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Veröffentlicht am 11.09.2020

Fans von Serien wie „Pretty Little Liars“ und „Tote Mädchen lügen nicht“ oder auch dem Buch „One of us is lying“ dürften dieses Buch interessant finden

Eine wie wir
0

mojoreads
Shop
Community
Bücher
Timeline
583
Eine wie wir
Leseprobe
Dana Mele
Eine wie wir
Thriller
!
4.2/5
4 Bewertungen
!
4/5
Deine Bewertung
!!!!!
!Paperback
€16
!eBook
€12.99
!
lesen will
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gelesen
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Kay Donovan ist siebzehn und hat ihr Leben am Bates-Internat in Neuengland neu eingerichtet. Doch als ihre Clique die Mitschülerin Jessica Lane tot auffindet, ändert sich alles und Kays sorgsam konstruiertes Dasein beginnt zu bröckeln. Denn Jessica hat Kay einen verschlüsselten »Racheblog« hinterlassen, in dem nahezu alle verdächtigt werden, die etwas mit ihrem Tod zu tun haben könnten. Und Kay soll alle Betreffenden mit ihren Vergehen konfrontieren - tut sie dies nicht, würden alle anderen von Kays Geheimnis erfahren ... Für Fans von "One of us is lying", "Pretty Little Liars" und "Tote Mädchen lügen nicht".
BIOGRAFIE
Dana Mele war Schauspielerin, Juristin, Musikerin und kurzzeitig Filmproduzentin, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Sie mag lieber Tee als Kaffee, Schnee als Sand, Sterne als Sonnenschein und lebt mit ihrem Ehemann und dem gemeinsamen Kind in Neuengland. >Eine wie wir< ist ihr erster Jugendroman.
PRODUKTDETAILS
Verlag
Arctis Verlag
Erscheinungsdatum
01.03.2019
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783038800217
Sprache
German
Seiten
352
Schlagworte
Rache, Lügen, Verrat, Tod, Erpressung, Liebe, Tote Mädchen lügen nicht, Mord, Schule, Drama, Geheimnis, Homosexualität, Trauer, Freundschaft, Thriller, more...
MOJOS
Mojos von somebooks4you, LovinBooks und 2 andere
some
books4you
10 Februar, um 10:02 Uhr
sehr gutes jugendbuch mit einer interessanten und überraschenden handlung/storyline. gute und authentische personen lassen die story sehr lebendig wirken
LovinBooks
13 Februar, um 21:02 Uhr
Es ist emotional und wirklich spannend geschrieben.
Felicitas Brandt
27 Februar, um 14:02 Uhr
Ein super spannender Jugend-Thriller voller dunkler Geheimnisse und ein paar minimaler Schwächen, der das Thema Mobbing scharf aufzeigt und einen auf jeder Seite mitfiebern lässt.
Mehr als Worte
13 Juli, um 10:07 Uhr
Ich tue mich echt schwer, es war kein totaler Reinfall, das Ende hat es mir halt ein wenig vermiest. Deswegen nur drei Anker.
REZENSIONEN
Bewertet von Mehr als Worte, Felicitas Brandt und 1 andere
Mehr als Worte
13 Juli, um 10:07 Uhr
Erschreckend, packend und letztendlich ernüchternd.

Wie schnell sich Mobbing ausbreiten kann, wie sehr die Grenzen zwischen Opfern und Tätern verschwimmen können zeigt uns Dana Mele beeindruckend in ihrem ersten Jugendroman.
Der Schreibstil ist nicht ganz einfach aber für mich war er genau richtig, auch die Bezüge zu Shakespeare waren für mich ein kleines Highlight aber wie auch Shakespeare es gerne getan hat so macht es ihm die Autorin nach, Drama!
Für mich ein bisschen zu viel Drama aber die Spannung im Buch bleibt konstant hoch dadurch.

Was mich wahnsinnig gestört hat waren die Klischees die wirklich alle bedient wurden! Egal was man über reine Mädchen Internate gehört hat, es wurde im Buch verarbeitet.

Anfangs hatte ich ein wenig Probleme zu erkennen wer jetzt wieder wer war und wer mit wem zusammen hängt, da gibt es am Ende aber noch mal eine schöne Zusammenfassung.
Apropos Ende, jup ich dachte mir das es so enden wird, irgendwie wusste ich es obwohl ich bei so was echt schlecht bin, leider war das Ende auch etwas an den Haaren herbei gezogen.

Bewertung:

Ich tue mich echt schwer, es war kein totaler Reinfall, das Ende hat es mir halt ein wenig vermiest. Deswegen nur drei Anker.
Wow
Felicitas Brandt
27 Februar, um 14:02 Uhr
Eine Tote, ein Racheblog und ein dunkles Geheimnis.


„Was hast du so gemacht?“ „Das Übliche. Mord und Chaos. Und du?“
Seite 95

„Der Sinn eines Blutversprechens besteht darin, sein Blut zu teilen.“ „Wir haben zusammen eine tote Katze ausgegraben. Das ist ein Knochenversprechen. Viel wirkungsvoller.“
Seite 202

Inhalt:
Kay Donovan hat am Bates Internat ein neues Leben angefangen. Als Anführerin einer Clique und gute Sportlerin verläuft ihr Leben wie gewünscht – bis sie und ihre Freundinnen eine ihrer Mitschülerinnen tot auffinden. Kurz darauf erhält Kay Zugang zu einem Racheblog in dem mehrere Mitschülerinnen zur Zielscheibe werden. Kay soll sie konfrontieren. Wenn sie sich weigert wird etwas aus ihrer Vergangenheit ans Licht gezehrt werden, das niemand erfahren darf.

Meinung:
Der Einstieg in dieses Buch ist sehr rasant. Kay und ihre Freundinnen schleichen sich von einer Schulfeier fort und finden die Leiche einer Mitschülerin, Jessica. Danach erhält Kay Zugang zu einem geheimen Blog. Hier findet sie „Racherezepte“, die sie befolgen soll, den sonst wird ihr schlimmstes Geheimnis offengelegt. Die Dinge entwickeln sich rasend schnell. Jessica erscheint erst wie ein Niemand, aber nach und nach wird klar, dass jeder aus Kays Umfeld eine Vergangenheit mit ihr hat.

Jeder hat eine dunkle Seite
Seite 65

Kay steht im Fokus dieser Geschichte. Immer wieder wird angerissen, dass sie eine schlimme Vergangenheit hat und um Normalität und eine Zukunft kämpft. Die Handlung ist fesselnd und eröffnet immer wieder neue Abgründe. Mein Verdacht hat sich so etwa alle zwei Kapitel immer wieder gedreht und ich wollte unbedingt weiterlesen. Auch die Rolle der Figuren wendet sich öfter, Mobbing wird thematisiert, Täter werden zu Opfern und andersherum.

„Alles kann gebrochen werden. Knochen. Herzen.“
Seite 165

Fans von romantischen Liebesgeschichten werden hier nicht unbedingt auf ihre Kosten kommen. Es gibt eine Liebesgeschichte, doch die ist kompliziert. Ehrlich gesagt, hat sie mich auch nicht so ganz überzeugt. Ich bin mit Kay auch nicht völlig warm geworden, obwohl mich die Schreibweise sehr in sie hineinversetzt hat. Der Schreibstil ist sehr fesselnd und ich habe mir viele Zitate angestrichen, die mir gut gefallen haben. Fans von Serien wie „Pretty Little Liars“ und „Tote Mädchen lügen nicht“ oder auch dem Buch „One of us is lying“ dürften dieses Buch interessant finden. Es ist spannend, düster und zeigt viele Schattenseiten auf.

„Fühlt es sich so an, in einem Comic zu leben?“
Seite 235

Es werden super viele Probleme angeschnitten, für mich sogar ein Hauch zu viele. Das Ende war gut, ein wenig abrupt, aber sehr gewagt und mutig von der Autorin. Trotzdem habe ich noch ein bis zwei Sachen die mir nicht ganz klar sind und wo ich gerne noch ein bisschen mehr gehabt hätte.

Urteil:
Ein super spannender Jugend-Thriller voller dunkler Geheimnisse und ein paar minimaler Schwächen, der das Thema Mobbing scharf aufzeigt und einen auf jeder Seite mitfiebern lässt.
Wow
LovinBooks
13 Februar, um 21:02 Uhr
“Eine wie wir” wird beworben mit “Für Fans von Pretty little liars, Tote Mädchen lügen nicht und One of us is lying” und ich finde das trifft es ziemlich gut. Als riesiger Pretty little liars Fan musste ich daher das Buch unbedingt lesen.

Kay Donovan kommt aus “normalen” sozialen Verhältnissen, aber an einer Elite Schule umgeben von reichen Mädchen, fällt sie natürlich auf. Um nicht in die Aussenseiter Rolle zu rutschen macht sie sich einen Namen. Zuerst wird sie Mannschaftskapitänin der Fussballtruppe, sie nimmt kein Blatt vor den Mund und gibt sich stark und mobbt andere Mädchen. Sie ist in einer beliebten Mädchenclique und fühlt sich unantastbar. Doch als eine Mitschülerin tot aufgefunden wird, gerät sie unter Verdacht. Da wird es auch nicht leichter, als sie von der Toten per Email erpresst wird, nach und nach ihre Freundinnen zu verraten. Denn auch ein Kay hat ein großes Geheimnis.

Auch wenn Kay zu Beginn ziemlich arrogant rüberkommte, so mochte ich sie dennoch. Man spürt einfach gleich, dass sie eine große Fassade um sich herum aufgebaut hat und eigentlich nicht so ist, wie sie es vorgibt. Ihre Freundinnen fand ich dagegen wesentlich unangenehmer. Besonders Brie wusste ich nicht immer zu nehmen. Sie war mit oftmals suspekt und erst zum Ende hin habe ich ihren Intentionen verstanden.

Nola war mir sofort suspekt. Das Mädchen ist überdreht und in meinen Augen war sie total unsympathisch. Ich mochte sie zu keiner Zeit und als sie sich mit Kay anfreundet habe ich mich die ganze Zeit gefragt, warum Kay nicht merkt, wie gestört Nola eigentlich ist.

Spencer hat Kay in meinen Augen gar nicht verdient. Er ist ein arroganter Kerl und was er mit Kay macht finde ich wirklich unter aller Sau. Solche Männer braucht keine Frau in ihrem Leben.

Die Story war für mich wirklich spannend und absolut klasse geschrieben. Auch wenn mir ziemlich früh klar war, wer hinter der ganzen Sache steckt, konnte ich das Buch zu keiner Zeit aus der Hand legen. Es gab so viele Irrungen und Wendungen, dass ich zwischendurch an meiner ursprünglichen Theorie zweifelte. Es gab so viele unglaubliche Dinge, die mir auch richtig nahe gingen. Gerade die Sache mit Kay’s bester Freundin und ihrem Bruder hat mich erschrocken zurückgelassen.

Alles in allem fand ich, dass “Eine wie wir” wirklich ein tolles und aufrüttelndes Buch ist!

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“Eine wie wir” hat mich sehr gut unterhalten. Auch wenn ich sehr früh ahnte, wer hinter allem steckt (und recht behielt), habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Es ist emotional und wirklich spannend geschrieben.

5 von 5 Punkten
Wow
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Eine wie wir
Eine wie wir
Dana Mele
!!!!!
Ja, das hat was :)
Eine Tote, ein Racheblog und ein dunkles Geheimnis.


„Was hast du so gemacht?“ „Das Übliche. Mord und Chaos. Und du?“
Seite 95

„Der Sinn eines Blutversprechens besteht darin, sein Blut zu teilen.“ „Wir haben zusammen eine tote Katze ausgegraben. Das ist ein Knochenversprechen. Viel wirkungsvoller.“
Seite 202

Inhalt:
Kay Donovan hat am Bates Internat ein neues Leben angefangen. Als Anführerin einer Clique und gute Sportlerin verläuft ihr Leben wie gewünscht – bis sie und ihre Freundinnen eine ihrer Mitschülerinnen tot auffinden. Kurz darauf erhält Kay Zugang zu einem Racheblog in dem mehrere Mitschülerinnen zur Zielscheibe werden. Kay soll sie konfrontieren. Wenn sie sich weigert wird etwas aus ihrer Vergangenheit ans Licht gezehrt werden, das niemand erfahren darf.

Meinung:
Der Einstieg in dieses Buch ist sehr rasant. Kay und ihre Freundinnen schleichen sich von einer Schulfeier fort und finden die Leiche einer Mitschülerin, Jessica. Danach erhält Kay Zugang zu einem geheimen Blog. Hier findet sie „Racherezepte“, die sie befolgen soll, den sonst wird ihr schlimmstes Geheimnis offengelegt. Die Dinge entwickeln sich rasend schnell. Jessica erscheint erst wie ein Niemand, aber nach und nach wird klar, dass jeder aus Kays Umfeld eine Vergangenheit mit ihr hat.

Jeder hat eine dunkle Seite
Seite 65

Kay steht im Fokus dieser Geschichte. Immer wieder wird angerissen, dass sie eine schlimme Vergangenheit hat und um Normalität und eine Zukunft kämpft. Die Handlung ist fesselnd und eröffnet immer wieder neue Abgründe. Mein Verdacht hat sich so etwa alle zwei Kapitel immer wieder gedreht und ich wollte unbedingt weiterlesen. Auch die Rolle der Figuren wendet sich öfter, Mobbing wird thematisiert, Täter werden zu Opfern und andersherum.

„Alles kann gebrochen werden. Knochen. Herzen.“
Seite 165

Fans von romantischen Liebesgeschichten werden hier nicht unbedingt auf ihre Kosten kommen. Es gibt eine Liebesgeschichte, doch die ist kompliziert. Ehrlich gesagt, hat sie mich auch nicht so ganz überzeugt. Ich bin mit Kay auch nicht völlig warm geworden, obwohl mich die Schreibweise sehr in sie hineinversetzt hat. Der Schreibstil ist sehr fesselnd und ich habe mir viele Zitate angestrichen, die mir gut gefallen haben. Fans von Serien wie „Pretty Little Liars“ und „Tote Mädchen lügen nicht“ oder auch dem Buch „One of us is lying“ dürften dieses Buch interessant finden. Es ist spannend, düster und zeigt viele Schattenseiten auf.

„Fühlt es sich so an, in einem Comic zu leben?“
Seite 235

Es werden super viele Probleme angeschnitten, für mich sogar ein Hauch zu viele. Das Ende war gut, ein wenig abrupt, aber sehr gewagt und mutig von der Autorin. Trotzdem habe ich noch ein bis zwei Sachen die mir nicht ganz klar sind und wo ich gerne noch ein bisschen mehr gehabt hätte.

Urteil:
Ein super spannender Jugend-Thriller voller dunkler Geheimnisse und ein paar minimaler Schwächen, der das Thema Mobbing scharf aufzeigt und einen auf jeder Seite mitfiebern lässt.
2999 Zeichen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2020

hat was, aber auch schwierig

Askir
0

Ich habe beim Piper Verlag Werbung für eine Neuauflage dieser Bücher (wiiirklich schöne Cover!) gesehen und in die Leseprobe reingeschaut, die mich total begeistert hat! 😍 Die Erzählweise ist eine Mischung ...

Ich habe beim Piper Verlag Werbung für eine Neuauflage dieser Bücher (wiiirklich schöne Cover!) gesehen und in die Leseprobe reingeschaut, die mich total begeistert hat! 😍 Die Erzählweise ist eine Mischung aus Karl May und Herr der Ringe, perfekt für mich 💕 Also hab ich mir den ersten Band bei Tauschticket angefordert und es durchgesuchtet. Und es war gut, wirklich gut, die Stimmung, das Setting, die Charaktere – ich war restlos begeistert. Aber dann wurde es stellenweise so billig, die Tochter des Wirts wird plötzlich zum Sexmonster und die krasse Dunkelelfe zur Domina und das ganze war sprachlich einfach … ne. Im zweiten Band war das nicht mehr so schlimm, dafür hat die magische Erzählweise auch etwas nachgelassen. Ich war echt schon ewig nicht mehr so hin und hergerissen, was ich von einem Buch halten soll. Band 3 hat mit der Erzählweise wieder einiges wett gemacht und die Handlung war wirklich gut und spannend. Aber die Liebesbeziehungen sind immer noch irgendwie schmierig dargestellt. Ich bin noch unentschieden, ob ich die Reihe weiter verfolge. Vielleicht schau ich auch mal in die Neuauflage, könnte ja sein, dass die Stellen, die ich nicht mochte da ganz anders überarbeitet sind 😊😋 Kennt irgendjemand die Bücher? Ich brauche einen Rede-Buddy 😍

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Veröffentlicht am 11.09.2020

war nicht so meins

Moses Lake
0

In Moses Lake, geht es um Andrea Henderson, die gerade eine schlimme Trennung hinter sich hat und zusammen mit ihrem 14jährigen Sohn nach Moses Lake in das Strandhaus ihrer Eltern zieht. Sie arbeitet als ...

In Moses Lake, geht es um Andrea Henderson, die gerade eine schlimme Trennung hinter sich hat und zusammen mit ihrem 14jährigen Sohn nach Moses Lake in das Strandhaus ihrer Eltern zieht. Sie arbeitet als Sozialarbeiterinnen und kümmert sich um Familien, die Hilfe brauchen. Das Buch konnte mich leider auch nicht ganz überzeugen, die Idee war zwar gut, aber ich bin mit den Figuren nicht warm geworden und fand die Liebesgeschichte nicht so gut.

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Veröffentlicht am 09.09.2020

Ich liebe dieses Buch so sehr

Berühre mich. Nicht.
0

In meinen Träumen war ich mutig.
Seite 53

Sage hat nicht viel, kein Geld, keine Wohnung, keine
Freunde. Doch sie hat die Chance auf einen Neuanfang und einen eisernen Willen.

Sie findet einen Job und ...

In meinen Träumen war ich mutig.
Seite 53

Sage hat nicht viel, kein Geld, keine Wohnung, keine
Freunde. Doch sie hat die Chance auf einen Neuanfang und einen eisernen Willen.

Sie findet einen Job und Freunde, doch die Angst, die ihre Vergangenheit in ihr entfacht hat, ist ihr steter Begleiter und niemand darf davon wissen, was sie durchgemacht hat. Aber dann ist da Luca, der mit seinen Tätowierungen und den stechenden grauen Augen für Sage zum Fürchten aussieht. Aber als die Beiden sich besser kennen lernen und Sage hinter seine Fassade blickt, schlägt ihr Herz plötzlich schneller. Und das nicht aus Angst.

„Wenn du das nächste Mal panisch wegrennst, wäre es nett zu wissen, warum. Ich dachte schon es brennt.“
Seite 41

Sage ist in Nevada angelangt, der Ort, wo sie ab jetzt
studieren will. Doch studieren ist teuer und Sage hat kein Geld. Zu Beginn der Geschichte ist sie auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch in der örtlichen Bibliothek. Es wird gleich klar, dass sie die Nähe von Menschen aus irgendeinem schlimmen Grund scheut. Bereits auf den ersten 50 Seiten wird angedeutet, dass ihr etwas widerfahren ist, aber nicht was. Sie ist von Zuhause weg, ihre Mum schreibt ihr SMS aber die scheint nicht zu wissen, dass ihre Tochter quasi geflüchtet ist. Sage macht ihr Vorwürfe, für ihre Blindheit, liebt sie aber dennoch.

In der Bibliothek lernt Sage April kennen. April fand ich
sofort richtig toll! Sie ist sehr offen, freundet sich direkt mit Sage an und sie tauschen Handynummern. Und als April mitbekommt, dass Sage in ihrem Auto
wohnt, verurteilt sie sie nicht, redet ihr auch nicht rein, sondern bringt ihr Kaffee und Muffins und lädt sie außerdem für einen Mädels Abend zu sich in die Wohnung ein. Sie ist ein toller Charakter, ein kleiner Nerd, steht auf Game of Thrones und the Flash, ich liebe sie! Ich möchte eine April haben!

„Bitte sag mir, dass du nicht in deinem Auto lebst.“
„Ich lebe nicht meinem Auto.“
„War das eine Lüge?“
„Ja.“
Seite 25


Und dann gibt es natürlich noch Luca. Luca und Sage arbeiten zusammen in der Bibliothek und Sage muss ganz schön mit ihrer Angst kämpfen. Trotzdem ist sie nicht wehleidig und es ist echt so gut beschrieben, dass mir das Ganze total ans Herz ging. Luca ist toll, er bedrängt sie nicht und außerdem ist er dauernd am Lesen. Ich war sehr froh, dass es sich hier nicht um den typischen Bad Boy Charakter handelt, auch wenn er einen ziemlichen Frauenverschleiß hat. Aber er wächst einem im Laufe der Geschichte richtig ans Herz und hat einfach eine tolle Art, wie er sich um Sage sorgt und hach.

„Du hast auch auf alles eine Antwort.“
„Richtig. Deswegen will ich auch Bibliothekar werden. Da werde ich für meine Klugscheißerei wenigstens bezahlt. Und ich kann den Leuten
sagen, dass sie die Klappe halten sollen.“
Seite 171

Sage wohnt also in ihrem Auto und verdient sich mit Schmuck basteln etwas Geld, genauso wie mit der Arbeit in der Bücherei. Sie kämpft um ein normales Leben, doch dann trifft sie ein weiterer übler Schicksalsschlag, der sie aus der Bahn zu werfen droht. Aber April und Luca sind da, um sie aufzufangen.

Vom Stil ist es vergleichbar mit Mona Kasten und Bianca Iosivoni. Eine einfach Sprache, nicht märchenhaft oder verträumt, aber voller Herz und liebevollen Details, Humor und Nerdigkeit, heiße Boys und beste Freundinnen. Und Essen, meine Güte in der Szene in Aprils Wohnung wo sie gekocht haben, hatte ich mega Bock auf Käsenudeln! Das Buch wird niemals langweilig, ich war die ganze Zeit total gespannt, was passiert und wie es weitergeht und was jetzt eigentlich genau mit Sage passiert war. Das Cover mag ich leider nicht so wirklich und der Titel … mit dem bin ich mir noch nicht ganz einig. Aber die Geschichte, die ist wirklich absolut gelungen. Es gibt Geschmachte, aber kein übertriebenes Gesabber, es ist nicht kitschig, nicht überzogen, es ist einfach schön und absolut schrecklich, denn was Sage durchmachen musste, ist grausam und ich war gleichzeitig traurig und super
wütend!
Ich freue mich irrsinnig auf den zweiten Band und Laura, ich möchte bitte eine Heldenszene mit Luca vs. … gerne mit Prügelei.


Liebe Laura, du hattest mich schon mit
Light&Darkness, aber diese Geschichte hier, ist meine allerliebste von dir. Sie hat Herz, Humor, Nerdigkeit, Gänsehaut und ist eine ganz klare Leseempfehlung und mein New Adult Highlight in diesem Jahr. Fünf fette Bücher mit Schokomuffins und Pancakes!

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Veröffentlicht am 09.09.2020

Anders aber toll

Fangirl
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„Ich weiß nicht, wo die Mensa ist.“
„Du bist seit einem Monat hier.“
„Ich weiß.“
„Und du hast die Mensa nicht gefunden.“
„Ich hab sie nicht wirklich gesucht.
„Warum hast du nicht jemanden gefragt? Mich ...


„Ich weiß nicht, wo die Mensa ist.“
„Du bist seit einem Monat hier.“
„Ich weiß.“
„Und du hast die Mensa nicht gefunden.“
„Ich hab sie nicht wirklich gesucht.
„Warum hast du nicht jemanden gefragt? Mich zum Beispiel?“
(…) „Willst du wirklich, dass ich dir dumme Fragen
stelle?“
„Wenn es um Essen, Wasser Luft oder Schutz geht – ja.“
(Seite 45)


Eigentlich sind Cath und Wren als Zwillinge unzertrennlich, doch das College soll alles ändern. Cath möchte lieber ihren Freiraum und streicht das gemeinsame College-Zimmer. Ein harter Schlag für die schüchterne Cath, die immer mehr in ihre Traumwelt abdriftet. Fanfiction schreiben ist ihre Welt, hier kann sie sich austoben, die Liebe erleben und Abenteuer bestehen. Und das sogar mit Erfolg, denn Tausende Leser folgen ihrem Blog und kommentieren reichlich. Doch als Wren ihrer Mitbewohnerin und dann auch ihren Mitstudenten begegnet und sie näher kennenlernt, muss sie sich fragen, ob sie nicht doch mehr um sich braucht, als Fantasien.

Die Autorin kannte ich von „Eleanor & Park“ ein Buch,
was mich ziemlich umgehauen hat und der Klappentext von Fangirl hat mir sofort gefallen. Ich liebe Bücher, in denen Geschichten schreiben ein Element ist.

„Bist du auf Drogen?“
„Nein.“
„Wäre vielleicht besser.“
(Seite 46)

Also wir lernen Wren und ihre Schwester Cath kennen und dann auch ihren Vater. Die drei verstehen sich gut und sind doch völlig unterschiedlich.
Cath ist die lebenslustige, Wren die in sich gekehrte und ihr Dad, der wirkt ein kleines bisschen verrückt, aber auf eine sympathische Art. Das College steht an und Wren ist super nervös, weil sie sich mit einer Fremden das Zimmer teilen soll. Die erste Begegnung hilft ihr auch nicht wirklich weiter, ein Typ mit im Zimmer, keine wirkliche Kommunikation, uiuiui. Da verzieht Wren sich lieber an ihren Laptop und verschwindet in der Welt der Fanfiction.

Wren ist wirklich super schüchtern. Sie traut sich nicht in die Mensa, sondern ernährt sich lieber von Müsliriegeln. Klingt fragwürdig, aber es war echt süß geschrieben. Nach und nach freundet sie sich dann doch mit ihrer Mitbewohnerin Reagan an, die ein unheimlich toller, vielschichtiger Charakter ist und auch mit Levi, der quasi dauernd in dem Zimmer rumhängt. Er ist ein ziemlich cooler Typ, kein Bad Boy sondern eher der süße Nerd. Auch in ihren Kursen fasst Wren Fuß und findet einen Schreibpartner, mit dem sie gut zusammenarbeitet. Vorerst.

„Geh nicht allein zurück, wenn es spät wird“, sagte Levi.
(…)
„Ich geh immer allein nach Hause“, fauchte Reagan ihn an.
„Das ist was anderes.“ Levi lächelte ihr freundlich zu. „Du
hast keine Rotkäppchen-Aura. Vor dir haben alle Angst.“
(Seite 59)


Der Anfang des Buches hat mir richtig richtig gut gefallen, ich habe es wirklich gerne gelesen und mich sehr wohl gefühlt. Reagans Art, die lustigen Dialoge, das College-Leben fühlte sich echt an, die Figuren waren mir sympathisch, alles schön. Nach einer Weile jedoch hat mich das Buch etwas verloren. Die Lovestory fand ich ziemlich doof, was nicht unbedingt an den Charakteren liegt, sondern die Art, wie alles passiert. Das Wren Levi küsst, obwohl sie ihn für den Freund ihrer Mitbewohnerin hält, geht für mich einfach
gar nicht klar. Auch dass er danach eine andere angegraben hat, fand ich blöd.
Wrens Liebe zur Fanfiction und ihre Art dies auszuleben wurde mir irgendwann auch etwas zu viel. Als sie dann dafür sogar einen Uni-Kurs sausen lassen will, hätte ich sie gerne geschüttelt.

Was ich toll fand, war die Problematik mit dem Vater und auch die Probleme zwischen den Schwestern. Levi fand ich hinterher auch wieder besser, er hat sich wirklich gut um Wren gekümmert und war total für sie da. Cath verwandelt sich auf dem College in das totale Partymädchen. Sie schneidet sich die Haare kurz und zerstört somit Wrens Ebenbild, was Wren verletzt und verwirrt. Cath scheint nur noch Party zu machen wollen, doch das ist absolut nichts für Wren. Zusätzlich taucht die Mutter der Zwillinge plötzlich wieder auf, was eine neue Welle Chaos und verwirrter Gefühle heraufbeschwört.

Nach jedem Kapitel gibt es einen kleinen Ausschnitt von Simon&Baz, die Hauptfiguren der Bücher, von denen Wren die Fan Fiction schreibt. Das fand ich wirklich cool, weil man dann einfach ein bisschen mitterleben konnte, was Wren so daran fasziniert. Fangirl war mein erstes Buch seit langem ohne Ich-Perspektive, was ich persönlich sehr angenehm fand.

Ich gestehe, am Ende des Buches wusste ich echt nicht, was ich von der Geschichte halten soll und habe jetzt ganz schön lange gewartet, bis ich diese Rezi geschrieben habe. Ich finde das Buch nicht schlecht, ich finde es aber auch nicht richtig gut. Aber andere Leute stören meine oben genannten Punkte vielleicht nicht und die werden das Buch total lieben. Fakt ist, dass ich von der Autorin jederzeit wieder etwas lesen würde.

Die Geschichte hat mich erst verzaubert, dann verloren und dann ein Stück weit wiedergefunden und ich bin sehr froh, dass ich sie gelesen habe.

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