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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2023

Leider der letzte Teil.

Schmeckst du ihren Tod?
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Ich habe schon einige Bücher von Gunnar Schwarz gelesen und bin immer wieder begeistert.

Mit dem fünften und letzten Teil der Thriller-Reihe um Frieda Rubens und Marc Wittmann, verbreitet er wieder Gänsehautstimmung. ...


Ich habe schon einige Bücher von Gunnar Schwarz gelesen und bin immer wieder begeistert.

Mit dem fünften und letzten Teil der Thriller-Reihe um Frieda Rubens und Marc Wittmann, verbreitet er wieder Gänsehautstimmung.
Er lässt einen Serienkiller agieren, der nicht nur mordet, sondern auch kleine Päckchen versendet...

Die Spannung wird wie immer hoch gehalten und Wege, die in die falsche Richtung führen, sorgen für Verwirrung. Gnadenlos treibt er seine Leser voran, lässt sie kaum Luft holen. Akribisch schildert er die teils grausamen Vorgänge. Seine Figuren haben mich wieder überzeugt. Jede wird gekonnt in Szene gesetzt und trägt zum Gelingen bei.
Die Einblicke in die menschliche Psyche des Täters sind sehr gelungen.

Mir gefallen die Cover dieser Thriller-Reihe sehr gut!

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Veröffentlicht am 23.06.2023

private Einblicke

Solange wir leben
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Es ist immer interessant, wenn ein bekannter Autor ein ganz privates Buch schreibt. So lernt man ihn näher kennen und bekommt Einblicke in sein Leben.

Diese Geschichte ist so ganz anders, als seine sonstigen ...

Es ist immer interessant, wenn ein bekannter Autor ein ganz privates Buch schreibt. So lernt man ihn näher kennen und bekommt Einblicke in sein Leben.

Diese Geschichte ist so ganz anders, als seine sonstigen Bücher. Safier hat hier viel Spannung reingepackt, was auch an der Zeit liegt, in der sie spielt. Während sein Vater aus Deutschland flieht, um der Judenverfolgung im Zweiten Weltkrieg zu entkommen, erlebt seine Mutter diese Zeit während ihrer Kindheit. Sie durchlebt Kriegszeit, Trümmerjahre und Wirtschaftswunder in Deutschland.
Die Eltern trennen zwanzig Jahre Altersunterschied, was man auch in den Betrachtungsweisen beider auf die jeweilige Zeit und den Ort erkennt.

Unterteilt wird das Buch in Kapitel, die immer in mehrere Jahre abhandeln.
Die Perspektivwechsel zwischen Waltraud und Joschi sind durch zwei verschiedene Schriftarten gekennzeichnet.

Ein großes Stück Zeitgeschichte verwoben mit Familienerinnerungen. Ich fand das Buch sehr interessant, sehr informativ und sehr unterhaltsam! Dem Autor ist es gelungen, mich in den Bann des Geschehens zu ziehen und die Zeit lebendig werden zu lassen.

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Veröffentlicht am 21.06.2023

nicht meins

Zwischen Himmel und Erde
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Ein sehr intensives Buchcover lädt geradezu ein, das Buch zu öffnen und die Geschichte dahinter zu entdecken.

Hochgelobt im Vorfeld, ein fulminanter Roman über Familie, Freundschaft, Liebe und Revolution.
Wer ...

Ein sehr intensives Buchcover lädt geradezu ein, das Buch zu öffnen und die Geschichte dahinter zu entdecken.

Hochgelobt im Vorfeld, ein fulminanter Roman über Familie, Freundschaft, Liebe und Revolution.
Wer man sich darauf einlässt, der bekommt man eine interessante Geschichte präsentiert.
Allerdings macht es einem der Schreibstil nicht leicht, flüssig durchs Geschehen zu gleiten. Was mich sehr gestört hat, waren die fehlenden Satzzeichen, Anführungszeichen, so dass Unterhaltungen sich einfach im Text verlieren.

Caterina und Melissa treffen in einer WG in London aufeinander. Ihre Familiengeschichten, verbunden mit der Geschichte Englands und Brasiliens, Brexit und Revolution, bilden das Grundgerüst dieses Romans.
Das klingt interessant und ist es es auch.
Aber durch die sehr eigene sprachliche Umsetzung der Autorin, konnte mich dieses Buch überhaupt nicht fesseln. Ich empfand es eher als anstrengend.

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Veröffentlicht am 20.06.2023

Beach ist meine Heimat.

Gidget. Mein Sommer in Malibu
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Ich war mir nicht sicher, ob ich diese Geschichte lesen sollte. Ich bin froh, dass ich es getan habe.

Sie ist nicht sehr umfangreich, aber sie ist so voller Leben, erfrischend, aufregend. Sie schmeckt ...



Ich war mir nicht sicher, ob ich diese Geschichte lesen sollte. Ich bin froh, dass ich es getan habe.

Sie ist nicht sehr umfangreich, aber sie ist so voller Leben, erfrischend, aufregend. Sie schmeckt nach Sommer, riecht nach Meer und man hört die Wellen rauschen.
Gidget alias Franzie, die hier als fiktive Person dient, ist im wirklichen Leben Katherine Klara (Kohner) Zuckerman. Ihre Tagebucheintragungen und Erzählungen inspirierten ihren Vater dazu diesen Roman zu schreiben. Mit ihren jugendlichen Worten, was sie um so lebendiger erscheinen lässt! Durch diese Sprache wirkt es sehr authentisch und ehrlich.

Gidget ist fünfzehn, als sie am Strand in Malibu zufällig auf die Surferboys trifft. Sie lebt das Meer, das Schwimmen und schon bald das Surfen. Ein atemberaubendes Abenteuer, ein unvergesslicher Sommer und das erste Mal verliebt.

Es geht hier nicht um Wettbewerbe, Surferlatein, großes Kino. Es geht einzig allien um ein junges Mädchen auf dem Weg zum Erwachsenwerden, ihre Freude am Leben, ihre Unbeschwertheit und auch Unwissenheit, ihre große Leidenschaft und die Entdeckung der Liebe.
Der Sommer des Jahres 1956 wird hier wieder lebendig, macht Gidget ein bisschen erwachsener und lässt die Leser in ihre Welt eintauchen.

Mir hat diese kurze Geschichte sehr gut gefallen!!!

Das Nachwort von Volker Weidermann über Gidget und ihre Familie war sehr interessant und wäre Stoff für ein weiteres Buch.

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Veröffentlicht am 19.06.2023

Der Schein trügt.

Happy Place
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Ein frisches, buntes Buchcover und eine interessante Buchbeschreibung, die neugierig macht. auf diese Geschichte.
Wer fährt schon mit dem Ex in den Urlaub, nur damit keiner der Freunde merkt, dass die ...

Ein frisches, buntes Buchcover und eine interessante Buchbeschreibung, die neugierig macht. auf diese Geschichte.
Wer fährt schon mit dem Ex in den Urlaub, nur damit keiner der Freunde merkt, dass die Beziehung eigentlich gescheitert ist? Gibt es eine zweite Chance oder ist alles nur Theater?

Was hier sehr unterhaltsam klingt, konnte mich nicht ganz überzeugen. Schuld daran sind zum Teil die beiden Hauptfiguren Wyn und Harriet. Es fällt schwer eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Eine Gehirnchirurgin, die plötzlich alles hinschmeißen will, um zu töpfern? Klingt irgendwie unwahrscheinlich. Dazu kommt die einzig beherrschende Frage, warum reden die beiden nicht miteinander, Gelegenheiten gab es viele. Da wird gelitten, geschwiegen und eigentlich hätte es ganz einfach sein können. Das drückt die Stimmung der Geschichte und macht sie nicht besser.

Unter einer Romantik-Komödie habe ich mir etwas anderes vorgestellt. Lustige Momente und Verwicklungen der beiden Hauptfiguren .Ich ging aufgrund des Klappentextes davon aus, dass sie ihren besten Freunden eine Beziehung vorspielen,, die nicht mehr existiert und dadurch Aktionen, Szenen und Probleme auftreten werden, die witzig, peinlich und aufregend sind. Aber hier ging es im halben Buch nur darum, was zwischen den beiden zum Bruch geführt hat.

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