geht um ihren Werdegang, ihre Probleme mit Chris und der Druck ihrer Familie. Es wird nicht aus der Ich Perspektive erzählt, trotzdem ist man ihr sehr nah und fühlt mit ihr. Sie hat es nicht einfach, sie will dem Bild entsprechen, was man ihr immer vorgezeichnet hat.
Die andere Handlung erzählt von Adara, die einen schrecklichen Verlust erlitten hat und alles dafür tut, um diese Person zurückzubekommen. Dabei tanzt sie aber ziemlich am Abgrund. Ein Wachhund des Hohen Rates namens Seth verfolgt sie. Adara hat ihre Quelle verloren und der Rat will ihr eine neue zuweisen, doch das würde bedeuten ihn zu ersetzten, was sie nicht übers Herz bringt. Und außerdem ist da noch etwas, ein dunkles Geheimnis, dass niemand erfahren darf.
Durch den Wechsel der Sichten ist es sehr spannend. Man will erfahren, ob Adara es schafft, aber auch, ob Liliana die Kurve kriegt. Es passiert sehr viel und alles recht schnell, aber es ist nicht überfordernd oder zu viel. Die Sätze sind einfach, hier und da etwas verschachtelt, aber verliert nie den Halt in der Geschichte und fühlt sich den Personen nahe.
Liliana hat mich teilweise etwas in den Wahnsinn getrieben mit ihrer Art und Naivität. Sie macht Chris gegenüber einen riesigen Fehler, bei dem ich sie furchtbar gerne an die Wand geklatscht hätte =D Aber Chris ist auch ein Trottel, trotz Hotness, die beiden haben sich schon verdient.
Das Ganze hat ein bisschen was von den Jedi, Padawan und Meister. Ich fand es wirklich gut, wie die Autorin sich dort hineingehängt hat, den Konflikt aufgegriffen und sogar Sektengerede eingebaut hat. Das Buch ist voller Konflikte, wird aber trotzdem nicht düster oder deprimierend
Urteil: Diese Geschichte bekommt von mir vier Sterne und eine Leseempfehlung, für alle die Alana Falk, zickige Kerle, Verwirrungen, Magie, Gefühle und Urban Fantasy Dystopie mögen <3