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Veröffentlicht am 26.09.2025

Nicht perfekt, aber sehr cozy: eine süße College-Romance mit Herz

Not in My Book
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Um ihrem Traum, Autorin zu werden, näherzukommen, studiert Rosie Kreatives Schreiben in New York. Das Studium könnte perfekt sein – wäre da nicht ihr nerviger Kommilitone Aiden, der offenbar eine Abneigung ...

Um ihrem Traum, Autorin zu werden, näherzukommen, studiert Rosie Kreatives Schreiben in New York. Das Studium könnte perfekt sein – wäre da nicht ihr nerviger Kommilitone Aiden, der offenbar eine Abneigung gegen Romance-Romane hat. Zwischen den beiden fliegen regelmäßig die Fetzen, bis ihrer Professorin schließlich der Kragen platzt. Sie stellt den beiden ein Ultimatum: Entweder sie schreiben gemeinsam eine Romance – oder sie fliegen beide aus dem Kurs. Für Rosie eine absolute Katastrophe. Doch aufgeben kommt für sie nicht infrage. Und während sich die Figuren in ihrem gemeinsamen Roman langsam ineinander verlieben, merkt auch Rosie, dass Aiden vielleicht gar nicht so unerträglich ist, wie sie immer dachte.

Ich war zu Beginn ehrlich gesagt etwas skeptisch, ob das Buch wirklich etwas für mich ist. Zwar lese ich total gerne College-Romance und Enemies-to-Lovers-Geschichten, aber „Not in My Book“ hat mich nicht sofort gepackt. Vielleicht lag es daran, dass mir die „Feindschaft“ zwischen Rosie und Aiden nicht ganz glaubwürdig vorkam – man hat relativ schnell gemerkt, dass die beiden sich zueinander hingezogen fühlen. Mit der Zeit hat mir die Geschichte aber immer besser gefallen – je näher Rosie und Aiden sich kamen, desto mehr konnte mich das Buch überzeugen. Besonders gut gefallen hat mir der lockere, angenehm zu lesende Schreibstil. Auch die Grundidee ist sehr interessant und bringt viel Potential mit.
Was mich etwas gestört hat, war das teils künstlich herbeigeführte Drama. Einige Konflikte wirkten etwas konstruiert und unnötig – die Geschichte hätte meiner Meinung nach auch ohne diese dramatischen Szenen gut funktioniert. Auch Rosies Zweifel und Reaktionen konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen. Trotzdem hat Hannah Grace tolle Figuren erschaffen. Besonders Aiden hat es mir angetan: charmant, aufmerksam – ein richtiger Romance-Held!
Das Ende kam für meinen Geschmack ein bisschen plötzlich und hätte ruhig noch etwas ausführlicher sein dürfen. Ein echtes Highlight war für mich aber der Aufbau: Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder Ausschnitte aus Rosies und Aidens gemeinsamem Roman – quasi eine kleine Bonusgeschichte im Buch, was ich richtig schön fand.

Das Buch liefert viele herzerwärmende Momente und sorgt an einigen Stellen definitiv für Herzklopfen – inklusive ein paar „spicy“ Szenen. Wer damit weniger anfangen kann, sollte das im Hinterkopf behalten. Man merkt aber deutlich, wie viel Liebe die Autorin in ihre Geschichte gesteckt hat – und besonders die romantischen Szenen sind mit viel Gefühl geschrieben.
„Not in My Book“ ist auf jeden Fall ein Wohlfühlbuch für kalte Tage: mit gemütlichem Setting, einer süßen Liebesgeschichte, ein paar prickelnden Momenten – und einem richtig schönen Happy End. Eine klare Leseempfehlung!

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 24.09.2025

Süße Story mit Potenzial nach oben

XOXO – Der Rhythmus unseres Lebens
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Jenny ist eine talentierte Cellistin, die schon lange davon träumt, an einer renommierten Musikhochschule aufgenommen zu werden. Um sich neben der Schule ein bisschen Geld dazuzuverdienen, arbeitet sie ...

Jenny ist eine talentierte Cellistin, die schon lange davon träumt, an einer renommierten Musikhochschule aufgenommen zu werden. Um sich neben der Schule ein bisschen Geld dazuzuverdienen, arbeitet sie in der Karaokebar ihres Onkels, wo sie auf den attraktiven Jaewoo trifft. Obwohl es so gar nicht ihre Art ist, lässt sie sich auf ein kleines Abenteuer mit ihm ein und verbringt einen unvergesslichen Abend. Doch obwohl die beiden sich gut verstehen, meldet sich Jaewoo nach diesem Abend nicht mehr bei ihr.
Drei Monate später zieht Jenny mit ihrer Mutter nach Seoul, um sich um ihre kranke Großmutter zu kümmern. Dort kommt sie an ein Elitekunstinternat – und ist schockiert, als sie herausfindet, dass Jaewoo ebenfalls dort zur Schule geht. Und nicht nur das: Er ist auch Mitglied einer der bekanntesten K-Pop-Bands der Welt. Doch für die Bandmitglieder gilt eine strikte Regel: Sie dürfen keine Freundin haben. Auch Jenny steht vor einer schwierigen Entscheidung, denn eine Beziehung mit Jaewoo würde bedeuten, dass sie ihren lang gehegten Plan aufgeben müsste. Wie viel ist sie bereit, für die Liebe zu riskieren?

Das Buch erinnert an die Netflix-Serie XO, Kitty, die zeitgleich erschienen ist. Zwischen den beiden Geschichten gibt es einige Parallelen, und wer die Serie liebt, wird auch dieses Buch mögen. XoXo – Der Rhythmus unseres Lebens ist eine süße Coming-of-Age-Geschichte, die man gut zwischendurch lesen kann. Der Schreibstil ist locker und angenehm, sodass ich das Buch an einem Nachmittag durchgelesen hatte. Die Themen drehen sich um verbotene Liebe, neue Freundschaften, Familienprobleme und K-Pop. Einige dieser Themen kommen jedoch etwas zu kurz. Da die Geschichte aus Jennys Sicht erzählt wird, erfährt man nur wenig über K-Pop an sich. Stattdessen gibt es ein paar interessante Einblicke in die koreanische Kultur, wie zum Beispiel typische Gerichte und Anredeformen. Ich hätte mir zwar gewünscht, dass die „Korea-Vibes“ noch etwas stärker zur Geltung kommen, aber das Setting hat mir insgesamt trotzdem gut gefallen.

Leider hat das Buch für mich nicht wirklich eine Romance-Atmosphäre erzeugt – die Liebesgeschichte war eher ein kurzes „Hallo“, das wieder schnell verschwand. Zwar war ich sehr in die Story vertieft, aber nicht wirklich in die Beziehung zwischen Jenny und Jaewoo. Ihre Verbindung beginnt aus dem Nichts und entwickelt sich dann eher flach. Es fehlt an echten Momenten zwischen ihnen, an Tiefe und Gefühl. Auch die Freundschaften und die familiären Themen wurden nur am Rande behandelt und blieben eher blass. Besonders bei Jennys Familiensituation hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, denn da steckte eigentlich viel Potenzial drin. Das Ende kam für mich etwas abrupt und hätte meiner Meinung nach noch ausführlicher gestaltet werden können.

Trotzdem hat mir das Buch insgesamt Spaß gemacht. Es war kein absolutes Highlight, aber eine angenehme Lektüre, vor allem für jüngere Leser.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.09.2025

Ein sehr chaotisches Abenteuer - Band 2 der Black Forest High Reihe

Black Forest High 2
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Nachdem Seven von einem Poltergeist besetzt wurde und dabei einen Schüler getötet hat, steht sie unter Beobachtung. Blöd nur, dass sie sich selbst überhaupt nicht daran erinnern kann. Nur Parker glaubt ...

Nachdem Seven von einem Poltergeist besetzt wurde und dabei einen Schüler getötet hat, steht sie unter Beobachtung. Blöd nur, dass sie sich selbst überhaupt nicht daran erinnern kann. Nur Parker glaubt nicht daran, dass Seven besessen ist. Dessen Gefühle für sie werden immer stärker, während Seven nur Augen für Crowe hat. Doch Seven hat ganz andere Probleme: Die Lehrer nutzen sie weiterhin als Ersatz für ihre tote Auserwählte, und der berüchtigte Poltergeist Dear Hannah hat es auf sie abgesehen und will sie töten. Als sich eine ihrer Geisterfreundinnen dann auch noch seltsam verhält und immer durchscheinender wird, merkt Seven, dass sie schnell handeln muss, um dem Spuck ein Ende zu setzen. Und als Auserwählte eröffnen sich ihr ganz neue Möglichkeiten, der Geisterwelt zu helfen.

Wie schon im ersten Band wird man direkt ins Geschehen geworfen. Der Schreibstil wirkt insgesamt recht verworren - oft hat man das Gefühl, Absätze brechen mitten im Geschehen ab, nur um dann plötzlich in einer ganz anderen Szene oder Perspektive weiterzumachen. Noch dazu wechselt die Perspektive innerhalb der Kapitel ohne jegliche Vorwarnung. Manchmal ist nicht sofort zu erkennen, aus wessen Sicht gerade erzählt wird. All diese Punkte stören den Leseeindruck enorm. Die Geschichte fühlt sich oft wie ein Puzzle an - man versucht, die verstreuten Informationen zusammenzusetzen, aber irgendwie will das Bild einfach nicht so recht zusammenpassen. Am Ende fragt man sich: Sind all diese Details wirklich wichtig oder dienen sie nur als Lückenfüller? Es passiert einfach zu viel, und man fragt sich, ob das wirklich zur Handlung beiträgt oder einfach nur das Tempo der Geschichte ausbremst. In wenigen Sätzen wiedergeben, was alles in Band 2 passiert, ist fast nicht möglich.
Ein kleiner Lichtblick ist, dass wir nun mehr aus Parkers Perspektive erfahren, was mir im ersten Band ein bisschen gefehlt hat. Parker ist super sympathisch und definitiv mein persönliches Highlight in Band 2. Seven hingegen entwickelt sich zu einem richtigen Jammerlappen. Anstatt die Geschichte als Heldin voranzutreiben, rutscht sie immer weiter in die Opferrolle ab und muss ständig von den Irving-Zwillingen gerettet werden. Gleichzeitig merkt Seven langsam, wie nett Parker wirklich ist. Doch das ständige Hin- und Hergerissen-Sein zwischen Crowe und Parker sorgt leider eher für Augenrollen als für Herzklopfen. Warum sie weiterhin an Crowe festhält, bleibt für mich unverständlich.

Das Ende ist erneut offen, um die Spannung auf den dritten Band zu steigern. Viele Fragen bleiben ungeklärt, und der Leser bleibt mit einem großen Fragezeichen zurück. Trotzdem werde ich den dritten Band lesen, weil ich wissen will, wie es weitergeht. Insgesamt hat mich das Buch jedoch nicht wirklich überzeugt. Die Grundidee von Black Forest High ist wirklich cool, und auch die Atmosphäre sehr ansprechend, aber leider wird beides durch den chaotischen Erzählstil etwas zerstört.

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Süß, kitschig und einfach schön - Mehr Herzklopfen geht kaum

Alice in La La Land
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Alice hat nur einen Traum: Musik. Doch statt sie zu unterstützen, will ihre Mutter sie auf ein Elite-College schicken. Als Alice jedoch herausfindet, dass ihr leiblicher Vater ein berühmter Regisseur und ...

Alice hat nur einen Traum: Musik. Doch statt sie zu unterstützen, will ihre Mutter sie auf ein Elite-College schicken. Als Alice jedoch herausfindet, dass ihr leiblicher Vater ein berühmter Regisseur und sie die Halbschwester von Brian Oliver ist, steht für sie fest: Sie muss die beiden treffen. Durch einen Zufall schafft sie es auf die Filmpremiere ihres Vaters. Dort wird sie jedoch von niemand Geringerem als Teeniestar Dylan Reese erwischt. Doch anstatt sie auffliegen zu lassen, macht er ihr einen Deal: Er hilft ihr, ihren Vater zu treffen, wenn sie ihm im Gegenzug hilft seine Ex-Freundin eifersüchtig zu machen. Alice sagt zu und findet sich plötzlich mitten im Scheinwerferlicht von Hollywood wieder. Ob das gut gehen kann?

„Alice in La La Land“ entführt uns erneut ins charmante „Kellywood“-Universum. Wer die anderen Bücher aus dieser Welt bereits kennt, darf sich auf ein Wiedersehen mit bekannten Figuren freuen - doch auch ohne Vorwissen findet man sich problemlos zurecht, da es sich um einen eigenständigen Band handelt.
Im Mittelpunkt steht Alice, die durch eine besondere Gelegenheit in die glitzernde Welt Hollywoods eintauchen darf – oder wie es die Buchfiguren selbst sagen: Sie fällt ins Kaninchenloch. Die eigentliche Alice im Wunderland-Adaption spielt allerdings erst in der zweiten Hälfte des Buches eine Rolle und wirkt mehr wie ein süßer Zusatz als ein zentrales Element.

Das Buch lebt von seinen witzigen, aber auch bewegenden Momenten. – vor allem aber von der Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren. Alice und Dylan sind nicht nur einzeln super sympathisch, sondern gemeinsam einfach zum Dahinschmelzen. Dylan ist dabei der Inbegriff des perfekten Book-Boyfriends: gutaussehend, berühmt, charmant, selbstlos und absolut bodenständig. Einziger Kritikpunkt: Er lässt sich von den Frauen in seinem Leben etwas zu sehr beeinflussen – ein kleines bisschen mehr Rückgrat hätte ihm gutgetan. Alice wiederum ist fast schon zu perfekt – lieb, schlau, witzig, hilfsbereit und nebenbei auch noch wunderschön. Die wechselnden Perspektiven zwischen ihr und Dylan machen die Geschichte besonders intensiv – man fühlt mit beiden und erlebt ihre Welt aus zwei völlig verschiedenen Blickwinkeln. Besonders schön dargestellt ist auch die Freundschaft zwischen Alice, Matt und Lexie – ein Trio, das sich gegenseitig unterstützt, selbst wenn es brenzlig wird. Im Kontrast dazu stehen die eher schwierigen Mutterfiguren, die beide nicht gerade mit Einfühlungsvermögen glänzen.

Insgesamt ist „Alice in La La Land“ eine herzerwärmende, romantische Geschichte voller Kitsch. Wer das nicht mag, sollte besser die Finger davonlassen. Ansonsten ist es für mich ein echtes Wohlfühlbuch, das man kaum aus der Hand legen kann.
Einziger Kritikpunkt: Das Ende kam etwas zu schnell und zu glatt. Ein Cliffhanger oder eine Fortsetzung hätten dem Ganzen gutgetan. Vor allem hätte ich mir gegen Schluss noch mehr aus Dylans Perspektive gewünscht.
Trotz kleiner Schwächen bleibt das Buch ein wunderbarer Ausflug in eine magische Welt voller Träume, Freundschaft und großer Gefühle. Ideal für alle, die auf romantische Geschichten mit Hollywood-Flair stehen!

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Magische Welten: Ein fesselnder Auftakt zur Black Forest High

Black Forest High
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Sevens Leben ändert sich schlagartig, als sie an die Black Forest High kommt, eine Schule für geistbegabte Jugendliche. Wenn ihr Leben vorher schon merkwürdig war, ist es jetzt geradezu chaotisch. Als ...

Sevens Leben ändert sich schlagartig, als sie an die Black Forest High kommt, eine Schule für geistbegabte Jugendliche. Wenn ihr Leben vorher schon merkwürdig war, ist es jetzt geradezu chaotisch. Als die Schülerin, die als geistbegabte am längsten außerhalb der Schule überlebt hat, ohne dabei verrückt zu werden, gilt sie plötzlich als seltsamen Außenseiterin. Da hilft es ihr auch nicht weiter, dass die Poltergeister der Schule es anscheinend alle auf sie abgesehen haben. Doch als auch noch Schüler verschwinden, ahnt Seven, dass hier etwas nicht stimmen kann. Zusammen mit ihrem Geisterfreund Remi und ihren neuen Freunden muss sie nicht nur den Alltag an der Black Forest High überstehen, sondern auch die dunklen Geheimnisse der Schule lüften. Und dann sind da noch die Zwillingsbrüder Parker und Crowe, die als ihre Paten auserkoren wurden und ihr auf Schritt und Tritt folgen. Nur blöd, dass die beiden ihr gar nicht so egal sind, wie sie es gerne hätte.

Von der ersten Seite an wird man direkt in das Geschehen geworfen - ohne lange Einleitung oder Erklärungen. Es werden immer wieder kleine Details zu Seventinas Familiengeschichte eingestreut, die aber nie wirklich vertieft oder genauer erklärt werden. Diese Details sind wie kleine Puzzleteile, die sich im Laufe des Buches zusammenfügen. Das ist einerseits spannend, andererseits erschwert es hin und wieder das Verständnis, weil man manchmal nicht sofort nachvollziehen kann, was genau los ist.
Zudem gibt es zwischendurch immer mal wieder Stellen, die ein bisschen wirr wirken und so geschrieben wurden, dass man sie zweimal lesen muss, um zu verstehen was gerade passiert ist – das könnte den Lesefluss ein wenig bremsen.

Ein echtes Highlight ist Remi, der Geist. Mit seiner frechen und humorvollen Art sorgt er für jede Menge gute Laune. Das Setting erinnert mit seiner magischen Atmosphäre, den besessenen Türen und merkwürdigen Ereignissen ein bisschen an die Zauberwelt von Harry Potter. Es gibt auch die ein oder andere Anspielung auf die berühmte Buchreihe, was dem Ganzen einen vertrauten, aber trotzdem frischen Charme verleiht. Die Grundidee mit einer Schule für geistbegabte Jugendliche ist super spannend und bietet jede Menge Potenzial.
Und dann ist da noch Seventina, die in ihrer Vergangenheit einiges durchgemacht hat – ihre Schwester ist gestorben, ihre Mutter sitzt im Gefängnis, ihren Vater hat sie nie kennengelernt, ihr bester Freund ist ein Geist und sie wird ständig von Poltergeistern heimgesucht. Trotzdem bleibt sie erstaunlich ruhig und nimmt alles irgendwie total gelassen, als wäre es das Normalste der Welt. Das wirkt manchmal etwas unrealistisch, weil man nicht wirklich merkt, wie sie alles verarbeitet. Vielleicht wäre es interessanter gewesen, mehr von ihren inneren Kämpfen zu erfahren.
Ein weiteres Thema sind die wenigen Kapitel aus Sicht von Parker und Crowe. Diese Perspektiven hätten entweder viel mehr ausgearbeitet oder ganz weggelassen werden sollen. Die kurzen Einblicke in ihre Gedankenwelt sind interessant, aber sie geben kaum die Möglichkeit, eine echte Verbindung zu den beiden aufzubauen. Gerade Parkers Sicht hätte sicher für mehr Spannung und Abwechslung gesorgt. Stattdessen wird fast alles aus Seventinas Perspektive erzählt.

Das Ende war wirklich eine Überraschung! Ein Plot-Twist, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Es wird richtig spannend, aber auch ein bisschen rätselhaft, und der Cliffhanger sorgt dafür, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.

Trotz dieser kleinen Kritikpunkte bleibt das Buch insgesamt ein richtig spaßiger Auftakt mit einer magischen, spannenden Geschichte und viel Potenzial für die weiteren Bände. Ich werde auf jeden Fall auch noch die restlichen Bücher der Reihe lesen!

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