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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2018

Secrets

Tell me your Secrets! 01
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Ich stehe einfach auf diese süßen, unschuldigen Manga und "Tell me your secrets" ist genau nach meinem Geschmack. 

Mayo ist sehr schüchtern und weil das so ist, heuert ihre Tante sie an, in ihrem "Zuhör-Haus" ...

Ich stehe einfach auf diese süßen, unschuldigen Manga und "Tell me your secrets" ist genau nach meinem Geschmack. 

Mayo ist sehr schüchtern und weil das so ist, heuert ihre Tante sie an, in ihrem "Zuhör-Haus" zu arbeiten. Mayo soll eine Zuhörerin werden und wie es der Zufall will ist ihr erster Kunde ein Mitschüler, den sie heimlich anhimmelt. Als er ihr gesteht, dass er Basketball hasst, obwohl er der Star der Mannschaft ist, kann Mayo nicht an sich halten. 

Die Story ist so toll und ich bin total hingerissen von Mayo. Sie ist ein tolles Mädchen und auch wenn die Art, wie sie das Geheimnis ihres Schwarms ans Licht bringen will, nicht gerade die feine englische Art ist, so kann ich sie doch verstehen. Ich wäre auch so neugierig und würde gerne verstehen, was in ihm vorgeht. 

Natürlich geht ihr Plan nach hinten los und zum Ende kommt es zum großen Knall. Ich bin sehr begeistert über die Zeichnungen und die tolle Story und ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie es weitergehen wird. 



Ein Shojo Manga ganz nach meinem Geschmack. Ich liebe die Story und bin schon sehr gespannt, wie es weitergehen wird. Absolute Leseempfehlung!

5 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 08.11.2018

Dance

Dance. Love. Learn. Repeat.
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Die Bücher von Tom Ellen und Lucy Ivison sind immer ziemlich süß und ich fühle mich oftmals in meine Teenie-Zeit zurück versetzt. Diesmal spielt der Roman allerdings am College und die Protagonisten sind ...

Die Bücher von Tom Ellen und Lucy Ivison sind immer ziemlich süß und ich fühle mich oftmals in meine Teenie-Zeit zurück versetzt. Diesmal spielt der Roman allerdings am College und die Protagonisten sind entsprechend älter.

Ich habe mich super in die Geschichte eingefunden. Phoebe und Luke sind tolle Protagonisten und ich mochte beide auf Anhieb. Da ich leider nie auf der Universität war, kann ich nicht wirklich sagen, wie der Alltag von Studenten so aussieht. So wie es hier beschrieben ist, habe ich mir das aber auch immer genau vorgestellt. Die erste Woche ist die Einführungswoche und hier lassen Luke und Phoebe es so richtig krachen.

Phoebe ist schon seit der Schule in Luke verknallt und als sie an der Uni auf ihn trifft, ist sie ziemlich nervös. Gleich in der ersten Nacht verstehen sie sich richtig gut und spüren, dass da etwas ist. Aber Luke weiß nicht, was er mit seiner Noch-/Exfreundin machen soll und Phoebe flirtet heftig mit Will. Irgendwie verlieren sich die beiden aus den Augen und lernen jeder für sich erstmal tolle Leute kennen und hier passieren so einige witzige Dinge. Ich musste oftmals schmunzeln und bekam ein Gefühl, dass ich was verpasst habe, weil ich nie studiert habe. Ich konnte mich richtig auf die Geschichte der beiden einfinden und mochte es, dass aus Sicht der beiden abwechselnd geschrieben wurde. Allerdings muss ich sagen, dass es schon ein paar Längen gibt, wo einfach nichts interessantes passierte und die Geschichte etwas vor sich hindümpelte. Auch das Ende habe ich so nicht erwartet und auch wenn ich es sehr realistisch finde, fand ich es dennoch schade.

Ein toller Coming-of-Age Roman, der mich hat schmunzeln lassen. Man erlebt eine tolle Zeit an der Uni und die Charaktere sind absolut liebenswürdig. Allerdings gab es ein paar Längen im Mittelteil und das Ende war nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt habe.

4 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 30.10.2018

Endgame

ENDGAME Buch 1
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Mein erstes Buch der Autorin war Fernweh und das hat mich förmlich umgehauen und und fasziniert auf eine ganz eigene Art und Weise. Daher war ich natürlich sehr auf Endgame gespannt und habe mir Großes ...

Mein erstes Buch der Autorin war Fernweh und das hat mich förmlich umgehauen und und fasziniert auf eine ganz eigene Art und Weise. Daher war ich natürlich sehr auf Endgame gespannt und habe mir Großes erhofft.

Vorneweg: Ich fand das Buch gut, ABER ich war etwas enttäuscht, dass es doch so "harmlos" war. Während Fernweh nur so strotzt vor Gewalt und zwielichtigen Gefühlen, war mir Endgame schon fast zu langweilig. Versteht mich nicht falsch. Das Buch und die Geschichte sind toll, aber im Hinblick dessen, dass es Dark Romance sein soll, war es mir zu seicht. Da fand ich Shades of Grey ja noch härter.

Dennoch hat mir das Buch gefallen. Avery ist eine Protagonistin, die voller Zweifel steckt und keinen Ausweg mehr sieht. Dabei ist sie so unerfahren und unschuldig, dass sie fast wie ein Teenager wirkt.

Gabriel hat mich doch sehr an Christian Grey erinnert. Harte Schale, weicher Kern. Für meinen Geschmack war er zu soft und seine Stimmungswechsel nicht wirklich schlimm. Ich musste bei ihm jetzt nicht ständig denken: Oh mein Gott, was für ein Arsch. Irgendwie merkt man, dass mehr dahinter steckt. Das er Gefühle hat, die er verheimlichen will.

Die Story an sich hat mir gut gefallen. Sie ist gut zu lesen und ich wollte wissen, wie es weitergeht. Sie ist jetzt aber nicht voller Spannung und hat mich auch nicht umgehauen.  Dennoch möchte ich wissen, wie es mit Avery und Gabriel weitergeht.  



Nach Fernweh hat ich mir bei Endgame mehr "Härte" erhofft. Die Story ist doch ziemlich soft und auch Gabriel war mir zu sensibel und gefühlsbetont. Dennoch mochte ich das Buch und bin gespannt, wie es weitergeht. 

4 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 29.10.2018

Leben rückwärts lieben

Leben rückwärts lieben
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Das Cover ist wahrer Hingucker. Mir gefällt es unheimlich gut und ich finde den Bezug zum Buch auch echt passend.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir recht leicht. Der Schreibstil ist nämlich sehr ...

Das Cover ist wahrer Hingucker. Mir gefällt es unheimlich gut und ich finde den Bezug zum Buch auch echt passend.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir recht leicht. Der Schreibstil ist nämlich sehr angenehm und lässt sich leicht lesen. Dennoch hatte ich so meine Probleme mit der Geschichte. Mir fällt es nicht gerade leicht hier eine Rezension zu schreiben, weil ich so viele begeisterte Stimmen gelesen habe und ich mich frage, ob ich nun allein mit meinem teilweisen Nicht-gefallen bin. Aber nun zu den Dingen, die mich nicht überzeugen konnten.

Zum einen habe ich die Liebesbeziehung zwischen Nina und Art so gar nicht verstanden. Natürlich weiß Nina aus ihrem Unterbewusstsein, dass sie eine Beziehung zu Arthur hat/hatte. Aber als sie das erste Mal auf ihn trifft, weiß er das ja noch nicht. Und für meinen Geschmack haben sich seine Gefühle dann ziemlich rasant entwickelt. Das ging mir doch etwas zu schnell. Dennoch fand ich es schön zu lesen, was die beiden so miteinander erlebt haben. Auch wenn mir meine Eltern wohl nie erlaubt hätten mit einem Jungen, den ich gerade mal ein paar Tage/Wochen kenne, nach Frankreich zu fahren. Nina ist erst 17 Jahre alt und macht dann direkt mit ihm eine so weite Reise? Vielleicht bin ich da etwas zu konservativ.

Dann muss ich sagen, dass für mich das Ende dann doch etwas zu krass futuristisch wahr. Ob es so eine Möglichkeit gibt weiß ich nicht, aber in meiner Vorstellungskraft war das jetzt einfach nicht drin. Es war doch etwas zu abgedreht für meinen Geschmack.

Das ist jetzt eine Menge Kritik und wirkt so als hätte ich das Buch nicht genossen, aber das ist nicht der Fall. Im Großen und Ganzen fand ich es schon gut und vielleicht ist es einfach nur mein persönlicher Geschmack, dass ich nicht ganz überzeugt bin.

Im Grunde ist es ein schönes Jugendbuch. Für meinen Geschmack waren mir aber die Gefühle von Arthur zu schnell da und das Ende war mir auch etwas zu abgedreht.

3 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 26.10.2018

Verdammt nah am Himmel

Verdammt nah am Himmel
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Ich habe jetzt wirklich lange gebraucht, um diese Rezension zu schreiben und ich habe immer noch das Gefühl, dass keines meiner Worte der Geschichte gerecht werden wird. Denn Linda Schipp's "Verdammt nah ...

Ich habe jetzt wirklich lange gebraucht, um diese Rezension zu schreiben und ich habe immer noch das Gefühl, dass keines meiner Worte der Geschichte gerecht werden wird. Denn Linda Schipp's "Verdammt nah am Himmel" ist ein absolut fantastisches Werk mit viel Emotionen, hervorragend recherchierten Fakten und einem Plottwist, der mich umgehauen hat.

Rose war mir sofort sympathisch. Sie ist so ein lebensfroher und positiver Mensch, dass man sie einfach mögen muss. Ausserdem hat sie einen guten Männergeschmack (Liam Hemsworth). Wie sie mit Jack umgeht fand ich total beeindruckend. Sie lässt sich komplett auf ihn ein und reagiert mitfühlend und hilft ihm irgendwie mit ihrer Art.

Jack ist der totale Schwarzmaler. Er sieht keinen Sinn mehr in seinem Leben und sucht in fast allem das Negative. Aber trotzdem spürt man, dass er eigentlich gar nicht so sein will und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was sich wohl für eine Tragödie hinter seiner Geschichte steckt. Und ich kann euch nur sagen, es kommt knüppeldick und ich wäre an seiner Tragödie wohl auch zerbrochen.

Und wie Linda das hier dargestellt hat, ist so unglaublich fantastisch und herzzerreissend. Mir hat es selber richtig weh getan und ich habe natürlich mehrere Tränen verdrückt. Aber nicht nur Jack's Geschichte ist unglaublich spannend und emotional, sondern auch Rose's Geschichte. Und ihre hat mich sowas von kalt erwischt und überrascht, dass ich Linda nur leise Beifall klatschen konnte. Ich kann es euch nicht beschreiben, welche Gefühle es während dem Lesen bei mir ausgelöst hat, aber ich war am Ende rappelfertig. Denn auch das Ende ist defintiv nochmal Taschentuchtauglich!

Für mich ist Linda Schipp's "Verdammt nah am Himmel" ein absolutes Highlight und ein Meisterwerk der tiefen Emotionen. Sie überrascht, sie lässt weinen, lachen, trauern. Schmerz, Liebe, Freundschaft und sogar gut recherchierte wissenschaftliche Aspekte reihen sich aneinander und machen das Buch so grandios wie es ist!

5 von 5 Punkten