Beklemmend, intensiv und leider viel zu kurz
Ins fahle Herz des SommersAls Fan von Andreas Eschbach und Dystopien war „Ins fahle Herz des Sommers“ für mich ein Muss – auch wenn sich die gut fünf Stunden Laufzeit im Vergleich zu seinen anderen Romanen fast wie eine Kurzgeschichte ...
Als Fan von Andreas Eschbach und Dystopien war „Ins fahle Herz des Sommers“ für mich ein Muss – auch wenn sich die gut fünf Stunden Laufzeit im Vergleich zu seinen anderen Romanen fast wie eine Kurzgeschichte anfühlen.
Eschbach entwirft hier ein erschreckend greifbares Szenario: Ein durch die Klimaerwärmung verglühtes Europa, entvölkert und von einer rätselhaften Seuche gezeichnet. Wir begleiten Fausto, der in einem verlassenen französischen Dorf ausharrt und nur im Schutz der Vollmondnächte Vorräte sammelt. Die Stimmung ist meisterhaft eingefangen – einsam, heiß und hoffnungslos. Als eine mysteriöse junge Frau auftaucht, die der Hitze trotzt, nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Mein Fazit:
Die Geschichte hat mich sofort eingesaugt. Matthias Koeberlin liest, wie gewohnt, auf absolutem Top-Niveau. Einziger Wermutstropfen: Das Ende fühlte sich für mich etwas abrupt an. Gerade als ich vollends in dieser Welt versunken war, war es auch schon vorbei. Dennoch eine klare Empfehlung für Genre-Fans!