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Veröffentlicht am 20.01.2025

Vier Schwestern und ein Neuanfang

Die Pension am Meer
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In „Die Pension am Meer“ begegnet der Leser Sarah, den Zwillingen Emily und Viola und Georgiana, vier sehr verschiedenen Schwestern, und deren kranken Mutter. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters ist ...

In „Die Pension am Meer“ begegnet der Leser Sarah, den Zwillingen Emily und Viola und Georgiana, vier sehr verschiedenen Schwestern, und deren kranken Mutter. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters ist das Geld knapp und Sarah, die Älteste, überredet ihre Schwestern das Sommerhaus der Familie für zahlende Gäste zu öffnen. Dazu müssen alle sich einbringen und mit anpacken. Schon bald treffen die ersten Gäste ein…. ein Witwer mit Tochter, ein schwer anspruchsvolles Ehepaar, allein reisende Männer unterschiedlichen Alters…. Während Sarah versucht sich um alles zu kümmern und es allen recht zu machen, bezaubert Emily mit ihrem Charme. Viola findet eine Aufgabe, die zu ihr passt, die sie verändert und die sie ihre Narben fast vergessen lässt. Georgiana, der jüngsten Schwester, fällt es schwer sich anzupassen und sie nutzt jede Möglichkeit im Freien zu sein…

„Die Pension am Meer“ war der erste Roman von Julie Klassen, den ich las und mir hat das Buch sehr gut gefallen. Schnell bin ich eingetaucht in das Jahr 1819, habe die Geschichte der vier Summer-Schwestern gern verfolgt. Die Handlungsorte, die Personen und die damalige Zeit sind detailliert beschrieben. Die Charaktere wirken authentisch und ich konnte ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen gut nachvollziehen. Es ist schön zu erleben wie die Schwestern in der Not aktiv werden, sich einbringen und gemeinsam für ihren Lebensunterhalt sorgen. Besonders berührt hat mich Viola und ihre Entwicklung. Die empathische junge Frau, die sich aufgrund ihrer Narben immer versteckt hat, tritt aus dem Schatten, findet eine Aufgabe und letztlich auch die Liebe.

Ich habe den Roman sehr gern gelesen und freue mich schon auf den 2. Teil der Reihe.

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Elisabeths ungewollter Neuanfang

Blumen im Schuh
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Nach 24 Ehejahren muss Elisabeth sich plötzlich der Tatsache stellen, dass ihr Mann Wolf sie nur benutzt und schon längere Zeit eine Affäre hat. Hals über Kopf verlässt sie ihn und findet Zuflucht bei ...

Nach 24 Ehejahren muss Elisabeth sich plötzlich der Tatsache stellen, dass ihr Mann Wolf sie nur benutzt und schon längere Zeit eine Affäre hat. Hals über Kopf verlässt sie ihn und findet Zuflucht bei ihrer Schwägerin Anja. Die beiden Frauen sind sehr gegensätzlich und hatten bisher kaum Kontakt zueinander und so sucht Wolfgang Elisabeth auch nicht auf Anjas Bauernhof. Für Elisabeth beginnt eine schwere Zeit zwischen fröhlichen Chaos und bedingungsloser Anteilnahme, zwischen Verdrängung und Erkenntnissen, eine Zeit mit vielen Tränen und Wut, zaghaften Freundschaften, erwachenden Kampfgeist, vorsichtigen Neuanfängen… aber auch immer wieder mit unerwarteten und heftigen Schlägen von Wolfgangs Seite.

Ich kenne schon zwei historische Romane aus der Feder von Annette Spratte und ich war sehr neugierig auf ihr neues Buch, dass in der heutigen Zeit spielt. Und ich kann nur sagen: ich bin begeistert! Elisabeths Geschichte hat mich von der 1. Seite an gefesselt, mich in ihren Bann gezogen und ich habe den Roman innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, bei den Beschreibungen hatte ich klare Bilder vor meinem inneren Auge. Die Protagonisten und ihr Handeln wirkte authentisch. Mit Elisabeth und Anja hat die Autorin starke und sehr unterschiedliche Charaktere erschaffen, die sich wunderbar ergänzen und sich gut tun.
Elisabeth war mir sofort sympathisch und ich konnte mich gut in sie einfühlen. Als schlagartig ihr Leben auseinander bricht, findet sie zum Glück ein Dach über den Kopf und bedingungslose Annahme bei ihrer Schwägerin. Dank Anja und ihrer Freunde findet Elisabeth Stück für Stück aus der Abhängigkeit zu sich selbst, zu neuer Stärke und sie traut sich neue, eigene Wege gehen…
Ich habe den Roman sehr gern gelesen, bin tief eingetaucht in die Geschichte und habe mit Elisabeth gehofft und gebangt, geweint, gelacht, gekämpft…
Für mich ist der Roman ein erstes Jahreshighlight in 2025 und ich empfehle das Buch gern weiter.

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Wertvolle Geschichten und Impulse für neue Wege

Zum Glück gibt es Wege
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Im Januar 2025 erscheint ein neues Buch der bekannten Autoren Pater Anselm Grün und Pfarrer und Liedermacher Clemens Bittlinger. Das Cover des Buches ist freundlich und einladend. Unter blauen Himmel führt ...

Im Januar 2025 erscheint ein neues Buch der bekannten Autoren Pater Anselm Grün und Pfarrer und Liedermacher Clemens Bittlinger. Das Cover des Buches ist freundlich und einladend. Unter blauen Himmel führt ein schmaler, sonniger Weg zwischen Sonnenblumen und Getreidefeld ins Weite...

„Das Glück ist eine Reise, kein Ziel“, sagt ein altes Sprichwort der Wüstenväter. Zu dieser Reise wollen wir Sie einladen.“ (s.S. 13)
... so schreiben die beiden Autoren in der Einleitung zu ihrem Buch und sie nehmen den Leser mit auf neue Wege, die zu Gelassenheit und Ruhe führen. Anhand von Geschichten, mit Liedtexten und Impulsen eröffnen sie neue Sichtweisen und Horizonte und laden ein eigene Wege zu überdenken und neue zu finden und zu gehen.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Im 1. Teil findet man 19 verschiedene Weggeschichten aus der Bibel und ebenso aus dem eigenen Erleben der Autoren. Unter der Überschrift „Wegweiser“ findet man Impulse und Gedanken zu: Höhepunkte, Segen, Freude, Stille, Krisen, Pausen, Kreativität, Umkehr, Das Einfache… im Wechsel mit kurzen Gedanken unter der Überschrift „Glück ist…“

„Glück kann man nicht festhalten, Glück braucht dieses Innehalten. Zum Glück braucht es stille Momente, stille Wege.“ (s.S. 17)

Im 2. Teil wird es praktisch. Dort findet man wertvolle Tipps und Impulse für Gelassenheit, Freude, Stille, Wachheit, Achtsamkeit... Nach dem kurzen Text gibt es Fragen und Anregungen, die zum Nachdenken, zur Reflexion einladen.

„Stille ist wie ein Mantel, der dich einhüllt. Worte und Stille, Sprechen und Schweigen, Klang und Stille sind wie zwei Pole, die zu unserem Leben gehören. Wenn wir einen Pol absolut setzen, verfälscht unser Leben.“ (s.S 148)

Mir gefällt das Buch sehr gut. Die Kapitel im 1. Teil haben eine angenehme Länge, der Inhalt spricht mich an und holt mich ab und lädt zum Nachdenken ein. Es sind Texte aus der Bibel und dem Leben, die in mein Leben sprechen. Immer wieder habe ich mir Textstellen, die mich besonders angesprochen haben, markiert. In Teil 2 sind die Texte kurz, fordern die Impulse heraus. Besonders dieser Teil lädt mich immer neu zum Lesen und Nachdenken ein. So ist es ein wertvolles Buch, dass mich sicherlich lange Zeit begleiten wird.

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Veröffentlicht am 02.01.2025

Schöner Weihnachtsroman

Winterwünsche im Ferienhaus Talblick
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Vorweihnachtszeit in Schönbach: die alleinerziehende Tina möchte diese Zeit mit ihrer Tochter Josie genießen, aber plötzlich kommt es anders. Ihre Oma muss wegen Sanierungsarbeiten im Seniorenheim für ...

Vorweihnachtszeit in Schönbach: die alleinerziehende Tina möchte diese Zeit mit ihrer Tochter Josie genießen, aber plötzlich kommt es anders. Ihre Oma muss wegen Sanierungsarbeiten im Seniorenheim für eine Woche zu ihr ziehen, in ihrem Job gibt es Stress und dann soll sie auch noch gemeinsam mit dem neuen Dorfarzt Marc die Proben für das Krippenspiel leiten. Während Oma Liuse versucht Amor zu spielen, zieht Tina die Mauer um ihr Herz immer höher. Doch je mehr sie Marc kennen lernt umso schwieriger wird es ihre Gefühle zu ignorieren. Doch dann geschieht beinahe ein Unglück und Tina stößt Marc weg. Kann es dennoch ein Weihnachtswunder für Josie und Tina geben?

„Winterwünsche im Ferienhaus Talblick“ hat mich über die Weihnachtstage begleitet. Es ist ein schöner Roman mit viel Weihnachtszauber zwischen Plätzchen backen, Eisbahn, Schneezauber und Krippenspielproben. Aber die Geschichte geht auch in die Tiefe. Tina muss sich entscheiden zwischen dem Verharren in dem was ist und dem Mut zu Neuanfängen, einer neuen Liebe. Marc, der neu in Schönbach ist, hat es auch nicht leicht mit den Alteingesessenen. Und Tina, zu der er sich hingezogen fühlt, sendet widersprüchliche Signale. Tina und Marc waren mir schnell sympathisch. Es sind authentische Charaktere mit Stärken und Schwächen. Oma Luise und ihre Freundin Gisela hab ich sofort ins Herz geschlossen und Josie und Welpe Momo mochte ich auch sehr.
Der Roman hat mir gemütliche Lesestunden geschenkt und ich empfehle ihn gern weiter.

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Veröffentlicht am 22.12.2024

Weihnachtlicher Wohlfühlroman

Weihnachtswunder im Hotel Mistelzweig
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Als Amelie überraschend erfährt, dass ihr Freund und Chef verschwiegen hat, dass er verheiratet ist und Kinder hat, kündigt sie und kehrt sie ins beschauliche Rotenburg ob der Tauber zurück. Dort hat ihre ...

Als Amelie überraschend erfährt, dass ihr Freund und Chef verschwiegen hat, dass er verheiratet ist und Kinder hat, kündigt sie und kehrt sie ins beschauliche Rotenburg ob der Tauber zurück. Dort hat ihre Oma Ruth ein kleines Hotel, doch um das „Mistelzweig“ steht es gar nicht gut. Es muss sich dringend etwas ändern um neue Gäste anzulocken. So investiert Amelie ihr Erbe in die Renovierung einiger Zimmer. Außerdem möchte sie in der Adventszeit Fahrten zu den Weihnachtsmärkten der Region anbieten. Zu den ersten Gästen gehören auch Franklin Scott und sein Großvater Georg. Zwischen Amelie und Franklin gibt es schnell eine große Anziehung, doch ihre Priorität ist das Hotel…. Nach und nach stellt sich heraus, dass es zwischen Ruth und Georg eine Verbindung gibt... Und dann bereitet auch noch eine Bank Schwierigkeiten, denn Kreditraten sind fällig. Gelingt es Amelie das Hotel zu retten?

„Weihnachtswunder im Hotel Mistelzweig“ ist ein wunderbar weihnachtlicher Wohlfühlroman. Das Buch lässt sich gut lesen, die Geschichte hat mir gefallen. Mit Amelie und Ruth, mit Franklin und Georg hat die Autorin sympathische Charaktere erschaffen, die ich sehr gern durch die Vorweihnachtszeit begleitet habe. Die intensive Beziehung zwischen Amelie und Ruth und zwischen Franklin und Georg gefiel mir gut. Amelie ist eine starke Frau, die für das kämpft, was ihr wichtig ist. Leider glaubt sie, dass es der Banker Leopold ehrlich meint und er ihr helfen will. Wie gut, dass Franklin clever ist und Leopolds wahre Absichten ans Licht bringt.
Da ich Rotenburg ob der Tauber schon mehrfach besucht habe, hatte ich beim Lesen auch deutliche Bilder vor Augen. Auch die Ausflüge zu den Weihnachtsmärkten haben mir gut gefallen und sorgen für Weihnachtsfeeling.
Mir hat der Roman angenehme Lesestunden geschenkt und ich empfehle das Buch gern weiter.

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