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Veröffentlicht am 22.05.2026

Spannend!

Party of Liars
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Zwischen Geheimnissen, Legenden und dem Zweifel an der eigenen Wahrnehmung.
In Party of Liars von Kelsey Cox steht eine verlassene Villa im Zentrum, um die sich seit über einem Jahrhundert düstere Legenden ...

Zwischen Geheimnissen, Legenden und dem Zweifel an der eigenen Wahrnehmung.
In Party of Liars von Kelsey Cox steht eine verlassene Villa im Zentrum, um die sich seit über einem Jahrhundert düstere Legenden ranken. Während einer exklusiven Party treffen vier Frauen aufeinander: Kim, Dani, Orlaith und Mikayla, die jeweils eigene Geheimnisse mitbringen.

Im Verlauf des Abends kommen verborgene Wahrheiten ans Licht und die unheimliche Atmosphäre des Hauses scheint mehr als nur Einbildung zu sein. Das Geschehen entwickelt sich zu einem spannenden Treiben in dem Vergangenheit und Gegenwart untrennbar ineinandergreifen und die Grenzen zwischen Mythos und Realität zunehmend verschwimmen. Am Ende stellt sich die Frage: Wer ist hier eigentlich verrückt?

Das Cover zeigt den Schauplatz des Buches, samt einzelner Szenen, die man entdeckt, wenn man sie gelesen hat. Ich habe beim Lesen immer mal wieder auf das Cover geschaut und eine Szene entdeckt.

Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig, er lädt dazu ein, fast das ganze Buch an einem Stück zu lesen. Die Geschichte wird im Wechsel in kurzen Kapiteln aus der Sicht von Kim, Dani, Mikayla und Órlaith erzählt. Wir lernen die vier Protagonistinnen kennen, die sich alle auf der Party treffen. Einige kennen sich schon länger, andere haben gar nichts miteinander zu tun. Zusammen mit den anderen Partygästen entsteht eine Szenerie mit vielen verschiedenen Charakteren. Durch die wechselnden Perspektiven fühlt man sich selbst wie ein Gast. Die ganze Geschichte spielt an einem einzigen Abend mit kleinen Rückblenden in die Vergangenheit. Dabei ist jede Perspektive spannend und sinnvoll für den Verlauf der Geschichte. Die Kapitel sind kurz und trotzdem schafft es die Autorin, dass der Leser von jeder Person einen guten Gesamteindruck bekommt.

Durch das einstricken der Legende um dieses Haus bekommt es genau das richtige Maß an Grusel für einen Thriller, ohne dabei "zu gruselig" zu sein.

Zwischendurch sind meiner Meinung nach zu viele kleine Dinge passiert, die nicht aufgelöst wurden. Ich hatte hohe Erwartungen an das Ende, dabei wurde über vieles nie wieder gesprochen, was ich ein bisschen schade fand. Dementsprechend sind ein paar Fragen am Ende offen, wo ich noch Potential gesehen hätte.

Nichtsdestotrotz eine gelungene Geschichte mit spannenden Figuren, einem tollen Setting und vielen Einzelheiten, die sich zu einem großen Bild zusammenfügen. Ein spannendes Buch für jeden, der in eine spannende, kurzweilige und skandalöse Story eintauchen möchte.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Sanfte Liebesgeschichte

Weißer Sommer
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Théo und Alma lernen sich in jungen Jahren kennen und lieben. Sie lieben sich von ganzem Herzen, mit allem, was dazu gehört. Für Alma zieht Théo aus Frankreich nach Deutschland, wo sie ein gemeinsames ...

Théo und Alma lernen sich in jungen Jahren kennen und lieben. Sie lieben sich von ganzem Herzen, mit allem, was dazu gehört. Für Alma zieht Théo aus Frankreich nach Deutschland, wo sie ein gemeinsames Leben beginnen. Doch im Alltag merken die beiden, welche Herausforderungen sie für ihre Liebe meistern müssen und dass nicht immer alles rosa rot ist. Die Liebe entwickelt sich weiter, dabei müssen sie sich fragen, ob sie mit ihr wachsen wollen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gefühlvoll und leicht philosophisch. Sie erzählt die Geschichte von Théo und Alma sehr lebhaft und authentisch. Ich hatte ein paar Schwierigkeiten ins Buch zu finden, die Art des Schreibens war für mich etwas ungewohnt. Sie hält sich an Details auf und springt in der Zeit, weil sie die Geschichte der beiden jeweils in der Gegenwart und in der Anfangsphase der Vergangenheit erzählt. So lernt man die Figuren als Leser aber auch sehr gut kennen und kann mit ihnen fühlen.

Die Geschichte hat keinen großen Spannungsbogen, sondern sie passiert einfach, während man die Figuren begleitet. Es ist unaufgeregt und doch sehr feinfühlig und emotional. Zwischen den Zielen passiert sehr viel, man muss sich einfach darauf einlassen.
Die Gefühle von Alma und Théo sind sehr nachvollziehbar und teilweise herzzerreißend ehrlich. Eine Geschichte, in die man eintauchen kann und sein Herz verliert. Wenn man sich darauf einlässt.



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Veröffentlicht am 14.04.2026

Viel Liebe für diese tolle Geschichte

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Eleanore fühlt sich in der Kleinstadt Lower Whilby eigentlich wohl: Sie kennt die Menschen, hat ihre Freunde um sich und hat ein ruhiges Leben. Doch irgendwie ist genau das das Problem. Sie möchte ...

Eleanore fühlt sich in der Kleinstadt Lower Whilby eigentlich wohl: Sie kennt die Menschen, hat ihre Freunde um sich und hat ein ruhiges Leben. Doch irgendwie ist genau das das Problem. Sie möchte etwas erleben, Regeln brechen und sich vor allem verlieben.
Als der gefallene Musiker Dex mit seinen ganz eigenen Problemen in die Stadt kommt, kommen sich die beiden näher: Dex hilft Eleanore, aus sich rauszukommen, während Dex durch Eleanore ein bisschen geerdeter wird.

Es war mein erstes Buch der Autorin. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, obwohl ich mich erstmal an die Art gewöhnen musste. Zu Beginn haben mich die vielen Witze und die ironische Art ein bisschen genervt - es wirkte etwas zu gewollt lustig. Das wurde nach ein paar Kapiteln aber bereits besser und ich konnte mich voll auf die Geschichte einlassen.

Die Story ist abwechselnd aus Nores und Dex' Sicht geschrieben, so weiß der Leser immer mehr, als die beiden selbst. Das hat mir gerade in dieser Geschichte gut gefallen, da Nore viel an sich selbst zweifelt und das laut Dex's Sicht komplett unbegründet ist. Beide Protagonisten haben ein ganz anderes Bild von sich selbst, das ist wirklich clever gemacht.

Außerdem mochte ich den Slow Burn sehr. Die Emotionen zwischen den beiden haben mir richtig gut gefallen, es wirkte nicht aufgesetzt sondern einfach echt. Man kann die Emotionen richtig nachfühlen und fiebert mit den beiden mit. Auch, dass Nore nicht die perfekte Protagonistin ist, ist sehr erfrischend und authentisch.

Ich freue mich sehr auf den nächsten Band!

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Lockere Slow Burn Story

Summer Tides
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Scarlett braucht Abstand von ihrem alten Leben und ihrer Situationship Eric. In der kleinen Küstenstadt St Ives, in der ihre beste Freundin Emily lebt und arbeitet, will sie neu Anfangen. Doch ...

Scarlett braucht Abstand von ihrem alten Leben und ihrer Situationship Eric. In der kleinen Küstenstadt St Ives, in der ihre beste Freundin Emily lebt und arbeitet, will sie neu Anfangen. Doch dieser Neustart verläuft nicht ganz problemlos: zum Glück sind die Stadtbewohner liebenswert, hilfsbereit und nehmen Scarlett direkt in ihre Gemeinschaft auf. Mit der Zeit kommt sie Rettungsschwimmer Jonah näher und merkt, dass Eric nicht der ist, mit dem sie ihre Zukunft verbringen möchte.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist locker und flüssig, sodass man einfach durch die Seiten fliegen kann. Auch die kurzen Kapitel mochte ich, es bringt eine gewisse Dynamik in die Geschichte. Scarlett ist eine lebensfrohe, offene und leider auch naive Person, die manchmal ein bisschen anstrengend war. Sie wurde mir im laufe der Geschichte zwar sympathischer aber so richtig warm geworden, bin ich mit ihr nicht. Jonah mochte ich hingegen sehr! Er war super sympathisch und erwachsen reflektiert. Der Slow Burn zwischen den beiden hat mir extrem gefallen, die Lovestory war sehr erwachsen und auf Augenhöhe. Gar nicht überzogen oder irgendwie toxisch, ein schöner Kontrast zu Scarletts vergangener "Beziehung". Trotzdem wirkte die Handlung auf mich manchmal in die Länge gezogen oder künstlich verkompliziert. Die Beweggründe für das hin & her waren für mich nicht wirklich nachvollziehbar.

Die Nebencharaktere waren für mich eine sehr schöne Ergänzung zur Story, die Gemeinschaft wurde in diesem kleinen Ort echt schön dargestellt. Generell hat mir die Kulisse sehr gefallen, man hat das Gefühl, im Urlaub zu sein.

Insgesamt ein lockerer Roman mit einer schönen slow Burn Lovestory und größtenteils liebenswerten Charakteren!

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Emotional und lebensnah

Der Sommer, der uns blieb
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Pia, Britta und Martin kennen sich seit ihrer Kindheit und waren durch eine enge Freundschaft verbunden. Nach einem Vorfall besteht 20 Jahre lang kein Kontakt zwischen den Freunden, bis sie sich ...

Pia, Britta und Martin kennen sich seit ihrer Kindheit und waren durch eine enge Freundschaft verbunden. Nach einem Vorfall besteht 20 Jahre lang kein Kontakt zwischen den Freunden, bis sie sich in ihrer früheren Heimat wieder treffen. Die Freunde nähern sich wieder an und wollen ein Geheimnis lüften, was sie damals entzweit hat.

Das Buch ist wirklich unbeschreiblich schön gestaltet. Das Cover, der Farbschnitt und das Page Overlay sind so ein Hingucker, dass man allein deswegen das Buch schon kaufen muss! Vor jedem Kapitel befindet sich ein Spruch, der sinnbildlich zur Geschichte passt und die emotionale Tiefe verstärkt. Ich war immer gespannt, welcher Spruch mich beim nächsten Kapitel erwartet - wunderschön!

Die Charaktere sind unheimlich nahbar und liebenswert, alle auf ihre eigene Art. Ich konnte mich in jeden gut hineinversetzen und habe mit allen mitgefiebert. Auch der Schreibstil ist sehr schön zu lesen und begleitet diese emotionale Geschichte. Die Freunde dröseln ihre Vergangenheit auf, für den Leser geschieht das auf zwei Ebenen. Mit Einblicken aus Vergangenheit und Gegenwart wurde ich in dieses Feuerwerk der Gefühle gezogen. Diese Geschichte geht unter die Haut und regt zum nachdenken an. In Kombination mit den Geheimnissen, den Entwicklungen und diesem schön flüssigen Schreibstil ist es für mich ein sehr gelungener Roman!

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