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Veröffentlicht am 27.11.2022

Mutige Frauen im Mittelalter

Die Tochter der Hungergräfin
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Der Roman „Die Tochter der Hungergräfin“ basiert auf der wahren Geschichte der Gräfin Louise Juliane von Sayn und Wittgenstein zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Als der Erbgraf im Alter von nur 7 Jahren ...

Der Roman „Die Tochter der Hungergräfin“ basiert auf der wahren Geschichte der Gräfin Louise Juliane von Sayn und Wittgenstein zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Als der Erbgraf im Alter von nur 7 Jahren stirbt, endet die männliche Erbfolge und die Gräfin und ihre beiden Töchter Ernestine und Johannette sehen sich vielen Feinden gegenüber. Alle, egal ob Verwandtschaft oder die Kurfürsten, strecken die Hände nach der Grafschaft aus. Ein Bischof versucht sogar sie auf ihrem Schloss auszuhungern und bald befindet sich die Gräfin mit ihren Töchtern auf der Flucht. Als sie endlich einen sicheren Ort gefunden haben, beginnt die Gräfin einen beispiellosen Kampf um das Erbe ihrer Töchter.

„Die Tochter der Hungergräfin“ ist das 1. Buch der Autorin Annette Spratte, dass ich las, aber es wird sicher nicht das letzte gewesen sein. Die Autorin überzeugt mit einer gut recherchierten Geschichte aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und mit viel Orts- und Sachkenntnis, sowie mit einem angenehm lesbaren Schreibstil. So konnte ich das Buch oft kaum aus der Hand legen.
Die Geschichte wird aus der Sicht der Junggräfin Ernestine erzählt, die zu Beginn des Romans erst 10 Jahre alt ist und die in den beschriebenen 16 Jahren eine tiefgreifende Verwandlung erlebt. Absolut beeindruckt hat mich aber vor allem die Gräfin Louise Juliane, die sich mutig gegen eine männerdominierte Welt zur Wehr setzt und mit Diplomatie und vielen Briefen und Widersprüchen um das Erbe ihrer Töchter kämpft. So ist mir die Gräfin sehr sympathisch. Ernestine ist ebenso willensstark wie ihre Mutter, doch muss sie noch viel lernen und an sich arbeiten um später eine gute Herrscherin zu sein. Es ist interessant diese Entwicklung mitzuverfolgen. Der Spannungsbogen bleibt während des gesamten Romans recht hoch und ich habe mit den Protagonisten gebangt und auf einen guten Ausgang gehofft.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es gern weiter.

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Veröffentlicht am 23.11.2022

Eine bewegende Biographie, die von der Liebe Gottes erzählt

Weil Liebe unbezahlbar ist
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Maria ist schon als Kind willensstark und abenteuerlustig. Als sie frühzeitig ihr Eltern verliert, nimmt ihr Leben eine unglückliche Wende. Da sind strenge Großeltern, ein katholisches Internat… sehr schnell ...

Maria ist schon als Kind willensstark und abenteuerlustig. Als sie frühzeitig ihr Eltern verliert, nimmt ihr Leben eine unglückliche Wende. Da sind strenge Großeltern, ein katholisches Internat… sehr schnell will Maria ausbrechen und geht auf der Suche nach Liebe immer wieder Beziehungen zu Männern ein, die ihr nicht gut tun. Letztlich wird sie sogar zur Prostitution gezwungen. Ganz am Tiefpunkt angekommen, begegnet Maria Menschen, die ihr von Gottes bedingungsloser Liebe erzählen. Maria lässt sich darauf ein und will fortan allen von Gottes großer Liebe erzählen. Ihr Weg führt sie nach Brasilien und als erfolgreiche Nageldesignerin kommt sie mit vielen Menschen in Kontakt und kann Gottes Liebe weitergeben…

„Auf dem Heimweg spüre ich eine große Freude darüber, dass meine Vergangenheit bei dieser Begegnung heute auf meine neue Identität getroffen ist und dass ich jemandem, der sich Liebe kaufen wollte, von der unbezahlbaren Liebe erzählen konnte, die ich kennenlernen durfte.“ (s.S.142)

Diese Biographie hat mich stark beeindruckt. Was Maria erlebt hat an Strenge und Gewalt und an Demütigung ist mehr als ein Mensch aushalten kann. Schon beim Lesen war ich tief erschüttert, musste zum Teil das Buch weglegen, weil man das kaum aushält. Doch Maria ist eine sehr starke Frau, die mit Gottes Hilfe in Rio de Janeiro einen Neubeginn wagt und eine erfolgreiche Geschäftsfrau wird…. Und zurück in Deutschland beginnt sie noch ein mal von vorn. Und überall gibt sie Zeugnis von Gottes großer Liebe und den Wundern, die er tut.
Dieses Buch ist interessant, erschreckend, beeindruckend und ist ein Zeugnis, dass Gott Leben verändern kann. Gern empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 16.11.2022

Die Geschichte einer Bergmännerfamilie

Die Sehnsucht nach Licht
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„Nichts auf der Welt ging verloren. Wie hatte der Junge gesagt? Man musste einfach an der richtigen Stelle nachsehen.“ (s.S. 34)

2019: Luisa Steiner führt Besuchergruppen durch das Schaubergwerk im sächsischen ...

„Nichts auf der Welt ging verloren. Wie hatte der Junge gesagt? Man musste einfach an der richtigen Stelle nachsehen.“ (s.S. 34)

2019: Luisa Steiner führt Besuchergruppen durch das Schaubergwerk im sächsischen Bad Schlema. An einem Nachmittag ist ein neugieriger Junge in der Gruppe. Angeregt durch das Gespräch mit ihm, beschließt Luisa sich auf die Suche nach Rudolph, den 1951 spurlos verschwundenen Bruder ihrer alten Großtante Irma zu machen. Während Luisa Fragen stellt und recherchiert, erlebt der Leser im 2. Erzählstrang (1908 - 1989) die Geschichte der fiktiven Familie Steiner mit. Die schwere Arbeit der Bergmänner, die Entdeckung der gesundheitsfördernden Radonquelle, die den kleinen Ort in ein beliebtes Kurbad verwandelt, der 2. Weltkrieg und die nachfolgende DDR-Zeit, in der Uran abgebaut wurde und die Kinder auf radioaktiven Halden spielten…. Und mittendrin die Familie mit ihrem Alltag, Liebe, Hochzeiten, Kindern, Entscheidungen und einen sehr guten Zusammenhalt…

Mit „Sehnsucht nach Licht“ ist der Autorin Kati Naumann erneut ein spannender Roman und ein packendes Zeitzeugnis gelungen. Schon das Cover ist wunderschön und passt gut zum Inhalt des Buches. Der geschichtliche Hintergrund ist sehr genau recherchiert und mir gut bekannt, da ich in dieser Gegenden aufgewachsen bin und immer noch lebe.
Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und der Roman lässt sich gut lesen. Ist es am Anfang eine interessante Familiengeschichte, so erhöht sich die Spannung immer mehr und blieb auch bis zum Schluss erhalten. Die Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Man spürt ihre Liebe zum Berg und ihren Familienzusammenhalt egal was kommt. Ich habe mit den Charakteren hofft und gebangt, gelitten und geweint, aber ebenso gelacht und mich gefreut….

„Sehnsucht nach Licht“ erzählt eine spannende Familiengeschichte vor einem wechselvollen historischen Hintergrund. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es gern weiter.

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Veröffentlicht am 13.11.2022

Wenn die Weihnacht ihren Zauber entfaltet

Weihnachtszauber in New York
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Gibt es Weihnachtswunder? Luisa glaubt nicht daran. Sie freut sich zwar auf das weihnachtliche New York, doch hauptsächlich ist sie gekommen, um auf ihre zehnjährige Nichte Molly aufzupassen. Das Mädchen ...

Gibt es Weihnachtswunder? Luisa glaubt nicht daran. Sie freut sich zwar auf das weihnachtliche New York, doch hauptsächlich ist sie gekommen, um auf ihre zehnjährige Nichte Molly aufzupassen. Das Mädchen hat es schwer. Seit einem traumatischen Erlebnis stottert sie und wird oft ausgelacht. Durch Zufall begegnet Luisa dem charmanten Unternehmer William Cooper. Als dieser, verkleidet als Santa Claus, einfühlsam mit Molly spricht und ihr einen neuen Weg zur Musik eröffnet, beginnt Luisa an ein Weihnachtswunder für Molly zu glauben. Doch gibt es auch für sie ein Wunder zur Weihnacht?

Wer romantische Weihnachtsromane mag, wird dieses Buch lieben. Schon das Cover stimmt wunderbar auf ein Fest in New York ein. Die Autorin nimmt mit ins verschneite, weihnachtliche New York. Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen, die Beschreibungen malen Bilder vor mein inneres Auge. Die Charaktere sind mir sympathisch, besonders sie kleine Molly habe ich sofort ins Herz geschlossen. Und gerade Molly’s Problem ist es auch, was dem Roman so viel Tiefe gibt. Die Geschichte von Luisa und William ist wunderbar romantisch…. aber lest selbst…

Mir hat „Weihnachtszauber in New York“ wunderbare Lesestunden geschenkt und gern empfehle ich den Roman weiter.

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Veröffentlicht am 04.11.2022

Ein großer Weihnachtswunsch, viel Schnee und ein wunderbares Fest

Die Weihnachtsfamilie
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Emily ist Personenschützerin und soll kurz vor Weihnachten die siebenjährigen Zwillinge von Hamburg ins Berchtesgadener Land zu ihrer Mutter bringen. Als Emily die Kinder vom Vater übernimmt hat sie keine ...

Emily ist Personenschützerin und soll kurz vor Weihnachten die siebenjährigen Zwillinge von Hamburg ins Berchtesgadener Land zu ihrer Mutter bringen. Als Emily die Kinder vom Vater übernimmt hat sie keine Ahnung, dass dieser Auftrag ganz anders verläuft als geplant. Die Zwillinge Joshua und Stella wünschen sich nichts sehnlicher als das Weihnachtsfest mit beiden Eltern zu verbringen und mit schlauen Plänen versuchen sie ihr Ziel zu erreichen…. Und irgendwann sitzen mehr Personen in den tief verschneiten Bergen fest als geplant und Emily muss sich ihren eigenen Weihnachtserinnerungen stellen….

„Die Weihnachtsfamilie“ ist eine wunderbare Geschichte über eine Patchworkfamilie und den Zauber von Weihnachten. Von der 1. Seite an hat mich die Geschichte gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Emily ist eine sympathische junge Frau, die ihren Job liebt, aber Weihnachten hasst. So kommt ihr der Auftrag kurz vorm Fest gerade recht. Die Zwillinge Stella und Joshua habe ich sofort ins Herz geschlossen und musste oft schmunzeln mit welcher Energie und mit wie viel Kreativität sie versuchen ihre Eltern wieder zusammen zu bringen. So gestaltet sich Emilys Auftrag als ganz anders als erwartet… zumal auch noch ein Wintereinbruch mit viel Schnee für Chaos sorgt. Letztlich sitzt die ganze Patchworkfamilie in den verschneiten Bergen fest und die Kinder freuen sich… die Lösung sieht dann aber doch anders aus als erwartet…

„Jeder Tag hält eben eine Überraschung bereit“, meinte Rick mit einem Lächeln. „Und an Weihnachten gibt es bekanntlich die größten Überraschungen.“ (s.S. 288)

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Die Protagonisten waren realistisch dargestellt und hatten ihre Ecken und Kanten. Sehr gut gefiel mir wie Emilys Kindheitsweihnachtserinnerungen eingebunden wurden in die heutige Geschichte. Das Buch hielt bis zum Ende manche überraschende Wende bereit, so dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Gern empfehle ich den Roman weiter und vergebe 5 Sterne.

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