Viel Potenzial
Ruinous Creatures - Der Kuss des Phönix„Der Kuss der Phönix: Ruinous Creatures“ von Jessi Cole hat mit seinem wunderschönen Cover und der düsteren Grundidee sofort meine Aufmerksamkeit geweckt.
Die Idee hinter der Geschichte klang für mich ...
„Der Kuss der Phönix: Ruinous Creatures“ von Jessi Cole hat mit seinem wunderschönen Cover und der düsteren Grundidee sofort meine Aufmerksamkeit geweckt.
Die Idee hinter der Geschichte klang für mich wirklich spannend: düstere Magie, mystische Rituale und eine Verbindung zwischen zwei Figuren, die das Schicksal ihrer Welt beeinflussen könnten. Gerade die Atmosphäre rund um die Phönix-Magie hatte viel Potenzial und ich liebte sie.
Leider hatte ich aber wirklich Schwierigkeiten richtig in die Geschichte hineinzufinden. Besonders mit der beschriebenen Welt bin ich nicht warm geworden. Sie bleib für mich flach und wenig greifbar. Dadurch fiel es mir insgesamt schwer durch die Handlung zu kommen und mich komplett auf das beschriebene einzulassen. Die Autorin hat jedoch einen flüssigen und angenehmen Schreibstil. Trotz allem kam ich schnell durch die Seiten/ Minuten.
Auch Adelas Entwicklung konnte ich emotional nicht ganz nachvollziehen. Manche Entscheidungen und Veränderungen wirkten auf mich etwas sprunghaft, wodurch ich keine richtige Verbindung zu ihr aufbauen konnte. Kian blieb für mich ebenfalls zu blass und hätte deutlich mehr Hintergrund und Persönlichkeit vertragen können. Die zwei zusammen ergeben eine interessante Mischung, die mich jedoch leider nicht packen konnte.
Trotzdem gab es einige spannende Ansätze und atmosphärische Momente, die gezeigt haben, wie viel Potenzial in der Geschichte steckt, auch wenn sie mich insgesamt nicht komplett erreichen konnte.