Profilbild von LizzyCurse

LizzyCurse

Lesejury Star
offline

LizzyCurse ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit LizzyCurse über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.09.2021

Charakterbased Story mit hintergründiger Magie

Der Uhrmacher in der Filigree Street
0

Der Uhrmacher in der Filigree Street von Natasha Pulley

Wo kann ich mir so einen coolen Oktopus bestellen? Er darf auch all meine Socken klauen!

Ehrlich - ich kannte nur die groben Eckdates des Buches, ...

Der Uhrmacher in der Filigree Street von Natasha Pulley

Wo kann ich mir so einen coolen Oktopus bestellen? Er darf auch all meine Socken klauen!

Ehrlich - ich kannte nur die groben Eckdates des Buches, als ich mich in dieses viktorianische London begeben habe. London - Ende des 19. Jahrhunderts und eine Prise Magie, hinzukommend noch ein paar nette kleine Bomben, mit denen die Stadt von den Iren terrorisiert wird? Klingt spannend - wird gelesen!


Um so positiver war ich überrascht, als Thaniel mich von der ersten Seite an bei der Hand nahm und mich in sein London entführte. Thaniel, ein Telegrafist im Innenministerium in London, der seine verwitwete Schwester mit ihren beiden Söhnen finanziell unterstützt und dafür Träume und Leidenschaft an den Nagel gehängt hat. Thaniel war mir von der ersten Seite an sympathisch, obwohl ich mich erst ein bisschen in dieses London einlesen musste. Aufgrund einiger unvorhergesehener Ereignisse und einer geheimnisvollen Uhr landet Thaniel in der Filigree Street, wo er von Keita Mori, einem Uhrmacher, in aller seelenruhe mit einem Tee begrüßt wird. Mori bringt viel Japan-Flair mit in die Geschichte - was ich persönlich unglaublich schätze. Die Geschichte bezieht von diesem Punkt an die in diesem Buch existente japanische Community mit ein - mit Feuerwerk, japanischen Sprachfetzen und grünem Tee. Diese kleinen Häppchen der japanischen Kultur zauberten mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht. Moris Charakterzüge sind zurückhaltend, formvollendet und liebenswürdig - ja, wie soll man es ausdrücken - schrullig, aber absolut liebenswert. Die Dialoge, die er mit Thaniel führt, waren für mich wie kleine Leuchttürme im Buch. Herrlich spitzfindig und voller unterschwellig sarkastischer Töne. Die beiden Protagonisten habe eine tolle gemeinsame Bühnenzeit. Die dritte Protagonistin ist Grace, eine Oxford-Studentin der Chemie, die Experimente rund um den Äther durchführt. Die drei muss man zusammen erleben, um sie wirklich beschreiben zu können.
Aber mein wahrer Held ist Katsu, der mechanische sockenkleptomanische Oktopus. Ich hatte so viel Spaß mit Katsu, das könnt ihr euch nicht vorstellen.

Ab der Hälfte des Buches hatten mich die Seiten verschluckt. Es wurde witziger, die Figuren hatten mich in ihren Klauen und ließen mich nicht mehr los - und die Geschichte zog merklich an - Für mich hat es sich zu einem richtigen PageTurner entwickelt. Die Welt wollte mich nicht mehr aus ihren Klauen entlassen - sodass das zweite Band gleich nachgeschoben wurde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.08.2021

Ich würde jederzeit mit dir in ein Raumschiff steigen, Nax!

Die Verstoßenen
0

Die Verstoßenen von M. K. England

Was macht ein angehender Pilot, wenn er (von der Pilotenakademie geflogen) mit einer Handvoll anderer Verstoßener auf das schmachvolle Raumschiff gen Erde wartet und ...

Die Verstoßenen von M. K. England

Was macht ein angehender Pilot, wenn er (von der Pilotenakademie geflogen) mit einer Handvoll anderer Verstoßener auf das schmachvolle Raumschiff gen Erde wartet und dabei die Station angegriffen wird? Natürlich - er flieht in einem Raumschiff mit den anderen Verstoßenen. Dass sie als einzige Zeugen des Angriffs kurze Zeit später quer durch die Galaxie gejagt werden, hatten sie leider nicht auf dem Schirm.

Der Dreh- und Angelpunkt war für mich jedoch nicht die Story. Nein, der war Nax. Nax, der angehende Pilot, der seine Zulassungsprüfung versemmelt und aufgeladen ist mit allerlei Gefühlen, frisch und alt gleichermaßen. Nax, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird und der nicht auf den Mund gefallen ist - oder seinen Gedanken des Öfteren mal freien Lauf lässt. Ich mochte ihn auf Anhieb. Er spricht, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, nimmt kein Blatt vor den Mund und sorgt einen unendlichen Strom an Lachflashs im Buch. Er ist einfach cool. Gleichzeitig übernimmt er Verantwortung, von der ersten Minute, in der es die Situation von ihm fordert. Ich würde sofort mit dir in ein Raumschiff steigen, Nax!
Genau das wird auch von den anderen Crewmitgliedern erwartet - sie sind sich zu Beginn noch nicht so ganz einig, ob sie die halsbrecherische Flucht wagen sollen, geschweige denn mit Nax als Pilot. Es ist ein langer Weg vom Misstrauen zum Vertrauen und schließlich zur Freundschaft. Diesen Weg hat M. K. England richtig gut gezeichnet. Ich habe die kleinen Teile gesehen, in denen ihre Zugehörigkeit gereift ist. Die Autorin hat wirklich ein Talent für zwischenmenschliche Beziehungen und spritzige Dialoge.
So flog ich förmlich durch das Abenteuer - Action und Freundschaft halten sich im Roman wunderbar die Wage. Stellenweise hat mich die chaotische Truppe wirklich an „Guardian of the Galaxy“ erinnert. Herrlich!

Doch so schön die Charaktere gezeichnet sind und so genial der Witz und die Action im Roman ihren festen Platz finden, so schade ist es, dass der Plot nur an der Oberfläche kratzt. Zugegeben, es ist ein relativ dünner Roman - ich hatte keinen unglaublich detaillierten Plot erwartet, aber an manchen Stellen war das Plotnetz arg dünn, so dünn, dass es immer wieder durch den Faden Zufall geflickt werden musste. Natürlich kann im Verlauf einer Geschichte den Figuren hin und wieder der Zufall zu Hilfe kommen, ganz klar. Solche sparsam eingesetzten Ereignisse überraschen und begeistern mich auch. In „Die Verstoßenen“ lauerte der Zufall jedoch an jeder Ecke - so oft, dass es mir leider negativ aufgefallen ist.

Trotz meiner Kritik ist das Buch für mich richtige gute Laune Lektüre. Es macht verdammt viel Spaß, den Figuren auf die Planeten und durch die Galaxie zu folgen. Dass sie dabei schlicht zu Freunden werden, geschieht einfach so nebenbei! Fazit? Ein Buch das von Humor, Action und Charakteren lebt. Wer nicht zu viel Wert auf ein unglaublich detailliertes Worldbuilding legt und ein paar Zufälle verkraften kann, bekommt hier ein Buch geliefert, das einfach nur gute Laune macht und prächtig unterhält.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.08.2021

"Wer den Tod nicht versteht, kann das Leben nicht verstehen"

Das Buch des Totengräbers (Die Totengräber-Serie 1)
0

Wenn ich den E-Reader mitsamt „Das Buch des Totenbändigers“ am liebsten mit unter die Dusche geschleppt hätte um weiterzulesen, dann war es ein verdammt gutes Buch! Der erste Teil der neuen Reihe aus der ...

Wenn ich den E-Reader mitsamt „Das Buch des Totenbändigers“ am liebsten mit unter die Dusche geschleppt hätte um weiterzulesen, dann war es ein verdammt gutes Buch! Der erste Teil der neuen Reihe aus der Feder von Oliver Pötzsch rund um den Polizeiinspektor Leopold von Herzfeldt, den Totengräber Augustin Rothmayer und die Telefonistin Julia Wolf hat mich erstklassig unterhalten - genau meine richtige Mischung zwischen Humor, Spannung und Recherche zu treffen, ist bei mir alles andere als leicht - aber Oliver Pötzsch hat es mit seiner Darstellung von Wien auf der Schwelle zum 20. Jahrhundert geschafft.

Dienstmädchen werden grausam ermordet, eines nach dem anderen - alles deutet auf einen Serienmörder hin. Die Wiener Polizei ist in Aufruhr!

Leopold von Herzfeldt ist ein „Piefke“ wie er im Buche steht. Den Begriff musste ich übrigens auch erst mal wieder aus meinem Gedächtnis ausgraben ;) Ein wenig zu sehr von sich selbst überzeugt, lupenreines Hochdeutsch sprechend und oben drein noch ein brillanter Ermittler, der die „neumodischen Methoden“ schätzt - da lässt man den Neuen gern mal auflaufen in der Polizeiinspektion in Wien. Besonders da er gleich in der ersten Szene raushängen lässt, dass er alles ein bisschen anders macht als seine Kollegen, als er an den Tatort kommt und zuerst seinen Tatortkoffer und Kamera auspackt. Ich habe Leo wirklich geliebt. Er ist so oft gestolpert, hat sich aber immer wieder aufgerappelt und sein Revers gerade gerückt um weiter zu machen!

Die Spannung kommt in dieser Geschichte garantiert nicht zu kurz. Ob ich nun an Leos Seite über Akten gebrütet und über diese langweilige Tätigkeit geflucht habe, oder ob ich mit dem gebildeten Totengräber Augustin über den Wiener Zentralfriedhof gestreift bin, war eigentlich gleich. Pötzsch schafft eine Atmosphäre, die immer spannend und faszinierend bleibt. Gleichzeitig wirkt es authentisch. Die Figuren und das brodelnde Wien mit seinem typischen Dialekt. Ich habe zwischenzeitlich sogar nach der ein oder anderen neuen Errungenschaft der damaligen Zeit gegoogelt, weil sie mich nicht losgelassen hat. Für mich war das Wien im Aufbruch zu spüren, mit dem verbissenen Willen nicht abgehängt zu werden von der Welt und trotzdem noch Wien zu bleiben, wie die Einwohner es kennen.

Augustin Rothmayer stellt einen herrlich vielschichtigen Charakter dar - denkt man zuerst, dass dass er der typische gruselige eigenbrötlerische Totengräber ist - eine Figur am Rande der Gesellschaft, entpuppt er sich doch als ein Mann, der Geige spielen kann und eine wissenschaftliche Bibliothek sein Eigen nennt - und ein Buch über die Totengräberei schreibt, und zugleich noch viel (Galgen)Humor besitzt. Das macht ihn für mich zu einem ziemlich genialen Charakter.

Pötzsch hat ein geniales Händchen dafür, mich zwischen die Seiten zu saugen. Unversehens finde ich mich dann auf den Wiener Straßen, in Ballsälen oder Gräbern wieder - der Roman hat mich bis spät in der Nacht wach gehalten und mich gleich am nächsten Morgen, nachdem ich über dem Reader eingeschlafen war, wieder nach dem Gerät greifen lassen.

Ich hätte noch viel länger in Zeit in Wien verbringen können, viel länger den Zentralfriedhof erkunden - und war regelrecht empört, als die Geschichte ihr Ende fand. Sie hat mich einfach exzellent unterhalten - und ich freue mich darauf, im nächsten Jahr einen weiteren Ausflug nach Wien zu unternehmen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.07.2021

Blutig, sarkastisch, melancholisch und spannend!

Knochenblumen welken nicht
0


Was kommt dabei heraus, wenn man einen griesgrämigen Nekromanten, ein junges wissbegieriges Mädchen, eine Stadt, die die Magie scheut und fürchtet und düstere blutige Rituale und Morde in einen Topf wirft ...


Was kommt dabei heraus, wenn man einen griesgrämigen Nekromanten, ein junges wissbegieriges Mädchen, eine Stadt, die die Magie scheut und fürchtet und düstere blutige Rituale und Morde in einen Topf wirft und das Ganze noch mit einer kräftigen Prise Sarkasmus würzt, um es anschließend in ein Setting angelehnt an das 19. Jahrhundert zu füllen? Richtig, ein ziemlich cooles Buch mit tollen Figuren!

Der Einstieg konnte mich wirklich fesseln. Gut, eine dunkle Mischung aus viktorianisch anmutenden Gängen, einem ängstlichen Mädchen und viel Geheimnis macht mich immer neugierig. Aber Aurelia war mir gleich sympathisch, mit ihrer vorsichtigen, ängstlichen Art offenbarte sie schon früh ein ziemlich hohes Entwicklungspotential, woraus sie im Verlauf des Buches großzügig schöpfte. Und als die Magiebegabte schließlich ihrem neuen Meister übergeben wurde, war die Figurenmischung perfekt. Der zynische, missmutige, sarkastische (und traurige!) Marius ist der perfekte Gegenpol zu Aurelia und er stinkt förmlich nach Geheimnissen! Den Samen, den schon die ersten Zeilen im Buch setzten, ging bei mir auf.

Das Setting schlug bei mir ebenfalls ein wie eine Bombe. Ich mag die Urbanität des Buches, ich mag das alte verfallene Haus, das Marius‘ gehört und doch nicht sein zuhause ist, und ich liebe die Nachbarschaft, mit der er sich regelmäßig fetzt! Das einzige kleine Tränchen war eine fehlende Karte. Ich hätte mich furchtbar gerne in der Stadt orientiert, wenn sich die Charaktere schon an so vielen coolen Orten bewegen – ich weiß, ich bin ein Kartenjunkie!

Doch das wichtigste an diesem Buch, sind die Gefühle, die Eleanor Bardilac wahnsinnig gut zu transportieren weiß! Ich setzte meine Schritte vorsichtig mit Aurelia in der neuen Umgebung, entdeckte sie und meine Magie gleichermaßen. Diese unterschwellige Düsternis war gleichwohl immer präsent, auch wenn ich über viele Dialoge lachen musste. (Marius und Aurelia sind einfach nur herrlich zusammen!). Wenn aus Marius‘ Perspektive erzählt wurde, dann schwang immer ein Funken Bekümmerung mit, hinter die die Leser nur zu gerne kommen möchten. Ich tauchte jedenfalls sehr gerne in das Seelenleben der beiden Protagonisten ab, so unterschiedlich sie auch sind.

Die vielen kleinen Details gestalteten die Welt wunderbar bunt. Der blumensüchtige Nachbar Killian, Marius‘ knöcherne verschmuste Gehilfen, die Mahlzeiten – die kleinen alltäglichen Dinge.
Eleanor Bardilac hat in die fantastische Geschichte ebenso reale Probleme miteingewoben. Ausgrenzung, Missgunst, Anderssein, fehlende Anerkennung – all das klang beständig mit, ohne jedoch den drohenden Zeigefinger zu erheben.

Das einzige Manko empfand ich in der Mitte des Buches. Da es über weite Strecken um Aurelias Ausbildung geht, streckte sich der Mittelteil voller (interessanter!) Lehrstunden und Exkursionen für mich, da ich viel zu neugierig auf die Geheimnisse und auf die Morde an sich war.

Toll, blutig, sarkastisch, melancholisch und spannend! Ich freue mich sehr auf den nächsten Teil.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2021

Vorhang auf!

Kate in Waiting
0


Kate ist ein MusicalKid und stolz darauf. Proben, auf der Bühne stehen, vor Nervosität den Schweiß auf der Stirn spüren: Das ist ihre Welt, ihre eigene Welt in dem ganzen HighSchool Chaos. Sie bewältigt ...


Kate ist ein MusicalKid und stolz darauf. Proben, auf der Bühne stehen, vor Nervosität den Schweiß auf der Stirn spüren: Das ist ihre Welt, ihre eigene Welt in dem ganzen HighSchool Chaos. Sie bewältigt sie mit Witz, mit viel Ironie und natürlich nicht zu vergessen mit ihrem besten Freund Anderson. Die beiden teilen alles miteinander: Ihre Liebe zu Musicals, ihre Leidenschaft, ihre Geheimnisse und ihre Schwärmereien. Was wäre schließlich ein Schwarm, ohne dass Kate mit dem besten Freund darüber quatschen könnte? Richtig, er wäre wie ein Erdbeereisbecher ohne Erdbeeren! Doch als sie Matt Olssen im Theater-Kurs kennen lernen, verändert sich etwas in dem Gefüge. Matt – musikalisch, gutaussehend, anziehend und witzig – ist alles, was sich die beiden erträumen können und aus harmloser Schwärmerei wird Verliebtheit …

Was sich wie eine Mischung aus der Fernsehserie „Glee“ und einer Teenie Story anhört, ist genau das und trotzdem noch viel mehr. Die Geschichte kommt überdreht und glitzernd daher, üppig und herrlich witzig. In Kate, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, konnte sich mein Teenie-Ich richtig hineinversetzen. Ihre Gedankengänge waren herrlich überdreht, zuckrig, süß. Immer standen zwei Pole im Mittelpunkt: Ihr bester Freund und ihre erste große Liebe. Und die Frage, wie fragil Freundschaft sein kann. Kann sie es überleben, wenn die zwei in den selben Typen verknallt sind. Wenn ein neuer Player das Band (unwissentlich) strapaziert?

Das Buch liest sich locker und leicht – und doch werden unterschwellig schwierige Themen angesprochen. Wer bin ich, wo will ich hin und wie will ich mich entwickeln. Wie gehe ich mit den Menschen in meinem Umfeld um? Wie werde ich im Gegensatz gesehen? Das sind Fragen, mit denen Kate im Laufe der Geschichte konfrontiert wird.

Das Umfeld von Kate war für mich ein kleiner FanGirl-Moment – ich mag „Glee“ sehr – und die Geschichte strahlt eindeutig Glee-Vibes aus. Die Proben, die Gemeinschaft, der Zusammenhalt, die Scherze untereinander, die Musical-bezogen sind. Ich musste das ein oder andere Mal wirklich schmunzeln.

Natürlich. Becky hat hier das Rad nicht neu erfunden. Das muss sie aber auch nicht. Ich konnte mich in dieses Buch fallen lassen, ich ahnte, in welche Richtung die eifrigen Proben liefen und konnte mich zurücklehnen, als der Vorhang sich öffnete. Manche Dramen werden für meinen Geschmack zu sehr gepuscht. Aber „Kate in Waiting“ macht Spaß und ist luftig zu lesen – und darauf kam es mir an.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere