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Veröffentlicht am 13.05.2020

Eine Diebin auf der Jagd nach magischen Gegenständen

Das Flüstern der Magie
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„Was ist der Plan für heute?“
„Dasselbe wie immer. Abstauben, polieren, sortieren, freundlich zu Kunden sein, auch wenn es mir schwerfällt, und wenn es das Leben gut mit mir meint, darf ich irgendwo einbrechen ...

„Was ist der Plan für heute?“
„Dasselbe wie immer. Abstauben, polieren, sortieren, freundlich zu Kunden sein, auch wenn es mir schwerfällt, und wenn es das Leben gut mit mir meint, darf ich irgendwo einbrechen und einen magischen Gegenstand klauen.“ Seite 60

Inhalt:
Fallon ist 19 und hat ein seltenes Talent – sie kann die Magie flüstern hören. Darum ist sie eine Archivarin, sie sammelt magische Gegenstände und bringt sie in Sicherheit, damit sie den Menschen nicht schaden können. Und dann ist da plötzlich Reed, der sich ziemlich seltsam benimmt und irgendetwas scheint ihn mit Fallon zu verbinden. Doch dann stieht Reed etwas aus dem Archiv und plötzlich hat nicht nur Fallon große Probleme, sondern die ganze Stadt ist in Gefahr …


Meinung:
Also zuerst: Wie wunderschön ist bitte dieses Cover? Ich glaube, es ist mein liebstes Fantasy Cover von Laura Kneidl bisher! ♥ Genauso wie der Titel einfach super schön klangvoll ist und dann auch noch perfekt einen wichtigen Aspekt des Buches wieder spiegelt.

Die Geschichte wird aus Fallons Sicht erzählt, aus der Ich-Perspektive und das ist auch die einzige Erzählperspektive dieses Buches, was ich eine gute Abwechslung fand zu z.B. „Krone der Dunkelheit“. Ich war super schnell in dem Buch drin und habe mich mit Fallon auch sehr wohl gefühlt, allein weil ich ihren Namen mag ^^ Fallon arbeitet mit magischen Gegenständen bzw. sie spürt sie auf, mithilfe von Jess einer Art männlichen Felicity Smoak. Die zwei arbeiten schon lange zusammen und gehen vertraut miteinander um, auch wenn Fallon Jess nicht alles erzählt. Und dann sind da noch Fallons Eltern, die ihr mit der Führung des Archivs, in dem die magischen Gegenstände gesammelt werden, total im Nacken sitzen und ständig etwas zu meckern haben.

Reed: „Schade. Ich dachte, ich könnte ein Real-Life-Jason-Bourne werden.“
Fallon: „Wenn hier jemand Jason Bourne ist, dann ich.“
Reed: „Und wer bin ich dann? Deine Bikinischönheit, die nass aus dem Wasser steigt?“
Seite 194

Und dann ist da natürlich noch Reed. Reed, der irgendwie anders ist, als die Anderen und den Fallon aus Neugier an sich heranlässt. Sehr nahe heran ^^ Aber dann hintergeht er sie und ich fand diese Wendung super cool. Sie hat mich auf eine ganz falsch Fährte geführt ( nicht nur einmal und nicht nur in diesem Teil der Geschichte) und ich fand es so spannend! Reed ist ein toller Charakter mit einer krassen Geschichte, die ich hier irgendwie gar nicht erwartet hatte! Er hat mich als Figur immer wieder überrascht und ihn mochte ihn ganz vielleicht sogar ein bisschen lieber als Fallon ♥

Seit ich Reed begegnet war, focht ich einen Kampf gegen mich selbst aus: Fallon gegen die Archivarin.
Seite 105

Ich liebe den Widerspruch in Fallon, ihren Ehrgeiz und ihren Eifer für ihren Traumberuf. Mit 19 übernimmt sie wahnsinnig viel Verantwortung und muss hart für ihren Traum kämpfen. Ich fand es so witzig, das sie die magischen Gegenstände teilweise im Alltag nutzt, statt sie brav im Archiv verstauben zu lassen und hätte das ganz genauso gemacht! ^^ Das Einzige, was ich an dem Buch zu meckern hätte, ist das mir der „erotische Teil“ etwas zu aufgesetzt wirkte und das das Ende ruhig noch etwas spektakulärer hätte sein dürfen. Aber das ist wieder mal Jammern auf sehr hohem Niveau und das Buch ist toll!

Normal? Wie sollte ich mich normal verhalten, wenn nichts an dieser Situation normal war? Mich selbst mit einem magischen Dolch zu erstechen, war normal. Nachts in ein Museum einzubrechen, war normal. (…) Arm in Arm mit einem Mann zu laufen, den ich mochte, war definitiv nicht normal. Seite 128

Mein Highlight waren auf jeden Fall die magischen Gegenstände. Die Autorin hat hier wahnsinnig viel Kreativität, Liebe und auch Humor bewiesen und ich hätte davon gerne noch so viel mehr gehabt! Eine Diebin auf der Suche nach magischen Gegenständen – das ist definitiv guter Stoff für eine Geschichte. Der Schreibstill war gewohnt Laura-Kneidl-wunderbar und hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Ich fand das Buch wirklich toll, bin froh, das es keinen schlimmen Cliffhanger hat und ich auf einen nächsten Band hin fiebern muss und es kommt auf meiner „Laura Kneidl Fantasybücher Liebe“-Liste ziemlich nah hinter „Light&Darkness“ und den Elementen der Schattenwelt ^-^

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.05.2020

Mein erstes Trudi Canavan Buch

Die Gilde der Schwarzen Magier - Die Rebellin
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„Sie werden dich nicht fangen. Und selbst wenn sie es tun, hole ich dich zurück. Das verspreche ich dir.“ Seite 82

Inhalt:

Die Gilde der Schwarzen Magier hat in Imardin die Macht. Rücksichtslos sind ...


„Sie werden dich nicht fangen. Und selbst wenn sie es tun, hole ich dich zurück. Das verspreche ich dir.“ Seite 82

Inhalt:

Die Gilde der Schwarzen Magier hat in Imardin die Macht. Rücksichtslos sind sie gegenüber den Armen und Gewöhnlichen. Diebe und Straßenkinder leisten Wiederstand so gut sie können, doch nie haben sie einen Magier verletzten können. Bis jetzt. Sonea, ein ganz normales Mädchen packt die Wut – und plötzlich offenbart sich die Magie in ihr. Die Gilde ist sich einig, das Mädchen muss gefunden werden. Und Sonea läuft um ihr Leben.

Meinung:

Sonea lebt bei ihrer Tante und ihrem Onkel. Sie weiß, wie es ist zu den Armen zu gehören und hart zu arbeiten. Unter den Straßenkindern und Banden hat sie viele Freunde. An dem Tag an dem die Geschichte beginnt verliert Sonea gerade ihr Zuhause und ist auf der Suche nach ihren Verwandten, als sie plötzlich mitten in einen Aufstand gerät. Sie greift einen Stein und wirft nach einem Magier – und trifft ihn, was eigentlich unmöglich sein sollte. Und so gerät sie ins Visier der Gilde. Ihre Freunde versuchen sie zu verstecken und eine wilde Jagd durch den Untergrund der Stadt beginnt, während die Magie in Sonea immer mehr erwacht und sie und Andere in Gefahr bringt.

In Imardin, so heißt es, habe der Wind eine Seele und pfeife heulend durch die schmalen Straßen der Stadt, weil das, was er dort finde, ihn mit Trauer erfülle. Seite 8

Ich mochte den Schreibstill und die Handlung sehr, aber es war zwischendurch auch etwas lang und trocken, obwohl ja eigentlich sehr viel passiert und für Sonea so viel auf dem Spiel steht. Die Charaktere haben mir super gut gefallen, ich mag Sonea sehr für ihren Kampfgeist und die Liebe, die sie für ihre Freunde hat. Ich konnte ihr Verhalten sehr gut nachvollziehen und mochte ihre Zerrissenheit auch sehr gerne. Die Diebe und ihr ganzes Setting haben mir mega gut gefallen, ich liebe sowas! Die Magier sind sehr undurchdringlich, durch Sonea sieht man schnell mehrere Seiten und nicht das klassische erhabene Bild, was man aus anderen Büchern kennt. Die ganze Welt hat viele Details und ist sehr groß in ihrem Aufbau, im Drumherum aber eher klein, weil es geht wirklich nur um die Stadt. Was die Außenwelt angeht, hat man als Leser nichts erfahren, das war aber gar nicht schlimm. Für mich hätte das Buch ruhig hier und da etwas kürzer sein dürfen, es wurde mir zwischendurch etwas zu lang, obwohl ich aber gerne wissen wollte, was mit Sonea passiert.

Wut, Hass und Verzweiflung überlegte Sonea. Was für ein Spaß es doch ist, Magierin zu sein. Seite 124

Fazit: Mein erstes Trudi Canavan Buch mit tollem Setting und Figuren, die ich sehr mochte, aber hin und wieder wurde mir die Geschichte etwas lang. Es wird definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin sein (:

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Veröffentlicht am 02.05.2020

oh das war so süß ♥

10 Blind Dates für die große Liebe
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„Ich bleibe die ganze Zeit an deiner Seite. Egal, mit wem du ausgehen musst.“
Seite 52

Inhalt:

Sophie hat den perfekten Plan für Weihnachten ausgeheckt, der vor allem eins beinhaltet: Zeit mit ihrem ...



„Ich bleibe die ganze Zeit an deiner Seite. Egal, mit wem du ausgehen musst.“
Seite 52

Inhalt:

Sophie hat den perfekten Plan für Weihnachten ausgeheckt, der vor allem eins beinhaltet: Zeit mit ihrem Freund Griffin. Doch dann serviert er sie einfach ab und Sophie flieht in die Arme ihrer riesig großen, kunterbunten Familie. Und ihre Nonna hat auch schon den perfekten Plan, um Sophie wieder zum Lächeln zu bringen: Die ganze Familie arrangiert Zehn Blind Dates in Zehn Tagen. Wie könnte das nicht zu Chaos führen? Und wäre das nicht genug, steht plötzlich auch noch Griffin vor der Tür, der Sophie zurückwill. Doch damit ist die Familie nicht einverstanden.

Meinung:

In diese Geschichte kommt man ganz schnell drauf. Sophie verabschiedet sich gerade von ihren Eltern, die zu ihrer hochschwangeren Schwester fahren. Sophie soll zu den Großeltern, wo sich über Weihnachten auch der Rest der Familie versammeln wird. Aber ihre Pläne sind etwas anders, denn sie will sich möglichst viel Zeit mit Griffin erschleichen. Leider ging das völlig schief.

„Es gibt da dieses Mädchen.“
„Es gibt immer ein Mädchen.“
Seite 138

An Weihnachten ist Sophies ganze Familie bei ihren Großeltern, das Haus ist völlig überfüllt und versinkt in Chaos, aber auch in purer Liebe. Ich fand diese Familie einfach so toll, es gibt die Verrückten, die Liebevollen, die Seltsamen und sogar die, die ein bisschen Böse sind. Sophie verbindet mit ihrer Cousine Olivia und den Jungs Charlie und Wes eine alte Freundschaft, die in der Geschichte ein großes Thema ist. Die Umsetzung hat mir wahnsinnig gut gefallen, es war so schön wie die vier zusammengehalten haben! ♥

„Deine dumme Cousine hat einen dummen Plan und braucht unsere Hilfe.“
Seite 166


Die Sache mit den Dates beschäftigt die gesamte Familie, es gibt Wetten und Geheimnisse und es war einfach nur lustig, ohne aufgesetzt oder albern zu wirken. Alles hat sich sehr natürlich gefügt und passte super zusammen.
Ich mochte den Schreibstill, aber besonders das Feeling, was mir diese Geschichte gegeben hat. Mir ist beim Lesen einfach so warm ums Herz geworden ♥

Urteil: Ein wunderschöner Teenie Roman über Freundschaft, Familie und Liebe, den ich unheimlich gerne gelesen habe und sehr gerne weiterempfehle! ♥

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Veröffentlicht am 26.04.2020

Gute Handlung, aber zäh

Die Gabe der Könige
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Der Schatten ist nicht immer der Schatten des Todes, mein Junge. Nicht immer.
Seite 173

Ein namenloser, sechsjähriger Junge wird vor den Mauern des Königshofes abgegeben, mit den Worten, der Prinz möge ...

Der Schatten ist nicht immer der Schatten des Todes, mein Junge. Nicht immer.
Seite 173

Ein namenloser, sechsjähriger Junge wird vor den Mauern des Königshofes abgegeben, mit den Worten, der Prinz möge sich selbst, um seinen Bastardsohn kümmern. Der Junge wird aufgenommen und erhält einen Namen, Fitz. Er wird der Schützling des Stallmeisters, ein Welpe sein bester Freund und der Schatten des Hofes sein neues Zuhause. Er schließt sich den Straßenkindern an und wird langsam älter, bis er die Aufmerksamkeit des Königs erhält. Fitz Leben ändert sich, er bekommt Unterricht und eine Ausbildung in Dingen, die er sich nie zu träumen gewagt hätte. Bis er bis zum Hals in Intrigen und Machtkämpfen steckt.

Es war mein erstes Buch von Robin Hobb. Der Schreibstill hat mir schon gut gefallen, aber mir war das Buch sehr lang. Es kam nicht wirklich auf einen Punkt und ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich zu den Figuren eine Beziehung aufbauen konnte. Fitz ist toll, er kämpft tapfer und hält seinen Prinzipien die Treue. Der Plot dieser Geschichte ist gut, wird durch die Längen aber zu zäh. Ich denke, ich werde schon, wenn sich die Gelegenheit bietet noch mal etwas von der Autorin lesen, diese Reihe aber eher nicht weiter verfolgen.

Böse Zeiten sind angebrochen, Junge. Und ich frage mich, ob wir ihr Ende erleben werden. Seite 259

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Veröffentlicht am 23.04.2020

Ich bin einfach nur unendlich enttäuscht

Die Dame vom See
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Das Gute und Gerechte muss triumphieren, das Böse exemplarisch bestraft werden, die Liebe die Liebenden bis ans Ende ihres Lebens vereinen. Und keiner von den positiven Helden darf, verdammt noch mal, ...

Das Gute und Gerechte muss triumphieren, das Böse exemplarisch bestraft werden, die Liebe die Liebenden bis ans Ende ihres Lebens vereinen. Und keiner von den positiven Helden darf, verdammt noch mal, umkommen!
Seite 31

Inhalt:
Ciri die Hexerin und Prinzessin von Cintra ist aus ihrer Welt geflüchtet und in einer fremden gelandet. Kriege und Machtkämpfe erreichen ihren Höhepunkt, während Vilgefortz der Zauberer und Kaiser Emhyr von Nilfgaard ihre Züge ausführen. Und mitten drin sind Geralt von Riva der Hexer und seine Gefährte, auf einer schier aussichtslosen Suche.

Meinung:
Da mir Band 4 der Witcher Reihe nicht so gut gefallen hat, hatte ich ein bisschen Angst vor dem Finale. Leider berechtigt. Die folgende Rezension wird Spoiler enthalten, da es sich um den Finalen Band einer langen Reihe handelt, wer diese nicht lesen möchte, sollte gleich zum Fazit springen.

Ciri landet zu Anfang des Buches in einer Welt, die die von König Arthur zu sein scheint. Hier erzählt sie einem jungen Mann namens Galahad was ihr in den letzten Monaten geschehen ist. Nachdem ihr die Flucht vor Bongart gelang, landete Ciri in einem Reich der Elfen, die sie gut behandelten, ihr aber nicht erlaubten zu gehen. Denn die Elfen wollen, das Ciri sich mit ihrem Anführer einlässt und ihm ein Kind schenkt. Mithilfe des Einhorns Pferdchen gelingt Ciri jedoch die Flucht und sie reist durch die Welten, um zurück zu Geralt zu gelangen.

Fürchtest du, dass ich verschwinde? (…) Keine Angst. In meiner eigenen Welt habe ich etwas angestellt und die Vorherbestimmung durcheinandergebracht also sollte ich mich momentan dort nicht blicken lassen.
Seite 13

Yennefer wird weiter von Vilgefortz gefangen gehalten und Geralt hat die Suche nach Ciri pausiert. Er hat sich in einer Stadt niedergelassen, schlachtet Monster ab und schläft Überraschung, mal wieder mit einer wunderschönen Hexe, die Oh Wunder Hintergedanken hat. Doch als ihm dann eine Spur vor die Füße fällt, bricht er Hals über Kopf auf, um sich wieder ins Abenteuer zu stürzen.

Band 4 war enttäuschend, aber Band 5 war ein Desaster. 600 Seiten, von denen gut 200 aus fremden Perspektiven erzählt werden, die die Handlung nicht vorangebracht haben, dazu völlig unübersichtlich und wirsch. Er wollen die Elfen Ciri schwängern, dann offenbart auch der große böse Zauberer, dass das die ganze Zeit sein Plan ist und auch die neu gegründete Zauberinnen Gang hat genau diese Absicht. Die ganze Reihe, die ganze riesige Welt ist darauf ausgelegt, das die ganzen Mächtigen ein bestimmtes Mädchen schwängern wollen und für sie alle, ist eine Vergewaltigung völlig legitim. Und alles nur, weil das Kind die Welt retten soll. Vor wem oder wie auch immer.
Es tut mir Leid, vielleicht habe ich etwas übersehen, vielleicht habe ich das Buch nicht verstanden, aber ich fand es einfach nur furchtbar. Die ersten Bücher sind so gut, die ganze Welt ist richtig gut gestaltet, die Figuren sind großartig. Und dann wird es für so etwas verschwendet.

„Er kehrt vom Ende der Welt zurück, wo er, wenn man den Gerüchten glaubt, im Blut gewatet ist, Drachen erschlagen und Kaiserreiche gestürzt hat. Und uns fragt er, was bei uns los ist. Ganz der Hexer.“
Seite 602

Das Geralt mal wieder in irgendeinem Bett landet, ist eine Sache, das ist einfach der Still des Autors. Die Szenen um ihn und seine Leute waren trotzdem gut und spannend. Doch das Ende der Reise und der Gefährten war Murks. Game of Thrones lässt grüßen. Auch bei Ciri gab es richtig gute Momente, wenn man sie nicht gerade irgendwo festschnallt, um sie zu schwängern. Sie ist eine Kämpferin und schlägt sich durch alle Welten, um zu Yennefer und Geralt zurück zu kommen.
Auch die Perspektive von der Zauberin Nimue und ihrer Schülerin, die versuchen die Legende zu ergründen, hatte wirklich gute Kapitel. Aber der größte Teil des Buches ist zäh, verstrickt und hatte Nichts mehr von dem, was ich seit Band I so sehr mochte. Ich bin einfach nur enttäuscht.

„Wenn die Welt auf diese Weise gerettet werden soll, dann soll diese Welt lieber untergehen.“ Seite 471

Fazit: Ich bin einfach nur unendlich enttäuscht und von den, für mich unverständlichen, Wendungen, die diese so großartige Geschichte genommen hat. Zäh und planlos, verworren und beinahe völlig ohne Witcher Feeling.

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